Mein Vater nimmt gegen verschiedene Krankheiten und Unpässlichkeiten eine Menge Tabletten. Insgesamt haben wir den Eindruck, dass es ihm langsam immer schlechter statt besser geht- laufend kommt etwas Neues dazu. Meine Mutter und ich haben langsam den Eindruck, dass es einfach viel zu viel Medikamente sind und er auch an Nebenwirkungen leidet. Wohin könnte man sich da wenden? Der Hausarzt winkt ab und sagt, das sei eben so, dass es Nebenwirkungen gibt.

An einen Heilpraktiker - der kann Deinen Vater entgiften. Ich habe nur den Verdacht, dass Dein Vater da nicht mitspielen wird, kann das sein? Sonst hätte er sich vorher auch schon mal gewehrt (oder hat er?).
Nun, in der Tat gibt es Medikamente mit zahlreichen Nebenwirkungen. Dem Hausarzt gegenüber muß man gelegentlich schon mal hartnäckig sein. Ich habe gerade selber so was erlebt: die im Beipackzettel genannten Nebenwirkungen treten eben statistisch betrachtet selten auf, und oft hat der Hausarzt das Auftreten noch nie selbst beobachtet.
Wenn der Hausarzt nicht bereit ist, über die Dosierung oder ein Ersatzmedikament zu diskutieren, würde ich tatsächlich mal einen weiteren Arzt befragen.
Es hängt natürlich auch davon ab, wie alt Dein Vater ist, welche "Grunderkrankung" vorliegt usw. Nicht immer kann man ja einfach mal ein Medikament weglassen, da man bei manchen gut eingestellt werden muß. Niemals jedenfalls sollte man ohne ärztlichen Rat an der Dosierung etwas verändern.
Vielleicht nimmt Dein Vater die Medikamente auch nicht so regelmäßig, wie der Arzt es eigentlich vorgesehen hat?

Ich denke, da sollte man sich dann die Meinung eines weiteren Arztes einholen und die Krankheitsgeschichte zusammen mit dem Vater "vorstellen", allerdings sollte man vorher darüber auch mit dem Vater reden, welchen Eindruck er hat und, ob er es überhaupt in Erwägung zieht, sich eine solche 2. Meinung einzuholen.

Die erste Frage die sich mir stellt: Wie steht dein Vater dazu?
Ihr bekommt das mit, ihr merkt die Veränderungen, das allein ist schon Alarmzeichen genug. Aber merkt dein Vater das auch?
Er ist letztendlich derjenige, der auch innerlich bereit sein muss für etwas Neues.
So wie du das schilderst, ist er eindeutig übertherapiert. Ich sage das ohne Einzelheiten zu wissen. Aber ich habe den Eindruck, da werden inzwischen schon die Nebenwirkungen behandelt.
Immer wenn ein Arzt mir sagt: DA KANN MAN NICHTS MACHEN, habe ich den Arzt gewechselt. Einfach weil eben DIESER Arzt nichts machen kann, sprich, nicht weiter weiss.
Auf diesem Weg bin ich bei alternativer Medizin gelandet, ohne dass ich die Schulmedizin und ihre Notwendigkeit verneine.
Wenn dein Vater bereit ist, zumindest mal einen anderen Arzt befragen. Optimal sind Heilpraktiker, die ausserdem noch einen Dr. med. haben. Das klingt für ältere Menschen immer noch vertrauenerweckend.
Viel Erfolg und alles Gute
Maienblume am 28. März 2008 12:13 Wenn ich ein Körbchen hätt
voll Däumchen klein
ich hätts hier ausgeschütt,
doch kanns nicht sein... <tirili/flöt>
Ich würde nach dieser unqualifizierten Aussage sofort den Arzt Wechseln. Das muß aber dein Vater machen.

Ich weiß ja nicht wofür dein Vater die Medikamente nimmt aber wenn er zu einem Heilpraktiker gehen würde, würde man sich dort intensiv um ihm kümmern und dort wird auch die Psyche miteinbezogen- das wäre doch was oder? kannst Du mit ihm darüber reden?
Ich würde auf jeden Fall einen anderen Arzt und einen Heilpraktiker hinzuziehen. Vielleicht hat dein Vater sich schon aufgegeben und nicht mehr die Kraft zu kämpfen. Ich denke, dass der ganze Körper dringend entgiftet werden muß. Auch die Dosierung der Medikamente ist bestimmt zu hoch, wie so oft bei älteren Menschen.

