Frage von rs254, 25

Was versteht ihr unter "die perfekte Familie" (Familienideal)?

Denkt ihr das Männer und Frauen gleichberechtigt sind, und wenn nicht warum, wann glaubt ihr würde es so weit sein? Wie findet ihr das sich die Haushaltsführung und allgemein das Familienleben in den letzten Jahrhunderten verändert hat? Was denkt ihr, wieso sich das Familienleben, der Zyklus (Ehe/Partnersuche, Scheidung), die Anzahl der Kind usw. verändert hat ? Meint ihr das heutige Familienleben ist in Ordnung, wenn nicht was würdet ihr verändern?

Ich wäre euch sehr dankbar wenn ihr auf diese Fragen antworten. Diese fragen sind für eine Umfrage für die Schule gedacht.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Peterwefer, 7

Die perfekte Familie dürfte es nicht geben. Harmonisch ist eine Familie, wenn Komplikationen (die es in jeder Familie gibt) sachlich und konstruktiv gelöst werden, wenn allgemein innerhalb der Familie Wärme und Zuneigung dominieren.

Warum sich das Familienleben geändert hat? Nun, angesichts der 'freien Liebe' sind flüchtige Beziehungen, bei denen Kinder nur stören, normal geworden. Die Partner flüchtiger Beziehungen denken nur an sich. Sie wollen den Spaß des Augenblicks. So lässt sich natürlich keine Familie gründen. Und Kinder, die eine Frau austrägt, um den Mann an sich zu binden (solche gibt es) gehören zu den unglücklichsten.

Und ob Männer und Frauen gleichberechtigt sind? Nun, können Männer Kinder kriegen? Die Gleichberechtigung wird anscheinend von der Natur nicht mitgemacht.

Kommentar von Bodesurry ,

Ich hoffe, die Gleichberechtigung basiert nicht in erster Linie auf das Kinder kriegen ;-) 

Gleichberechtigung heißt für mich, dass man den Ehepartner als gleichwertig ansieht und nicht versucht, diesen so zu ändern, wie man ihn gerne haben möchte. (Falls sie oder er nicht dem Idealbild entspricht). Es geht um die Wertschätzung der großen Fähigkeiten des anderen. Und die Einsicht, dass man selber nicht perfekt ist. 

Kommentar von Peterwefer ,

Wenn ich jemanden auch noch so wertschätze, werde ich ihn nicht gleichberechtigen. Und wenn ich einen Menschen auch noch so gern habe, sind Änderungen (Kompromisse) durchaus erforderlich. Dass ich nicht perfekt bin, muss ich nicht einsehen. Das ist offensichtlich. Und aufgrund des Kinderkriegens macht die Natur die Gleichberechtigung gerade nicht mit! Natürlich wertschätze ich meine Frau, sonst hätte ich sie ja nicht geheiratet. Flüchtige Beziehungspartner kennen keine Wertschätzung, sondern nur den Augenblicksspaß. Aber das ist ja modern, nicht wahr? Zusammenkommen, nachdem man sich gerade vor einer Viertelstunde kennengelernt hat, ist modern. Manche finden das cool, ich nicht so. Wird uns von der einschlägigen Filmerie vorgegaukelt.

Antwort
von Kasumix, 9

Ne, modernen Mist mag ich nicht...ich mag das alte Rollenbild und wird sich auch nie ändern.

Kommentar von Peterwefer ,

Das hat seine Vorteile, aber auch erhebliche Nachteile.

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