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Was tut wann als Erste Hilfe leistung wenn jemand unter- oder Überzucker hat?

gefragt von VicitoriaVicitoria am 07.10.2009 um 14:22 Uhr

Ich muss wissen was ich als erste Hilfe Leistung tun muss wenn jemand unter- oder überzucker hat und man selbst das weiß? wie findet man es heraus?


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kilifisch
beantwortet von kilifisch am 7. Oktober 2009 14:24
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bei unterzuckerung einen traubenzucker oder cola geben...das geht beides schnell ins blut...

Kommentar von dantes am 7. Oktober 2009 14:25

DH! Süßes zum Essen ist nur so lange gut, wie der Patient essen kann. Cola wirkt immer Wunder.

Kommentar von Aebf9e6d5883fc0bc0e05e34a2423248smallRabenfeder am 7. Oktober 2009 14:32

Als erstes misst man grundsätzlichden Zucker, auf Geruch oder andere Anzeichen soll man sich da nicht verlassen.

Kommentar von 9dd1e808d36bb450403926fc8f5aa66esmallronnie68 am 8. Oktober 2009 05:37

Hmm, hast du immer ein Messgerät dabei? Bis du eins auftreibst kann es zu spät sein! Bei Unterzucker-Verdacht --> NOTARZT! Bei erhöhtem Zucker --> zu 99% keine AKUTE Gefahr, aber Langzeitfolgen (Schäden) mögloch, sogar wahrscheinlich!


tischlampe280
beantwortet von tischlampe280 am 7. Oktober 2009 14:23
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Was süßes geben!!!

Kommentar von 081001a7221db56ab7560747eb01e67bsmallbonechimann am 7. Oktober 2009 14:24

was süsses bei unterzucker beim überzucker sofort 112

Kommentar von dantes am 7. Oktober 2009 14:25

Bei starkem Unterzucker auch sofort 112. Kann in einen Krampfanfall ausarten.

Kommentar von hexenrw am 7. Oktober 2009 14:24

ist nicht bei jedem zucker gut kommt auf über oder unter zucker an

Kommentar von Edfb7417553ff5d4cb2eea104a18474asmallWeltraumhippe am 7. Oktober 2009 14:25

dazu müßte man sicher sein, dass es unterzucker ist und dann bitte Traubenzucker...


ZwergS04
beantwortet von ZwergS04 am 7. Oktober 2009 14:24
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Ein Bekannter von mir nimmt Traubenzucker, wenn er unterzuckert ist! Bei zu hohen Zuckerwerten spritzt er sich Insulin!


KRU3M3L
beantwortet von KRU3M3L am 7. Oktober 2009 14:24
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Jeder Diabethiker hat Insulienampullen oder aber Notfallzucker bei sich. Verabreiche ihm das Mittel was er bei sich trägt, bringe ihn in die stabiele Seitnelange und rufe sofort den Notruf an.

Kommentar von 68eb6c41e2eb03b6183a5b688050d5a3smallniaweger am 8. Oktober 2009 13:27

Nach der Antwort von KRU3M3L am 7. Oktober 2009 14:24 („Jeder Diabetiker hat Insulinampullen oder aber Notfallzucker bei sich. Verabreiche ihm das Mittel was er bei sich trägt, bringe ihn in die stabile Seitenlage und rufe sofort den Notruf an.“ muss ich hier eindrücklich WARNEN!!!
.

Ich bitte User wie KRU3M3L dringend, sich mit so gefährlichen Äußerungen wie dieser auf dieser Plattform zurückzuhalten! Das einzige, dem ich bei ihrer Antwort zustimmen muss, ist der Hinweis auf den Notarzt – aber nach einer Insulingabe, die möglicherweise ein vielfaches der üblichen Tagesdosis des Diabetikers sein könnte, kommt vielleicht auch der Notarzt an seine Grenzen - solche Äußerungen können Menschen das Leben kosten!

siehe auch meine eigene Antwort, die umgehend hier gepostet wird...


anonym
beantwortet von newcomer am 7. Oktober 2009 14:23
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als erstes Puls kontrollieren


Donkie
beantwortet von Donkie am 7. Oktober 2009 14:23
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einen schokoriegel oder anderes süßes zum essen geben!


ThekenSchlampe
beantwortet von ThekenSchlampe am 7. Oktober 2009 14:24
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Als zweites ein Stück Zucker verabreichen


anonym
beantwortet von hexenrw am 7. Oktober 2009 14:24
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das kommt auf über oder unter zucker an............ würde jedenfalls nen arzt holen sicher ist sicher.. wenn du die person kennst dann frag sie was man da machen kann derjenige hat es sicher gelernt.........http://www.stefan.ganz.priv.at/content/med4teens/Data/Print110_2.html


libertaequitas
beantwortet von libertaequitas am 7. Oktober 2009 14:24
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Bei akuter Unterzuckerung hilf Traubenzucker am besten, ansonsten alles andere was viel Zucker enthält. (Falls keine medizinische Ausrüstung vorhanden ist, dann nämlich Glucoselösung)


