Frage von Yael20, 119

Was verhindert das zufriedene Zusammenleben miteinander?

Wieso können die Menschen egal welcher Herkunft, Religion, Aussehen, Intelligenz nicht im Frieden Tür an Tür zusammenleben, wir sind doch keine Feinde, atmen die selbe Luft, teilen die selbe Sonne und den selben Mond und leben alle auf einer Erde ?

Antwort
von Centario, 75

In dem Fall kommt für mich nur das Besitzstandsdenken in Betracht, ob berechtigt oder nicht ist hier nicht beurteilt. Ein weitere Grund ist noch die Andersartigkeit als möglich anzusehen.


Antwort
von Imago8, 32

Vor allem: Bilder im Kopf.

Oft halten wir die Bilder, die wir von anderen Menschen (oder Menschengruppen) im Kopf haben, für die Realität. Dabei sind es nur Bilder (Schubladen, Kategorien, Wörter).

Auf diese Bilder haben wir aber einen Einfluss. Das bedeutet: man kann seine Einstellung zu sich selbst und anderen hinterfragen und versuchen, die ganzen Schubladen und Vorurteile auszumisten. Und sich fragen, warum man eigentlich wirklich unzufrieden ist oder sich bedroht fühlt.

Aber es ist einfacher, sich in eine Opferrolle zu begeben, und die Verantwortung für das eigene Wohl anderen, den Feindbildern, aufzudrücken ("Die anderen sind Schuld daran, dass ich unzufrieden bin!").

Dazu kommt noch, dass die Identifikation mit bestimmten Gruppen (z.B. Nationalität, Religion, Hautfarbe...) oft mit einem Gefühl der Überlegenheit einhergeht. Aus irgendeinem Grund denkt man, man sei etwas besseres. Und das andere, schlechtere verliert damit seine Existenzberechtigung.

Der Hauptgrund für das alles könnte Angst sein. Angst davor, zu kurz zu
kommen. Angst vor dem Fremden. Angst vor Verantwortung. Angst vor
Veränderung. Angst vor Nähe. Angst vor sich selbst?

Antwort
von Machtnix53, 25

Die verfestigte Vorstellung, dass wir nicht in Frieden zusammen leben können.

Wer sich überall von Konkurrenten und Feinde bedroht sieht, wird sich nicht friedlich verhalten können. Mit seinem unfriedlichen Verhalten wird er dafür sorgen, dass auch andere sich bedroht fühlen. So füttert der Hass der Einen den Hass der Anderen, seiner Gegner.

Unter Menschen, die an das friedliche Zusammenleben glauben, ist es auch realisierbar.

Kommentar von icke01 ,

Bist Du Dir da ganz sicher? 

Frei nach Wilhelm Tell:

Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt 

Friedliches Zusammenleben kann einem aber auch ganz schön schwer gemacht werden.

Kommentar von Machtnix53 ,

Deshalb hab ich geschrieben "Unter Menschen,die ...". Mit Menschen, die glauben, dass es Sinn des Lebens wäre, gegen andere anzukämpfen, ist es natürlich schwer. Aber langfristig glaube ich, dass eine freundliche Umgebung auch bei solchen Menschen etwas bewirkt. 

Antwort
von Idiealot, 59

Die Individualität des Menschen. Jeder ist anders. Das ist es. Und genau hier stoßen die viele Individuen mit ihren persönlichen Wünschen und Bedingungen aufeinander. Und das führt zu Konflikten.


Antwort
von DJFlashD, 76

Hat was mit urinstinkten zu tun... Jeder versucht sein hab und gut zu schützen, und doch begehrt Auch jeder das hab und gut der anderen... Sprich: Nazis haben z.b. Angst dass Juden ihnen was wegnehmen könnten .... Und dann gibt es da noch Religionen die eine radikalisierte Form davon legitimisieren.
Wenn alle auf ihre innere Vernunft hören würden und sich vorstellen, SIE wären die Person die sie gerade diskriminieren, dann besteht meiner Meinung nach ein kleiner funken Hoffnung dass alle in Frieden leben können ..

Antwort
von Eselspur, 73

wahrscheinlich weil wir besser/schöner/"richtiger"/gescheiter und was-weiß-ich-noch alles sein wollen als die anderen

Antwort
von Trashtom, 76

Ich fürchte das liegt in unserer Natur. Wenn man in die Savanne oder den Dschungel guckt, geht es nur um das Überleben des Stärkeren, Fortpflanzung der eigenen Gene, Revierkämpfe - und das ist im Wesentlichen auch beim Menschen heute noch so, nur eben auf "modernerer und intelligenterer" Ebene. 

