Was verdienen Versicherungsvertreter im Durchschnitt bei dem Abschluss einer Lebensversicherung?

Bei einer Kapitallebensversicherung zwischen 25 - 40 O/oo (Promille) der Versicherungssumme höchstens 80 % des Jahresbeitrages als Einmalzahlung. Das hängt aber von der jeweiligen Versicherungsgesellschaft und der Vertragsgestaltung zum Vertreter ab.

Das kommt auf deren Vertragsgestaltung mit der Versicherung an. Es kann eine Abschlußprämie, eine laufende Prämie, eine Einmalzahlung oder ein monatliches Fixum geben.
Faustregel: eine Jahresprämie (ich gehe mal von einer Renten- oder Kapitallebensversicherung aus, bei Risikoversicherungen kann das anders aussehen).
eine Jahresprämie bestimmt nicht. Es geht wenn dann doch eher prozentual der Gesamtsumme. Würde man eine Jahresbetrag nehmen und eine Laufzeit von 10 Jahren, wären das ja 10% - sehr utopisch
Ich besitze einen Vertrag, bei dem der Versicherer die Vertriebskosten ausweist und jährlich dekrementiert (Verteilung der Kosten auf die Laufzeit des Vertrags). Er läuft allerdings auch 25 Jahre ;-) Weitere Rückschlüsse auf Vertriebsprovisionen erlauben übrigens die Rückkaufwerte, die sowohl in Kalkulationen als auch in Verträgen ausgewiesen werden.
aus dem Rückkaufswert läßt sich nicht auf die Provision eines Versicherungsvertreters schließen. Erstens erhält dieser nicht die komplette Abschlußgebühr und zweitens sind ja eine Menge laufende Gebühren mit drin von denen der Vertreter nichts bekommt. Abgesehen davon sind Rückkaufswerte ja immer schlecht, da die eine vorzeitige Vertragsauflösung darstellt
Sorry, jetzt verstehe ich, worauf Du hinaus willst. Auf die Provision des abschließenden Maklers natürlich nicht. Ich war bei den Gesamtvertriebskosten, für mich als Verbraucher natürlich der interessantere Wert ... Thema verfehlt, Du hast Recht.

Das kommt darauf an, wie lange eingezahlt wird und wie hoch die Einzahlungen sind.
Dann gehen wir einfach mal von einer Abschlussprämie aus.

Bei einer Kapitallebensversicherung und privaten Rentenversicherung auf jeden Fall so viel, daß man sich den Abschluß in den meisten Fällen sparen sollte.
Bei einer Risikolebensversicherung so wenig, daß man diese unbedingt machen sollte, wenn man Versorgungsbedarf im Todesfall (z.B. Kinder, Partner) oder eine Finanzierung (z.B. Immobilienfinanzierung) hat.
Gruß justii
Da gibt es genauso viel Varianten, wie Automarken.
Von Null bis zum o.g. 6% Honorarvertrag (was man gelinde gesagt nur als unseriös bezeichnen kann). Auch gibt es Unterschiede zwischen Versicherungsvertretern, Maklern und Beratern. auf jeden Fall sollte man die Kosten der Anlage vergleichen mit alternativen Anlagen, da lohnt es zu rechnen - was die meisten leider nicht können. Dabei meine ich nicht die "Spartipps von Stiftung Finanztest" u.ä. sondern das konkrete Aufwand- Nutzen-Verhältnis.
Es gibt auch Leute die bekommen nur 1,8 %
Ich hab aber auch mal bei einer Bekannten eine ganz unverschämte Variante gesehen. Da wurde ein extra Beratervertrag abgeschlossen und sie mußte diesen bezahlen obwohl sie gekündigt hatte. Und das waren 6% mit der jährlich angenommenen Progression schon eingerechnet. Die ersten 3 Jahre gingen so alleine für den Beratervertrag drauf
Diese Versicherung kenne ich auch. Wird als kundenfreundlich verkauft mit dem Hinweis, der Kunde sieht doch was es kostet. Die Versicherung kann man kündigen, die Honorarvereinbarung bleibt bestehen. Den Namen möchte ich hier nicht nennen.