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Was versteht ihr bei unter einer Strafe bei Erziehung? (Bitte mit beispielen.)

gefragt von ShadowmoonShadowmoon am 05.05.2008 um 16:29 Uhr

Wegen einer vorhing Frage von mir http://www.gutefrage.net/frage/fuer-was-seid-ihr-bei-der-erziehung-nur-loben-mit... kamm mir die Frage was ihr unter der Strafe versteht. Manche haben das ja genauer definiert aber bei manchen habe mich gefragt was sie unter einer Strafe verstehen. Z.B. würdet ihr euren Kind sehr schnell ein Verbot wie Fernseher Verbot oder nur eingeschränktes Fernsehen geben wenn es z.b schlechte "verschuldete" Noten schreibt.


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pippi60
beantwortet von pippi60 am 5. Mai 2008 16:37
5x
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Ich verstehe unter Strafe, dem Kind etwas für ihn angenehmes zu entziehen. Eine schlechte Note wäre für mich kein Grund zur Strafe. Dann würde ich dem Kind zeigen, dass ich traurig darüber bin und mit ihm gemeinsam eine Lösung suchen (mehr lernen oder zu Hause üben).

Kommentar von B3b9673f723ab39363bce92383ee8e52smallGelatine am 5. Mai 2008 17:24

DH!


anonym
beantwortet von Mietnormade am 5. Mai 2008 16:41
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Laut Wiki:

Die Strafe ist eine Sanktion gegenüber einem bestimmten Verhalten, das in der Regel als Unrecht qualifiziert wird.

Somit schließt sich Strafe in der Kindererziehung aus!


Knowledge
beantwortet von Knowledge am 5. Mai 2008 16:54
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Eine "Strafe" muss den Bezug zur Verfehlung haben. Ich würde dem Kind erklären, warum es sich an bestimmte Regeln und Normen haslten muss (wie ich auch), und situationsbedingt reagieren. Wenn ein Kind z. B. keine Hausaugaben macht, würde ich ihm erklären, warum das zur Ausbildung wichtig ist und ihm verbieten, zu spielen, bevor es nicht seine Hausaufgaben gemacht hat; wahrscheinlich würde ich mich ihm zusammensetzen und ihm dabei helfen. Ich nehme an, das Kind würde das trotzdem als Strafe empfinden.


Wieselchen1
beantwortet von Wieselchen1 am 5. Mai 2008 16:35
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Nein, denn meine Kinder hatten und haben eh nur begrenzt den Zugang zum Fernseher, also kann die Ursache für die schlechten Noten nicht beim Fernsehen liegen. Bei schlechten Noten hilft nur Nachhilfe, und da sind die Kinder schon "gestraft" genug mit, weil die nämlich in ihrer Freizeit stattfindet.

Wie bei dir genannten Frage schon gesagt, ich halte lieber etwas von dem Begriff "Konsequenz". Wenn mein kleiner Sohn beim Spielen über die Stränge schlägt und mich dann tatsächlich haut, dann breche ich das Spiel ab und gehe aus seinem Zimmer. Das ist für mich die einzige Konsequenz, die es da geben kann.

Wenn er beim Essen ständig aufsteht und spielt, dann weise ich ihn zwei mal darauf hin, dass der Teller gleich abgeräumt wird. Beim dritten Mal ist der Teller weg. Logische, nachvollziehbare Konsequenzen.

Ich rede lieber mit ihm als dass ich den großen "Rächer" spiele.

LG

Wieselchen


Raimund1
beantwortet von Raimund1 am 5. Mai 2008 16:36
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Ich hab bei der Umfrage nicht mitgemacht.

Ich finde Strafen bei Kindern überflüssig. Kinder wissen sehr genau, wenn sie Mist machen.

Deswegen gibt es bei schlechten Schulnoten zur "Strafe" eine Runde Nachhilfe mit und von Vater.

Was es nie geben wird, ist z.B. Taschengeldentzug oder Fernsehverbot ( das ist sowieso reglementiert. Aber ich bin bisher wirklich ohne Strafaktionen ausgekommen.


galix
beantwortet von galix am 5. Mai 2008 16:36
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Um dein Beispiel aufzugreifen: Was haben Schulnoten mit Fernsehen zu tun?

Ich halte nichts von Strafen wie Fernsehverbot oder Hausarrest. Erstens steht so was meist in gar keinem Zusammenhang mit der eigentlichen "Untat". Zweitens bestrafen sich Eltern mit z.B. Hausarrest eher selbst, da sie dann die lieben Kleinen samt mürrischer Laune auf der Pelle haben.

