Frage von Clownsbury, 176

Was tun wenn Polizei den Polizeihund schlecht behandelt?

Hallo.

Leider ist der Anlass dieser Frage für mich etwas verstörend.

Ich war vorhin mit meinem Hund Gassi.

Auf dem Weg kamen mir zwei Polizisten mit jeweils einem Hund entgegen.

Der eine war relativ laut und kaum zu bändigen. Zum Glück war meiner brav ^^

Jedenfalls hat der Polizist begonnen, den "wilden" Polizeihund mit der flachen Hand auf den Kopf zu schlagen. Es war kein Klaps, es waren Schläge.

Ich bin leider weiter gegangen ohne etwas zu sagen, und bin deswegen ziemlich sauer auf mich selbst.

Als ich nochmal zurück geschaut habe, hat der Beamte den Hund zu Boden gedrückt und mit seinem Ellenbogen den Kopf fixiert.

Eine Minute später habe ich den Hund nochmal aufheulen hören, war aber schon zu weit weg um etwas zu sehen.

Leider war ich alleine und habe deswegen keine Zeugen oder andere Beweise.

Ich frage mich jetzt, ob ich im Nachhinein noch etwas tun soll und kann.

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von SusanneV, 27

Hallo, Du wirst gar nichts machen können. Die waren zu Zweit und Du hast keinen Zeugen.

Bei uns am Hundeplatz trainiert die Polizeihundestaffel. Das ist ein hartes Training, dauert Jahre und die Ausbildung eines solchen Hundes kostet um die 30000€.

Wenn der Polizist mit seinem Hund wo reingeht, wo's gefährlich werden könnte dann muss der sich 100%auf den Hund verlassen können, er ist nämlich neben der Waffe seine Lebensversicherung.

Es kann auch nicht jetzt Hund zur Polizei. Die müssen ganz viele Kriterien erfüllen. Das sind Arbeitshunde.

Versteh mich nicht falsch. Ich hätte auch ein Problem, wenn ich sowas sehen würde, aber dieser Hund darf sich sowas nicht rausnehmen. Das ist eine andere Liga, als unsere Hunde.

Vergiss den Vorfall am besten.

Antwort
von skjonii, 58

Dass die Polizeihundeausbildung bei "normalen" Hundetrainern und auch bei Verhaltensforschern nicht grade hoch im Kurs steht ist glaube ich kein Geheimnis. Wenn du der Meinung bist das Verhalten des Hundeführers sei tierschutzrechtlich relevant, würde ich eventuell dennoch die bei dir ansässige Polizeibehörde aufsuchen und das Thema einfach ansprechen. Vielleicht ist dieser Beamte ja schon öfter dahingehend auffällig geworden oder Ähnliches.

Kommentar von OnkelSchorsch ,

Bei mir sind die "normalen Hundetrainer" nicht hoch im Kurs. Deren Bestreben ist es, aus Hundeindividuen genormte Mode- und Kommerzhunde zu machen. Hundetrainer - nein danke.

Kommentar von skjonii ,

Also das würde ich so nicht sagen. Kommt natürlich immer ganz drauf an. Aber selbst ein Hundetrainer der überhaupt nichts erreicht ist meiner Meinung nach immer noch besser als einer, der dem Hund aktiv und aggressiv schadet.

Antwort
von Bambi201264, 57

Im Nachhinein kann man eigentlich nie etwas tun.

Wenn, dann hättest Du den Polizisten direkt fragen sollen, welcher Teil der Ausbildung des Hundes das nun genau ist.

Aber da er einen Kollegen dabei hatte, wird dieser ihn wohl darauf hinweisen, falls etwas nicht in Ordnung ist.

Du musst nicht die Last der ganzen Welt auf Deinen Schultern tragen. :)

Kommentar von Kev250 ,

Das ist nicht ganz korrekt. Klar kann man auch im Nachhinein etwas unternehmen. Und zwar der ortsansässigen Polizei die Beobachtungen melden und gleichzeitig beim Amtstierarzt vorsprechen als aufmerksamer Bürger.

