Frage von verosel, 144

Was tun, wenn zu viel gepfändet wurde?

Ich habe eine Kontopfändung über 600€. Da ich ein P-Konto habe und bisher unter die Freigrenze fiel, konnte nicht gepfändet werden. Allerdings habe ich in den letzten 8 Monaten 400€ durch eine Ratenzahlung "abbezahlt". Nun habe ich den Job gewechselt und auf Grund der Gehaltshöhe wird die Pfändung wohl nächsten Monat von meinem Konto abgehen. Laut meiner Bank beläuft sich die Pfändung immer noch auf 600€. Da ich nun mehr nur noch 200€ schuldig bin, habe ich versucht das Inkasso-Unternehmen zu kontaktieren, leider lande ich stets nur in einer Hotline wo man mir nicht weiterhelfen kann/will. Auf E-Mails und Briefe wird nicht geantwortet. Hat jemand schon Erfahrungen mit solch einem Fall gemacht oder kann mir eine rechtliche Information dazu geben? Das Inkasso-Unternehmen hätte ja somit 1000€ statt die geschuldeten 600€ von mir erhalten.

Antwort
von kevin1905, 113

Für die Zukunft:

Keine Ratenzahlungen mit Inkassobüros!

Entweder direkt mit dem Gläubiger oder mit dem Gerichtsvollzieher.

Es gibt doch sicherlich einen Ratenvertrag, wie du zu zahlen hast, dort muss alles aufeglistet stehen, kannst du dazu was sagen?

Kommentar von verosel ,

Nachdem der Pfändungsbescheid kam, habe ich dem Gläubiger eine Ratenzahlung angeboten. Dieser verwies mich aber auf das Inkasso-Unternehmen.. Daraufhin bekam ich einen Brief  vom Inkasso mit der Ratenvereinbarung. Die Pfändung ist dort nicht mehr erwähnt. Das Gericht, das die Pfändung angewiesen hat, habe ich bereits kontaktiert, aber die verwiesen mich wieder an den Gläubiger. So dreht es sich immer im Kreis...


Die Ratenzahlung habe ich nun eingestellt.

Kommentar von mepeisen ,

Ganz grundsätzlich würde ich dem Inkasso-Unternehmen schriftlich (per Einschreiben) ankündigen, dass du eine Information für deine Bank benötigst, dass die Pfändung aufgrund deiner Ratenzahlung reduziert wird. Setze dem Unternehmen eine Frist von 7 Tagen. Kündige an, dass du bei Weigerung ohne weitere Vorwarnung eine Vollstreckungsabwehrklage einreichen wirst. Dasselbe auch an den Gläubiger schicken.

Falls dann nichts kommt, musst du ein Gericht zu Hilfe nehmen.

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