Ich sorge lieber dafür, dass mein Kind die Konsequenzen seiner Handlungen selbst trägt. Geht z.B. beim Toben etwas zu Bruch, sollte das Kind selbst die Scherben aufsammeln (Vorsicht: lieber "helfen lassen") und eventuell Verschüttetes selbst aufwischen.


azurit
beantwortet von azurit am 5. Mai 2008 16:37
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Fernsehverbote sind wohl eher was für ältere Kinder. Kleine Kinder, die immer wieder (wenn möglich mit Stricknadel an der Steckdose spielen trotz Verbot, darf man sicher einen symbolischen Klaps auf den Po geben. Ansonsten verstehen die Kleinen ein Verbot gar nicht. Das ist auf alle Fälle besser als ein elektrischer Schlag abzuwarten.


raubkatze
beantwortet von raubkatze am 5. Mai 2008 16:38
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Wenn die Noten schlecht sind, heißt die Konsequenz: Setz´ Dich hin und lerne, bevor Du etwas anderes tust, wie z.B. spielen und fernsehen... Das Fernsehverbot als direkte Strafe lehne ich ab. Damit ist dem Kind nicht geholfen. Wenn Du Dich eingehender mit dem Thema befassen möchtest, empfehle ich das Arbeitsbuch zum positiven Erziehungsprogramm für Eltern : Triple P, ISBN:3-931521-12-5.


kaYce
beantwortet von kaYce am 5. Mai 2008 16:43
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Mit Strafen insbesondere Schlägen (was sogar verboten ist) erreicht man nichts gutes, ganz im Gegenteil. Wenn ein Kind ständig etwas tut was es nicht soll, liegt es wohl an der Erziehung der Eltern und nicht NUR an dem Kind selbst. Schlagen würde ich meine Kinder nie. Kann mich an meine Kindheit noch sehr gut erinnern, ist auch nicht solange her...das Schlimmste was es meiner Ansicht an Strafen gibt ist HAUSVERBOT. Andere Kinder draußen spielen zu sehen vorallem bei schönem Wetter und Schnee war immer schrecklich für mich. Würde mal Süssigkeiten streichen oder mal die Spülmaschine ausräumen lassen.


anonym
beantwortet von oldbag1 am 5. Mai 2008 16:50
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Da wird es wohl so viele Meinungen wie Antworten geben. Meine Kinder sind 21 und 20, aber in der Zeit, da Strafe in der Erziehung quasi unverzichtbar war, da haben wir den Kindern bei entsprechendem Anlass immer genau das verwehrt, für das sie sich gerade am meisten begeisterten. Beispiel Tochter: nach mehrfachen mündlichen Ermahnugen war das Zimmer bis zum Abendessen immer noch nicht aufgeräumt. Konsequenz: der Fernseher in ihrem Zimmer kam in den Keller (für eine Woche, bis die gewollte Ordnung sich einstellte und blieb; er wurde später ganz entfernt, als die schulischen Leistungen merklich absackten). Beispiel Sohn: Lehrer klagte wegen häufigem Zuspätkommen; als sich das nach Vater-Sohn-Gespräch nicht besserte, wurde der PC-Monitor kurzerhand entfernt; es ergab keinen Sinn mehr bis nach Mitternacht am Rechner zu hocken um dann morgens trotz des Weckens zu spät zu kommen. Wer sich mit seinen Kindern intensiv beschäftigt, der kennt sie und ihre Bedürfnisse eben gut und der weiß auch, was ihnen in der aktuellen Phase der Entwichlung das Wichtigste ist, was gerade "in" ist. Geschlagen wurde nie, davon habe ich selbst genug bekommen, und genützt hat es nicht (d.h. es hat nie das Ergebnis gebracht, das mein Vater sich erhoffte). Ich war nur froh, als ich dann mit 19 eingezogen wurde.


redwitch81
beantwortet von redwitch81 am 5. Mai 2008 16:33
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weniger Fernsehen...


Laubschki
beantwortet von Laubschki am 27. Juni 2008 16:59
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Ich würde erst mal erforschen warum das Kind schlechte Noten hat. Liegt es daran weil es einen schlechten Umgang in der Schule oder Privat pflegt? Oder ist das Kind in der Schule überfordert? Oder hilfst du deinem Kind nicht bei den Hausaufgaben genug? Oder hat es keinen Bock? Dann kann man reagieren, finde ich.


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