Ich denke der Mensch ist für die friedliche Variante noch nicht intelligent genug.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Ich sag es immer wieder... Hunde sind eben die besseren Menschen.

Antwort
von Philipp59, 11

Hallo Yale20,

ich gebe Dir vollkommen recht! Eigentlich müsste es möglich sein, dass alle Menschen friedlich miteinander zusammenleben. Es gibt jedoch Einflüsse, die das leider verhindern.

Da ist z.B. der Nationalismus zu nennen. Viele stellen die eigene Nation über alle anderen und beargwöhnen Menschen anderer Nationalität. Im schlimmsten Fall, besonders wenn es zu Interessenkonflikten kommt, wird der andere zum Feind erklärt. Was könnte das verhindern?
Nun, die Bibel spricht davon, dass wir eigentlich eine einzige große Menschheitsfamilie sind. Sie erklärt: "Und er[Gott] hat aus e i n e m [Menschen] jede Nation der Menschen gemacht, damit sie auf der ganzen Erdoberfläche wohnen" (Apostelgeschichte 17:26). Würde sich jeder als Teil dieser Familie sehen, würde er verstehen, dass keine Nation über der anderen steht.

Nationalistische Gefühle kann man auch im Keim ersticken, wenn man sich darum bemüht, die Unparteilichkeit Gottes nachzuahmen. Der Apostel Petrus beschrieb diese einmal wie folgt: "Bestimmt merke ich, dass Gott nicht parteiisch ist,  sondern dass für ihn in jeder Nation der Mensch, der ihn fürchtet und Gerechtigkeit wirkt, annehmbar ist" (Apostelgeschichte 10:34,35). Wenn Gott, der uns Menschen erschaffen hat, keinen Unterschied zwischen Menschen verschiedener Nationen macht, welchen Grund sollten wir dann haben, dies zu tun?

Ähnliches lässt sich zum Problem des Rassenstolzes sagen. Ohne jeglichen Grund stellen Menschen die eine Rasse über die andere. Jemand hat einmal gesagt: "Unter der Haut sind wir alle gleich". Das stimmt, der anatomische Aufbau Menschen aller Rassen ist völlig gleich. Leider verhindern die unterschiedlichen Hautfarben oft das friedliche Miteinander. Wäre es nicht viel besser, die verschiedenen Rassen als eine willkommene Vielfalt zu sehen? Echtes Christentum ist in der Lage, Rassenschranken zu überwinden, da eines der wichtigsten Gebote ja lautet: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" (Matthäus 19:19). Dieser "Nächste" kann irgendjemand sein, auch jemand aus einer anderen Rasse oder Kultur. Die Hautfarbe spielt unter wahren Christen keine Rolle mehr.

Außerdem gibt es jemanden, der die Menschheit entzweit und unter dessen Einfluss Vorurteile und Rassenhass regelrecht geschürt werden. Es handelt sich um den Erzfeind Gottes und der Menschen, Satan den Teufel. Über ihn heißt es in der Bibel, dass "die ganze Welt in der Macht dessen liegt, der böse ist" (1. Johannes 5:19). Und an anderer Stelle steht, dass er "die ganze bewohnte Erde irreführt" (Offenbarung 12:9). Er sorgt schon seit Jahrhunderten dafür, dass die Menschheit nicht zur Ruhe kommt, sondern immer wieder von Kriegen, Unruhen und Völkermorden heimgesucht wird.

Der Wunsch von einer vereinten Menschheit bleibt jedoch nicht für immer nur ein Traum! Gott wird die millionenfach geäußerte Bitte des "Vater-unser" erfüllen, wo es heißt: "Dein Wille geschehe wie im Himmel, so auch auf Erden" (Matthäus 6:10). Wie kann das geschehen? Durch Gottes Königreich, an dessen Spitze Jesus Christus steht. Über ihn heißt es in einer Prophezeiung: "Siehe! Für Gerechtigkeit wird ein König regieren; und was Fürsten betrifft, sie werden für das Recht als Fürsten herrschen" (Jesaja 32:1). Die Herrschaft des Messias wird für wahren Frieden und Gerechtigkeit hier auf Erden sorgen. Dann werden auch folgende Worte in Erfüllung gehen: "Die ganze Erde ist zur Ruhe gekommen, ist frei geworden von Ruhestörung. Die Menschen sind fröhlich geworden mit Jubelrufen" (Jesaja 14:7). Wer diese herrliche Zeit miterleben will, ist dazu aufgerufen, den Gott, der hinter all dem steht, näher kennenzulernen. Sein geschriebenes Wort, die Bibel, gibt uns vielfältige Möglichkeiten dazu.

