Frage von pumba666332,

Was tun, wenn man niemanden in seinem Leben hat???

Hallo Leute

Ich weiß, dass ist eine dumme Frage, die nicht auf gutefrage.net gehört, aber ich kann einfach nicht mehr und habe ansonsten keine Möglichkeit mit jemandem zu reden. Ich sitze seit Jahren alleine herum, jeden Abend, und betrinke mich, nehme manchmal sogar Drogen um den Abend zu überstehen. Ich kann einfach nicht mehr. Ich bin eigentlich ein netter Kerl, habe oft versucht Freunde zu finden, bin oft in Discos und Vereine um andere Menschen kennen zu lernen.. Sie waren zwar oft nett zu mir, aber es ist nie eine Freundschaft entstanden, auch nicht in der Schule. Aber alle, die ich kennen lernte, haben mich immer wieder gleich vergessen, ignoriert hinter meinem Rücken blöde geredet, oder mich gemobbt Dabei bin ich kein "Loser" oder so, ich bin auch nicht hässlich und habe ziemlich viel Muskeln. Ich wurde oft zusammengeschlagen und fertig gemacht. Ich habe keinen einzigen Freund und nichts, ich bin mittlerweile depressiv geworden und wurde in das Krankenhaus eingeliefert wegen misslungenem Suizid-Versuch. Ich habe es mit Drogen und mit Aufschneiden versucht, mich aber leider zu früh auf der Straße gefunden.

Ich habe seit langer Zeit keinen Grund mehr zu leben, ich kann einfach nicht mehr, ich versuche alles zu schlucken und hoffe und bete auf bessere Zeiten, aber die kommen nicht. Ich habe dann aufgegeben daran zu glauben. Ich habe Angst, dass ich mir wieder weh tun möchte um von hier zu verschwinden. Ich kann die ganze Sch**ße einfach nicht mehr schlucken. Ich möchte einfach nicht mehr Leben, bin aber noch viel zu jung um zu sterben (20)!

Ich kann mittlerweile nicht mehr mit anderen Leuten reden, ich kann es nicht mehr - aus Angst. Die Angst ist so groß, dass ich aufgegeben habe. Was soll ich tun? Ich weiß nicht, wie lange es noch so weitergeht, wie lange ich das noch ertragen kann. Nein, ich habe keine Familie mit denen ich sprechen kann, keine Freunde oder Bekannte, nichts.

Bitte sagt nicht, dass ich ins Psychiater gehen soll, das kann ich erstens nicht mehr (ich kann einfach nicht mehr mit jemanden reden, ich habe so Angst) und zweitens war ich da schon nach dem Krankenhausbesuch. (Geholfen hat es mir rein gar nichts).

Meine Hobbies, die ich habe, machen mir immer weniger Spaß, es macht mir alles seit einiger Zeit keinen Spaß mehr, egal was.

Zudem bin ich körperlich auch nicht gesund, soll heißen ich fühle mich nicht wohl (chronische Kopfschmerzen; chronischer Tinnitus, chronische Magen-Darm Beschwerden, häufige Migräne-Attacken, Schlaflosigkeit,…) Das Problem ist, dass die Ärzte mir nicht helfen können und mir Tabletten geben, die mir irgendwie nicht helfen. Wofür lebt ihr? Was soll ich tun? Woran kann ich mich festhalten? Ich hasse mein Leben, alles ist so schlecht, alle sind gegen mich. Ich will und kann das nicht mehr ertragen.

Vielen Dank für jeden, der sich die Zeit nimmt, dass hier zu lesen und auch noch darauf antwortet. Ich bin euch wirklich unendlich dankbar für eure Hilfe.