Kommentar von Bambi201264 ,

Naja, aber ohne Beweise? Da steht doch Aussage gegen Aussage.

Kommentar von Kev250 ,

Beweise hätten nicht viel Bestandteil, weil man mit seinem Handy den Polizisten noch das Gesehen fotografieren oder aufzeichnen darf, weil das dann gegen das Persönlichkeitsrecht des Polizisten verstoßt. Daher kann man seine Beobachtung der ortsansässigen Polizei nur erzählen, welche aber in der Regel ernst genommen werden und mit großer Sorgfalt nach gegangen wird. 

Expertenantwort
von Isildur, Community-Experte für Hund, 42

Hallo,

auch die Polizei handelt nicht im rechtsfreien Raum. Wenn du meinst etwas tierschutzrelevantes beobachtet zu haben, kannst du selbstverstzändlich Strafanzeige erstatten und/oder das Ordnungsamt informieren. Wenn dir das - in diesem Fall mal wirklich verständlich - unangenehm ist, kannst du dich auch an einen der ortsansässigen Tierschutzvereine wenden und beraten lassen.

Ich würde die Erwartungen aber nicht zu hoch hängen. Wie du an einigen Antworten hier erkennen hast, ist es durchaus üblich Hunde - sogar im zivilen Bereich- über Schmerzen zu erziehen.

Auch Polizisten sind keine "Übermenschen" und machen Fehler und auch Polizeihunde sind nicht unbedingt fehlerfrei ;-).

Kommentar von Negreira ,

Du hast Unrecht. Das Ordnungsamt ist in keinem Fall zuständig sondern einzig und allein das Veterinäramt.

Kommentar von Isildur ,

Unser OAmt hat eine eigene ANlaufstellen für Fragen jedweder Art rund um das TierSchG, in anderen Gemeinden kenne ich es nicht anders. Verstöße gegen das TierSchG stellen u.U. eine OWi oder eine Straftat da, hierfür ist u.U. die Polizei zuständig.

Antwort
von froeschliundco, 53

ist schwierig zu sagen was der grund war,wie u.warum...wen du was tun willst wende dich an den chef-hundeausbilder der polizei,erklär das ganz u.bitte ihn mit dem betreffenden polizist das gespräch zu suchen u.konsequenzen zu ziehen

Antwort
von Kev250, 76

Es ist schwer einzuschätzen ob das wie beschrieben wurde zur Ausbildung eines Polizeihundes gehört oder nicht. Ich vermute jetzt mal anhand der Beschreibung mit Schlägen gegen den Kopf, dass das wohl nicht zur Ausbildung eines Polizeihundes gehört sondern Tierquälerei ist. Da wäre es sicher nicht verkehrt gewesen, aufmerksam zu sein und zu fragen was die Polizisten mit dem Hund machen. Da Tierquälerei  in Deutschland vom Gesetz her verboten ist. 

Antwort
von MaschaTheDog, 53

Unserer bekommt auch mal mit der Flachen Hand eine über die Rübe.Unserer bekommt auch die Wurfkette ab und kriegt mächtig eine über (egal wie und mit was) wenn der andere Hunde blöd anmacht.

Kein Hund hat sowas zutun,kein Hund hat andere anzubellen oder anzugreifen.

Sowas nennt man "Hundeschule ohne Leckerlie",da ist man Streng und behandelt Hunde nicht wie Glas welches zerbricht wenn man sie anfässt.

Denk mal nach : DIESE Hunde sollen Schutzhunde werden (diese Ausbildung macht man bei jedem Hund),da müssen die Kontrolliert werden und wegen einem Leckerchen werden die nie im Leben aufhören zu jagen.Wenn die aber wissen wer das sagen hat schon.

