Frage von dani123231, 93

Was tun wenn sich Hund so verhält?

Oder...vorhinein schon verhindern? Hallo, wenn ich mit meiner kleinen Hündin in den Park gehe, und wir uns in die Wiese, oder sonst wo hin chillen, fängt sie ein bisschen später an, rumzubellen und sich aufzuregen, wenn beispielsweise kinder, oder einfach nur Leute an uns vorbei gehen. Sie tut dann so als ob ihr der kleine Fleck ihr gehören würde, sie markiert auch nicht oder so was in der Art., sie knurrt dann nur wie blöd rum, sie ist aber keineswegs Aggressiv, sondern eher schüchtern, ängstlich. Was kann ICH tun?

Antwort
von null815nicname, 25

Du schreibst, dass sie eher ängstlich reagiert. Viele Hunde beginnen zu kläffen, wenn sie mit einer Situation überfordert sind. Das bedeutet aber auch (sorry wenn ich das so schreibe), das sie dir in dem Moment nicht die Kompetenz zutraut, dass du die Situation im Griff hast. Die Strategie muss also so aussehen, dass du ihr einmal klar machst, dass die Situation vollkommen normal und unbedrohlich ist und zum anderen, das du die Situation vollkommen unter Kontrolle hast. Im Klartext, dass der Rudelführer (du) sich damit befasst (und eine Situation beurteilst) und sie sich nicht zu kümmern braucht.  Ihr das klar zumachen, wird nicht von heute auf morgen gehen. Das braucht Zeit und Konsequenz und vor allem auch regelmäßiges Übern. Gut wäre wohl, sie vor dem Gang in den Park müde zu machen, also ausgiebig spazieren gehen, spielen o.ä.. Hilfreich wäre evtl auch, wenn du ihre Decke oder der gleichen mitbringst, so dass sie ihren Platz hat. Wenn du merkst, das eine Situation auf euch zukommt, die sie zum kläffen bringen wird, schickst du sie VORHER auf ihren Platz, allerdings nicht aufgeregt, aggressiv oder so, sondern ruhig und bestimmt. Verhalte dich ruhig und normal. Wenn das funktioniert, könnten dann nach einiger Zeit nette Bekannte oder Passanten näherkommen und sich mit dir unterhalten, so dass deine kleine merkt, dass alles ok ist. Du solltest vermeiden, mit ihr zu schimpfen, sondern sie ruhig auf ihren Platz zurückschicken, wenn sie doch aufspringt. Das kannst du auch zuhause in neutraler Umgebung üben, am besten in Verbindung mit einem klaren Kommando wie "bleib" o.ä.. Wenn sich Hunde ersteinmal aufregen, ist es sehr schwer zu ihnen durchzudringen, deshalb musst du die Situation am besten vorher verhindern.

Ich hoffe, ich konnte dir helfen und viel Glück ;-)

Antwort
von hashtagsusi, 44

Am besten zurückrufen aber nicht zu sehr "aggressiv" agieren. Wenn zB dein Hund Angst vor Feuerwerken hat, kannst du ihn beruhigen aber nicht zu sehr "abnormal handeln" weil der Hund merkt dass du dich nicht wie sonst benimmst und glaubt erst recht, dass etwas ist. Also die Leine kurz ziehen aber jetzt nicht so tun als wären das dreiköpfige Monster und sie darf ja nicht zu denen hin, sondern einfach ablenken oder normal mit dem Hund reden, ruhig auf ihn einreden.
Hoffe ich konnte helfen,
Susi :)

Kommentar von dani123231 ,

Als das öfters jetzt passiert ist, hatte ich sie immer an der Leine, und hab sie zu mir gezogen und sie weggedreht, also dahin wo sie bellte. War das der fehler? bei ihr ist es bisschen schwerer, sie davon abzulenken, wenns grade passiert. danke, für den Tipp, ich versuch mein bestes:)

Antwort
von Fuchssprung, 12

Du musst deinen Hund beobachten und sein Verhalten genau einschätzen. Wenn er wieder einmal in eine solche Situation gerät in der er Angst hat, wirst du sehen, dass dein Hund dir vor dieser Angst eine Menge Signale sendet.