liebe Grüße Pumba

Hilfreichste Antwort von Iran666,
15 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Wie soll man dir nun helfen? Du mußt an deine Zukunft denken und nicht mit Gewalt versuchen, Freunde zu finden. Das geht meist in die Hose. Lass alles auf dich zu kommen. Warten und nicht aufgeben. Du bist auch noch ziemlich jung. Du hast noch die Zeiten der Schule im Kopf. Dort ist Mobbing ja nichts besonderes. Aber du bist nun von der Schule raus und du wirst Älter. Mit der Zeit wirst du merken das sich mit dem Alter einiges ändert. Die Leute werden vernünftiger und du wirst viel weniger auf Ablehnung stoßen. Das kann ich dir zu 100% bezeugen. Dein Gesundheits-Zustand ist Psychisch. Gehts deiner Psyche erst mal besser, werden deine Krankheiten von selbst verschwinden. Du machst dir viel zu viel Druck. Bleib locker und Geh mehr auf Ältere Personen zu und nicht auf jüngere. Geh unter die Leute, meld dich in Vereinen an und mach auch mal eine längere Reise. Weg aus deinem jetzigem Umfeld. Dort sieht die Welt ganz anders aus. Du wirst auf ganz andere Leute treffen und die Reise wird deiner Psyche gut tun. Event findest du dort auch die Liebe deines Lebens. Also, gib nicht zu schnell auf. Kämpfen lohnt sich. Du musst nur deine Strategie verändern. Wenn du merkst das du so wie du es jetzt versuchst nicht weiter kommst, musst du eben etwas anderes versuchen. Klappt das auch nicht, wieder was anderes. So lange bis du aus deinem Loch raus kommst. Viel Glück und alles Gute wünsch ich dir.

Kommentar von Entdeckung ,

Deiner Antwort kann ich mich nur anschließen, du hast für mein Verständnis alles gesagt, was es dazu zu sagen gibt ...

Und ich schließe mich aus ganzem Herzen deinen Wünschen an ...

e

Kommentar von Iran666 ,

Danke dir. Gruß...

Antwort von sema32,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Oh mein Gott! Das ist ja schlimm!!! Das tut mir so leid! Aber ich denke da kannst Du Dich nur selber wieder rausholen! Und das geht auch!!! Ich habe in all den Jahren meines Seins all diese Dinge selber erlebt, erlitten und gefühlt. Es ist echt sehr har! Medikamente, Drogen und Therapien können da nicht viel helfen!!! Das alles ist nicht Deine Schlud. Das musst Du begreifen!!! Denn das ist der Anfang für eine Heilung. Fang an die Dinge zu definieren die Dir passiert sind, dann wirst Du sehen, das es nicht verhinderbar gewesen ist. Du kannst Dinge die Du verschuldet hast verhindern aber nicht die andere verschulden! Schade, dass man Dir so übel mitgespielt hat! Weder Familie noch Freunde haben bei Dir ihre Pflicht erfüllt. Es gib sicher auch in Deinem Umfeld Menschen, die Deine Freundschaft verdienen! Das Problem ist, dass Du Dich nach all den Erfahrungen sicher selber abisoliert hast von der Menschheit. Vermeide nun alle falschen und schlechten Freundschaften. Fang an die Drogen zulassen! Nimm Dir eine Auszeit! Geh raus und genieße die Natur, Ihre Ruhe und die "nicht falsche" Atmpsphäre. Lass Dir vom Arzt eine Kur verschreiben. Schritt für Schritt wird es eine Verbesserung geben, das verspreche ich Dir (was ich nie ohne Weiteres tue, versprechen)! Was ist mit alten Freunden? Kindergarten Schule ...? Die geben einem Halt. Was ist wenn Du neue Hobbys machst. Als ich sowas durchgemacht habe habe ich angefangen meine Qualitäten nicht zu verschwenden! Ich habe gesagt mein Umfeld hat es nicht verdient und ich habe Menschen geholfen die wirklich Hilfe brauchen und habe Ihnen gegeben was ich geben konnte und die brauchten. Ich habe Menschen zugehört, wodurch ich meine Probleme mal zur Seite legen konnte und von Ihnen abschalten konnte. Ich habe gemerkt es wird ein Geben und nehmen, denn die haben mir wiederum Dinge gegeben die ich brauchte. Sie waren dankbar und das tat mir sehr gut. So ging mein Selbstwertgefühl wieder nach oben und meine Depression ging zurück. Schritt für Schritt lösten sich all meine Probleme dadurch.
Und richtig gute Freunde habe ich auch wieder bekommen. Schäm Dich für nichts! Für derlei Dinge kann man nichts. Schämen sollen sich die die etwas mit Absicht tun und anderen schaden. Meine Idee wäre bei der Diakonie 1 mal die Woche, oder öfter wenn es Dir möglich ist, alten Menschen Besuche abzustatten. Du hilfst Einkaufen, Kochen und spielst Geselschaftsspiele mit Ihnen. Kannst auch Ausflüge machen und so. Das ist heilend für beide Omi und Dich! Bei solchen Problemen wie Deine sind Spazziergänge, Park, See und solche Dinge sehr heilend. Du kannst auch wohlfühltage zu Hause als Ritual machen. Kerzen, Schaumbad, Raumduft, nette Beleuchtung usw. Was noch hilft ist Bummeln gehen. Jetzt zu Herbst sehr schön. Einkaufslädenbummel. Dein Selbstwertgefühl muss aufgebaut werden! Geh und stöbere Buchhandel oder Karstadt. Mach Übungen wie eine Verkäuferin nach Rat zufragen welche Produkte besser sind. Melde Dich im Sportstudio an. Boxer können gute Kumpels sein. Sie trinken nicht und nehmen keine Drogen, sind durch Sport gutgelaunt, weil Sport Lebenfreude durch Hormonausstoß ausstrahlt. Solarium ist gut, weil da Glückshormone aktiiviert werden.