Unser Hundetrainer sagt immer :"Lieber als Tierquäler bezeichnet werden als 15 Jahre lang mit einem unausgeglichenen Hund zu leben"

Ich liebe meine Tiere,aber meine Tiere brauchen Grenzen,die man ihnen zeigen muss.Ich werfe lieber ein mal die Kette nach dem Hund wenn er nicht kommt,aber dafür darf der dann sein Leben lang ohne Leine laufen,weil ich sicher sein kann dass er kommt.Ich geb ihm lieber ein mal über die Rübe wenn er andere Hunde anbellt oder angreift,dafür wird er es nie wieder machen! 

Mein Hund stirbt nicht,wenn er eine drauf bekommt,andere Hund aber schon wenn er sie zerfleischt weil er keine Grenzen hat.

Vertrauen hat er dadurch mehr,weil er Grenzen hat und weiß dass wir die Führer sind,nicht er.

Meiner ist ein Dobermann,nichts leichtes und nichts für Leckerlie hier,Leckerlie da.

Wer mich als Tierquälerin bezeichnen möchte,kann es gerne machen,mir wird es aber egal sein,weil ich weiß dass dies das beste für meinen Hund ist.

Ich glaube die Polizisten haben mehr Ahnung als du,die werden schließlich geschult und haben einen Trainer.

Kommentar von Berni74 ,


Sowas nennt man "Hundeschule ohne Leckerlie",da ist man Streng und
behandelt Hunde nicht wie Glas welches zerbricht wenn man sie anfässt.

Das wiederum ist nicht mein Ding. Ich möchte, daß meine Hunde gerne und freiwillig mit mir zusammen arbeiten und daß sie sich neue Aufgaben selber erarbeiten. Das geht nur, wenn sie frei sind und nicht untergebuttert werden.

Motivieren, statt Dominieren lautet hier die Devise.

Wird leider auf vielen Schutzhund-Plätzen verwechselt ;-(

Kommentar von MaschaTheDog ,

Das ist auch Geschmackssache und es kommt auf den jeweiligen Hund an. Meiner Hündin macht es mehr Spaß mit Leckerlies Fuß zu laufen,mit ihr Trainieren wir auch mit Leckerlies.

Aber unser Dobi-Ne! ,der macht da nicht mit,wenn du dem früher ein Leckerlie gegeben hast,hat er es ausgespuckt und hat weiter gezogen.

Man sieht wie viel mehr Spaß es ihm macht Gehorchen zu "müssen",dass er Grenzen bekommt.Er läuft jetzt freudig neben einem und kommt angerannt wie verrückt wenn man ihn ruft.

Wir üben auch in gewisser Weise mit Motivation,andererseits auch mit "Strafe".Wenn er kommt,wird er total freudig gelobt,kommt er nicht,wird er nochmal "verwarnt",da werden wir lauter,wenn er immernoch nicht kommt,rascheln wir mit der Kette (Aber bis zur Kette kommen wir garnicht mehr,weil er sofort kommt,also wird er fast nur noch belohnt)

Beim Fuß laufen ist es so: Er läuft super neben mir,dann wird er belohnt mit streicheleinheiten und Lob.Erntfernt er sich oder läuft schneller,kommt ein lautes "Hey",dann kommt er wieder neben uns.

Wir mussten wirklich nur am Anfang nachhelfen,indem wir eben die Kette 1-2 Mal geworfen haben (nicht auf ihn,sondern unter ihn oder einfach auf den Boden).

Danach wurde nur noch gelobt :)  Naja an Hunden vorbei gehen klappt noch nicht so gut,wenn er dort angreift,bekommt der trotzdem noch mächtig eine drauf,aber es wird immer besser :)

Bei uns klappt es so eben besser,Beim anderen Training war er null motiviert ,hat mich angesprungen und gejault weil er keine Lust mehr hatte usw. Es war unmöglich.Jetzt macht ihn das Training sichtlich Spaß :)

Also es ist nicht so dass unser Hund 24/7 beworfen/getreten/angeschrien wird. 

