Frage von xLeon01, 73

Was verdient ein Chemiker/Chemieingenieur?

Hallo ich wollte mal Frage wieviel man verdient?

Antwort
von PeterJohann, 43

Einstiegsgehälter in der Industrie 45000- 75000 (je nach Qualifikation und oft auch abhängig von Zusatzqualies wie Sprachen, besondere Kenntnisse, Zusatzausbildung, Berufserfahrung (vorherige Ausbildungen/Praktika) Das ist von viel zu vielen Faktoren abhängig, um eine generellen Antwort geben zu können. 

Dazu gibt es auch bestimmte Bereiche in denen traditionell nicht gut bezahlt wird (e.g. Lebensmittelchemie- mag aber auch an einem insgesamt etwas niedrigeren Abschlußniveau liegen)

Gute Info gibt es auf der Seite der Gesellschaft Deutscher Chemiker:

https://www.gdch.de/ausbildung-karriere/karriere-und-beruf/gehaltsinformationen/...

Zum Chemieingenieur- selbe Sache wie beim Chemiker, kommt immer auch auf die Details an (BSc (besserer Technikerabschluss); MSc- wie vormalig Diplom; oder promovierter Ing. -eher selten). 

Der VDI hat hierzu normalerweise Informationen:

http://www.vdi-nachrichten.com/Management-Karriere/Verguetungsstudie-Ueberfliege...

Die Zahlen passen auch ganz gut zu dem was ich aus der Industrie so mitkriege (natürlich gibt es ein Riesengefälle von der Großindustrie über den Mittelstand bis zum öffentlich Dienst).

Antwort
von quanTim, 57

das kommt immer darauf an, wo er arbeitet, in welchem betrieb er arbeitet, was er für ein gehalt aushandeln kann und wie viele dienstjahre er hat.

aber ich würde einfachmal ganz grob 5000€ brutto für einen promovierten chemiker sagen. das ist noch in beide richtungen spielraum, vorf allem nach oben

Antwort
von Miumi, 51

Also, ich habe zwei Leute im Bekanntenkreis die in der chemiebranche arbeiten.
Der eine hat ein paar jahre in karlsruhe chemieingenieurwesen und noch was anderes nebenher auf der uni studiert. Jetzt, mit 30 ist er endlich fertig. Hat naj nem jahr auch endlich mal nen job (in bayern) bekommen.
Meine eine freundin, ist mit nem realschulabschluss chemisch technische Assistentin geworden. Auch nach circa eine JAHR hat sie endlich eine festanstellung ergattern können.
Das Problem ist, der studierte akademiker und die junge Labor Assistentin verdienen ungefähr das selbe. Sehr sehr ärgerlich für den jungen mann da das Gehalt sehr durchschnittlich ist. Er hätte sich das geld, die zeit und den stress des studiums sparen können und einfach die assistentenausbildung machen können...

Kommentar von Miumi ,

sry für die Tippfehler.. bin in eile :D

Kommentar von PeterJohann ,

Sorry, aber das ist wohl eher anekdotisch zu werten... Nichts gegen Deinen Bekannten, aber der Unterschied zwischen BSc und MSc ist schon recht groß und wie lange muss man denn versagt haben um erst mit 30 Ingenieur zu werden?

CTA ist ein Hiwi-Job und meiner Ansicht nach Zeitverschwendung (dann besser Laborant und anschließend eine Technikerausbildung wenn man nicht studieren will).

& wer in dem Metier ein Jahr brauch um einen Job zu ergattern hat entweder Dreck am Stecken oder ist extrem wählerisch.

Kommentar von Miumi ,

oder eben schlechte Noten? man muss nicht gleicn dreck am stecken haben ;) ich kann dir nur sagen, das er zwei sachen studiert hat und einen Hungerlohn bekommt. das meine Freundin cta geworden ist, ist mir recht egal. ich finde die Ausbildung und bezahlung auch nicht so bombe. Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es auch recht wenig. habe noch eine nachbarin die sich auf biotechnologie und biochemie spezialisiert hat. deren bezahlung lässt auch zu wünschen übrig. die hat sicher einen Bachelor und Master. Richtig kohle verdienen in solch einem berufszweig nur die chefs und manager. die chemiker, Ingenieure, laboranten..das sind nur handlanger.

Kommentar von PeterJohann ,

Sorry, ich wollte keine Gefühle verletzen - mit Dreck am Stecken meine ich tatsächlich einfach nur Geschlampe während der Ausbildung was sich in der Qualität des Abschlusses (und in der Ausbildungsdauer) negativ bemerkbar macht.

Ansonsten hast Du ein etwas verzerrtes Bild der Realität und ich kann Deine Aussage nicht bestätigen. Die letzten Ingenieure (und einen solala Ing - Umweltchemiker-MSc) die ich eingestellt habe lagen zwischen 50 und 54000 € und nach 2-3 Jahren sollten die bei ~60-65000€ ankommen. 

Bei einigen Freunden und Verwandten die als promovierte Ingenieure, Dipl.Ings. oder MS arbeiten passen die Gehälter zu den Aussagen von VDI/GDCh. Ich kenne keinen Chemiker persönlich der nicht promoviert wäre (fände ich auch eher sinnlos).

Die großen Unterschiede liegen nicht so sehr in der Funktion (Chef/Sachbearbeiter) sonder in der Expertise und dem Industriezweig. Wer in einem mittelständigen Unternehmen glücklich ist muss halt mit weniger Einkommen rechnen- dito bei akademischen Laufbahnen und wer im öffentlichen Dienst arbeitet muss am Studium keinen rechten Gefallen gefunden haben und tauscht halt Sicherheit gegen Einkommen und Berufung.

Antwort
von hoermirzu, 48

Geld.

Hoffentlich so viel davon -nicht die Schweizer sondern die Phönizier haben`s erfunden-  dass er seinen Kühlschrank regelmäßig auffüllen kann.

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