Was tun wenn man merkt seinem persönlichen Umfeld wird man egal?

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2 Antworten

Hallo "Youareme",

Aussage: Ich weiß, die Frage hat etwas skurriles, aber ich merke wie ich mich jeden Tag mit meinen Eltern zoffe, egal was ich mache, es ist eh falsch. Bin halt psychisch etwas labil aber das ist kein Grund mir so voll auf zu Füsse zu treten oder irre ich mich?

Da gebe ich Dir Recht. Selbst wenn man verschiedener "Meinung" ist (Eltern - Kind) ... wäre es sinnvoll ... was nicht immer klappen kann ... das man "liebevoll streitet". Oftmals eskalieren "Meinungsverschiedenheiten" ... weil eine ... oftmals beide Parteien ... ihren Kopf durchsetzen wollen. So nach dem "Motto: "Ich hab Recht ... und Du nicht. Wie es im Meinungsaustausch bei Dir ... mit Deinen Eltern so aussieht ... kann ich nicht beurteilen. Da jedoch die Auseinandersetzung mit Deinen Eltern Dir ... Deinen Gefühlen ... Deinem "Mensch sein" ... nicht gut tut ... besteht für Dich gegeben falls die Möglichkeit ... Dich von Deinen Eltern etwas zu distanzieren. Beschränke ... Deine Begegnung auf das Notwendige. Wie erwähnt ... ich kann nicht beurteilen ... wie der "Zoff" mit Deinen Eltern aussieht. Meistens ... nicht immer ... sollten beide Parteien ... in einer Auseinandersetzung ... darauf achten ... die "Würde" des Gesprächspartner nicht zu verletzen (auf die Füße treten). Nach dem Motto: "Nicht unter die Gürtellinie schlagen".

Aussage:  Ich frage mich oft, was hält mich hier, eigentlich nichts doch trotzdem irgendwie was. Das verwirrt, oft habe ich das Gefühl für mich selbst verloren. Ich sehe keinen richtigen Sinn dahinter.

Es ist gut ... das Du Dir die Frage stellst ... bezogen auf die Situation mit Deinen Eltern ... was Dich dort hält. So ... wenn Du als "Bewusstsein" ... was aus meiner Sicht eine normale menschliche Reaktion ist ... herausfindest ... das Dein "Gefühlsleben" ... Dein "menschliches Herz" ... unter vielen Begegnungen mit Deinen Eltern (Beispiel) leidet ... willst Du ... was total verständlich ist ... Dich aus der ... oder die negativen Situationen ... befreien. Gleichermaßen ... jenseits des "täglichen Krieges" ... spürst Du ... das Dich etwas "am Leben" hält. Mancher würde gegeben falls sagen ... das es die "Hoffnung" ist ... irgendwie ... was  Du im Moment vielleicht nicht weist ... jenseits der Lebenssituation mit Deinen Eltern ... ein positives Leben ... Dein Leben ... zu führen. Vielleicht ... hält Dich ja ein "Hauch von Liebe" ... von Zuneigung ... bei Deinen Eltern. Wenn sich Menschen streiten ... versteckt sich sehr oft die Liebe ... im menschlichen Herz. Im Streit ist sehr oft die Dominanz des "Bewusstsein" ... was Du selbst bist ... gegenwärtig ... und das Herz ... liebevolle Gefühle ... können nicht in die Realitätswelt  ... eindringen. Deine Gefühle ... Dein menschliches Herz ... wird durch die Kraft Deines Bewusstseins beschützt (Instinkte werden ... oder sind aktiv). Das was Dich hier im Leben gegen falls hält ... ist Dein Wille zum Leben. Doch Du weist nicht ... anderen Menschen geht es oftmals in ihren Leben genauso wie Dir ... wie Du diesen "Willen zum Leben" umsetzen sollst in der Realitätswelt.

Dein "verwirrt sein" ... ist die Situation ... so vermute ich einmal ... das Du "Dich selbst im Moment nicht verstehst. Der Effekt ... des "ich habe das Gefühl für mich selbst verloren" ... ist ... das Du möglicherweise in der Gegenwart Deiner Eltern ... als Bewusstsein in einer sogenannten "Alarmbereitschaft" befindest. Damit meine ich ... das Du als Bewusstsein Deine Gefühle ... Dein menschliches Herz ... schon unter Vorbehalt "abschottest" (Selbstschutz ist aktiv). Schöpferisch betrachtet ... im ersten Moment ... absolut in Ordnung. Jetzt hat das aktivieren Deines Selbstschutzes (wird grundsätzlich vom Bewusstsein mit Hilfe der eigenen Instinkte realisiert) gegen falls einen kleinen Nachteil. Wenn der "Selbstschutz" ... angenommen den halben Tag aktiv ist ... was im Elternhaus ... vielleicht in Deinem ... schon Realität werden kann ... dann können in der Zeit des "aktivierten Selbstschutzes" keine menschliche Gefühle entstehen (in einem wachsen ... auf die Reise gehen ... und dann in der Realitätswelt gegenwärtig werden).

