...und die StudentenInnen haben Einfluss auf die Verwendung der Gelder; ihre Beteiligung ist gesetzlich geregelt.

Diese Geld soll ausschließlich zur Verbesserung der Lehre verwendet werden - und das muss auch nachgewiesen werden. Meist weren zusätzliche Hiwis oder Mitarbeiter zur Betreuung beschäftigt, Bibliotheken aufgestockt, zusätzliche Lernmöglichkeiten geschaffen, praxisrelevante Software beschafft und und und

Im Prinzip ersteinmal gar nichts. Da Forschung & Lehre Geld kosten und die Uni's damit mehr Budgetfreiheit erhalten sollen werden die Hochschulen die diese Freiheit zu nutzen verstehen besser werden. Universitäten wie Cambridge oder Oxford haben mehr Geld und mehr Freiheit dies einzusetzen. Die Resultate sind einzigartig.

Das hängt von der Uni ab! Jede Uni kann ja selbst entscheiden, wofür sie das Geld einsetzt.
Ich weiß nicht so recht, ob sich dadurch was ändert. Dass die Studenten dies beeinflussen können, kann ich mir auch nicht vorstellen. Zum anderen werden die Studenten kräftig zur Kasse gebeten, da dies ja in den meisten Fällen auf den Monat gerechnet über 100 € Belastung ergibt. Die Initiative von http://www.ich-studiere-kostenlos.de finde ich daher gut...es ist aber erstaunlich, was sie Studenten angeben, um die Studiengebühren zurück zu bekommen:-)
geregelt ja. Wird das in der Praxis auch umgesetzt?
Ja, z.B. an der Uni Hohenheim:
"Bei allen Entscheidungen hatte das Rektorat Studierendenvertreter aus allen Fakultäten eingebunden und alle Protokolle der Kommission Studiengebühren im Internet veröffentlicht.
Dabei waren Transparenz und Mitbestimmung von Anfang an wesentliche Bestandteile der Entscheidung um die Verwendung von Studiengebühren. "Für uns gehört die Beteiligung der Studierenden zum grundlegenden Selbstverständnis", sagt Liebig. Die war im Hohenheimer Modell bereits fest vorgesehen, bevor das Landeshochschulgebührengesetz das Benehmen mit den Studierenden vorschrieb. Als Hilfestellung hatte das Rektorat den vier gewählten Studierendenvertretern eine Kommission mit einem Vertreter der Zentralen Studienbetreuung, drei Fachstudienberatern, drei Studiendekanen und der Prorektorin für Lehre beratend zur Seite gestellt, um Vorschläge für die Verwendung der Studiengebühren zu erarbeiten."
(http://www.stellenboersen.de/uni/hohenheim/uni-hohenheim/070627studiengebuehren-transparenz.html)
Um diese Rechte durchzusetzen, gibt es ja auch einen Asta.