Finde aber total toll wie du bei egal welchem Thema Höflich und Freundlich bleibst :)

Kommentar von Berni74 ,

Danke :-)

Kommentar von Kev250 ,

Jeder Hund sollte von seinem Besitzer erzogen werden, was leider in der heutigen Gesellschaft nicht immer der Fall ist. Nur man sollte es beim Erziehen des Hundes nicht übertreiben oder den Hund gar zum Zerfleischen von anderen Hunden oder auch Menschen abrichten, weil das dann verboten wäre. Ein Hund kann schlecht  ja oder nein sagen, daher halte ich es für sinnvoll sobald man einen Hund hat sich in Form von Hundeschulen oder externen Trainern Hilfe zu holen um bei Erziehung nichts falsch zu machen.

Kommentar von Jule59 ,

Ich glaube die Polizisten haben mehr Ahnung als du,die werden schließlich geschult und haben einen Trainer.

Das ist leider Wunschdenken. Es gab und gibt immer wieder Verfahren gegen Polizeihundeführer und -ausbilder wegen Tierquälerei. Diese verlaufen auch nicht zwingend im Sande, sondern enden häufig mit Entzug der Ausbildungs- und Hundehaltungserlaubnis und nicht selten auch mit weiterführenden Strafen.

Zweifelsohne muss ein Diensthund mehr wegstecken, als ein Familienhund. Doch auch die Ausbildung eines Diensthundes ist kein rechtsfreier Raum.

Dennoch gilt der Einsatz von Hilfsmitteln wie Teletakt (Stromreizgerät), Stachelhalsband mit angeschliffenen Dornen, Gummiknüppeln, steingefüllten Kanistern u.v.a.m als normal und wird nur dann reglementiert, wenn er über ein gewisses Maß hinaus geht und es jemanden gibt, der mutig genug ist oder schlicht genügend Einblick hat, um Anzeige zu erstatten.

Kommentar von spikecoco ,

da sieht man mal wieder, in was für falschen Hände so mancher Hund leben muss. Dann noch schön zu reden, das Wurfkette und Co zu einer Erziehung dazugehören kommt mir das Grausen. Ich würde zu gerne sehen, wie das Verhalten  und die Körpersprache deines Rüden in Wirklichkeit aussieht.

Antwort
von OnkelSchorsch, 45

Tut mir leid, aber ich denke, dass es sich anders abgespielt hat, als du es hier darstellst.

Kann durchaus sein, dass du es so wahrgenommen hast, aber ganz sicher war das anders. Hundeführer behandeln ihre Hunde sehr gut. Kann nur sein, dass Übungsaufgaben auf einen zufälligen Zuschauer etwas sonderbar wirken und dann auch mal missverstanden werden.

Kommentar von Lapushish ,

Hundehalter behandeln ihre Hunde sehr gut? Wie erklärst du dir dann Beschlagnahmungen? Deine Aussage ist ja eine schöne Vorstellung aber leider völlig unwahr

Kommentar von Bernerbaer ,

Hundeführer behandeln ihre Hunde sehr gut.

Leider ist das oft nicht der Fall.

Ich höre es fast täglich wie die Diensthunde an einem Bundeswehrstandort kläglich jaulen. Auch kann man es ab und zu sehen wie diese ihre Hunde behandeln.

Anzeigen von verschiedenen Leuten beim Amtsveterinär oder Polizei werden genau so missachtet bzw. ausgesessen wie direkte schreiben an die Bundeswehr.

Das "traurige" ist, dass jeder die Verantwortung auf andere schiebt.

Auch bei Polizei- und anderen Diensthunden wird die "strenge" Erziehung manches mal übertrieben.

Es ist wahrscheinlich nur ein geringer Teil aber es kommt leider vor.

