Habe heute ein paar Frauen im Cafe reden hören, dass sie bei Stress immer die Atemschleuse anwenden. Was soll das denn sein?

Das ist die Lippenbremse:
"Die Lippenbremse ist eine Atemtechnik, welche bei einem Asthmaanfall als Notfallmaßnahme angewandt werden kann. Sie wird ausgeführt, indem der Betroffene ruhig durch die Nase einatmet und anschließend langsam durch die zusammengepressten Lippen ausatmet. Dabei ist wichtig, dass die Lippen nicht verkrampft werden, die Wangen dürfen ruhig Hamsterstellung einnehmen.
Durch diese Atemtechnik wird der Atemstrom abgebremst, die Atemwege erweitert und es wird somit ermöglicht, dass mehr Atemluft beim nächsten Einatmen aufgenommen wird."
Quelle: Wiki

Der Kehlkopf hat die Funktion der Atemschleuse. Was da im Cafe gemeint war, weiß ich natürlich nicht.

Nicht wenige Personen hyperventilieren. Das heißt im einfachen Sinne : Sie atmen zuviel Sauerstoff ein, sie beginnen dann scheller zu atmen und es beginnt ein Kribbeln in den Fingerspitzen und Lippen, Zunge ... Das kann bis zur Tetanie ( Verkrampfen ) gehen... ( Hilfe: Tüte und Rückatmung )
Nun.. man kann auch mit einer sogenannten Lippenbremse gleiches bewirken... So etwas in der Art , denke ich - ist gemeint... Ist Herrlich oder ? Man verlangsamt einfach die Expiration ( Ausatemphase )...