Frage von dsr57, 116

Was tun, wenn Hunde einen nicht mögen ;)?

Tjaa :D Ich wollte mal Fragen fragen, was man tun könnte, damit Hunde einen mehr mögen :p Das liegt daran, dass mich wirklich fast jeder Hund angeht. Bei den kleinen hab ich kein Problem damit, aber bei größeren bzw Kampfhunden sieht das anders aus... Ich weiß ja das Hunde merken, wenn man sie nicht mag oder Angst vor ihnen hat. Nur, das ich zwar eine leichte Abneigung habe und nich wirklich Angst habe (nur wenn ich bei Kampfhunden super nah vorbei laufen muss oder sie unangeleint sind). Bis jetzt war es oft nur bei an der Leine ziehen und bellen geblieben, doch zB heute war eine Frau mit ihrem Dobermann an meiner Freundin und mir vorbei gelaufen. Ich hab den Hund nicht wirklich beachtet und alles war ganz normal ;) nur, als die Frau mit ihrem Hund ca 2m vor uns war, dieser sich plötzlich umdrehte (ohne dass ich was bewusst gemacht hatte) und mich anspringen wollte. Hatte sehr großes Glück, dass die Frau die Leine fest in der Hand hielt und somit den Sprung "abbrach". Der Hund wäre mir locker an die Kehle gegangen, da er danach immer noch zubeißen wollte. Die Frau behauptete, so was wäre vorher noch NIE passiert (und ihrer Reaktion nach zu urteilen sagte sie die Wahrheit). Tja da ich oft in Situationen komme, wo so etwas öfter passieren kann (vor allem wenn der Hund nicht angeleint ist) und ein schlimmes Ende nehmen könnte, wollte ich mal fragen, ob es irgentwas gibt, wo die Hunde einen "ignorieren", bzw nicht gleich angehen

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von derHundefreund, 57

Es gibt genau zwei Probleme dabei:

1. Du sagtest, du hast eine leichte Abneigung und fühlst dich unwohl, in der Gegenwart von Kampfhunden (bzw. Listenhunden), vor allem, wenn diese nicht angeleint sind. Angst bzw. den Schweiß, der dadurch entsteht, können Hunde riechen. Auch deine negative Energie nehmen sie wahr, was ein Auslöser dafür sein könnte.

2. Die Besitzer dieser Hunde. Das eigentliche Problem ist, dass es nicht die Hunde sind, die schuld daran sind, sondern die Halter. Das ihr Hund dich nicht mag, ist ihr gutes Recht, aber sie dürfen dich nicht angehen. Diese Hunde sind schlecht erzogen und/oder der Besitzer hat seinen Wautzi einfach nicht unter Kontrolle.

Die Grundregel für den Umgang mit fremden Hunden ist: Nicht ansprechen, nicht anfassen, nicht anschauen. Kurz gesagt, einfach ignorieren. Auch wenn ein Hund zu dir läuft, musst du so tun, als wäre der Hund nicht da! Du glaubst nicht, wie verwundert regelrecht manche Hunde sind, wenn sie dich anstürmen und du überhaupt nicht darauf reagierst.

Also, wenn du mit einer gewissen Einstellung an die Sache heran gehst, sollte es besser werden. Versuche es "auszublenden", atme tief durch und versuche ruhig zu bleiben. Denke nicht daran, was passieren könnte oder schon passiert ist. Du musst versuchen, eine positive Energie in solch einer Situation auszustrahlen.

Du könntest dich auch einfach mehr mit Hunden auseinander setzen und deine "Abneigung" gegenüber diesen verlieren. Dann würdest du dich, ganz automatisch beim Kontakt mit anderen Hunden, anders verhalten, als wie du jetzt tust. Vielleicht würdest du dich sogar darüber freuen, dass ein Hund angelaufen kommt. Das kommt dann auch beim Tier an ;-)

Viel Erfolg.

Kommentar von SusanneV ,

Hallo Hundefreund, das ist bestimmt eine Trollfrage. L.G. Susa

Kommentar von derHundefreund ,

Ich hoffe nicht, sonst habe ich alles umsonst geschrieben :-(

Kommentar von SusanneV ,

Deine Antwort ist echt toll, aber ich denke Du hast den FA nur unterhalten, damit ihm nicht gar so langweilig ist.......

Kommentar von dsr57 ,

Diese Frage ist weder eine Trollfrage noch zum Spaß hier, wer die Umstände nicht kennt bzw. nicht 100% weiß ob die Frage Ironie sei (was sie in diesem Falle NICHT ist), sollte einfach nichts kommentieren :) Danke

Kommentar von beglo1705 ,

Hier ist alles möglich. Grad die Tierfragen (besonders bei Hunden) sind besonders beliebt, wenn Langeweile, Ferien oder Nonsens ansteht... Da kann man mal richtig "aufmischen".

Kommentar von dsr57 ,

Vielen Dank für die lange und ausführliche Antwort. Werde es mir zu Herzen nehmen ;)

Antwort
von beglo1705, 61

Die Hunderasse ist vollkommen gleichgültig, du musst für dich deine innere Mitte finden.