LG Philipp

Antwort
von Chaoist, 89

Das Fängt damit an, dass Menschen glauben, der Boden unter ihren Füßen gehöre ihnen. Sie glauben sie könnten Land ihr eigen nennen und darüber bestimmen wer es betreten darf und wer nicht.

Es ist okay, dass jeder Mensch eine Privatsphäre hat, einen geschützten Rückzugsort, aber ein Staatsgebiet ist ebenso eine Illusion wie Grundbesitz.

Kommentar von arevo ,

#Chaoist

Diese Auffassung," ............. aber ein Staatsgebiet ist ebenso eine Illusion wie Grundbesitz", geht an der biologischen und der psychlogischen Basis des Menschen total vorbei.Wer keinen Grundbesitz im normalen Maßstab besitzt, d.h. für seine Bedürfnisse, wird auch nichts schaffen, nichts verbessern und keine Verantwortung entwickeln.Inzwischen weiß man ja, wohin dass in den kommunistischen Ländern geführt hat.

Ein Staatsgebiet ist eine Ansammlung von Menschen, die durch eine gemeinsame Sprache, Geschichte, gemeinsame Traditionen und gemeinsame Erinnerungsorte sich zusammengehörig fühlen.

Kommentar von Chaoist ,
  1. Wer hat hier was von Kommunismus gesagt?
  2. Wie wir miteinander umgehen hat nichts mit Biologie zu tun.
  3. Was Österreich und Deutschland trennt, ist bekanntlich die gemeinsame Sprache ;)
Antwort
von MarkusKapunkt, 74

Es geht im menschlichen Leben wie auch bei alleb anderen Lebewesen um nichts anderes als um die Erfüllung von Bedürfnissen. Eine Pflanze hat das Bedürfnis nach Licht und Wasser, bei einem Tier kommt noch Schlaf, Nahrung, Lebensraum und Sex hinzu. 

Der Mensch hat sich das wohl komplexeste Bedürfnismodell geschaffen. Ihm geht es zwar primär auch um die gleichen Bedürfnisse wie einem Tier, doch kann er sie leichter befriedigen, wenn er zudem noch Achtung, Rang und Macht hat. Ganz besonders knifflig ist es seit der Zeit, in welcher der Mensch den "Besitz" erfunden hat: jetzt geht es auch um die Bedürfnisse "Besitz" und "Sicherheit".

Jeder andere Mensch stellt nunmal ob er es will oder nicht und auch ob es ihm bewusst ist oder nicht einen Konkurrenten für "mich" und eine Gefahr für die Erfüllung meiner Bedürfnisse dar. Wenn ich selbst nach Ansehen und Macht strebe, wird es mein Nachbar mir gleichtun wollen. Da wir beide aber diese Macht nicht gleichermaßen besitzen können, kommt es gezwungenermaßen zum Konflikt. Der muss hier noch nicht gewalttätig sein, aber wenn er eskaliert, haut einer dem anderen eben eins über den Schädel.

Auch bei jeder Religion geht es heute meist ausschließlich um Macht. Und das ist gleich mehrfach pervers: Eigentlich hatte der Stifter einer jeden Religion nämlich im Sinn, Regeln für das Miteinanderleben aufzustellen und eben trotz der Bedürfnisse von Besitz und Sicherheit genau diese für alle zu erhalten und zu bewahren. Wenn die Regeln dieser Religionen eingehalten werden, wird ein neues Bedürfnis erfüllt: Der "Frieden". Angesichts einer solchen Grundlage ist jede Religion gut und richtig und eben genau aus diesen Gründen eine Sache, die jeder respektieren sollte- egal welchen Glaubens er ist.

Aber sobald jemand kommt und sagt: "lebst du nicht nach genau diesen und keinen anderen Regeln, dann wird Gott uns alle bestrafen!", hat er jede noch so friedliche Religion bei den Eiern. Jetzt fängt nämlich die Diskriminierung an, es folgt die Ausgrenzung, oft auch die Verfolgung andersdenkender und letzendlich eine scharfe Kontrolle derer, die - nun hauptsächlich aus Angst vor dem Anders sein - in der Religion verblieben sind. Das ist bei Politik genau das selbe Prinzip und der Grund, warum Frieden auf Erden niemals möglich sein wird. 