Und wenn Du mit jemandem reden willst schreib mir ich schreibe zurück sobald ich kann.

Alles wird gut! Ganz sicher!

Ganz liebe Grüße Sem

Kommentar von veritas55 ,

Abgesehen von einem einzigen Wort (Solarium würde ich durch Sonne ersetzen - und/oder auch Sauna) eine perfekte Antwort :) !!!

Kommentar von sema32 ,

Was ich damit meine ist: Hier in Deutschland scheint die Sonne leider nicht so oft und wenn man in Maßen Solariumbesuche macht ist es ok. Für Urlaub hat nicht jeder immer Geld bei dieser Wirtschafskriese. Aber eine Alternative wäre leichte Antidepressiver vom Arzt, wobei man die Dosis später erhöht und bei positivem Effekt später wieder verringert. Vielen Dank für Dein Feedback. Da fällt mir ein noch eine Idee wäre eine Erlebnisbadeanstalt oder Wellniswochenenden. :)

Antwort von FallingHero,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

mir geht es exakt genau so wie dir...ich bin männlich 22 Jahre alt...und habe ebenfalls keine Freunde...und in Sachen Liebe habe ich bisher auch kein großes Glück gehabt...zwar habe ich bisher noch keinen Selbstmordversuch hinter mir, doch um ehrlich zu sein, denke ich oftmals daran...betrinken tue ich mich ebenfalls sehr sehr oft...und dies völlig sinnlos...eine Freundin habe ich leider auch nicht, obwohl ich mir dies doch sehr wünschen würde...

ich persönlich habe alles was das Thema Heavy Metal/Rock etc. angeht zu meinem Hobby gemacht, was mir sehr viel Freude bereitet und was auch eigentlich fast immer die Schmerzen meines bisherigen Lebens vergessen lässt...auch wenn ich meistens alleine zu Konzerten gehe...doch dies stört mich ganz und gar nicht...es macht jede Menge Spaß neue bands zu entdecken, und sich regelmäßig damit zu beschäftigen

ich hoffe einmal für dich, dass es ebenso wie für mich eines tages besser laufen wird...meine Antwort ist zwar sicher nicht die beste, doch vielleicht habe ich dir zumindest einen Tipp für ein neues Hobby gegeben, somit alles gute für dich ;)

grüße.

Kommentar von wuzi1995 ,

Werdet doch Freunde, ich meins ernst!!! Trefft euch mal..... :)

Kommentar von sema32 ,

Wenn es Dir ähnlich geht könnte mein Beitrag auch für Dich Interessant sein, darum schau Ihn Dir doch an.

Auch Dir wünsche ich alles Liebe und Glück. wutzi hat eine gute Idee! Wenn es Dir besser geht kannst Du Stütze für pumba sein.

