Frage von DBKai, 53

Was tun, wenn man immer gleich gekündigt wird, wenn man den Vorgesetzten nicht nach dem Mund redet?

Sollte das so sein? Muss man immer zu allem was ein Vorgesetzter sagt "Ja und Amen" sagen egal ob das, was diese wollen nun gut oder schlecht ist? Vorgesetzte können Druck auf einen ausüben... denn sie sind die, die länger da sind und sie werden immer die bleiben, die schon länger da sind... während man als Neuer deren Urteilen eher ausgeliefert ist... wenn man also nicht schleimt... manchen von ihnen nicht nach dem Mund redet, dann wird man schnell gekündigt... das ist unfair...

Gibt es einen Schutz? Wenn man seine klar definierte und fair zugeteilte Arbeit die meiste Zeit über brav und gut erledigt, dann sollte man seine Ruhe haben und keine Schwierigkeiten bekommen können... Gibt es nicht so etwas wie einen Kündigungsschutz, wenn man eigentlich brav arbeitet? Mancherorts gibt es ja inzwischen sogar Kamera-Überwachung, die heutzutage zum Selbstschutz und für Beweise wohl auch notwendig zu werden scheint... solange die Menschen sich nicht erwachsen verhalten - was soll man tun um sich gegen unfaire Willkür zu schützen?

Antwort
von Belladonna1971, 7

Ihre Kommentare auf die Antworten der Nutzer, unterstreichen, dass Sie sehr hart über die Vorgesetzten und Kollegen urteilen.

Die Mitmenschen haben dafür eine  feine Antenne und reagieren entsprechend- und zu recht - darauf.

Kann es sein, dass Sie generell ein Problem mit Obrigkeiten haben? Dann bitte überprüfen Sie Ihre Arroganz- Minderwertigkeitskomplexe stecken dahinter, und fangen zuallererst damit an, Ihre Aufgaben sachlich und freundlich zu erledigen.

Wenn Sie die Karriereleiter / bzw. Ausbildungsmöglichkeiten hoch klettern möchten:

verhalten Sie sich entsprechend! Sie werden sehen, wenn Ihre Arbeit gut ist, dass Vorgesetzte Sie fördern werden!

Vllt. auch mal im Amt nachfragen, welche Möglichkeiten es für Sie gibt!

Es ist immer schade, wenn Talente brach liegen, nicht gefördert werden.

Der Schlüssel liegt bei Ihnen! Alles Gute!

PS: Kapitalismus: Vorgesetzte bleibt nicht anderes übrig! Wie sonst sollten sie Jobs halten? In welcher Branche arbeiten Sie?

Kommentar von DBKai ,

Ie Kommentare auf die Antworten der Nutzer, unterstreichen, dass Sie sehr hart über die Vorgesetzten und Kollegen urteilen.

Nunja - es betrifft vor allem den Bereich, dass ich mich unfair behandelt fühle und toll sein kann, wie ich will -machen kann was ich will und es ohnehin niemals passen wird für manche Leute - selbst wenn diese offensichtlich weniger drauf haben... Und da ich dann oft schnell gekündigt werde, beeinflusst das mein Leben auf negative Weise - weshalb ich es schon ok finde mich über so einen Zustand zu beschweren...  Keiner hat ein Urteil von mir zu befürchten, solange man mich nur in Ruhe MEINEN Aufgabenbereich erfüllen lässt... und solange die Arbeit einigermaßen fair verteilt ist, sollte es zu keinen Problemen mit mir kommen... Ich glaube wohl, dass das etwas ist, was sich eigentlich jeder Mensch wünscht... geachtete Menschenrechte... Fairness... Ehrlichkeit.... 

Die Mitmenschen haben dafür eine  feine Antenne und reagieren entsprechend- und zu recht - darauf.

Ich habe niemandem etwas getan - habe nur meine Arbeit gemacht... das Gespräch und die unfairen Vorwürfe kamen von einer meiner Vorgesetzten... Und es kann durchaus sein, dass meine Aussage richtig ist und es nicht an mir liegt, sondern an einigen anderen, die sich einfach unreif verhalten - es kann auch sein, dass ich zu recht so reagiere....

