Was tun wenn man nicht mehr zuhause leben will (16jahre)?

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4 Antworten

Schwierig wird es in jedem Fall, wenn Du zum Jugendamt gehst (was das einzige ist was Dich da raus bringt), dann kommt erst mal jemand vom Amt zu Euch nach Hause um sich alles anzusehen und mit Deinen Eltern zu reden. Die Begeisterung Deines Vaters dürfte klar sein. Eventuell wird ein Familienbetreuer eingesetzt der permanenten Druck aufrecht erhält. Ein Kind oder Jugendlichen den Eltern zu entziehen ist in der Regel erst die letzte Maßnahme, vor allem dann wenn Dein Vater dich wider schlägt.

Wenn es dann doch so kommt bedeutet das meist Einweisung in ein Heim, da Plätze im betreuten Wohnen (was die bessere Alternative wäre) meist knapp oder garnicht vorhanden sind. Auf welche Verhältnisse Du im Heim triffst kann man vorab nicht wissen. Du kannst auf aufgeschlossene Erzieher und nette Mitbewohner treffen oder aber auf das blanke Gegenteil.

Das klingt jetzt alles danach dass ich versuche Panik zu erzeugen. Dem ist nicht so. Ich kann mir schon vorstellen wie es Dir geht und auch das Du es gründlich satt hast.

Wenn Du es angehst solltest Du Dir nur über alle Konsequenzen klar sein und Dich entsprechend wappnen. Ein Plan B kann auch nicht schaden.

Ich drücke Dir ganz fest die Daumen.

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Such dir einen Job, und arbeite. In 2 Jahren kannst du dann sowieso ausziehen. Wenn du auch arbeitest, hast du dann auch weniger Zeit für andere Dinge, die du machen musst - sozusagen als 'Ausrede'.

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Kommentar von fuuckingperfekt
17.01.2016, 09:53

Ich werde erst irgendwann in September hoffentlich eine Lehre anfangen

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Kommentar von Liisamial
20.01.2016, 06:49

Auch egal, du musst halt nur sparen

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Es ist sehr schwer zu sagen, wer da richtig liegt - Dein Vater oder Du. Man müßte dazu viel mehr wissen, am besten auch mal von anderer Seite. Überlege Dir mal, wenn Dein Vater hier in Gf.net Rat suchen würde, was der schreiben würde: Wahrscheinlichlich "Ewig Krieg mit der Tochter, ich kann nicht mehr".

Grundsätzlich sind Eltern/Kind-Konflikte mit 16J sehr üblich und wohl auch unvermeidbar, wenn aus dem Kind was werden soll.

Das Kind hat nun mal eine ganz andere Weltsicht - auch mangels Lebenserfahrung. Die Eltern liegen schon meist ziemlich richtig in dem, was sie verlangen. Aber sie begründen es oft schlecht und haben selbst ein schwieriges Leben zu meistern.

Der Gang zum Jugendamt würde wohl den Kontakt zu den Eltern auf Jahre vergiften. Jugendamtsmitarbeiter können (je nach Befähigung) durchaus auch mal vorsichtig und besonnen reagieren und stellen nicht sofort einen Kindesentzugsbescheid aus. Trotzdem kann das der Vater als schwere "Ehrverletzung" und "in den Rücken fallen" sehen.

Ich schlage vor, daß Du selbst Dich etwas mehr fügst bei dem, was erwartet wird. Bis 18j ist es nicht mehr lang. Eltern meinen es in aller Regel gut und wollen kein unglückliches geschundenes Kind. Versuche sachliche Diskussionen mit den Eltern zu führen - fordere sie hierbei auf, genau zu begründen, warum sie was von Dir verlangen.

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Kommentar von fuuckingperfekt
17.01.2016, 09:52

Ich würde es nicht schreien wenn mein Vater nicht schlimm wäre er schreit mich an nur wenn ich am Tag und nicht am Abend duschen gehen will oder wenn ich mich bisschen mehr Schminke, wenn er was ausschüttet oder so muss ich es aufräumen, im Sommer muss ich Haus putzen auf meine Schwester aufpassen und im Garten arbeiten, wenn ich mal im Sommer mit Freunden Freibad fahren will und frage ob sie mich fahren dann ticken sie aus  

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Du kannst natürlich zum Jugendamt gehen, die sind dazu da, und helfen dir natürlich. Dort schilderst du deine Situation, die haben die Lösung, was anderes geht nicht

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