Lg

Antwort von Gritti,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hallo Pumba, auch wenn du derzeit keinen Grund dafür siehst, dass du lebst - dennoch: Es ist gut, dass es dich gibt. Du hast deinen Platz auf dieser Welt, und den kann dir niemand nehmen. Du bist auf jeden Fall kostbar, du bist einmalig und niemand kann dich ersetzen. Das sage dir bitte täglich 100x laut vor, auch wenn du es im Moment noch nicht glauben kannst. Wenn du es immer wieder aussprichst, wird es dir bald besser gehen.

Dein Wert hängt auch nicht von den Menschen und ihrer Meinung über dich ab. Du bist wertvoll weil es dich gibt, und du würdest fehlen, wenn es dich nicht gäbe. Dass sich deine seelische Befindlichkeit auch im Körper niedergeschlagen hat, ist kein Wunder, deshalb musst du unbedingt etwas dagegen tun. Gegen deine Depression würdest du schon Medikamente brauchen, die deinen Gehirnstoffwechsel in Ordnung bringen. Der Arzt muss das ausprobieren, was dir wirklich hilft und die Medikamente wirken auch nicht sofort, sondern erst nach etwa 4 Wochen, wenn ein gewisser Spiegel davon im Blut vorhanden ist, also hab bitte Geduld.

Und suche bitte deine Talente. Du hast sicher welche. Und tue etwas damit, bilde dich darin weiter, bringe deine besonderen Gaben ein. Nichtstun macht dich fertig. Talente, die man vergammeln lässt, fangen an zu "stinken", d.h. sie frustrieren dich. Verändere irgendetwas an dir oder um dich herum, mach dir eine neue Frisur oder verschönere dein Zimmer oder lerne ein Instrument, mach einen Tanzkurs, schließ dich einem Chor an, male ein Bild, schreibe etwas, treib einen Sport, besuche jemanden, der einsam ist wie du und sich über deinen Besuch freut, ... - es gibt so viele Möglichkeiten, aber bitte tue etwas!

In dein Leben musst du investieren, wenn du es als sinnvoll erleben willst. Und glaube nicht, dass dich niemand mag. Das ist eine Täuschung. Es gibt sicher Leute, denen du symphatisch bist. Und schneide die negativen Gedanken über dich und die anderen ab. Ersetze sich durch gesunde, wahre Gedanken: Dass es gut ist, dass du lebst, dass du noch viel Freude erleben kannst, dass du ein ansprechendes Aussehen hast, dass es an dir viel mehr Gesundes als Krankes gibt, dass du ein Dach über dem Kopf hast und vor allem, dass dein Schöpfer dich liebt, deshalb hat er dich geschaffen, weil er dich will.

Habe bitte Mut, dein Leben in die Hand zu nehmen. Ich wünsche dir alles Gute!

Antwort von mamichgi,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Natürlich ist es schön, Freunde zu haben. Aber es hat durchaus auch etwas für sich, allein zu sein. Du hast Zeit zum Lesen, Musik hören, brauchst auf niemanden Rücksicht zu nehmen. Sieh es doch einfach positiv, unternimm alleine etwas, interessiere dich für deine Mitmenschen und engagiere dich in einem Bereich, der dir zusagt. Dann findest du vielleicht irgendwann jemanden, der ähnlich denkt wie du und sich mit dir anfreundet. Erzwingen lässt sich das aber nicht.

Als erstes solltest du mal zu den Anonymen Alkoholikern gehen, um vom Alkohol wegzukommen; mit einem Säufer, der sich selbst bemitleidet, will kaum jemand etwas zu tun haben. Die bereits geäußerte Idee mit einem Haustier finde ich auch gut. Falls du dich da nicht so recht entscheiden kannst, schau doch mal ins Tierheim; die freuen sich, wenn jemand mit ihren Hunden spazieren geht. Lies Veranstaltungstipps in deiner Stadt und überlege, was für dich in Frage käme.