Kann es sein, dass Sie generell ein Problem mit Obrigkeiten haben? Dann bitte überprüfen Sie Ihre Arroganz- Minderwertigkeitskomplexe stecken dahinter, und fangen zuallererst damit an, Ihre Aufgaben sachlich und freundlich zu erledigen

Ich habe nur ein Problem mit unreifen Obrigkeiten, die ihre Machtposition missbrauchen... ich halte mich nicht für arrogant - in meinem Fall sehe ich es so, dass ich ganz einfach nur die Wahrheit sage, so wie es auch wirklich ist... Wenn es nach den Vorgesetzten dort gehen würde, müsste ich zu allem was diese sagen Ja und Amen sagen - ich dürfte niemals widersprechen oder mich gegen Unrecht zu wehren versuchen.... müsste mir von ihnen alles gefallen und mich bereitwillig unfair behandeln lassen... Ich glaube auch nicht, dass ich einen Minderwertigkeitskomplex habe... und meine Aufgaben erledige ich bereits eher sachlich und freundlich... Es kann genau so sein, dass ich hier richtig liege und die anderen falsch liegen.... Sie können das wohl kaum beurteilen, denn sie waren nicht dabei... und selbst wenn sie dabei gewesen wären, kommt es noch immer auf den Reifegrad der Person an, ob sie die Wahrheit sagt oder prinzipiell lügt... Am Ende kommt die Wahrheit ja doch ans Licht... Es ist nur eine Frage der Zeit.

verhalten Sie sich entsprechend! Sie werden sehen, wenn Ihre Arbeit gut ist, dass Vorgesetzte Sie fördern werden

Das tue ich bereits - nur sehe ich es in dem Fall so, dass es meine Vorgesetzten sind, die sich nicht entsprechend verhalten. Meine Arbeit ist gut - sogar überdurchschnittlich würde ich meinen... doch da hohe Leistungsbereitschaft und -erbringung sich im Kapitalismus noch zu wenig lohnen, werde ich kaum gefördert, sondern man möchte meine Kraft für sich ausnutzen und mich klein halten... 

Der Schlüssel liegt bei Ihnen! Alles Gute!PS: Kapitalismus: Vorgesetzte bleibt nicht anderes übrig! Wie sonst sollten sie Jobs halten? In welcher Branche arbeiten Sie?

Ich kann nur MEIN Verhalten beeinflussen aber nicht das der anderen... wenn sich diese schlecht verhalten, bleibt mir oft nichts anders übrig als zu versuchen mich gegen diese zu wehren... 

Kapitalismus - Vorgesetzte könnten sich sehr wohl informieren und sich Ziele in Richtung Gemeinwohl setzen - diese verfolgen und Gutes belohnen/fördern... Der Umstieg geht nicht von heute auf morgen aber man kann daran arbeiten, dass er zumindest mal in Gang kommt... und sich nach und nach etwas gut entwickeln kann... Ein Gemeinwohl-Unternehmen stelle ich mir so vor, dass man arbeitet und Gewinne erwirtschaftet - man verwendet das Geld um die laufenden Kosten zu decken - dies sollte sich locker ausgehen - wenn ein Unternehmen deutlich mehr einnimmt, als es braucht, dann könnte der überschüssige Gewinn für Gemeinwohl-Projekte verwendet werden... für Bildung... für neue Arbeitsplätze... für Aufklärung über globale Probleme und was jeder einzelne tun kann, damit es nicht noch schlimmer sondern sogar besser wird... für Gesundheit... für Nachhaltigkeit... für Menschenrechte... usw. 

Ich arbeite derzeit immer wieder in unterschiedlichen Branchen - durch die Unreife von vielen meiner Mitmenschen und durch den Kapitalismus bedingt, bleibe ich aber meist nicht lange an einem Ort, weil ich schnell rausgeekelt werde...die Mehrheit dieser Leute missbraucht ihre Machtposition - sie können sich alles erlauben - während Leute wie ich es ihnen gar nicht erst recht machen können und es prinzipiell falsch machen... 

Antwort
von Belladonna1971, 24

Wenn es Dir häufiger passiert, könnte es an Dir liegen.

Natürlich hat auch jeder Arbeitnehmer das Recht, sich einen anderen Vorgesetzten zu suchen.

Oder noch besser: selbst Vorgesetzter werdern. Eine gewisse soziale Komptenezn ist allerdings von Vorteil.