Weltraumhippe
beantwortet von Weltraumhippe am 7. Oktober 2009 14:25
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durch einen Zuckertest... Diabethiker haben meist ein Testgerät bei sich.. ich würde selber nie agieren, wenn ich mir nicht sicher wäre, sondern immer einen Arzt holen. Ich könnte Unter- von Überzuckerung nicht unterscheiden, weil ich nicht weiß, wie der Normalzucker bei diesem menschen ist und ich nicht weiß wie seine anderen Erkrankungen sind...


anonym
beantwortet von Narinta am 7. Oktober 2009 14:25
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Also manche leute die davon betroffen haben, haben ja oft nen Traubenzucker oder sowas in der tasche. Wenn ned eifnach irgendwas was du oder er dabei hat ihm geben. Würd ihn als erstes fragen, obe r nen traubenzucker, oder was süsses dabei hat und ihm geben, wenn ned ganzs chnell nen schokoriegel besorgen. Oder wenns das gegenteil ist, spritze geben, die müssen sie auch dabei haben.


Rabenfeder
beantwortet von Rabenfeder am 7. Oktober 2009 14:25
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Blutzucker messen, der Puls hat eher weniger mit dem Zucker zu tun. Bei kritischen Über-Unterzucker sofort Notarzt verständigen. Ist derjenige noch bei Bewusstsein, kann man ihm bei Unterzucker zum Beispiel Malzbier oder Traubenzucker oder spezielle Glukoselösungen für den Notfall geben. Bei Überzucker, der noch im Bereich des Spritzenschemas liegt, schnellwirkendes Insulin nach Einheit spritzen. Wie gesagt, immer Arzt dazuholen.


TheFrog
beantwortet von TheFrog am 7. Oktober 2009 14:26
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Man merkt es oft daran dass er betrunken wirkt. Torkeln, hinfallen, Acetongeruch aus dem Mund. ISt im ersten Moment oft nicht von einem Betrunkenen zu unterscheiden. Wenn man was süßes dabei hat: n gummibärchen oder bonbon und er das noch lutschen kann ohne gefahr zu laufen sich daran zu verschlucken dann geben. das hilft meistens schon sehr vie. ansonsten das übliche: 112 wählen und rettungswagen anfordern.

(Das war jetzt für Unterzuckerung)

Kommentar von 39f1cc4bf70b57a9e2d3ccb222c2398asmallmyslife am 7. Oktober 2009 14:29

Acetongeruch würde auf ÜBERzucker hindeuten, dann also keine Bärchen geben!

Kommentar von A18e11f6918713a5dee3f4768025c742smallTheFrog am 7. Oktober 2009 14:33

Sry, mein Fehler. Zu lange nicht geschlafen, hast natürlich Recht :)


bonechimann
beantwortet von bonechimann am 7. Oktober 2009 14:26
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bei unterzuckerung ist der patient kaltschweissig und zittert, das deutet auf unterzuckerung oder der jenige ist nicht wirklich ansprechbar und "lallt" beim antworten.

egal was ist immer 112 anrufen. da er sonst in diabetischen koma landen kann.

Kommentar von 39f1cc4bf70b57a9e2d3ccb222c2398asmallmyslife am 7. Oktober 2009 14:33

Im diabetischen Koma kann man nur bei ÜBERzuckerung landen. Das soll jetzt nicht heißen, dass Unterzuckerung weniger gefährlich wäre. Nur der Korrektheit halber.


myslife
beantwortet von myslife am 7. Oktober 2009 14:27
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Beides kann zu Bewusstlosigkeit führen, dann am wichtigsten: stabile Seitenlage, Notruf 112. Bei Unterzuckerung kann man auch dem Bewusstlosen Zucker zuführen, indem man z.B. Jubin Gel in den Mundraum schmiert.


niaweger
beantwortet von niaweger am 8. Oktober 2009 13:27
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Nach der Antwort von KRU3M3L am 7. Oktober 2009 14:24 („Jeder Diabetiker hat Insulinampullen oder aber Notfallzucker bei sich. Verabreiche ihm das Mittel was er bei sich trägt, bringe ihn in die stabile Seitenlage und rufe sofort den Notruf an.“ muss ich hier eindrücklich WARNEN!!!
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Einem bewusstlosen Diabetiker niemals einfach Insulin spritzen!!!