Je mehr ältere Menschen Medikamente nehmen, desto gleichgültiger werden sie of "ist ja alles egal, vielleicht hilft, wenn nicht wird es nicht viel schaden". Da hilft nur viel gutes Zureden. Die Älteren sagen dann oft "Ja, ja" aber machen es weiter so. Immer wieder mit viel Geduld und Freundlichkeit versuchen aufzuklären.

Hallo. Aufgrund der wenigen Informationen von dir, kann ich aus meiner Erfahrung nur sagen: Egal welche Nebenwirkungen auftreten, immer ist es der Geist, der in der Seele wohnt, welcher die Gesundheit herbeiführen kann. Chemische Mittel können höchstens die <krankheit etwas verlagern oder aufhalten, aber heilen ist nicht möglich. Daher meine Empfehlung: Die gegebenen Medikamante einfach ohne Vorurteile und bedingungslos einnehmen, mit der Vorstellung, daß sie definitiv die Krankheit positiv beeinflussen werden. Mit dieser Geisteshaltung ist schon mal viel auf dem Weg der Genesung getan worden, denn das spirituelle Gesetz hilft immer. Es ist ein Naturgesetz mit unumstößlichen Charakter und jeder kann diesen Vorteil nutzen, statt alleine auf begrenzt chemische Mittel zu vertrauen. Dies ist der einzige und beste Rat, den euch geben kann! Und dies frei nach dem Motto: "Immer positiv denken", dann sind es richtige Gedanken. Das heißt auch, die Kraft der Gedanken nutzen. Viel Erfolg und alles Gute, Hermann
Ich habe noch nie viel Medikamente einnehmen müssen, wenn sie mal verschrieben wurden, habe ich immer die Beipackzettel gelesen, war die Sache erledigt, habe ich die Medikamente einfach nicht mehr genommen. Jedes Medikament hat Nebenwirkungen und ich dachte immer, brauchst Du mal starke im Alter, werden die besser helfen. In unserer Verwandschaft hatte eine alte Tante ihr Leben lang viele Medikamente geschluckt, und irgendwann schlug ein wichtiges nicht mehr an. Ich verstehe den Arzt nicht, der soviele verschreibt. Ich würde einen anderen Arzt zu Rate ziehen, der überprüft, ob soviel wirklich nötig sind. Mir ist auch mal zu Ohren gekommen, daß Ärzte Muster erhalten und diese Patienten geben quasie als Test, dafür bekommen sie eine Entschädigung. Außerdem dürfen wir nicht vergessen, daß die Praxis eines Arztes ein Geschäft ist. Besser noch: Suchen Sie bitte eine Stelle auf (habe mal im TV darüber eine Sendung gesehen, weiß aber nicht mehr die Bezeichnung), die überprüft, wenn jemand z.B. glaubt, falsch behandelt worden zu sein oder ein Eingriff nicht nötig war. Bitte erkundigen Sie sich danach, bei Verbraucherberatung z.B. Einfach einen anderen Arzt aufsuchen, der fängt wohl mit neuen Untersuchungen an, auf jeden Fall sollten Sie sich die Unterlagen des bisherigen Arztes aushändigen lassen.
Nach Durchsicht aller Antworten frage ich mich wieder einmal, warum hier die Apotheke nicht als Ansprechpartner genannt wird.
"Verbraucherberatung" ? Wer soll denn dort kompetent über Arzneimittel informieren ? Die haben doch gar keine fundierte Ahnung von Medikamenten ! Zumal die Diskussion über Arzneimittel, die vom Arzt verordnet wurden, eine ganz heikle Sache ist, denn der Arzt hat die Therapiehoheit und denkt sich in aller Regel etwas dabei, wenn er etwas verschreibt.
DIE Ansprechstelle bei Fragen rund um das Medikament ist die Apotheke vor Ort - und wenn Sie dort an jemanden geraten, der Ihnen keine Auskunft geben kann oder will, dann gehen Sie einfach in die nächste Apotheke, noch gibt es ja genügend ;-)
Klar, der Apotheker verdient sein Geld mit dem Verkauf von Medikamenten. Aber ich habe zB zahlreiche Kunden, denen ich mal vom Kauf bestimmter Präparate abgeraten habe (und mir damit ein kurzfristiges Geschäft vermasselt habe) ... aber gerade diese Ehrlichkeit wird von den Kunden honoriert, und ich weiss, diese Kunden kommen bei Bedarf wieder ;-)
Und glücklicherweise wird in den meisten Apotheken so gehandelt.