Ab wann wird ein Risikokapitalgeber seriös und wann ist der Begriff Heuschrecke gerechtfertigt?
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Private Equity heisst ja nur, dass diese Kapitalgesellschaft ihr Geld nicht auf dem offenen Markt, also über die Börse einsammelt, sondern eben "privat".
Typisch dafür sind etwa Schiffsbeteiligungen, wo die Geldgeber gemeinsam ein ganz bestimmtes Schiff finanzieren.
Als Heuschrecken werden meist Hedgefonds bezeichnet, die ihr Geld etwa über die Börse einsammeln, aber dann keine Werte damit schaffen, sondern Unternehmen aufkaufen und zerschlagen, weil sie für die Einzelteile (Grundstücke, Lizenzen, Patente,...) mehr erlösen können, als sie für das komplette Unternehmen bezahlt hatten.
Zusätzlich finanzieren sie ihre Aufkäufe häufig auch noch über Kredite, die sie dann nach dem Kauf den gekauften Unternehmen aufdrücken, sodass diese plötzlich hoch verschuldet sind.
Hallo, den Kommentar zu den Heuschrecken stimme ich zu. Bei Private Equity sollte man eventuell hinzufügen, dass von Private Equity Fonds Gelder von Investoren (Fondskäufer) in (Aktien-)Unternehmen investiert werden, die noch nicht "public" an der Börse gehandelt werden, aber Startkapital benötigen. Sobald die entsprechende Innovation bzw. das Produkt groß rauskommt wird dieses "Startup" Unternehmen an die Börse gebracht und mit einem hoffentlichen "Gewinn" vom Private Equity Fonds abgestossen.