Kommentar von Imago8 ,

Jeder andere Mensch stellt nunmal ob er es will oder nicht und auch ob es ihm bewusst ist oder nicht einen Konkurrenten für "mich" und eine Gefahr für die Erfüllung meiner Bedürfnisse dar.
Wenn ich selbst nach Ansehen und Macht strebe

Genau: wenn du selbst nach Ansehen und Macht strebst. Doch was nützt dir Ansehen und Macht? Macht es dich glücklicher, zufriedener?

Wenn du allerdings deinen Bedürfnissen nach Zuneigung, Wertschätzung oder Vertrauen erfüllen möchtest, brauchst du andere Menschen. In dem Sinne sind die anderen keine Konkurrenz, sondern lebenswichtig für dich und dein Wohlergehen.

Leider wird uns schon früh in der Schule und später im Arbeitsleben genau dieses Bild vom konkurrierenden Menschen vermittelt. In uns wird ein künstlicher Mangel geschaffen ("pass auf, dass du nicht zu kurz kommst", "wenn du nicht gegen die anderen gewinnen kannst, wirst du verlieren"), der uns dazu verleitet, sich vor anderen zu schützen, statt andere Menschen in erster Linie als Bereicherung zu verstehen.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Natürlich macht es einen glücklich, angesehen zu werden. Natürlich macht es ebenso glücklich, unabhängig zu sein, also die Macht zu haben, selbst über sein Leben zu bestimmen. Wer etwas anderes behauptet ist entweder vollkommen naiv oder ein Lügner.

Natürlich ist man auf seine Mitmenschen angewiesen, auch und vor allem um seine Bedürfnisse zu befriedigen - das ist doch kein Widerspruch, und du hast auch damit Recht, dass man seine Mitmenschen als Bereicherung sehen sollte. Trotzdem birgt jeder zwischenmenschliche Kontakt auch Konfliktpotential. Und mit wem gibt es die meisten Streitigkeiten? Eben mit den Menschen, die einem nahestehen. Und nur darum ging es bei meiner Antwort, und auch bei der Frage.

Auch Jesus hat dies erkannt und mahnte dazu, seinen nächsten zu lieben wie sich selbst - was sehr weise wäre, denn die Nächstenliebe wäre der Schlüssel dafür, dass es keinen Grund für Konflikte mehr gäbe - wenn jeder dem anderen alles bedingungslos gönnen würde. Doch scheitert dieses Modell schon in dem Augenblick, wenn sich nur ein einziger in der Gruppe nicht mehr daran hält und einen vermeintlichen Mangel in seinem Leben auf kosten eines anderen ausgleichen will. Und das tun wir Menschen, sicher auch du, ständig. Dieser Mangel, von dem du sprichst, ist dabei keinesfalls nur künstlich. Er resultiert aus dem eigenen Geltungsbewusstsein.

Kommentar von Imago8 ,

Die Frage ist doch, was man unter Ansehen und Macht versteht.

Geht es beim Ansehen darum, sich von anderen abzuheben, in dem Sinne, sich als etwas besseres zu fühlen oder geht es darum, von anderen wahrgenommen und gewertschätzt zu werden?

Geht es bei der Macht um die eigene Unabhängigkeit, oder darum, möglichst viel Einfluss oder Kontrolle über andere zu haben?


Den meisten von uns wird von Anfang an eingetrichtert, dass man vor allem kämpfen muss, dass wir uns vor anderen in Acht nehmen müssen, dass unser Leben bestimmt sein wird von Wettbewerb und Konkurrenz. Somit bestimmt bei vielen die Angst, zu kurz zu kommen, ihr Leben. Deswegen brauchen sie Statussymbole, deswegen wollen sie besser sein als ihr Nachbar, deswegen streben viele Menschen nach Macht und Geld. Deswegen gibt es Neid und Missgunst und Argwohn gegenüber denen, den es besser zu gehen scheint als einem selbst.

Dabei verpassen wir unzählige Möglichkeiten, unser Leben gegenseitig zu bereichern.

Das Vertrauen in unsere Mitmenschen ist leider schon so sehr verschüttet, dass sich viele ein anderes Leben garnicht mehr vorstellen können.






