Frage von steen44, 72

Was tun wenn man Geld an eine Falsche Bank Nr geschickt hat?

Ich muss für einen Ausflug der Schule meinem Lehrer Geld schicken. Aber mein Lehrer hat uns die Falsche Nr gegeben und wir haben es schon geschickt. Ich weiß nicht was ich jetzt tun soll.

Antwort
von Kuhlmann26, 10

Solltest Du auf ein real existierendes Konto überwiesen haben, kann man den Kontoinhaber nur darum bitten, das Geld zurückzuzahlen. Dazu wendest Du Dich an Deine Bank. Die gibt das an die Bank des Empfängers weiter. Ob das bei Privatkunden auch so ist oder ob man sich in dem Fall selbst kümmern muss, weiß ich nicht.

Bei mir war es ein Geschäftskonto, von dem ich Geld überwiesen bekam. Es war die Gutschrift eines Unternehmens an einen Kunden. Man schrieb mir einen Brief, in dem man mich vor die Wahl stellte, das Geld entweder selbst zu überweisen oder es von meinem Konto wieder abzubuchen. Ich hätte mich auch weigern können, aber daran war mir nicht gelegen.

Sollte der Empfänger des Geldes sich weigern, es wieder herzugeben, bleibt nur der Klageweg. Das lohnt oft nicht, weil der Betrag, um den es geht, viel zu niedrig ist. Die Kosten eines Gerichtsverfahrens stehen in keinem Verhältnis zum entstandenen Schaden. Das wäre für Deine Eltern natürlich blöd.

Früher haftete die Bank bei falschen Überweisungen. Heute ist das nicht mehr so. Die Bank muss die Richtigkeit der Kontodaten nicht mehr überprüfen.

Wenn die IBAN nicht existiert, kommt das Geld zurück. Beim Onlinebanking wäre aber wohl in dem Fall der Zahlvorgang nicht fortgesetzt worden. Wenn ihr mit einem Überweisungsbeleg überwiesen und den mit der nicht existierenden IBAN bei der Bank abgegeben habt, klärt sich das auch.

Gruß Matti

Antwort
von DerHans, 18

Deine Bank kann dir sagen, an wen das Geld tatsächlich gegangen ist. Dann kannst du das zurück fordern.

Antwort
von Othetaler, 32

Bei der Bank nachfragen. Falls die IBAN existiert ist das Geld erst einmal weg. Dann muss die Bank den Empfänger über dessen Bank bitten, das Geld zurückzuüberweisen. Falls er das nicht tut müsst ihr klagen.

Gibt es die Bankverbindung nicht, kommt es automatisch zu euch zurück.

Antwort
von insalata2, 26

Frage deine Bank, ob sie es zurckholen kann. Falls nicht, musst du selbst die empfangende Bank, also die von deinem Lehrer, bitten, den Irrtum zu korrigieren. DAS wird eine Gebühr kosten, die der Lehrer aber wohl übernehmen wird/muss.

Antwort
von baehrchen2, 25

Es der Bank melden natürlich. Wenn Kontonummer und Empfängername (falls ein Konto mit dieser Nummer überhaupt existiert) erheblich voneinander abweichen, kommt das Geld eh zurück.

Kommentar von scharrvogel ,

und was sollen die machen? vor freude in die hände klopfen? die können es auch nicht ändern.

Kommentar von baehrchen2 ,

Ah - ein Experte für Bankwesen! Doch, können die! Wenn nämlich ein offensichtlicher Irrtum vorliegt. Dann wird die Buchung rückgängig gemacht, selbst dann, wenn es sich um eine Überweisung handelt, die man ja eigentlich nicht zurück buchen kann. 😉

Kommentar von Othetaler ,

Es gibt keine Verpflichtung für die Bank den Empfängernamen mit der Kontonummer abzugleichen. Passt die Kontonummer (IBAN) wird gutgeschrieben. Solche Abgleiche finden, wenn überhaupt, nur bei größeren Beträgen statt.

Kommentar von baehrchen2 ,

Ja stimmt, da hast du wohl Recht. Aber eine Rückbuchung sollte kein Problem sein, auch, wenn die Bank auch hierzu nicht verpflichtet ist. Aber mit Unterstützung der Empfängerbank lässt sich das alles regeln. Habe selbst schon mal einen größeren Betrag unberechtigter Weise auf mein Konto bekommen. Ich habe am Schalter darauf hingewiesen und alles Weitere hat dann die Bank in die Wege geleitet.

Kommentar von baehrchen2 ,

Ja stimmt, da hast du wohl Recht. Aber eine Rückbuchung sollte kein Problem sein, auch, wenn die Bank auch hierzu nicht verpflichtet ist. Aber mit Unterstützung der Empfängerbank lässt sich das alles regeln. Habe selbst schon mal einen größeren Betrag unberechtigter Weise auf mein Konto bekommen. Ich habe am Schalter darauf hingewiesen und alles Weitere hat dann die Bank in die Wege geleitet.

Kommentar von Kuhlmann26 ,

Ja, allerdings setzt das die Mitwirkung des "falschen" Empfängers voraus. Wenn der die Rückzahlung verweigert, bliebe dem, der überwiesen hat, nur der Klageweg.

Auch ich hatte mal fälschlich Geld auf dem Konto. Habe allerdings gewartet, bis die Bank sich bei mir meldet; dann aber sofort das Einverständnis gegeben, den Betrag von meinem Konto an den Überweiser (ein Unternehmen) zurückzubuchen.

Kommentar von DerHans ,

Selbstverständlich kann die Bank feststellen, an wen das Geld tatsächlich gegangen ist. Dieser kann das ebenso selbstverständlich nicht einfach behalten.

Für diesen "Service" muss man natürlich bezahlen.

Kommentar von Kuhlmann26 ,

Dieser kann das ebenso selbstverständlich nicht einfach behalten.

Doch, er könnte es behalten. Er hat den Zahler schließlich nicht gezwungen, ihm Geld zu überweisen. Der Zahler ist seit einigen Jahren verpflichtet, die Kontodaten des Empfängers auf Richtigkeit zu prüfen. Hier haben sich die Banken komplett aus der Verantwortung zurückgegezogen und man ist auf ihr Entgegenkommen angewiesen, bei der Rückabwicklung behilflich zu sein.

In meinem Fall hat die Bank des Zahlers die Kommunikation mit mir übernommen, allerdings handelte es sich a) auch nur um einen Brief und ich als falscher Empfänger war kooperativ und b) war der falsche Empfänger ein bekanntes mittelständisches Unternehmen und keine Bank kann es sich leisten, gegen die Interessen eines solchen Kunden zu handeln.

Privatkunden haben es sicher nicht so einfach.

Antwort
von Rubin92, 28

Dann muss dein Lehrer für die Kosten aufkommen,ist ja sein Fehler nicht deinen.. würde mir da gar kein Stress machen.

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