Kommentar von OnkelSchorsch ,

es kommt leider vor

Dafür hast du sicher belastbare Bewesie, ja? Wenn nicht, verweise ich das in den Bereich des Stammtischgespräches, der Fantasie.

Dass Hunde jaulen ist zudem völlig normal, gerade auch bei der Ausbildung und manchmal sogar während des Einsatzes. Jaulen ist u.a. auch ein Zeichen für Fröhlichkeit (oder von Aufgeregtheirt bevor was Spannendes kommt, das er erwartet)! Ich gehe davon aus, dass die Hundeführer und -trainer es besser wissen als du und deine Einschätzung des fröhlichen (oder erwartungsvollen) Jaulens als "kläglich" schlicht und einfach falsch sein dürfte.

@Lapushish: bitte versuche, meine in leichtem Deutsch geschriebenen und somit leicht vertändlichen Worte inhaltlich sinngemäß zu erfassen. Danke.

Expertenantwort
von Berni74, Community-Experte für Hund, 80

Gleich vorweg - ich möchte nichts schönreden, ich war nicht dabei und habe es nicht mit eigenen Augen gesehen.

ABER...

Dein Empfinden und das, was der Polizist tatsächlich mit seinem Hund gemacht hat, können zwei völlig unterschiedliche Dinge sein. Die Hunde, die bei der Polizei zum Einsatz kommen, sind ganz andere "Kaliber" als die, mit denen Du (und wahrscheinlich auch ich) so in der Regel zu tun haben.

Nur mit Motivation, füttern und spielen kommst Du da nicht weit. Ab einem gewissen Punkt müssen auch Konsequenzen folgen. Diese Hunde müssen auch in Ausnahmesituationen 100 %ig zuverlässig sein.

Also, mach Dir keinen Kopf, die Herren werden schon wissen, was sie tun. Wenn einer ihrer Hunde austicken würde, weil er nicht kontrollierbar ist, wärst Du vielleicht mit einer der ersten, der dann auf die Barrikaden ginge.


Kommentar von derHundefreund ,

Die Hunde, die bei der Polizei zum Einsatz kommen, sind ganz andere "Kaliber"

Völlig korrekt. Diese Hunde kann man nicht mit Familienhunden vergleichen und sind auch nach ihrer Ausbildung nicht mehr dazu zu "gebrauchen".

Kommentar von 1abc1 ,

Sehe ich anders . Die meisten Diensthunde sind wunderbare Familienhunde und sie können super " Dienst und Familie" unterscheiden . Hier spreche ich aus Erfahrung . Ich habe einem  solchen Exemplar den Ruhestand gegeben und er war in seiner Dienstzeit wirklich nicht ohne. Es war ein toller Hund . Verspielt , liebevoll zu meiner Tochter . Der beste Bodyguard den ich mir vorstellen konnte (wenn er das Komando bekam) . Denke sehr gerne an die Zeit zurück

Kommentar von rommy2011 ,

es kommt aber doch immer darauf an, welchen Auftrag der Polizeihund hat, wenn es ein Spürhund/Schnüffler (drogen, geld usw) ist, dann ist er ja ein Spieler und auch ein geeigneter Familienhund, wenn er ein Beisser ist, der bei entprechenden Einsätzen zum Zuge kommt, dann kann man da keinen verspielten Schnüffler gebrauchen, der muss ganz einfach dominiert werden, damit er absolut dann einsetzbar ist und auch zupacken kann.

Kommentar von MaschaTheDog ,

Jeder Hund hat die Schutzhundeausbildung ,da der auch da ist um zu beschützen und Täter zu schnappen wenn die wegrennen.

Kommentar von Berni74 ,

Jeder Hund hat die Schutzhundeausbildung ,da der auch da ist um zu beschützen und Täter zu schnappen wenn die wegrennen.

Der Goldi und der Cocker Spaniel sicher nicht.