Und vor allem schlag dir die Gedanken mit dem Suizid aus dem Kopf. Das Leben geht nämlich nach dem Tod weiter, und diejenigen, die ihr Leben beenden wollten, bereits klinisch tot waren und dann mit ärztlicher Hilfe wieder ins Leben zurückgeholt wurden, hatten einen Horrortrip und waren heilfroh, dass es nicht klappte. Im übrigen sprechen überwältigend viele Indizien für die Reinkarnation und dafür, dass du die Probleme, denen du ausweichen möchtest, im nächsten Leben wieder serviert bekommst, und zwar solange, bis du gelernt hast, dich ihnen zu stellen.

Also Kopf hoch und alles Gute!

Kommentar von veritas55 ,

Auch eine sehr gute Antwort, vor allem der Tipp, das Alleinsein genießen zu lernen ! Das ist sogar eine Voraussetzung, unbefangen auf andere Menschen zuzugehen, ohne Erwartungen und ohne Angst, eine Freundschaft oder Liebe wieder zu verlieren. Menschen, die mit sich selbst zufrieden sein können (womit ich nicht "selbstzufrieden" meine - man beachte den feinen Unterschied ;)), wirken wesentlich anziehender auf andere Menschen als die krampfhaften Sucher !

Tatsache ist, dass Freunde oder die Liebe auftauchen wenn man am wenigsten damit rechnet - wer danach sucht, läuft immer Gefahr, durch einen Tunnel zu blicken und dabei das Beste zu übersehen.

Kommentar von Zwoeinz ,

das ende ist gut...:)

Antwort von asystolie,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Bezüglich deines Kommentar: Suizid!

Ist der Tod das größte Unglück? Nein. Was ist ein schöner Tod? Einer, von dem man nichts mitbekommt? Das galt lange Zeit als eine besonders schlechte Variante, weil sie einen nicht nur des Lebens beraubt, sondern auch noch der Gelegenheitseine Dinge zu ordnen und Tschüss zu sagen. Aber heute wollen die meisten nichts vom Altern und Sterben mitbekommen, weder dem eigenen noch dem anderen. Ich kenne das aus dem Krankenhaus: Jemand, der unheilbar krank ist, freut sich riesig auf den Besuch seiner Freunde und seiner Familie am Nachmittag. Aber sobald sie da sind, darf er seine Freude nicht zeigen, denn alle erwarten, dass er mit Leidensmiene in ihren Schmerz einsteigt. Und dann dreht sich mitunter das Mitleid um, der Kranke heitert die Gesunden auf. In Hospizen wird viel gelacht. Denn dort haben die Todeskranken erfahren, was G. B. Shwa so ausdrückt: >Das Leben hört nicht auf, komisch zu sein, wenn wir sterben. Genauso wenig, wie es aufhört, ernst zu sein, wenn man lacht.< Viele Menschen glauben, die Kindheit und Jugend wären die Zeiten des unbeschwerten Glücks, das Alter die Zeit der Tristesse. Die empirische Glücksforschung sagt aber genau das Gegenteil: Nach dem 50. Lebensjahr nimmt für viele Menschen ihre Zufriedenheit stark zu. Dennoch will eigentlich keiner älter werden. Auf Cremetuben steht gerne: >Anti-Aging<. Gegen Altern. Wie Zufrieden man im Herbst des Lebens sein kann, hat weniger mit der Hautalterung, sondern mehr mit der Abnutzung oder Reifung der Seele zu tun. Gäbe es den Tod nicht, man müsste ihn erfinden. Ein ewiges Leben wäre zum Sterben langweilig! Ohne irgendein Ende gäbe es keinen Anfang und keine Mitte! Keinen Rhythmus, keine Melodie, kein Finale! Ohne Tod wird der Sensenmann zahnlos. Dabei brauchen wird den Zahn der Zeit, der an uns nagt, mal fies an den Gelenken, aber wenn wir hinhören, auch mal liebevoll am Ohrläppchen. In jedem schlechten amerikanischen Film kommt die dramatische Wendung, wenn der Sympathieträger plötzlich und unerwartet erfährt: >Sie haben nur noch eine begrenzte Zeit zu leben<

Mal ganz ehrlich: Das gilt für uns ALLE!

