Frage von CaRoOlYn, 144

Was tun, wenn Eltern gegen den Glauben sind?

Meine Eltern sind total gegen den Islam.
Ich möchte aber konvertieren.
Wie soll ich es ihnen beibringen?
Ich habe sehr angs, dass mein Vater mich verstösst:/

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Moba1, 72

Wichtig ist, dass du Muslim wirst inshALLAH (wenn ALLAH will). Du bist nicht verpflichtet es Ihnen zu sagen, lügen sollst du aber auch nicht. Das Wichtigste ist, dass du gläubig bist und dich nicht abbringen lässt. Du kannst es Ihnen beibringen wenn du ausgezogen bist bzw. 18 bist oder eben schon selbstständig. Wenn du Muslim wirst trotz widriger Umstände so wird ALLAH dich noch mehr belohnen wenn er will. Sei standhaft. Wirst du erst Moslem und wenn du betest und dich an den Islam hältst wird sich auch dieses Problem lösen so Gott will weil ALLAH dich unterstützen wird so Gott will. Du kannst auch heimlich beten und deine Religion ausüben. Dies weil du in einem Abhängigkeitsverhältnis zu deinen Eltern lebst und weil ALLAH sehr barmherzig ist und es im Islam immer um die Umstände geht und ALLAH alles verzeiht wenn er will. Liebe Grüsse und salam

Antwort
von Patchouli, 119

Mache deinen Eltern deutlich, dass du sie sehr liebst und sich zwischen eurer Beziehung nichts ändern wird. Sag ihnen, es würde dich zutiefst verletzen, wenn sie den Kontakt abbrechen und ob es nicht möglich ist, dass ihr euch mit euren Unterschieden akzeptiert.

Antwort
von Fairy21, 79

Ehrlich gesagt, es klingt so ,als wenn du das nur als Modetrend siehst.Konvertieren fängt damit an,  dass man den entsprechenden Glauben wirklich hat, und dafür braucht man von niemanden die Erlaubnis.

Kommentar von CaRoOlYn ,

Das ist für mich gar kein Modetrend.
Ich möchte auch nicht die Erlaubnis von meinen Eltern.
Ich bin mir Bewusst, dass ich mit 14 schon selbst bestimmen kann, welcher Religion ich folgen möchte.
Aber wenn die eigenen Eltern gegen den Islam sind, wie soll man da den Mut haben ihnen zu sagen das man den Islam liebt?

Kommentar von lady73 ,

Du brauchst keine Erlaubnis von deinen Eltern.Du kannst jetzt auf der Stelle die Shahada mit dem Herzen und der Absicht Muslim aussprechen es ist somit ein Vertrag zwischen dir und Allah es braucht keine Vermittler.Allah sieht unsere Absichten.
Was deine Familie betrifft lass es langsam angehen.mach Schritt für Schritt und mit der Zeit werden sie sehen das du noch der gleiche bist nur das sich deine Einstellung verändert haben.
Ich hab durch den Islam meine Eltern viel mehr schätzen gelernt und vieles mehr.
Es ist ein schönes befreiendes Gefühl Muslim zu sein trotz allem👍

Antwort
von PrivateBrown, 131

Wie alt bist du denn erstmal?

Wenn du dir wirklich sicher bist kannst dus einfach machen. Im Prinzip können sie dich nicht verstoßen, weder dich rausschmeißen wenn du noch Minderjährig bist. Bring es ihnen schonend bei und sag, dass es deine Entscheidung ist und es im Prinzip um dich geht.

Bei mir ists genau umgekehrt gewesen ( bin aus dem Islam raus in einer Muslimischen Familie ) und hab sie mit ihren eigenen Religionsargumenten "belehrt". Bei uns läuft alles normal weiter, nur dass ich kein Moslem bin ;)

Kommentar von CaRoOlYn ,

Ich bin 15
Ich möchte es schon seit ca. 2 Jahren...