Kommentar von MarkusKapunkt ,

Wer Ansehen genießt und von anderen gewertschätztgewertschätzt wird, steht automatisch über diesen anderen, die eben weniger geachtet sind. Wer unabhängig ist und Macht hat, hat diese automatisch auch über andere. Wie kannst du diese Begriffe einander gegenüberstellen, wo sie doch absolut eins sind? Da gibt es keine Unterschiede, nur das bloße Bedürfnis. Und wie meinst du das mit dem anderen Leben? Glaubst du allen Ernstes, dass es jemals zu irgendeinem Zeitpunkt in der Geschichte anders war? Oder jemals anders sein könnte?

Kommentar von Imago8 ,

Glaubst du allen Ernstes, dass es jemals zu irgendeinem Zeitpunkt in der Geschichte anders war?

Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Ist auch nicht so wichtig.

Oder jemals anders sein könnte?

Ja, ich halte es für möglich. Weil es an uns liegt.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Ja vielleicht könnten du und ich so leben. Vielleicht finden wir ja auch noch ein paar weitere. Aber es ist garantiert nicht für ALLE Menschen umsetzbar. Ich gebe dir die Garantie darauf, dass schon bei weniger als einer Handvoll Menschen die Durchführung scheitern wird. Letztendlich sind ja sogar Jesus, Mohammed, Buddha und die vielen anderen klugen Menschen, welche die Welt zu einem besseren Ort für ihre Mitmenschen machen wollten, alle an der gleichen Sache gescheitert: eben an ihren Mitmenschen.

Kommentar von Imago8 ,

Behalt deine Garantie oder bring mir bei, wie das mit dem Wahrsagen funktioniert!

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Ganz einfach: mit einem kritischen Blick in die Geschichte und der Anwendung des gesunden Menschenverstandes. Wenn der manchen Menschen fehlt und sie sogar bei diesem Thema hier agressiv werden, nur weil jemand an ihrer Vorstellung einer hypothetischen perfekten Welt kratzt und sie in ihrer kleingeistigen Naivität entlarvt werden, bestätigt dass nur meine Meinung. 

Kommentar von Imago8 ,

Brauchst nicht gleich in Panik geraten...

Ich wollte dich lediglich darauf hinweisen, dass das was du mit Garantie meinst, ja nur deine persönliche Wahrscheinlichkeitsrechnung ist. Schonmal was von selbsterfüllender Prophezeihung gehört?

Das, was in der Zukunft passiert, ist davon abhängig, was wir in der Gegenwart tun und vor allem: was wir in der Zukunft erwarten.

Das hat wenig mit Naivität zu tun, sondern mit der Möglichkeit, dass es anders kommen kann, wenn genug Menschen wollen, dass es anders kommt.

An eine perfekte Welt glaube ich nicht. Aber wenn alle, so wie du davon ausgehen würden, dass es nicht anders werden kann, dann sinkt damit auch die Wahrscheinlichkeit, dass es anders wird.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Ich senke doch mit einer Annahme keine Wahrscheinlichkeiten. Nur weil ich glaube, dass morgen die Sonne scheinen wird, wird es dadurch doch nicht wahrscheinlicher, dass sie das auch tut. Ich kann unsere Welt nur auf eine Weise beeinflussen: mit meinen Taten. Wenn ich meiner Selbstsucht folge und nur meinen Trieben, wird die Welt sicher kein besserer Ort. Schon klar! 

Aber ich muss dich nun trotzdem einmal fragen, warun du glaubst, dass die Welt nur durch deine Einstellung besser wird? Was trägst du denn ganz konkret dazu bei?

Kommentar von Imago8 ,

Richtig, die Sonne kannst du nicht beeinflussen, weil die Sonne kein Mensch ist.

Ich kann unsere Welt nur auf eine Weise beeinflussen: mit meinen Taten

Und was kommt meistens vor den Taten? Gedanken. Und damit beantwortet sich deine Frage von selbst.

Allein deine sehr bissige Reaktion auf meine vorletzte Antwort zeigt: du hast weniger auf meine Worte reagiert, sondern vielmehr auf das Bild, was du von mir in deinem Kopf hast (z.B. kleingeistiger, aggressiver Naivling).

Und da liegt doch der Hase im Pfeffer! ;-)

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Die letzte Frage war ernst gemeint und nicht rherorisch, mein kleiner, agressiver Naivling. ;-) Hatte eigentlich kein negatives Bild, ich kenne dich ja gar nicht. Eigentlich hatte ich dich so eingeschätzt, dass du festen Glaubens bist, die Erde könne sich durch Menschen wie dich ändern und besser werden. Deshalb finde ich dich hochgradig interessant und möchte wirklich gerne wissen, was du zur Weltverbesserung beiträgst. Reine Neugier!

