hallo miteinander ich und ein paar kumpels wollten mal wissen was ein Agentur chef einer Escort Agentur im Monat verdient=? und hat man da Steuerabgaben=? danke im Vorraus

Die Frage stellt Ihr zum Thema Steuern !? Interessant.
Was kosten ein Auto ?
Nun, Scherz beiseite, es kommt natürlich darauf an, wieviel Pferdchen im Stall sind, wie gut die sind, wie hoch Eure kriminelle Energie ist und wie gut Euer Steuerberater.
Derartige Unternehmen legal, erfolgreich UND auch steuerlich korrekt zu Führen ist nahezu unmöglich.
Die Damen (oder Herren) wollen BAT bezahlt werden (Bar Auf Tatze), nix versteuern, aber Ihr habt Kosten für Werbung, Überwachung usw.
Zwar ist Prostitution legalisiert, aber herkömmliche Zuhälterei ist natürlich nach wie vor eine Straftat.
Sind die Damen/Herren jedoch nicht in Euer Unternehmen eingegliedert, also nicht weisungsgebunden, Arbeitsort und Zeit sowei Auftraggeber frei wählbar, dann könnten Eure Mitarbeiter als freiberufliche Mitarbeiter für alle Steuern und Abgaben selbst verantwortlich sein.
Natürlich könnt Ihr kassieren und im Gutschriftsverfahren nach Einbehalt Eurer Kostenumlagen mit den Freiberuflern abrechnen.
Aber, wie gesagt, guten Anwalt, guten Steuerberater, gute Bodyguards, denn die Konkurenz ist nicht zimperlich.
Es sind durchaus sechs-stellige Monatsumsätze erzielbar, je nach Größenordnung.
Auf jeden Fall verlangen Vorbereitung und Durchführung des Geschäfts deutlich mehr geistige Substanz, als in dieser eigenartigen Frage zu erkennen ist.

Der Escort wird für 150 bis 300 Euro die Stunde vermittelt.
Die Servicekraft bekommt 50 bis 80 Euro davon.
Der Werbeaufwand ist sehr hoch, welcher die größte Position in den Kosten ist.
Miete- Telefon für das Büro
Der Rest abzüglich Steuern geteilt duch Gesellschafter... das ist Euer Gewinn
viel Glück

kommt darauf an wie viel mitarbeiter er hat und wie bekannt er ist. koennen 0 euro hat 100.000 euro sein. natürlich hat er auch steuerabgaben zu leisten.
Wird wohl am Umsatz gekoppelt sein. Keine Einnahmen = kein Verdienst.

Wer Geld verdient, zahlt auch (fast immer)Steuern. Wieviel ein Agenturinhaber verdient, hängt davon ab, wie gut seine Agentur läuft. Was ist eine "Escort Agentur"?
Escort Agentur ist ein besser klingender Begriff für Prostitution, und den Agenturchef hat man früher Zuhälter genannt :-)
bonitas am 24. Juni 2009 09:16 Ui, das wußte ich nicht (hihi)
prostitution auf höherem nievu :-)
danke für die gute antwort
"Derartige Unternehmen legal, erfolgreich UND auch steuerlich korrekt zu Führen ist nahezu unmöglich." Das würde ich so nicht sagen. Ich habe einige Beratungserfahrung mit einer großen Nachhilfekette, was ja ein sehr ähnliches Geschäft sein dürfte :-)
Bei einer Escort-Agentur dürfte der BAT-Vorgang ja wohl eher zwischen dem werten Klienten und der "Servicekraft" (schön gesagt !) erfolgen. Als seriöse Unternehmer werdet Ihr ja nicht mit der Bomberjacke vor der Tür warten, solange die Dienstleistung erbracht wird, sondern diskret am Telefon verharren und fernmündlich die entsprechenden Termine arrangieren. Ihr müsst also erst mal Eure Subunternehmerinnen dazu bringen, dass diese Euren Anteil an den Einnahmen an Euch abgeben. Wenn Ihr dann brav alle Einnahmen aufzeichnet und bei der Einkommensteuererklärung angebt, nach Abzug Eurer Betriebsausgaben natürlich, seid Ihr steuerlich völlig sauber. Ein bisschen umsatzsteuerliche Abwicklung muss natürlich auch noch sein, außer Ihr seid Kleinunternehmer.
Die Erfahrung aus der Nachhilfe lehrt jedoch, dass eher die Damen (und Herren) an der Front eine laxe Steuermoral haben. Und wer die eigene Haut zu Markte trägt, wird wahrscheinlich noch weniger einsehen, dass vom mühsam erarbeiteten Geld auch noch der Staat bedient werden muss. Ihr müsst folglich damit rechnen, dass sich ein Steuerprüfer gar nicht so sehr für Euer Geschäft, sondern viel mehr für die Identität Eurer Servicekräfte, sowie für Informationen zu den Cash Flows mit denselben interessiert. Anschließend werden dann fleißig Kontrollmitteilungen an die Finanzämter der Damen geschrieben, die nachprüfen, ob diese ihre Einnahmen auch vollständig versteuert haben. Da ist der Ärger mit Euren Geschäftspartnerinnen schon vorprogrammiert.
Die Nachhilfe kannst Du in keiner Weise mit Escorts vergleichen. Studienrätin im Nebenerwerb ist kein Vergleichsobjetz zu einer gewerblich Tätigen Dame, weder steuerlich noch strafrechtlich.
Ich habe da einschlägige Erfahrungen gemacht mit der
Barbranche, Duldungen statt Gewerbeerlaubnis. Plötzlich polizeiliche Durchsuchungen, immer am langen Gängelband der Behörden.Grundsätztlich muß ein Identitätsnachweis und ein freier Mitarbeitervertrag vorliegen.
Sogar wir als Steuerberater müssen Identitäsnachweise unserer Mandanten in eine Geldwäscheakte aufnehmen und bei Bedarf vorlegen können.
Zwar lassen sich die Damen mitunter zu einer Unterschrift und Kopievorlage ihres Ausweises bringen, doch gibt es oft Probleme mit dem Verständnis (Ausländerinnen), der Auffindbarkeit.
Besonders die Durchführung der Verträge sind problematisch.
Die Regel ist, dass bei Anordnung einer Betriebsprüfung komischerweise plötzlich alle Unterlagen in Feuerchen, Wasserschäden, oder sonst wie dem Untergang geweiht sind und der Behörde nur die Schätzung bleibt.
Da sind KREDITKARTEN-Unterlagen, die der Abrechnungsgesellschaften, gefundenes Fressen.
Es gibt KEINEN auf allen Rechtsgebieten korrekten Escortservice !
Wird es auch nicht geben, das sind Wunschträume.