Antwort von user1217,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hey pumba, ich weiß das klingt jetzt vielleicht hart und gemein, aber: Bevor du dran denkst Suizid zu begehen, kannst du doch einfach auf jede Frau und alle möglichen Leute zugehen. Du hast ja nichts zu verlieren. Weil wenn du tod bist, kann es dir dann ja auch egal sein.

Wieso ich das sage? Weil ich in meinem Leben einfach schon so viel Dreck miterlebt habe und daher aus Erfahrung spreche. Tu es einfach. Selbst wenn du dich blamierst, was soll schlimmes passieren? Und das wird mit der Zeit immer besser. Irgendwann kannst du lässig Leute ansprechen und Frauen aufreißen. Und dann denkste dir: Wie blöd war ich eigentlich, dass ich Suizid begehen wollte? Was du vielleicht auch beachten solltest ist, dass du offen auf Leute zugehst. Nicht wie ein emotionsloser Klotz!

Mach dir eventuell eine Liste von den Dingen, vor denen du Angst hast und überlege dir wie du sie Stück für Stück angehen kannst. Für die Zeit kannst du dich ja statt mit Drogen, lieber mit PC-Spielen oder Internet befassen. Irgendwas was dich ablenkt und dir Spaß macht. Deine körperlichen Beschwerden werden dann auch weniger werden. Das klingt jetzt zwar irgendwie nach Voodo-Zauber, ist aber die Wahrheit.

Und deine jetzigen Hobbys werden dir dann auch wieder Spaß machen. :) Von einem Psychologen würde ich weder raten noch abraten. Solche Menschen können aber tatsächlich ein emotionales Stützbein für dich sein. Sofern du dir auch wirklich helfen lassen willst und nicht abblockst!

Du schaffst das - ich zumindest glaube an dich. Und das ist jetzt nicht nur so dahergeschrieben. Mir ging es mal ganz ähnlich. Suizid ist keine Lösung. Lieber bis aufs Blut kämpfen, als aufgeben.

Antwort von whippet,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Das ist doch einfach: meld' Dich bei facebook an und werde in einigen Gruppen, die Dich interessieren Mitglied. Die Mitglieder kannst Du später als Freunde adden und mit ihnen chatten, so hast Du schon mal Gesprächspartner.

Oder melde Dich in einem Forum an und hilf Leuten, die Probleme und Fragen haben.

Oft kommen ber das internet ganz tolle Kontakte zustande, die man auch ins "real life" übertragen kann.

Kommentar von Schneerose92 ,

Freunde im Internet .. Auch noch Facebook.. Der sichere Anfang vom Ende

Kommentar von busker ,

Anderen bei ihren Problemem und Fragen helfen, wenn erst selbst nichtmal mit sich klarkommt? Wohl eher nicht. Facebook ist heutzutage leider fast schon zur Partnervermittlung geworden, anstatt, dass man sich so mal Freunde sucht.

Kommentar von Aram97 ,

Also ich such mir auf facebook keine freunde sondern hab da nur leute die ich kenne.

Kommentar von whippet ,

??? Wie nutzt ihr facebook? Ich habe etliche supernette Leute dort kennengelernt und viele neue Kontakte geknüpft. Wir haben uns verabredet und gegenseitig besucht. Die Freundschaften haben auch bis heute Bestand. Vielleicht sollte man sein eigenes Nutzerverhalten mal hinterfragen, wenn man mit den Ergebnissen, die fb bringt nicht so zufrieden ist... .

Antwort von Kleinlok,

Hallo Pumba!

Du scheinst da in einer ordentlichen Sackgasse zu stecken, aus der du so langsam weider raus solltest. Leider stehst du dir vielleicht dabei ein Stück weit selber im Weg?

Einmal scheinst du an so einer Art Zwickmühle bez. so einem verzwickten Teufelskreis zu leiden: Du bist frustriert, deinem Ego ging´s schon mal besser, du traust dich nicht an andere Leute mehr ran, dadurch bist bzw. bleibst du einsam = deinem Ego geht es weiter mies oder noch mieser. Und so geht der gamze Müll im Kreislauf weiter....