Sein Blick verändert sich. Seine Augen gehen schneller hin und her. Die Ohren bewegen sich nach vorn und zurück. Sein Körper spannt sich an, die Rute verschwindet zwischen den Beinen. Vielleicht sträubt sich sein Fell, vielleicht hebt er die Lefzen und zeigt die Zähne. 

Deine Aufgabe ist es, nach diesen Anzeichen Ausschau zu halten und deinen Hund genau zu beobachten. Wenn du auch nur EIN EINZIGES dieser beschriebenen Anzeichen siehst, also wenn sein Blick sich verändert oder sein Körper sich anspannt, dann ist das bereits ein Zeichen von Angst. In diesem Moment musst du sofort eingreifen!

Timing ist hier unglaublich wichtig! Du darfst nicht zulassen dass dein Hund sich auf das Objekt konzentriert, das seine Angst auslöst. Wenn du es zulässt, wird er sein bekanntes Verhalten zeigen. Wenn du sofort eingreifst und ihn rechtzeitig korrigierst, dann sagst du ihm damit dass es keinen Grund gibt ängstlich zu sein und dass du die Situation im Griff hast. 

Das bedeutet, so bald sein Blick sich verändert, so bald seine Ohren nach vorn gehen, greifst du ein. Mit einem ganz leichten, aber schnellen Ruck an der Leine ziehst du ihn zur Seite um ihn von dem abzulenken, auf was auch immer er sich gerade konzentriert. Du forderst mit dem kleinen Ruck zur Seite seine Aufmerksamkeit. Dein Hund soll sich auf dich konzentrieren und nicht auf das was ihm Angst macht. 

Sofort nach dem Ruck musst du die Leine wieder entspannen. Das ist extrem wichtig! Wenn du die Leine nicht entspannst, ist das für deinen Hund ein Grund zur Besorgnis. Die gespannte Leine signalisiert ihm, dass auch du angespannt bist und dass es einen guten Grund gibt ängstlich zu sein. 

Deine Aufgabe besteht also nur darin, deinen Hund von dem abzulenken, was ihm Angst macht. Du gibst ihm Sicherheit, wenn du danach sofort wieder entspannt bist. Wenn es nicht sofort klappt, versuche es erneut. Aber du wirst feststellen dass dein Hund auf diese Art viel besser reagiert und dich deutlich schneller versteht, als wenn du mit ihm redest oder ihn streichelst.




Antwort
von froeschliundco, 37

die will nicht chilen, nachdem sie den ganzen tag drin schon rumhängen u.auf dich warten musste, die fordert dich und andere auf etwas erleben zu wollen...hunde wollen kopfarbeit oder sonst was erleben, die mögen nicht öde rumhängen od.immer die gleich fade runde...ruf sie ab, kann auch mal gefährlich werden,wen sie die falsche person od.hund anbellt...und dann mach was mit ihr, zum bsp.futterbeutel od.spielzeug verstecken u.suchen lassen, sitz, platz, fuss, tricks üben

Kommentar von dani123231 ,

Danke für den Rat. aber das beantwortet meine Frage in keiner Weise. Sie ist traumatisiert, wurde von ihrem vor Besitzer geschlagen als sie grade mal 3 Monate war, und hat Angst vor fremden Menschen, verständlicherweise. In meiner Frage steht, wie ich mit ihr umgehen soll, wenn wieder so eine Situation entsteht, Ich denke nämlich das es aus Angst ensteht, und nicht aus langeweile, weil es ihr zu "öde" ist. Ich lebe in der Stadt, sie mag den Park, der ist wie ein riesiger Wald, also im großen und ganzen, mag sie das sehr... zumindest besser als am ekligen Asphalt zum zulaufen. :3

Kommentar von froeschliundco ,

du darfst dich nicht immer wieder mit dem entschuldigen das der hund geschlagen wurde...egal was war,du musst das beste drauss machen,und wen du zum sicheren führer wirst kann sich dein hund an dir orientieren u.je mehr u.abwechslungsreichere beschäfftigung du mit deinem hund machst,ohne anspannung,umso mehr kriegt dein hund eine bindung u.vertraut dir,dann muss sie auch nicht vorschiessen u.alles verbellen (das ist deine aufgabe😉)

Antwort
von franziralf, 24

Du musst dich mit ihr Beschäftigten, sie sucht die Aufmerksamkeit

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