Versuche ... was im Moment möglicherweise etwas schwierig ist ... einen Menschen zu finden ... bei dem Du Dich gefühlsbezogen öffnen kannst ... ohne das Dir gleich wieder einer auf Deine Füße tritt (die brauchst Du noch ... um durch Dein wertvolles Leben zu gehen). Sei etwas vorsichtig ... nicht zu vorsichtig ... im "geben von Gefühle". Und zum Schluss einfach noch einen Gedanken für Dich. Wenn es mit Deinen Eltern ... können auch andere Menschen sein ... wieder dazu kommt ... das die Begegnung eskaliert ... sage doch einfach einmal ... was nicht als "frech" betitelt werden sollte: "Wenn wir uns gleich wieder streiten ... wieder zoffen sollten ... dann ... ja dann lasse uns es "liebevoll" tun. Lass uns liebevoll streiten.

Passe auf Dich als Mensch auf. Nehme Dich selbst ... in den Arm. In dem Sinne ... das Du als Bewusstsein zu Dir als Mensch stehst. Versuche jedoch auch Dich selbst zu hinterfragen ... spielerisch ... liebevoll ... ob Du zu einer "möglichen Eskalation" ... durch Deine Handlungen ... beiträgst. Wenn ja ... vielleicht möchtest Du das eine oder andere etwas ändern. Das wirst du aber selbst wissen ... heraus finden.

mfg...minority000

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Kommentar von Youareme
31.08.2016, 12:19

Deine Aussage geben für mich zwar irgendwie keinen Sinn, doch berühren Sie mein verletztes ich. Das was du als Hoffnung bezeichnest, ist leider Angst. Angst wenn ich es nochmal tue und überlebe, dass ich nicht nur psychisch kaputt bin sondern auch physisch. Es ist schlimm das eine auszuhalten aber das andere dazu ist noch schlimmer. In meinem Leben bin ich an vielen Hürden vorbei gelaufen, manchmal habe ich sie überquert manchmal nicht. Aber ich bin wie die Batterie einer normalen Taschenuhr. Sie hält lange aber irgendwann ist auch sie leer. Verstehst du?

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Es gibt zu jeder Zeit eine weitere Option.Nämlich das irgendwann alles besser wird.Wenn du tot bist,gibt es keine Option mehr.Es kann zu jeder Zeit, in jedem Abschnitt deines Lebens super werden.Toller Job, traumpartner,gute Freunde...All das was du jetzt vielleicht noch nicht hast,kann an irgendeinem Ort irgendwann für dich bereit stehen.Du hast nichts zu verlieren oder?Lass es drauf ankommen und gib dir und deinem Leben eine Chance!!!

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Kommentar von Youareme
29.08.2016, 20:52

Wirklich, wenn dein Optimismus so einfach wäre. Du kennst das Gefühl wohl nicht, abgestossen zu werden. Aber egal, ist eh nicht so dramatisch, nicht jeder versteht alles

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Kommentar von lottlott
29.08.2016, 21:58

Vielleicht habe ich dir das aber auch geschrieben gerade weil ich schonmal an genau diesem Punkt war.Ich wollte dir nicht blöd rüber kommen,vielleicht hört sich das in deiner Situation echt blöd an...Sorry dafür.Ich habe nur versucht dir zu sagen das ja immer noch alles möglich ist.Ich wollte dir die Hoffnung geben das auch du mal jemanden in deinem Leben treffen kann der dich liebt.Der deinem Leben einen Sinn gibt.Wenn dein Leben zuende ist,lässt du diese Chance verstreichen.Ich verstehe Menschen,die sich abgestoßen fühlen.Und ich verstehe das man dann keinen Sinn mehr sieht.Aber ich bin mir so sicher das du absolut liebenswert bist und irgendwann jemand kommt der das erkennt.Ich weiß nicht was ich dir sagen kann damit du erkennst dass das nicht nur bla bla ist...es tut mir leid das du dich so fühlst...

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