Kommentar von PrivateBrown ,

Hab noch was dazu ergänzt. Es kommt natürlich auf deine Familie an. Aber ich sehe das zum Islam konvertieren unproblematisch. Aus ihm rauszugehen mit einer streng gläubigen Familie ist viel schwieriger. Da ist es manchmal besser es totzuschweigen bis man ausgezogen ist.
Ich kenne deine Eltern leider nicht. Aber du bist über 14, also hast du das Recht dazu.

Kommentar von CaRoOlYn ,

Meine Eltern gehören zu den Menschen, die Religion nicht mögen.
Und das macht es für mich nur noch schwerer.
Ich denke mein Vater würde mich danach nicht mehr akzeptieren.

Kommentar von PrivateBrown ,

Es ist natürlich schwierig das dir jetzt von außen zu bewerten.

Agnostiker würden ihr Kind dafür nicht verstoßen oder nicht mehr lieben.
Atheisten und Anti-Theisten bleiben da noch, wobei ich nicht verallgemeinern möchte.
Notfalls kannst dus totschweigen. Wenn du aber unbedingt dich äußern willst - Dann musst dus selbst wissen. Ich hätte mir darüber nochmal einen klaren Kopf gemacht. Wenn sie Religion allgemein nicht mögen, finden sie auch die Argumente schrecklich - Da gibts nichts zu machen. Vielleicht respektieren sie auch deine Entscheidung und lassen dich deinen Weg gehen. Es kann so oder so ausgehen. Im Endeffekt sind es dann wieder deine Eltern und du musst sie am besten kennen.
Nicht voreilig sein. Nachdenken.

Kommentar von Zicke52 ,

Man muss nicht Atheist oder Antitheist sein, um einer Konversion seines Kindes zum Islam ablehnend gegenüberzustehen.  Es genügen die Zeugnisberichte der Eltern, deren Kinder auch konvertierten - und Wochen oder Monate später aus Syrien anriefen. 

Nein, es endet nicht immer so, aber hunderte von Fällen reichen, um Anlass zur Sorge zu geben.

Antwort
von Stefffan7, 144

Gibt es rationale Gründe für die Konvertierung? Wenn ja sag ihm die und wenn er es nicht akzeptiert ist das sein Problem... außer du bist noch keine 18, dann würde ich warten ;)

Kommentar von PrivateBrown ,

Ab 14 darf man seine Religion wählen.
Ab 18 kannst du notfalls auch ausziehen.
Ist immer situationsbedingt.

Kommentar von Stefffan7 ,

Ja aber wenn man unter 18 ist ist man meistens (zumindest finanziell) von seinen Eltern abhängig.

Antwort
von whabifan, 111

Rede mit ihnen. Erzähle ihnen dass das dein Wunsch ist. Sie werden es sicher akzeptieren. Es benötigt nur Zeit. 

Antwort
von hummel3, 49

Ich verstehe deine Eltern, wenn sie etwas dagegen haben, dass du dich einer mittelalterlichen und gegen unsere Kultur gerichteten Religion und Ideologie zuwendest. - Du wirst ihnen darum deine Absicht kaum plausibel machen können.

Anders als du befürchte ich auch nicht, dass dein Vater dich "verstoßen" wird, denn Eltern lieben gewöhnlich ihre Kinder ein Leben lang und vergeben vieles. Ich fürchte eher umgekehrt, dass du dich sozusagen "selbst verstößt", weil du dich über diese Religion und den Einfluss irgendwelcher radikaler Anhänger  selbst von deinen Eltern und deiner Verwandtschaft "entfremden" wirst.

Davor solltest du Angst haben und noch einmal kräftig nachdenken.

Antwort
von 1988Ritter, 49

Dann red doch mit ihnen und erfrag ihre Gründe.

Differenzen kann man immer in einem kultivierten Gespräch aus der Welt schaffen.

Kommentar von CaRoOlYn ,

Das sagt man so einfach...
Ich habe nicht so eine perfekte Bindung zu meinen Eltern dass ich einfach über alles reden kann :/

Kommentar von 1988Ritter ,

Dann hast Du ja nun eine Gelegenheit die Bindung zu festigen.

