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Was unterscheiden Kernspint, CT, MRT? Bitte allgemeinverständlich!

gefragt von schubs am 15.06.2007 um 20:44 Uhr

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Reply


vincent
beantwortet von vincent am 15. Juni 2007 20:51
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Ausführliche Information: www.netdoktor.de


Moench123
beantwortet von Moench123 am 15. Juni 2007 23:09
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Einfach formuliert: CT=Computer Tomographie, erfolgt mit massiven Röntgenstrahlen - also eine sehr hohe Belastung für den Körper. Ist aber etwas billiger (daher verschreiben es die Ärzte eher, weil manche Kassen nur das zahlen), das "Kernspint" entspricht dem "MRT" (Magnet Resonanz Therapie) - funktioniert wie zuvor von Neurodoc beschrieben - und stellt keine Strahlenbelastung für den Körper dar.Kann nur wegen des Magnetfeldes nicht gemacht werden von Menschen mit Metallteilen im Körper (künstl.Hüfte, Herzschrittmacher etc.). Weiterer Unterschied: CT ist eine Art "Ring" oder "Deckel", der über einem Teil des Körpers hängt und ist etwas weiter weg vom Körper. Das MRT ist eine Art "Röhre", in die man oftmals komplett rein muss. Das verursacht bei manchen Klaustrophobie - aber auch hier gibt es neuere Geräte, die da größer und freundlicher sind.Bei bestimmten Diagnosen braucht man manchmal sogar beides (z.b. Wirbelsäule), da die Ergebnisse leicht unterschiedlich sind. Grob kann man aber sagen, dass die besseren Bilder das MRT liefert.


neurodoc
beantwortet von neurodoc am 15. Juni 2007 22:54
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Bei einer Computertomographie rotiert ein Röntgenstrahl um den Körper und der Computer errechnet daraus ein Bild, das dann aus vielen Röntgenbildern zusammengesetzt ist. Bei einer Kerspin-tomographie wird der Körper in ein vorhandenes Magnetfeld gelegt, das eine Wirkung auf die Rotationsrichtung (Spin) von Elektronen hat. Dieses Magnetfeld wird mehrfach pro Sekunde aufgebaut und abgebaut und die Elektronen des Gewebes werden wiederholt in ihre Drehrichtung verändert. Unterschiedliches Gewebe, hat eine unterschiedliche atomare Zusammensetzung, so daß es unterschiedlich darauf reagiert und ein Rechner formt das in Bildern um.

Kommentar von 5f6812a7b0109fb9a1df11c834332c2csmalldemosthenes am 16. Juni 2007 10:48

@neurodoc:

Das extrem starke Magnetfeld ist konstant und wird keineswegs mehrfach pro Sekunde auf- und abgebaut - das wäre auch technisch kaum zu realisieren.

Die "Kerne" werden duch ein kurzzeitig gegebenes Signal aus ihrer Vorzugsrichtung abgelenkt und kehren nach Ausschalten des Signals in diese zurück.

Die Dauer und Richtung der Ablenkung ist die Information, aus der dann die Bilder errechnet werden.


lalab
beantwortet von lalab am 16. Juni 2007 10:06
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Es ist nicht richtig, dass ein MRT die besseren Bilder liefert. Ein MRT eignet sich besser um Weichteile, also Organe, Sehnen, Bänder, Gehirn, Blutungen etc. zu sehen. Im CT kann man besser Knochen sehen. Gemeinsam haben beide, dass am Schluss der Körperteil, den man sich damit anschauen will, in "Scheiben" geteilt wurde. Also du hast ganz viele Bilder und die zeigen z.B. dein Knie in Schichten, so dass du ganz genau sehen kannst, wo etwas nicht stimmt. Ein MRT ist nicht nur teurer sondern dauert auch länger, an die 40 Minuten. Deshalb wird es oft erst als Zweitmaßnahme gemacht und bei Unfällen gar nicht. Dass ein MRT keine Strahlenbelastung für den Körper darstellt würde ich nicht nicht sagen. Ein MRT bringt die Elektronen in allen Zellen deines Körpers durcheinander. Ich glaube nicht, dass das ohne Wirkung bleibt, wir kennen sie nur noch nicht. Magnetstrahlung ist auch Strahlung. Die BElastung von Rötngenstrahlung wird meiner Meinung nach überschätzt. Bei einem Langstreckenflug ist Belastung so hoch wie 20-100 mal den Oberkörper zu röntgen (die geschätzten Werte variieren sehr)... Und wie viele Menschen fliegen häufig transatlantisch?




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