Wenn du daraus willst- und dein Beitrag spricht dafür, dass du das willst- dann solltest du diesen Teufelskreis an den Stellen zu durchbrechen versuchen, wo du am ehsten was machen kannst. Das gilt auch dann oder gerade dann, wenn dir danach im Moment nicht sein sollte, z.B. möchte ich dich zitieren:

"Bitte sagt nicht, dass ich ins Psychiater gehen soll, das kann ich erstens nicht mehr (ich kann einfach nicht mehr mit jemanden reden, ich habe so Angst) und zweitens war ich da schon nach dem Krankenhausbesuch. (Geholfen hat es mir rein gar nichts)."

Auch wenn du das nicht hören willst:

Du kannst professionelle Hilfe gebrauchen, möglicherweise ist die bitter nötig bei dir!

Stell dir vor, du hättest Krebs und du würdest sagen: "Bitte sagt nicht, dass ich ins Krankenhaus gehen soll, das kann ich erstens nicht mehr (ich kann einfach nicht mehr mit jemanden reden, ich habe so Angst) und zweitens war ich da schon nach dem Krankenhausbesuch. (Geholfen hat es mir rein gar nichts)."

So eine Haltung könnte im falle einer ernsthaften Krebserkrankung den Exitus bedeuten, bei Depressionen kann es das im Extremfall auch oder aber zumindest ein weiteres besch..... Leben bedeuten, voller Ängste, Selbstzweifel, Schuldgefühle, Zwänge etc.

Du scheinst eine echte Depression zu haben und das ist wie eine Krankheit, was heisst wie, es ist eine Krankheit.

Leider wird das in unserer Gesellschaft sehr ignoriert, die Psyche gilt hier als Art quasi Luxus oder etwas, was schon irgendwie funktioniert oder zu funktionieren hat.

Wer da nicht mehr mi kann, kann sich verdammt einsam fühlen! Das mag der Grund dafür sein, dass Menschen mit psychischen Problemen einsam werden und einsam bleiben und mitunter her ertrinken, als dass sie um Hilfe bitten...

Du hast hier schon einmal einen ganz wichtigen Schritt gemacht und dich anonym vorgewagt. Das ist gut, kann aber keine Diagnose und eine darauf bezogene Therapie ersetzten. Bei einigen Sachen kannst du ja vielleicht selber was verbessern, z.B. auch wenn du Angst davor hast auf Menschen zuzugehen, versuche es doch 1-2 mal am Tag und ziehe das die nächsten Wochen durch.

Aber an deinem ersnten Kummer wirst du vermutlich erst dann besser zurechtkommen, wenn du dich Leuten anvertrauen kannst, die da was von verstehen. Der wirklich geeignete Therapeut ist nicht immer der erstbeste, leider bracuht es auch da etwas Geduld. Aber da halbwegs aktiv zu suchen ist besser und bringt dich voran, als wieter wie das Kanninchen vor der Schlange das Elend zu ertragen.

Antwort von spaceflug,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Du schreibst immer ich brauche, ich will, ich habe nicht...

alles Dinge die deine Umwelt für dich leisten sollen, was tut du denn für andere?

Das Leben ist geben und nehmen und bei dem was du schreibst lese ich nur ich ich ich ich und weiter nur ich.

Niemand ist für dich verantwortlich und niemand hat die Pflicht dir auf die Beine zu helfen, wenn das jemand tun soll, dann muss es auch für ihn nicht nur Last und Pflicht sein.

Deine Einstellung ist irgendwo so: nun macht mal..

Da kann man in dieser Welt lange drauf warten...

Kommentar von Entdeckung ,

Wenn man verzweifelt und traurig ist, dann fragt man einfach nicht, was tu ich für andere, da fragt man nur, warum leide ich so, warum hilft mir den keiner ...

Kommentar von spaceflug ,

Eben diese Einstellung hat einen evt. genau in diese missliche Lage gebracht?

Kommentar von Entdeckung ,

Das ist eine reine Spekulation und nicht im geringsten hilfreich, wenn jemand in ein solcher Situation ist ... sollte man einen möglichst guten Rat geben.

Kennst du den Spruch: Wenn jemand auf dem Boden liegt, dannn soll man ihn nicht auch noch schlagen?

Genau so verhält es sich hier ... guter Rat ist angebracht, sonst nichts.

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