Frage von fitnesshase, 147

Was tut man, wenn man weiß, dass man bald stirbt?

Es geht nicht um mich, aber um eine Person die mir nahe steht. Diagnose: inoperabler Tumor. Was ist also wenn man plötzlich erfährt, dass man einen inoperablen Tumor hat und man weiß, dass man bald stirbt?.....

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Antwort
von Cally10, 32

i ...das tut mir sehr leid, das es der person so schlecht geht. Ich habe noch paar Tipps, die in der Therapie hilfreich sein können. Wenn ich Krebs hätte und so eine Diganose bekommen würde...dann wäre mein Plan: 200 tausend
Einheiten Vitamin D3 + 170 tausend Einheiten K2. Damit fährt man das Immunsystem hoch. Jede Zelle hat ein Vitamin D Rezeptor und ist für Übertragung zwischen den nervenzellen zuständig. Dank Vitamin D3 werden die Reparaturarbeiten überhaupt erst ausgeführt. Dann würde ich OPC nehmen. Macht das Blut dünn und versorgt den Körper schnellen mit Nährstoffen und Sauerstoff. Vitramin C baut Kollagen auf und neues Gewebe. Und das wichtigste ist Vitabiosa. Reinigt den Darm mit 19 Kräutern und 8 guten Bakterienkulturen. 80 Prozent des Immunsystemns stecken im Darm.
Das ist das was ich persönlich tun würde. Solange sie noch bisschen lebensmut hat, hat sie die Chance den Krebs zu besiegen. Den Lebensmut und den Glauben an sich selbst, kann ihr keiner nehmen. Bei mehr Infos....
http://corneliaschmidt.net

PS: Ich habe 2 Jahre als Gesundheits und Ernährungsberaterin studiert und
1 Jahr beim Krebsspezialisten. LG Conny...hoffe das ich weiterhelfen konnte.

Mein Opa ist vor ca. 8 Jahren gestorben und seitdem befasse ich mich mit diesem Thema. :)

Antwort
von gschyd, 34

Liebe fitnesshase - das tut mir sehr leid.

Auch ich verlor meine Mutter durch Krebs und der Schock als sie uns mitteilte, dass keine Therapie mehr wirke resp. sie sterben werde, war riesig. Im ersten Moment fand ich es belastend nicht zu wissen ob dies in zwei Wochen oder zwei Monaten sei - wir nahmen dann einfach Tag für Tag.

Und auch wenns teils belastend war, wars am Ende gut - wir hatten Zeit uns zu verabschieden, wir konnten uns vieles sagen und regeln (ich empfand es zB sehr erleichternd zu wissen, was sie an Ihrer Beerdigung wünscht oder auch nicht) und dann ging sie irgendwann...

Menschen reagieren sehr unterschiedlich auf diese Diagnose... ich glaube es ist nicht mal möglich vorherzusagen wie man selbst reagieren würde.

Stell Deinem Vater (noch) die Fragen die wichtig sind - versuch ihn einerseits so normal wie möglich zu behandeln andererseits Verständnis für seine Stuation zu haben - und Du darfst/sollst Deine Gefühle zeigen (sei's Trauer oder Wut aber auch Freude, Glück...).

Ich weiss, es ist unglaublich schwer, aber Du musst Deinen Vater gehen lassen (wenn die Zeit kommt) - und meine persönliche Meinung ist, dass es leichter ist zu sterben, wenn man weiss, dass die Hinterbliebenen zwar trauern aber ihr Leben weiter leben.

Liebe fitnesshase - ich wünsche Dir resp. Euch allen ganz viel Kraft & Energie, aber auch Ruhe & Geduld.
Du kannst mich gern (auch später) via PN kontaktieren.

Antwort
von GrafTypo, 37

Für die meisten Todgeweihten ist es eine zusätzliche Belastung, wenn die Menschen in ihrem Umfeld nicht wissen, wie sie reagieren sollen. Ich glaube das Beste ist, sich für den Kranken in Bereitschaft zu halten, aber ihm die Entscheidung zu überlassen, wie viel Nähe er braucht und von wem. Und nicht schockiert oder beleidigt sein, wenn womöglich ganz abstruse Wünsche geäußert werden. Jedem Menschen ist etwas anderes wichtig.

Ich habe Erfahrung damit. Meine Mutter ist an Krebs gestorben, und als ZDL hatte ich auch mit Todkranken zu tun.