Antwort
von Andrastor, 46

Glaube einfach woran du willst. Du musst dafür nicht sofort konvertieren, oder ein Kopftuch tragen oder gen Osten Gebete jodeln.

Wenn du mal ausgezogen bist kannst du tun und lassen worauf du Lust hast, bis dahin solltest du dich in Praktiken die den Familienfrieden stören können, etwas zurückhalten.

Man kann auch ein guter Moslem, gute Muslima sein, ohne dass jedem ins Gesicht zu drücken oder sich in die Luft zu sprengen.

Antwort
von Meatwad, 22

Folge lieber gar keiner Religion. Das ist der gesündeste Weg, den du nehmen kannst.

Antwort
von oli66, 52

Das ist dein leben und nur DU entscheidest!!! Sei stark und versuche es mit geduld deinen eltern  zu erklären.

Kommentar von CaRoOlYn ,

Danke!

Antwort
von nowka20, 20

dann warte mit dem konvertieren bis du 18 bist!

Antwort
von ErsterSchnee, 82

Du brauchst gute Argumente. Vor allem brauchst du gute Gründe, warum der Islam besser ist als deine bisherige Religion. Und ich bezweifel, dass du dazu viel sagen kannst.

Kommentar von ElKurdi ,

Etwas Offensiv gegenüber dem Islam, findest du nicht? Hier wird schließlich nach einer Antwort gesucht und nicht einer frechen Bemerkung die Muslime fronten soll...

Kommentar von ErsterSchnee ,

Muslime fronten???

Kommentar von leageller ,

Ich stimme ihm zu! Sie hat nach einem Rat gesucht ! Und nicht nach dumme Bemerkungen gegen den islam ! Also würde ich eher aufpassen was man da schreibt wenn mein nicht die geringste Ahnung hat

Kommentar von ErsterSchnee ,

Es ist keine dumme Bemerkung gegen den Islam. Aber was ist am Islam so viel besser als am Christentum, am Judentum oder was auch immer sie gerade glaubt? Sie will sich ja nicht überhaupt grundsätzlich irgendeine Religion erstmalig aussuchen, sie will WECHSELN. Und dann werden ihre Eltern ihr genau diese Fragen stellen - nämlich was ist besser am Islam als an dem, was sie jetzt glaubt. Und da gibt es wenig gute Antworten, weil dir großen Religionen sich vom Grundsatz her nicht wirklich groß unterscheiden.

Und hättet ihr einfach mal nachgedacht, anstatt immer gleich die große Verschwörung der Islam-Feinde zu wittern, dann wärt ihr auch ganz von selber darauf gekommen, wie meine Antwort gemeint war.

Antwort
von mbxp123, 77

Was bewegt dich dazu dich dem Islam anzuschließen?

Unter deb aktuellen Umständen, das immee wieder Menschen Gehirnwäschen unterzogen werden und radikalisiert werden für den IS ist das eine Aktion die ich als Elternteil recht kritisch sehen würde (auch wenn dies im allgemeinen nicht der Regelfall ist)

Kommentar von CaRoOlYn ,

Ich sags mal so ich habe im Islam mein Lebenswillen wieder gefunden.
Und mir ist schon klar, dass das im Moment sehr kritisch ist:/

Kommentar von Stefffan7 ,

Ja ist ja vollkommen legitim.

Kommentar von mbxp123 ,

Dann bring ihnen es schonend bei, bleibe dir aber immer im klaren darüber das du "Herr deiner Vernunft" bleiben musst, also selbst wenn ich nicht davon ausgehe das dies passieren könnte, lasse dich niemals radikalisieren und bleiben dir im Klaren das wir alle nur mit einer friedliche Koexistenz klar kommen können. Der Koran lehrt leider immer noch das der Mann die Frau schlagen solle (wort wörtlich) und ruft zum Glaubenskrieg gegen die "Ungläubigen" auf. Bitte interpretiere den Koran auf deine eigenen friedliche Art und Weise.

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