Kommentar von MaschaTheDog ,

Hm stimmt... Dachte da an die Schäferhunde usw. Die werden ja für beides eingesetzt. (War vor kurzem bei der Polizei,weil ich dort später gerne Arbeiten würde (mit den Hunden) und habe eben paar Sachen gefragt,die meinten auch dass die Hunde normalerweise diese Ausbildung haben) An diese Hunde habe ich nicht gedacht :/

Kommentar von Sirius66 ,

Dann guck aber nochmal genauer hin, wer Blinde führt, Verschüttete sucht, Behinderte betreut, Diabetiker überwacht ...

Viele, viele Goldies!

Die besondere Verwendung kommt immer nach der Grundausbuldung und nach dem Schutzhund. Ohne diese Basis funktioniert das nicht.

Gruß S.

Kommentar von Berni74 ,

Blindenführhunde haben eine Schutzhundausbildung??? :-D

Kommentar von Kev250 ,

Das stimmt. Diese Hunde sind zwar nicht wie ein Familienhund, aber dennoch sollten die Hunde auch wie ein Tier behandelt werden und nicht gequält. Zum Vergleich : wenn man als normaler Bürger seinen Hund quält und verhungern lässt wird man vom Gesetz her hart bestraft mit der Auflage in nächster Zeit kein Tier mehr zu halten weil es sich um Tierquälerei handelt. Daher könnte ich mich gut vorstellen wie es beschrieben wurde, dass es nicht mehr zur Ausbildung des Hundes gehört sondern Tierquälerei ist. 

Kommentar von Berni74 ,

Wie Du schon schreibst - es wurde so "beschrieben". Wie es sich jedoch tatsächlich zugetragen hat, weiß keiner von uns. Und daß der Hund mal kurz gejault hat, ist kein Indiz dafür, daß er gequält wurde. Beobachte mal, wie Hunde unter sich miteinander umgehen. Da wird auch mal gequietscht oder gejault.

Wie gesagt - ich möchte nichts schönreden. Aber keiner von uns war dabei. Schlau im Netz über die bösen Polizisten herziehen, das kann jeder....

Kommentar von Kev250 ,

Ich ziehe nicht schlau über irgendwelche Polizisten her. Ich habe bloß kein Verständnis für Tierquälerei, da ich selbst einen Hund habe. Und klar ist von außen schwer zu deuten wie es tatsächlich war, aber man darf dabei nicht vergessen auch ein Polizeihund ist ein Hund und sollte auch wie einer behandelt werden. 

Kommentar von Berni74 ,

Und klar ist von außen schwer zu deuten wie es tatsächlich war,

Und genau das meinte ich. ;-)

Mit dem "Herziehen" habe ich auch nicht Dich, sondern den FS gemeint.

Kommentar von MaschaTheDog ,

Meine Güte,Hunde sind extrem robuste Tiere,die beißen und zerfressen sich beim Spielen fast.Da jaulen die auch.

Es sind andere Rassen,die du auch so nicht mit Leckerlies erzogen bekommst.

Wir haben sowas selbst mitgemacht,mit einer Rasse,die auch schwierig ist.Wir waren in der "Och der bekommt jetzt das Leckerchen,der ist 1 Schritt Fuß gelaufen" Schule,unserer ist aggressiv geworden...Leinenaggression...Weil er keine Grenzen bekommen hat.Jetzt gehen wir in eine strengere Hundeschule und alle Probleme sind weg.

Ich glaube die Polizisten wissen besser was sie machen,die werden Informiert und haben einen Trainer.

Kommentar von Berni74 ,

Es sind andere Rassen,die du auch so nicht mit Leckerlies erzogen bekommst.

Das hat mit der Rasse nichts zu tun. Man bekommt auch einen Schäferhund, Mali, Dobermann oder Riesenschnauzer mit Motivation erzogen (nicht zwingend Leckerlis, aber Motivation).