Hunde sind absolute Spezialisten ohne Sprache zu erkennen wie das Gegenüber tickt und zwar innerhalb Bruchteilen einer Sekunde. Solange du nur einen Gedanken hegst, der dich verunsichert, merkt das der Hund. Der eine wird dich ignorieren, der Nächste knurrt dich an und der Übernächste schüchtert dich ein oder fühlt sich gar bedroht von dir.

Ich konnte das übrigens auch nicht. Mein Mann hatte einen Alano, als ich zu ihm zog. Ein riesen Teil mit noch riesigeren Zähnen vorn drin und der kam jedesmal freudig angerannt, wenn ich in den Hof fuhr. Bin also mit 3 riesen Sätzen zur Tür gehechtet bzw bin gleich in meinem Auto sitzen geblieben, weil ich dachte der will mich sicher beißen. 

War aber nicht so, der Hund war top abrufbar, absolut gehorsam und freundlich gegenüber Menschen (anderen Rüden gegenüber nicht, anderes Thema).

Also, Hundetrainer herbestellt und mir alles erklären lassen. Neuen Freund gefunden und wir konnten bald schon auch zusammen spazieren gehen, Blödsinn machen, Freude haben.

Es beginnt wirklich mit und vor allem in dir. Wer sich nicht 110% sicher ist, wie er reagiert und die Angst siegen lässt, hat bei Hunden schlechte Karten. 

Mir macht heute kein Hund mehr Angst, weil ich gelernt und verstanden habe, wie man mit diesen Tieren umzugehen hat und wie man in ihnen "liest". Auch ohne Sprache, denn meist reicht zuhören ;-)

Antwort
von LukaUndShiba, 61

Schon alleine das und wie du von "Kampfhunden" redest ist etwas was deine Einstellung zeigt und das merken Hunde.

Du solltest an deinem denken arbeiten das strahlst du nämlich auch aus. 

Kommentar von SusanneV ,

Entweder ist dem FA langweilig oder er will provozieren......

Kommentar von beglo1705 ,

Hunde sind immer das, was der Mensch an der Leine draus macht.

Es gibt keine Kampfhunde, wenn dann Molosser.

Zu viele De**en holen sich für ihr unterbelichtetes Ego einen "Kampfhund", weil´s für ein Angeberauto nicht reicht. Diese Hunde können nichts dafür, werden billig gekauft, nicht Sozialisiert und bekommen keine akkurate Ausbildung/Erziehung, der Hund wird aggressiv weil er langsam aber sicher verblödet, Herrchen/Frauchen sind überfordert; ab in´s Tierheim und kaum mehr vermittelbar.

Schade, so viele gute und fähige Freizeithunde gehen sprichwörtlich vor die Hunde...

Kommentar von LukaUndShiba ,

Wäre es in NRW nicht alles so besch*ssen hätte ich wohl als zweit Hund einen Amstaff aus dem Tierheim. Das sind so tolle Hunde (und auch die anderen Listenhunde)

Aber weder tue ich mir die Berge an Steuern an noch dieses Riesen Theater bevor ich vielleicht überhaupt einen halten darf. 

Kommentar von SusanneV ,

Unsere Gesetzgeber sollten lieber mal die Qualzuchten zu Listenhunden machen.

Kommentar von beglo1705 ,

Hier in BY nichts anderes. Der letzte war ein Alano, der hat praktisch zum Hof und somit zum Inventar gehört, 32€ jährlich Hundesteuer, aber

massig Auflagen, Bürokratie und Nachweispflicht ohne Ende, 4 Jahre später kamen die vom Vet. Amt immer noch (unangemeldet) zum Kontrollieren, beim spazieren gehen Maulkorbpflicht mit angeleint (interessiert in unserem Bauernkaff eh keinen), wenn dich aber wer hinhängt, ist der Hund weg, garantiert.

Der "neue" Hund hätte eigentlich auch wieder so was werden sollen, aber da haben weder mein Mann noch ich Zeit, Lust, Nerven und vor allem auch Geld uns durch alle Prüfungen, Nachweise, Belege und Akten zu wühlen... Langweilt und nervt tödlich.

Kommentar von dsr57 ,

Sry, wusste nicht dass die Listenhunde genannt werden, die ich meinte :)

Kommentar von LukaUndShiba ,

Kampfhunde ist halt der negativ behaftete Begriff da diese Hunde halt früher (und jetz in einigen Ländern auch immer noch illegal) zum kämpfen eingesetzt werden.

Aber das macht die Hunde noch lange nicht zu schlechten Hunden.

Sie sind genau das gleiche wie ein Labrador auch. Der wird auch nicht böse geboren ^^

Kommentar von derHundefreund ,

Man kann sogar behaupten, dass viele (z. B. Rotweiler oder Pitbulls) sehr geduldig und friedfertig sind. Pitbulls wurden sogar früher Nannydogs genannt, da sie auf Kinder aufpassten (bevor diese Gerüchte entstanden sind).

Ich persönlich kenne einige, nur nette, solcher Hunderassen.