Alles Gute!

Kommentar von DBKai ,

Richtig - ich glaube auch, dass es an mir liegt... ich finde es aber nicht schlecht was ich tue... aber dafür finde ich es sehr schlecht was die Mehrheit der Vorgesetzten tut... den Kapitalismus als Ganzes... viele missbrauchen ihre Macht gewaltig und von Fairness sieht man kaum mehr etwas....

So viel Miteinander ist auch nicht immer und überall vorhanden....

Ich würde gerne Vorgesetzter werden... doch das geht leider nicht so leicht... dazu braucht man Geld... und eine Ausbildung... und auch bei der Ausbildung bin ich meist wieder der Willkür anderer ausgesetzt... wie kann mir Fairness garantiert werden? Kann man das garantieren?

Und zum Geld verdienen brauche ich mal einen Job, den ich mal länger behalten kann und auch das ist schwer, wenn sich viele Leute nicht fair, ehrlich und sozial verhalten... 

Somit sehe ich es derzeit als unmöglich selbst Vorgesetzter zu werden... ich fühle mich anderen, die ich nicht wirklich für kompetent und vor allem ethisch gut halte, oft ausgeliefert...

Antwort
von PatchrinT, 11

Man wird nicht mehr oder weniger gekündigt nur weil man kein Schleimer ist und Selbstvertrauen an den Tag legt. Solange du deine Arbeit machst....In jedem halbwegs guten Betrieb gibt es einen Betriebsrat(ab einer bestimmten anzahl von Mitarbeitern),rede mit ihm,falls vorhanden. Oder auch einfach mal den Chef zur Rede stellen

Kommentar von DBKai ,

Meine Arbeit habe ich gemacht und meines Erachtens sogar sehr gut... überdurchschnittlich würde ich sagen... immerhin sehe ich ja auch wie manche andere arbeiten...

Sicher kann ich auch noch viel dazu lernen - doch insgesamt fand ich mich gut - da ich auch noch nicht lange dort war...

Ich muss mich wohl an einen Betriebsrat wenden - denn mein Chef - meine Vorgesetzte ist ja der Grund, warum ich gekündigt wurde und so wie ich das sehe, wurden meine Leistungen einfach ignoriert und man warf mir vor, dass ich Dinge nicht mache, die ich aber eigentlich alle bereits gemacht habe und wo ich fand, das sich eigentlich über den grünen Klee hinweg gelobt werden hätte müssen... Den Chef zur Rede stellen habe ich also bereits versucht, aber wenn man das versucht, endet es gleich mit Kündigung... Also REDEN bringt da offenbar nicht so viel? Es gab ja sogar eine Kamera in dem Unternehmen... viele Dinge könnte man beweisen - aber bei vielen Menschen kann man eine Sache so gut machen wie man will und es wird trotzdem niemals passen... hängt für mich ja doch auch alles irgendwie mit dem Kapitalismus zusammen... unreife und wenig gebildete Bevölkerung... oberflächlich und verängstigt.... es bilden sich viele Zweckgemeinschaften... 

Kommentar von PatchrinT ,

Du solltest in eine Gewerkschaft beitreten. Arbeitgeber gehen dann ganz anders mit dem AN um. Jedenfalls sind sie vorsichtiger. Für die Zukunft rate ich es dir. Trotzdem alles Gute....

Antwort
von Kuestenflieger, 16

brav arbeitet = träge den tag mit tätigkeit verbringt ?

das ist dann schon ein grund einen betriebswechsel vorgeschlagen zu bekommen .

meine umschüler meinten auch vieles besser zu wissen , nur bei der umsetzung war schluss mit klappe auf !


Kommentar von DBKai ,

Es kann auch umgekehrt sein und zwar so, dass die Schüler eigentlich super sind und brav arbeiten aber der Vorgesetzte in die Tonne gehören würde... da er einfach nicht ehrlich ist und andere machen können, was immer sie wollen und niemals wird es ok sein - denn es geht ja darum deren Arbeitskraft auszubeuten!

Kommentar von Kuestenflieger ,

Da könnten sie sich hier die zweite Frage sparen  , sie möchte niemand als Mitarbeiterin . Weder Büro noch Klinik .

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