Ich denke auch nicht, daß Euer Dobi den Charakter eines Diensthundes hat. Dazu ist der Dobi heutzutage gar nicht mehr geschaffen. Dazu sind die mittlerweile viel zu hibbelig und unsicher.
Wenn man die in den Wehrtrieb bringt, werden sie zur unkontrollierbaren Waffe.

Hätte Euer Hund von Anfang an - vom ersten Tage an - liebevoll, aber konsequent Grenzen bekommen, dann wäre er auch als "Leckerli-Hund" nicht aggressiv geworden. Die meiste Leinenaggression kommt, weil die Leute zu unerfahren sind und ihren Hunden keine verläßlichen und souveränen Führer sind. Beim Welpen findet man vieles dann noch süß und niedlich, aber wenn der pubertierende Jungrüde dann die Zähne zeigt, heißt es, man war zu lieb.

Kommentar von MaschaTheDog ,

Wir haben das gemacht,was die Trainerin gezeigt und gesagt hat,aber es war das totale Chaos.

Er war gerade einmal 5 Monate alt,in der Hundeschule war alles zu lieb,die Trainerin war selbst überfordert mit ihm.

Dann wurde er größer und es wurde immer schlimmer und schlimmer.

Wir durften nicht mal lauter werden wenn der Hund dich anspringt wie verrückt.

Wir durften nichts,außer Leckerlie verteilen.

Vielleicht sind wir auch an die Falsche Hundeschule geraten.

Aber unser Dobi hat jetzt viel mehr Spaß am Training :) ,wir gehen weiter in diese Hundeschule,weil unser Hund viel glücklicher wirkt ,nicht weil wir es mögen mit Ketten umher zu schmeißen.

Jetzt sind wir die Führer und der Hund weiß wie und wo er zu laufen hat.

Wie ich dir schon bei meiner Antwort geschrieben habe,jetzt läuft es bei uns auch hauptsächlich mit Motivation.

Kommentar von Berni74 ,

Vielleicht sind wir auch an die Falsche Hundeschule geraten.

Klingt so. :-(

Kommentar von Prettylilthing ,

Also bei der Plolizei und im Militär werden oft der Deutsche Schäferhund, der belgische Malinois, der Dobermann & der Rottweiler, der Boxer und noch ein paar andere die mir gerade nicht in den Sinn kommen verwendet. Beim Militär sind es öfters der DS und der belgische Malinois jedenfalls was ich so gesehen habe :)

Antwort
von Redwolf01, 44

du kannst dich ans zuständige polizeirevier wenden und dort den fall schildern.

hunde schlagen gehört nicht zur ausbildung.

Kommentar von Goodnight ,

Da bist du falsch informiert, Polizeihunde werden natürlich geschlagen.

 Bei der Schutzhundeausbildung werden die Hunde mit einem Knüppel geschlagen, das müssen die Hunde unerschrocken aushalten.

Die taugen sonst nicht zum Polizeidienst.

Kommentar von Berni74 ,

Stimmt, wobei der Knüppel kein Knüppel sondern ein weicher Gummi-Stock ist, der dem Hund keine Schmerzen zufügt.

Antwort
von NormalesMaedche, 64

Hättest fragen sollen.
Kann Ausbildungszwecken gewesen sein, eine Art test.
Aber man weiß es nicht, eigentlich sind Polizisten und ihre Hunde ganz dicke.
Müssen sie ja auch

Antwort
von Sachbearbeiter2, 45

so aus der ferne schwierig.. ob das ggf. im rahmen seiner ausbildung passierte (um bspw. einen gewaltsamen angriff zu simulieren und zu sehen, wie der hund reagiert)  weiss hier keiner und du auch nicht.

mein rat: halt dich raus.

Antwort
von Still, 2

Der Hund wurde erzogen. Augenscheinlich wurde er auch nicht verletzt oder zum Spaß gequält. Diese Tier-Empathie geht einem ziemlich auf die Nerven.

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