Kommentar von fitnesshase ,

Okay, aber wie soll man denn angemessen reagieren? Es handelt sich um meinen Vater um genau zu sein und ich habe keine Ahnung wie ich mich verhalten soll es ist schrecklich :'(

Kommentar von GrafTypo ,

Wie geht er damit um? Stellt er sich den Tatsachen oder versucht er zu verdrängen?

Überlege dir, was du ihm noch nie gesagt hast, aber unbedingt noch sagen willst. Wenn er ein solches Gespräch von sich aus sucht, dann ist es für dich einfacher. Ermutige ihn auch dazu. Ein guter Einstieg sind gemeinsame Erinnerungen: »Weißt du noch …?«

Schwieriger ist es, wenn er irrational auf seine Krankheit reagiert; z. B. mit Verdrängung oder mit Aberglaube.
Oder wenn euer Verhältnis belastet ist.

Antwort
von EgonSued, 41

Was der/die dann tut, das wird dir hier keiner sagen können. Und was der Mensch empfindet beziehungsweise wie sie/er die "Zukunft" gestalten möchte, das kann dir auch keiner sagen. Es sei denn, jemand ist gerade in dieser Situation.

Antwort
von nowka20, 54

das hängt von der persönlichkeitsstruktur des kandidaten ab.

Antwort
von ponyfliege, 40

jeder geht damit anders um.

du kannst versuchen, für die person da zu sein und sie zu unterstützen.

aber du musst auch damit rechnen, dass die person sich sehr verändert und dich vielleicht nicht um sich haben möchte. dann sei bitte nicht gekränkt.

alles gute.

Antwort
von Illuminaticus, 10

Du kannst nichts tun, sonst haettest du es laengst getan, und der Tod kommt sowieso, was immer du machst, was immer du darueber denkst, frueher oder spaeter ....

Aber nun, wer stirbt bist nicht Du, sondern der Koerper gibt seinen Geist auf, der, der den Koerper bewohnt, kann sich  dann wieder aus dem Spiel entfernen und an andere Dinge denken und sie so lenken.

Niemals stirbt jemand, es ist die Huelle, die wir bewohnen und sich verabschiedet, also sollten wir nicht traurig sein, wir haben die ganze Ewigkeit, uns noch zu verwirklichen oder zu erkennen, das ist der Pfad, auf dem wir wirklich sind.

Wir sind durch die Ewigkeit unterwegs, mal als Mensch, mal als andere Entitaeten, immer auf der Suche nach uns Selbst, am Schluss sind wir sicher Niemand mehr sein zu muessen, eine schwere Last faellt von uns ab!

Antwort
von Whitebrolle, 63

Deinen liebsten versichern, dass du sie immer, jede Sekunde und jede Minute geliebt hast. Außerdem so viel Schokolade wie möglich essen= macht glücklich und schmeckt gut

Antwort
von Zain1234, 31

Deine Löffelliste/Bucketlist abarbeiten anfangen. Das Leben genießen...

Antwort
von HeyMr, 58

Todo-Liste abhaken, Sachen beichten etc. So das man halt in Frieden gehen kann.

Antwort
von hamburgerjung69, 51

Du solltest noch so viel mit der Person unternehmen wie es geht, denn was bleibt sind die Erinnerungen!

Antwort
von Wernerbirkwald, 19

Das ist schwer zu beantworten.

Wie kann man einen solchen Menschen trösten?

Eine Hilfe ist der Glaube an Gott.

Was die kranke Person machen kann,kann ich nicht beurteilen.

Du kannst da  etwas tun,für Ablenkung sorgen .Oder einfach nur da sein,eventuell die Hand halten.

Einen Wunsch erfüllen,der noch offen ist?.

Ich beneide dich nicht,aber wünsche dir viel Kraft.

Kommentar von fitnesshase ,

Wenn es einen Gott gäbe, würde er mir meinen Vater nicht so früh nehmen! Es gibt keinen verdammten Gott!

Kommentar von fitnesshase ,

Aber danke trotzdem

Antwort
von comhb3mpqy, 20

Hallo,

mein Beileid. Ich denke, ich würde nachdenken. Ich bin Christ und glaube an Gott und ein Leben nach dem Tod.

Auch würde ich beten. Es gibt auch viele Menschen, die berichten, dass sie nach einem Gebet gesund wurden.

Falls Sie Gründe/Argumente wissen wollen, um an Gott und ein Leben nach dem Tod zu glauben, dann können Sie mich fragen oder auf mein Profil gehen, dort findet man Argumente.

Alles Gute

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