Kommentar von Imago8 ,

Durch Menschen "wie mich" nicht unbedingt. Ich mache ja auch nicht alles richtig. Und "die Welt" ist auch ein bisschen zu groß. Wovon ich allerdings u.a. überzeugt bin, ist die Wandlungsfähigkeit des eigenen Geistes, also z.B. der eigenen Haltung gegenüber sich selbst und anderen. Und mit der Wandlung des Geistes geht eine Wandlung der Taten einher.

Ich versuche vor allem, mit anderen Menschen so umzugehen, wie ich gerne hätte, dass sie mit mir umgehen. Ich habe da gewisse Ideale, die ich selbst natürlich nicht immer erfülle, aber ich orientiere mich daran.

Ich versuche, anderen Menschen dabei zu helfen, ein besseres Selbstverständnis zu entwickeln und unabhängiger zu werden.

Und ich versuche, anderen zu zeigen, dass sie mehr Einfluss auf ihr eigenes Wohlergehen haben, als sie zuerst dachten.

Und, fühlst du dich schon besser? *lach*

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Es geht so :-D

Antwort
von AntonMuenchen, 50

Das hat ganz unterschiedliche Gründe, hier ein paar Beispiele:

- unterschiedliche Wertvorstellungen

- Neid und Ressourcenmangel

- unterschiedliche Sprachen / Kulturkreise / Religionen

- Missverständnisse

- "Wir sind die Guten, die anderen die Bösen"-Denken und umgekehrt

- und und und...

Antwort
von arevo, 51

Das friedliche Zusammenleben der Menschen verschiedener Herkunft, Religion etc. ist ein Menschheitsthema.Das ist ein Menschheitstraum, eine Utopie, die wunderbar klingt, besonders heutzutage, aber im Grunde vollkommen unrealistisch ist.Zudem kann ein friedliches Zusammenleben auch zur Friedhofsruhe werden.

Im fernöstlichen Denken nimmt der Buddhismus und der chinesische Universalismus dazu Stellung.

Im Westen beginnt mit der Entstehung des Christentums diese Frage aktuell zu werden.

Das Leben, so wie wir es kennen, ist Kampf im positiven Sinn und Konkurrenz.Beide sind m. E. Faktoren der menschlichen Weiterententwicklung im geistigen und wirtschaftlichen Bereich.Wer beides ablehnt, verkennt die menschliche Natur, handelt entgegen der menschlichen Natur.

Persönlich halte ich von Inklusion und Kuschelpädagogik sehr wenig, weil sie zu Lasten der Begabten und Hochbegabten geht.Es ist unstrittig, dass es Unterschiede zwischen den verschiedenen Menschen und Kulturkreisen gibt.

Antwort
von Nunuhueper, 49

Animalistisches in den Genen trägt auch bei Menschen zur "Hackordnung unter den Hühnern" bei.

Antwort
von 1988Ritter, 69

Dies liegt einfach daran, dass einige Menschen dazu neigen Konflikte über den verbalen Austausch zu stellen.

Ich sage immer, wenn die Argumente dünner werden, wird die Luft dicker.

Antwort
von Tuehpi, 46

Religion
Du gibst dir die Antwort ja schon selber. 

Desweiteren liegt eine gewisse Xenophobie einfach in der Natur der meisten Menschen. Das wird noch seeehr lange dauern bis sich das "herausevolutioniert" hat. Falls überhaupt. 

Antwort
von tinimini, 58

In dem Film findest du die Antwort.

Antwort
von add1X, 46

Weil der Mensch machtgierig ist und über alle herrschen möchte.

Antwort
von Modem1, 64

Natur bedingt ,kulturell bedingt, rassischtisch  bedingt. Das liegt so in den Genen bei manchen Menschen.Sie können nicht ab das ihre Heimat von Fremden (insbesondere Muslime ) bevölkert werden. Sie können nicht ab das Großmoscheen ihre Wohnumgebung beschallen.Sie können nicht verstehen das diese Frauen den Manne Untertan sein müssen und sich Vermummen müssen.Das entspricht nicht unser tausendjähriger Tradition in Deutschland und Europa. Die Reaktionen sieht man nicht nur im Land der "Ewigen Nazis" sondern insbesondere in den Ländern die von den Nazis besetzt wurden. 

Antwort
von NSchuder, 45

Neid, Hass, Unzufriedenheit, Dummheit, Aufhetzerei ... such Dir was aus.

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