Kermit65 am 08.06.2009 um 21:13 Uhr
Egal um welches Angst es sich handelt z. b. Angst vor Prüfungen, Angst vor Spinnen, Angst vorm Dunkeln oder aber auch Angst vor Erinnerungen, vor Rückschlägen usw. Ich bin gespannt was ihr mir schreibt! Danke
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Du schilderst ganz verschiedene Typen von Angst, gegen die auch ganz unterschiedliche Strategien helfen. Bei Angst vor Prüfungen oder im Zahnarztstuhl hilft autogenes Training gut. Das ist eine Entspannungstechnik, die man in Kursen lernen kann. Angst vor Spinnen u. ä. wird mit Desensibilisierung therapiert. Dabei bringt man den Patienten zuerst in Kontakt mit einer Spinne, die ihm nur wenig Angst macht. Wenn er sich daran gewöhnt hat, kommt eine etwas bedrohlichere Spinne dran usw. Angst vor Rückschlägen: Da kann es schon entlastend wirken, sich mit Freunden darüber zu unterhalten und zu erleben, dass andere dieselben Ängste ebenfalls haben.

Den Dingen aus dem Weg gehen die mir Angst machen.
LuckyLuke87 am 8. Juni 2009 21:15 höhö,der chillige Weg
Ist leider genau der falsche Weg. So gibst du der Angst die Macht über dich und ihr Radius wird immer größer...kein guter Tipp, sorry- nicht persönlich nehmen!
digiritter am 8. Juni 2009 21:18 Warum soll man sich den aber mit allem belasten? Manchmal ist nichts tun auch ein weg.
Die Belastung ist doch bereits da. Es geht darum, sie zu handeln. Kurz gesagt.
aha, dann müsste man nur noch wissen, wie..tolle Sprüche allein helfen da auch nicht

...denken, dass ALLES GUT wird...;-))) Man muss sich den Dingen stellen, dann vergeht die Angst von alleine. Was soll Dir den schlimmstenfalls passieren - nichts oder nicht viel...LG

Mir das Allerschlimmste ausmalen, das passieren könnte. Meist seh ich, dass das Leben danach trotzdem weitergehen würde.
Daran denken das die meiste Angst ein Klacks gegen die Angst von anderen Leuten ist.
seregwen am 8. Juni 2009 21:52 und was tut man dann, wenn man einer der "anderen leute" ist? ;)

Ich hab keine so extremen Ängste, daß ich etwas dagegen tun müßte. Aber eine Freundin mit Spinnen-Phobie gibt im Haus anwesenden Spinnen immer einen Namen. Das stellt einen Bezug zum Tier her und die Angst läßt nach. Sie sagt, es funktioniert wirklich!
Kermit65 am 8. Juni 2009 21:17 Sehr lustig, dass solllte ich auchmal probieren. :-)
Der Angst entgegenrennen, überspitzt gesagt. Der Angst keinen Raum geben, aber sie nicht verdrängen. Sie zwar als 'Anwesende' akzeptieren, aber auch klar machen, wer der Herr im Hause ist- nämlich du. Dann sich allmählich den angstauslösenden Dingen annähern, immer ein Stückchen weiter. Immer durchgehen, so weit man es schafft. Die Sache auch mit Humor nehmen, das kann helfen! Jedenfalls insgesamt darauf achten, dass man der Angst keine Macht über sich gibt, sonst breitet sie sich immer mehr aus...Dies jetzt nur in Kürze, alles Gute und toi toi toi!
batterien in reihe schalten, das beruhigt
LuckyLuke87 am 8. Juni 2009 21:15 LÖÖÖÖÖÖL? wie isn des gemeint
ANgst vor prüfung : Vor der prüfung draußen rumlaufen :D:D & achten das man richtig atmet ;) ..oeehm hab noch gehört wenn man ein apfel isst beruhigt das einen :D:D
ansonsten positiv denken ..
darüber reden und sich der angst stellen...
oder sich ablenken

versuchen die Ängste auszublenden, indem ich mit jemandem drüber rede oder ich versuche mich abzulenken mit lesen oder Musik hören...

Du musst dich deiner Angst stellen. Dann wirst du sehen das die Angst teilweise unbegründet ist. z.B. Spinnen, schau sie dir mal richtig an, es sind schöne harmlose Tiere die dir nicht schaden wollen.
soziale Kontakte helfen am besten gegen Angst...Isolierung verstärkt die Angst
Gar keine Angst zu haben wäre sehr ungesund. Im Grunde schützen uns Ängste. Das haben sie immer getan. Wenn sich Ängste aber übersteigern, so dass sie anfangen, jemanden zu beherrschen, wenn also immer mehr die Angst darüber bestimmt, ob Du etwas tust oder lässt und immer weniger du selbst die Kontrolle hast, dann führt das zu schlimmen Lebenseinschränkungen. Die Betroffenen leiden darunter oft sehr (kluge, fleißige Menschen z.b. vermeiden Abschlussprüfungen, andere trauen sich nicht mehr einkaufen zu gehen, U-Bahn zu fahren u.ä. ziehen sich immer mehr zurück usw. usw.). Die Angst weitet sich immer mehr aus, bestimmt immer mehr den Alltag. Für Betroffene ist das oft quälend. Die gute Nachricht: Angsterkrankungen gehören zu den am behandelbaren psychischen Erkrankungen. Eine Psychotherapie kann hier wirklich gut helfen. Viel Glück!
Die Angst überwinden. Wegschauen hilft nicht und vergrößert nur die Angst.