Frage von Derdomi079, 110

Was tun,wenn man alles gemacht hat,und nichts mehr geht.?

Keine Lust mehr. Mein Leben läuft nicht seid Jahren keine Freude mehr. Selbstmordversuche schon hinter mir. Krankenhaus und Intensivstation. Wieder da aber kein Bock mehr. Arbeit verloren Freundin weg Spielsüchtig Freunde schon lange nicht mehr weil ich das so wollte. Ich Klinge mich voll aus dem leben. Versteck mich nur noch.

Antwort
von Herb3472, 21

Das wichtigste ist, an sich selbst zu glauben und die Hoffnung nicht aufzugeben. Wobei ich, wenn ich auf mein Leben so zurückblicke (ich habe nunmehr doch schon einige Jährchen auf dem Buckel), schon sagen muss, dass es oft wirklich nicht leicht ist, sich selbst am Schopf zu nehmen und sich wieder aus dem Loch herauszuziehen, in das man geraten ist. Physikalisch gesehen eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Gott sei Dank verläuft das Leben aber nicht nach physikalischen Gesetzmäßigkeiten.

Leider stolpert man in einer "bescheidenen" Situation oft auch über die eigenen Füsse, weil man in seiner Verzweiflung naheliegende Lösungen bzw. Lösungsansätze nicht sieht.

Hinfallen gehört zum Leben dazu. Wichtig ist lediglich, dass man um einmal mehr aufsteht, als man hingefallen ist. Und: Alkohol und Drogen bieten keine Lösung, im Gegenteil.

Steh auf und geh! Ich wünsche Dir alles Gute!

Antwort
von DerKleineRacker, 17

Wenn du merkst dass du mit deinen gewohnten Lebens- und Denkmustern unglücklich bist, Glück für dich aber ein zentrales Lebensziel ist, dann solltest du deine Muster ändern und zwar schnellstens. Alles mögliche kann das richtige sein, was genau es ist kannst aber nur du herausfinden, durch ausprobieren. Vielleicht ist es Meditation. Vielleicht ist es Sport. Vielleicht ist es, sich in Arbeit einzugraben. Aber um glücklich zu werden, dafür ist es nie zu spät, und selbst jemand der nichts mehr hat kann glücklich werden. 

Stelle dir einfach vor, dass du irgendwann einmal wieder ein glücklicher Mensch sein könntest. Selbst wenn das erst in zehn Jahren ist, wäre es das nicht wert dafür am Leben zu bleiben und die Anstrengungen auf sich zu nehmen? Ein Psychologe ist ein guter Begleiter auf diesem Weg. 

Antwort
von Dinamo86, 22

Ich rate dir das buddhistisches Denken. Lies Bücher über die Shaolin Prinzipien. Wenn du nicht lesen willst oder magst, dann versuche es mit Hörbücher über Audible zum Beispiel.
Bernhard Moestel interpretiert beispielsweise sehr gute Shaolin Filosophie...
Du wirst lernen, alles so zu akzeptieren wie es ist...
Du wirst lernen negative Gedanken anzunehmen, aber auch wieder loszulassen, ohne daran hängen zu bleiben...
Du wirst lernen, dein "monkey mind" zu steuern und zu kontrollieren...

Das leben ist schön... Wichtig ist wohin du blickst und mit welcher Einstellung du blickst

Antwort
von annisimoni, 13

Du hast einen schwachen Charakter. Solche Leuten enden in der Regel sehr früh auf dem Friedhof. Ich weiß, wovon ich spreche. Zwei meiner Bekannten haben sich das Leben genommen, weil sie einfach nur freaks waren, mit niemandem klar kamen, immer nur an sich selber gedacht haben, keine Lust zu arbeiten hatten, stinkefaul waren, immer den anderen Menschen die Schuld für ihr eigenes Versagen gegeben haben. Beide sind tot, haben sich das Leben genommen. Die einzigen, die darunter gelitten haben, waren die Feuerwehrleute, die die Leiche des einen aus dem Auto schneiden mussten und der Zugführer, der seines Lebens nicht mehr froh wird.

Wenn man das Leben nicht mehr lebenswert findet, sollte man es zumindest so beenden, dass kein anderer darunter leiden muss. Also weder der Feuerwehrmann, der deine Reste von der Straße kratzen muss, geschweige denn der Zugführer, der den Rest seines Lebens mit diesem Anblick klar kommen muss. 

Antwort
von Chriyovime, 29

Wie jetzt? Keep your head up und du steckst ihn in den Sand?

Schon Kant hat von einer Pflicht zur Zuversicht gesprochen.

"Die Welt ist voll von kleinen Freuden. Die Kunst besteht darin sie zu sehen,
ein Auge dafür zu haben." (Li Tai-pe)

"Es gibt drei Arten von Freuden, die förderlich sind. Sich an Musik und gute Umgangsformen erfreuen, über die Vorzüge anderer reden und sich darüber freuen, viele wertvolle Freunde haben und sich darüber freuen – diese Freuden sind förderlich." (Konfuzius)

"Niemals verdirbt jemand mit fröhlichem Herzen." (Novalis)

Zocken ist gut aber: "Freuden die man übertreibt, verwandeln sich in Schmerzen." (Bertuch)

"Freude lässt sich erlernen. Üben wir uns darin. Der entscheidende Schlüsselzum Glück ist, mit dem zufrieden zu sein, was man im Augenblick ist und hat. Diese innere Zufriedenheit verändert ihren Blick auf die Dinge, sodass ihr Geist in Frieden verweilen kann. Das größte Glück erfahren wir, wenn wir ohne Erwartung einer Gegenleistung geben und nicht im Gegenzug Liebe oder Zuneigung fordern. Die Grundlage der Ethik ist stets dem anderen nützlich zu sein." (Dalai Lama)

"Der Wunsch ist die Ursache des Leides. Versuche den Wunsch zu beseitigen." (tibetischer Mönch)

"Wir streben mehr danach Schmerzen zu vermeiden, als Freude zu
gewinnen." (Sigmund Freud)

"Gib das Beste und mach das Leben zum Feste." (Goethe)

Antwort
von Kontaru, 23

Meditiere und versucht dein ich zu finden , brauchst aber gedult ^^

Antwort
von Vergessen88, 58

Denk immer daran - Du bist GESUND und hast keine Behinderungen. Stell dir vor du wärst blind oder hättest ein Handicap. Was glaubst du was diese Menschen sich nur wünschen?

Ändere dein Leben einfach. Setze die Ziele. Fang z.B mit Krafttraining an und zieh das durch.

Du brauchst nicht viele Freunde. Eine reicht schon :-)

Kommentar von DerSchm13d ,

Naja, man kann seine Probleme zwar versuchen mit Sport zu ersetzen, aber das ist nur eine vorrübergehende Lösung, denn letztendlich holen einen die Probleme ein wenn man nicht daran arbeitet.

Natürlich könnte man schlimmer dran sein, aber daran kann man sich nicht orientieren und das ändert nichts an der momentanen Lage, genauso wenig, wie sich klar zu machen, in was für einem Loch man momentan steckt.

Kommentar von Vergessen88 ,

klar hilft das (aus eigener Erfahrung)

Kommentar von DerSchm13d ,

Kann man nur schwer beurteilen würde ich sagen, wir kennen Ihn nicht und seine Krankenhausakte.

Ich finde es allgemein schwer, ein Urteil über jemand zu fällen, den man und seinen Lebensweg nicht kennt.

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