Antwort
von Absoluthonky, 17

Du hast ja richtig Pech. Einmal mögen dich Hunde nicht und dann musst du auch noch bei "Kampfhunden" supernah vorbeilaufen. Gehst du auf einer Hundewiese spazieren oder warum passiert dir das so oft? Natürlich müssen Hundehalter dafür sorgen, dass Fussgänger nicht belästigt werden, bei dir kann man aber glauben, du provozierst diese Situation.

Antwort
von Tarsia, 50

Guck Ihnen nicht in die Augen. Wechsel die Straßenseite, wenn nicht möglich warte in einer Auffahrt bis der Hund vorbei ist. Rede leise und mache keine ruckartigen bewegungen. Ignoriere die Hunde und gut ist

Antwort
von AnonymTiger, 15

Selbstbewusst auftreten ist das A und O. Nicht ausweichen, eher auf den Hund zugehen. Eindeutige Gesten, dass er dir fern bleiben soll. Mittlerweile gehorcht mir der 60 kg Hund unserer Nachbarn relativ gut und hat Respekt vor mir. Das ist so ein Riesenvieh, früher hatte ich auch immer angst vor ihm, aber jetzt gehorcht er total, seit ich nich mehr zurückweiche, sondern auf ihn zukomme und konsequent bin.

Antwort
von SonneXXD, 44

Schau ihnen nicht in die Augen und drehe dich etwas weg.

So merken sie, dass du nichts von ihnen willst

Antwort
von michis575, 54

Ja das gibt es und zwar:
Hunde mögen es nicht wenn du mit ausgestrecktem Zeige und kleinem Finger richtung augen fährst (weil sie dann denken sie würden sich die Augenaustechen wenn sie weiterlaufen) also Mittel,-Ringfinger und Daumen sind eingeklappt.
Aber das ganze sollte passiv sein du solltest nicht Aktiv gegen die Augen des Hundes stechen;)

Lg Michi

Antwort
von SusanneV, 33

Selbst wenn die Frau ihren Dobermann fest an der Leine hatte, hätte sie ihn niemals halten können, wenn er Dir an die Gurgel gewollt hätte. Ein Dobermann ist kein Kampfhund und Du erzählst uns hier Märchen.

Kommentar von OjOjOj ,

Sie müssen es ja wissen. Sie waren ja schließlich dabei. Ohne Spaß, diese Plattform hier ist dazu da, um Fragen zu beantworten, und nicht, um anzuzweifeln ob diese ernst gemeint oder nur aus Spaß geschrieben wurden. Außerdem, ganz ehrlich, denken sie wirklich, dieser Mann schreibt hier eine Frage hin, die so viel Zeit und Aufwand in Anspruch nimmt, hin, nur um hier irgendjemanden zu unterhalten? Ich verstehe ihre Denkweise absolut nicht. 

Kommentar von SusanneV ,

Es gibt hier solche Leute und ich weiß es, weil ich mittlerweile meinen dritten Dobermann habe.

Antwort
von MalinoisDogBlog, 38

Jetzt mal im Ernst.
Bist du dicht?
Wo zum Teufel gibt es Kampfhunde?
In Deutschland/Österreich ist das schon längst Verboten das Hunde GEGEN HUNDE kämpfen.
Und von dar Kommt der Begriff her!
Und Hunde werden nicht Böse geboren -./

Kommentar von derHundefreund ,

Ganz ruhig Hase, nicht jeder weiß, dass es keine Kampfhunde gibt und die "Listenhunde", die auffällig werden, ein reines Produkt der schlechten Menschen sind, die sie erziehen :-*

Kommentar von dsr57 ,

ich zB wusste nicht dass es "Listenhunde" heißt :) Da lernt man ja sogar mal was außerhalb der Schule ;) Danke für die Antwort oben

Kommentar von MalinoisDogBlog ,

Weis ich, ich sag ja der Mensch macht das aus dem Hund wie er ihn erzieht.

Kommentar von dsr57 ,

Erstmal sorry dass ich Kampfhunde geschrieben hab (damit meinte ich Hunde, die sich nicht nur mir gegenüber aggresiv verhalten, und ich weiß dass dies durch die falsche Erziehung des Menschen passiert). wusste nicht dass es "Listenhunde" sind

Kommentar von MalinoisDogBlog ,

Bitteschön..
Merk dir noch was:
Hunde werden niemals Aggressiv Geboren ;)

Kommentar von derHundefreund ,

So ganz stimmt das leider nicht. Eine gewisse Aggressivität ist die Vorraussetzung für alle Raubtiere, um jagen und töten zu können. In diesem Fall ist diese aber nicht negativ, sondern zweckdienlich.

Und da der Hund vom Wolf abstammt und auch immernoch ein Raubtier ist, besitzt dieser auch diese (funktionale) Aggressivität.

Kommentar von MalinoisDogBlog ,

Ein Hund ist schon lange mehr nicht mehr so Ausgeprägt wie der Wolf aber klar, ja eine Aggressivität ist beim Jagen schon da diese bei einem Hund mehr und beim Anderen weniger.

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