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In den meisten Fällen (nach meiner persönlichen Einschätzung mindestens 90 % der Fälle) handelt es sich bei dem Bewusstlosen um eine Unterzuckerung! Hierbei könnte eine Gabe von Insulin zum Tod führen! Und auch dann, wenn du durch eine Blutzuckermessung sicher weißt, dass der Zuckerwert zu hoch ist, hast du keine Ahnung, welche Dosierung sinnvoll sein könnte. Mit dem Einflößen von stark zuckerhaltiger Flüssigkeit machst du auf keinen Fall etwas falsch - vorausgesetzt, der Schluckmechanismus funktioniert noch. Oft hat aber auch ein insulinpflichtiger Diabetiker eine Notfallspritze bei sich - dieses Medikament heißt "Glucagon". Hierbei handelt es sich um eine Spritze mit einer Flüssigkeit und eine kleine Ampulle mit einem Pulver (das Pulver kann auch aussehen, als ob es eine Tablette wäre). Die Flüssigkeit muss in die Ampulle gespritzt werden, um das Pulver aufzulösen. Nach dem Auflösen musst du alles wieder in die Spritze aufziehen und dem Diabetiker irgendwohin spritzen. Viele Diabetiker sind in diesem Zustand ziemlich aggressiv und wehren sich - aber es ist wirklich vollkommen egal, wo diese Spritze ihn trifft - das Glucagon muss nur irgendwie unter seine Haut. Und du musst auch keine Angst haben, dass du dem Diabetiker irgendwie weh tust - in diesem Zustand spürt der Diabetiker keinerlei Schmerzen.
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Bei einer Bewusstlosigkeit durch eine Unterzuckerung ist es unbedingt erforderlich, den Blutzuckerspiegel so schnell es geht wieder anzuheben - durch eine solche Spritze oder durch orale Zufuhr von Zuckerlösung. Die dadurch erreichbare Steigerung des Blutzuckers ist aber viel zu gering, um einen bereits so stark erhöhten Wert noch nennenswert zu steigern. Fazit: Auch, wenn der Diabetiker wirklich einen zu hohen Wert hat, machst du keinen Fehler, wenn du Zucker zuführst - ob jetzt der Wert um 600 mg% zu hoch ist oder um 630 mg% ist nicht weiter wichtig. Aber ob der Wert eventuell bei 20 mg% liegt oder nach der Zufuhr des Zuckers bei 50 mg%, das ist ein entscheidender Unterschied.
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Das nun Folgende erwähne ich überhaupt nicht gerne: Aus meiner eigenen persönlichen Erfahrung weiß ich, dass mich der Anblick eines Notarztes beim Aufwachen immer ziemlich wütend macht - aber es ist definitiv nach einer Unterzuckerung, die zu Bewusstseinsausfällen geführt hat, zwingend erforderlich, dass der Verlauf des Blutzuckerspiegels intensiv überwacht wird - und nach einer Bewusstlosigkeit ist der Diabetiker selbst hierzu erst mal nicht in der Lage. Also muss bei einer Bewusstlosigkeit zwingend ein Notarzt verständigt werden!!!
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Meine Antwort basiert nicht auf irgendwelchem Halbwissen oder auf Vermutungen – ich bin seit 1980 insulinpflichtige Diabetikerin und habe in dieser Zeit unzählige Unterzuckerungen am eigenen Leib erlebt. Ungefähr 15 bis 20 dieser Unterzuckerungen waren mit Bewusstlosigkeit verbunden. Ich habe in dieser Zeit auch oft genug Überzuckerungen erlebt, bei denen zum Teil die Blutzuckerwerte im 1000-mg%-Bereich lagen (der Zielwert liegt zwischen 80 und 120 mg%) - bei keiner dieser Überzuckerungen war mein Bewusstsein bisher auch nur getrübt geschweige denn ganz ausgefallen.
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Ich bitte User wie KRU3M3L dringend, sich mit so gefährlichen Äußerungen wie dieser auf dieser Plattform zurückzuhalten! Das einzige, dem ich bei ihrer Antwort zustimmen muss, ist der Hinweis auf den Notarzt – aber nach einer Insulingabe, die möglicherweise ein vielfaches der üblichen Tagesdosis des Diabetikers sein könnte, kommt vielleicht auch der Notarzt an seine Grenzen - solche Äußerungen können Menschen das Leben kosten!

anonym
beantwortet von emlderbeste am 9. Oktober 2009 15:21
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Hi! Ich bin Referent für erste Hilfe Kurse und arbeite seit mehreren Jahren im Rettungsdienst. Bei der ersten Hilfe gilt:

Ist der Patient bei Bewusstsein: Blutzucker messen -> Der Diabetiker weiß, was er zu tun hat. Bei Unterzucker Zucker zu sich nehmen, bei Überzucker Insulin spritzen (DAS MACHT DER PATIENT SELBST). Ist keine Zuckerkrankheit bekannt/kein Messgerät vorhanden -> Hausarzt aufsuchen, im Akutfall Zucker geben (kurzzeitiger Überzucker ist nicht schlimm)

Bei Bewusstseinstrübung: keine Gabe von irgendetwas. Die Gefahr, sich zu verschlucken ist zu groß! -> Hausarzt aufsuchen, bei Verschlimmerung: Notruf

Bei Bewusstlosigkeit: wie immer stabile seitenlage, atemkontrolle, notruf, erneute atemkontrolle.....

!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! NOTRUF bedeutet: 112 wählen und sagen, was passiert ist. Man kann ein Taxi bestellen aber nicht einen Notarzt


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