
Wer wird denn gleich.......
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.......grün?
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Wenn Gefühle entstehen/hochkommen betrachte ich sie heute als legitim und artikuliere sie.
Ich habe aber auch im Laufe der Jahre gelernt, anders über viele Dinge zu denken und entsprechend: anders zu fühlen! Ich bin viel gelassener geworden und habe für viele Dinge in der Welt (und auch an/bei mir) mehr Verständnis und kann das besser annehmen.
Gefühle - wenn sie denn schon mal da sind - zu unterdrücken, kann ich überhaupt nicht empfehlen, weil ich inzwischen weiß, welchen psychischen oder psychosomatischen Schaden das anrichten kann!
In unserer heutigen Gesellschaft ist es immer noch "üblich" Gefühle nicht zu zeigen, sie sogar zu unterdrücken, zu leugnen, usw.
Das trainiert die Menschen darin, irgendwann ihre Gefühle und Bedürfnisse, ihre Intuition und andere innere Dinge gar nicht mehr wahrzunehmen! Was zu schweren Störungen führen kann.
Weil das in der zivilisierten Gesellschaft schon so lange gemacht wird (ca. 10.000 Jahre), ist die große Mehrheit von einer kollektiven psychischen Störung betroffen, die man "kollektive Neurose" nennt - oder einfach "Krankheit der Gesellschaft".
Ich empfehle meine GF-Tipps.
Was genau hast du den gelernt und vorallem WIE?
heureka47 am 5. April 2009 15:01 Ich bin durch Erkrankung darauf gekommen, daß ich - aufgrund meiner entsprechenden Erziehung - gelernt hatte, Gefühle (Wut, Trauer usw.) zu unterdrücken; selbst große Freude, Begeisterung, wurde von meiner Mutter "gebremst". Schule und Beruf haben mich darin unterstützt, in der Hauptsache mein logisch-rationales Denken zu benutzen und NICHT meine Gefühle zu beachten. So lernte ich, auch meine Bedürfnisse nicht richtig zu erkennen oder nicht - richtig - zu deuten. Zusätzlich habe ich in einer unbefriedigenden Beziehung zu lange ausgehalten und mein Seelenleben unterdrückt. Durch Krise bzw. psychische Krankheit kam ich darauf zu beschließen, meine Gefühle "leben" zu lassen, auf meinen "Bauch" zu hören und in mich hineinzuspüren, was mir von dort "gemeldet" wird. Zusätzlich beschloß ich dann, alles, was ich jemals verdrängt hatte (ins Unbewußte), wieder hochkommen lassen zu wollen, um es bewußt anzusehen, zu bearbeiten und loslassen zu können. Das hat ein paar Jahre gedauert, aber war sehr erfolgreich.
Vor allem habe ich gelernt, mich selbst so zu lieben, zu akzeptieren, wie ich bin. Das hat mir geholfen, auch andere Menschen so anzunehmen, wie sie sind - und sie nicht mehr ablehnen oder im Geiste verurteilen zu wollen. Ich habe gelernt, daß es nicht in Ordnung ist, anderen Menschen Vorwürfe zu machen wegen irgendwelcher "Fehler". Ich selbst habe/mache ja auch Fehler und ich wünsche mir auch, daß man mir deswegen keine Vorwürfe macht, sondern daß man mich verständnisvoll annimmt. Vor allem habe ich kurz nach meiner Krise im 40. Lebensjahr gelernt, meine Angst zu überwinden. Bis dahin war ich tendenziell angstanfällig bzw. war ich nicht frei, Dinge zu tun, sondern bei größerer Angst erlag ich dieser. Seit 1992 bin ich auf diesem Weg. Ich nenne das meine Selbst-Entwicklung.
Wenn du dich dafür interessierst: Es gibt ne Menge Literatur dazu.


ich versuche mein chi zu finden^^

Laufschuhe anziehen und laufen laufen laufen....

