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Video zur Anleitung zu Asanas für die innere Balance. Auf Englisch.
Kennt sich hier jemand gut in Yoga aus und kann mir die Unterschiede erklären?

Im klassischen Hatha Yoga werden Stellungen gehalten, und es wird großer Wert auf Atmung, Entspannung und Bewusstheit gelegt. Die Übenden sind dabei ganz bei sich. Hatha Yoga ist seit Jahrhunderten bewährt, Jivamukti Yoga ist eine neue Entwicklung.
Jivamukti-Yoga ist im Gegensatz zu Hatha-Yoga ziemlich anspruchsvoll von den Bewegungsabläufen her und deshalb eher für Leute zu empfehlen, die schon ein ausgeprägtes Körpergefühl haben. Ich würde es eher als eine Art Aufbau auf Hatha-Yoga sehen. Beim Jivamukti wird mit Musik geübt und die Yoga-Philosophie ist ein wesentlicher Faktor, der beim Hatha nicht in dem Ausmaß im Vordergrund steht.

Jivamukti Yoga ist eine sehr anstrengende und anspruchsvolle Form des Vinyasa Yoga. Kräftigende Asanas werden bei Musik geübt, Mantren gesungen und gemeinsam meditiert. Jivamukti ist dem Asthanga-Yoga sehr ähnlich. Also eine sehr schweißtreibende und herausfordernde Yoga-Art. Hatha-Yoga ist eher etwas entspannter, die Ausführungen der Asanas (Übungen) ist nicht ganz so anstrengend, wie des Jivamukti. Jivamukti Yoga ist aufgrund der Trainingsintesität vor allem für fortgeschrittene Yogis und körperlich fitte Personen geeignet, die etwas Anstrengung möchten. Hatha-Yoga ist ideal für den Yoga-Einsteiger, der sich erst noch „seinen Weg“ suchen muss geeignet.
Prinzipielle sind Übungen, die mit Musik als Hintergrund durchgeführt werden, nicht Yoga. Vielleicht Entspannung, Fitness,...oder sonst was. Bei Yoga geht es um die Verbindung zwischen Körper, Atmung und Geist. Musik kann da nur ablenkend wirken, da der Geist dann unter dem Einfluss von Musik steht und sich nicht verbinden kann mit Körper und Atmung. Lies unter www.yoga-ayurveda.at
Auch ich habe im klassischen Hatha Yoga Musik immer als absolutes "No Go" kennengelernt. -> In der Tat kann eilig vor der Stunde ausgewähltes "Entspannungs-tüdelü" die Kursteilnehmer mehr distrahieren als zentrieren. Soweit meine Erfahrung, bevor ich nach 1,5 Jahren Hatha Yoga die erste Jivamukti-Stunde meines Lebens besucht habe... Jeder, der dazu etwas Konstruktives äußern will, sollte sich einer neuen Erfahrung wie dieser zunächst vorurteilsfrei selbst aussetzen! Musik eröffnet noch einmal einen ganz neuen Zugang zu den Stellungen. "Put on some uplifting (!) music" wie Sharon & David schreiben: Nada Yoga, der Yoga des Klangs. Für musikalisch sensitive Menschen sehr gut geeignet und der wirklich sehr besonderen & herausfordernden Stundengestaltung im Jivamukti eine zusätzliche, unmittelbar ansprechende Komponente gebend.
gottesanbeterin am 25. September 2009 12:22 Prinzipiell sind alle Körperübungen nicht Yoga, sondern einzig allein der Vorgang, bei dem die Verbindung zwischen menschlichem Bewußsein und dem Höchsten Absoluten Bewußtsein stattfindet. Bei diesem Ereignis ist es ganz unerheblich, ob Musik im Hintergrund oder Vordergrund ist, oder nicht. Alle "Yoga"-Arten", die in der indischen Tradition entstanden sind, wollen nur die Menschen auf das wirkliche, das echte Yoga vorbereiten. Alle "Yoga"-Arten, die im Westen entsanden sind haben ganz andere und viele verschiedene Ziele, die vom ursprünglichen Ziel sehr weit abweichen können und sehr oft reine Abzocke sind.
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