Frage von naturmensch9, 119

Was tun, wenn man im Leben nicht mehr weiter weiß?

Es geht um Beruf und Studium. Hab mich darüber schon soooo lange informiert, wahrscheinlich zu viel. Und im Moment weiß ich einfach nicht weiter, habe Angst, niemals richtig glücklich zu werden :( 

Kann deswegen auch nicht mehr richtig schlafen... Mich interessieren einfach zu viele Sachen, in Richtung Umwelt und Design (Games).

Warum studieren so viele Leute zum Beispiel Wirtschaft oder Recht oder Informatik? Kann mir darunter einfach gar nichts vorstellen, obwohl ich mir sogar schon Vorlesungen anschaue... 

Bitte nur ernstgemeinte Antworten, danke!

Antwort
von senfglas93, 83

Ziele suchen, Wege gehen. :)

Wenn es zu schlimm sein sollte, empfiehlt sich der Gang zum Hausarzt bzw. Psychiater. Eine Seelsorge per Telefon (kostenfrei) kann erste Verstimmungen lindern und dir Energie zum weitermachen geben. 

Leider kenne ich deine Hintergründe nicht, aber schon mal über deine Probleme mit jemanden besprochen?

Kommentar von Inquisitivus ,

Sonst alles gut?

Antwort
von annisimoni, 86

Es geht immer weiter. Für jedes Problem gibt es eine Lösung.

Antwort
von GhostBird, 53

Ich würd mal sagen das kommt ganz drauf an warum man nicht mehr weiter weiß.

Antwort
von MML88, 66

in welcher Hinsicht, weißt du nicht weiter???

Kommentar von naturmensch9 ,

Bezüglich Beruf und Studium. Bin mittlerweile 21 und obwohl ich bald eine abgeschlossene Ausbildung in einem Bereich habe, der mich eigentlich sehr interessiert, bin ich wieder genauso ratlos wie vor der Matura nur halt eben 3 Jahre älter :/ 

Kommentar von MML88 ,

da ist es schwer dir einen Tipp zu geben, wenn du nicht weißt was du machen willst.

Kommentar von Inquisitivus ,

könnt ihr alle nicht lesen oder was falsch bei euch? :O

Kommentar von annisimoni ,

Du bist ERST 21 !!! Dein Ansatz ist falsch. Du musst erstmal einen Beruf erlernt haben und in diesem Beruf auch eine Zeitlang gearbeitet haben, bevor du merkst, ob er dich wirklich interessiert oder nicht. Wenn dich dieser Beruf interessiert, dann mach ihn weiter. Und versuche, ihn so gut wie möglich zu machen. Sobald du positives Feedback vom Arbeitgeber erhältst, dass du etwas gut gemacht hast, dann wertet dich das auf und macht dich glücklich. Auch eigene Erfolgserlebnisse tragen dazu bei, sich wichtig und zufrieden zu fühlen (ein guter Vertragsabschluss, ein erfolgreicher Verbesserungsvorschlag, oder was immer du machst)

Bedenke: Du kannst nicht ALLES machen, was dir gefällt. Das sieht das Berufsleben nicht vor. Aber du kannst aus dem, was du in Angriff genommen hast, das Beste machen und daraus Erfolg, Zufriedenheit und Glück schöpfen. 

Deine Zweifel sind völlig normal und die haben die meisten Menschen in deinem Alter. Dafür musst du nicht zum Psychiater gehen, wie hier andere dummerweise raten. An meiner Uni sind eine ganze Reihe Leute, die nach dem 2. Semester ihr Studium abgebrochen haben, was sie sich vorher so schwer erkämpft haben, weil sie merkten, dass sie plötzlich keine Lust mehr haben. 

Ich hatte im 1. Semester schon Zweifel, ob das das Richtige für mich ist. Aber meine Eltern haben darauf bestanden, dass ich es durchziehe, sonst gibt es kein Geld mehr (laach). Und jetzt bin ich total froh, dass ich weiter gemacht habe und weiß jetzt auch, dass es das Richtige für mich ist. Ich kann mich später in meinem Bereich Tiermedizin ja auch noch spezialisieren. Dazu benötige ich aber erstmal ein fertiges Studium und eine gewisse Anzahl praktischer Jahre.

Also zieh dein Ding durch und finde in einigen Jahren selber Möglichkeiten im Rahmen deines Jobs, aus den Gegebenheiten das Beste rauszuholen. Und hör jetzt einfach damit auf, darüber nachzugrübeln. 

Aus meinem Pädagogikkurs gebe ich dir folgenden Rat: Schreibe deine negativen Gedanken auf einzelne Zettel, zerknülle sie ordentlich, steck sie in einen Müllbeutel und schmeiß ihn in die Tonne.

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