Frage von Gym80951996, 72

Was tun wenn einen die Arbeit fertig macht?

Hallo, ich bin wegen meiner Arbeit immer schlecht gelaunt ich hasse Arbeit es macht mich psychisch fertig dass ich in meiner Freizeit so stark eingeschränkt bin und täglich 8 Stunden irgendwo sein muss. Es wirkt sich auch auf das Verhältnis zu meiner Mutter und meiner restlichen Familie aus. Schon seit 3-4 Jahren, in dieser Zeit hat sich alles verschlechtert. Ich bin ständig aggressiv und angenervt, zu meinen Großeltern habe ich eigentlich garkeinen Kontakt mehr. Ich hasse alles und ich könnte heulen wenn ich gleich wieder schlafen muss (4:30 Uhr aufstehen). Ich versuche mit aller Kraft meine Figur zu halten, weil es das einzigste ist, was mir ein wenig Selbstbewusstsein gibt. Ich weiß nicht wozu ich das alles mache. Eine Ausbildung habe ich auch noch vor mir (bin 20) und habe für sowas fast keine Motivation. Ich kann bald nicht mehr. Beim Arzt war ich auch schon aber habe es nichtmal geschafft die Tabletten regelmäßig zu nehmen (Stimmungsaufheller) und meine Familie bricht auseinander (Großvater wird langsam dement). Ich heule jeden Morgen wenn ich aufstehen muss wie ein kleines Mädchen und habe oft Panikattacken weil ich nicht weiter weiß (privat und beruflich) was soll ich machen ich habe nicht mehr viel Zeit danke

Antwort
von herakles3000, 14

So geht es den meisten wen sie anfangen zu arbeiten aber eine Ausbildung ist besser sie zu machen den da hast du eher geregelte Arbeitszeiten und weniger Überstunden.Außerdem verdienst du danach auch besser.

Wen du deinen Ausbildung machst und weist das du da deine Arbeit gut und selbständig machst bekommst du auch ein Besseres Selbstvertrauen.

.Du hast eine komplette falsche Einstellung zur Arbeit den wen du arbeitest bekommst du mehr als hartz 4 und du wirst nicht grundlos Beleidigt wie es in den Jobcenter schon normal ist,Mit einer Arbeit hast du genug Geld um auch mal in den Urlaub zu fahren bei hartz 4 ist das finanziell kaum möglich da man alles 3 mal umdrehen -mus um etwas zu kaufen.oder sich mal was zu Leisten.

Antwort
von Steffile, 32

Nicht mehr viel Zeit mit 20?!

Vielleicht wuerde eine andere Arbeitsstelle oder ein anderer Beruf besser passen? Es soll ja niemand 50 Jahre in seinem Beruf leiden, bloss manchmal dauert es bis man findet was zu einem passt. Bloss vergiss nie, dass du fuer dein Leben zustaendig bist.

Achso, und sogenannte Stimmungsaufheller kannst du genauso gut lassen und einen Placebo statt dessen nehmen. 


Kommentar von Gym80951996 ,

Egal was ich ausprobiere es macht mir nichts Spaß (habe schon viel ausprobiert). Ich weiß nichtmal ob ich im Büro sein will oder handwerklich was machen will ich weiß nichtmal ob ich sowas schaffe ich bin komplett am Ende wie macht ihr das eigentlich alle seid ihr verdammte Roboter

Kommentar von Wonnepoppen ,

Nein, bestimmt nicht, wir haben nur grundsätzlich eine andere Einstellung zur Arbeit!

Kommentar von Steffile ,

ich hatte fast immer interessante Arbeiten und bin inzwischen selbststaendig. Klar gibts dabei auch nervige Momente aber allgemein arbeite ich gerne!

Antwort
von Ninni381, 23

Hi! Ganz ehrlich- du bist nicht allein. Ein regulärer Arbeitstag ist wirklich schon sehr lang, und kein normaler Mensch kann sich solange auf gleichbleibendem Niveau konzentrieren. Üblicherweise kommen auch noch diverse zusätzliche Störfaktoren wie deine fiesen Schlaf- und Aufstehzeiten, Hin- und Rückfahrt, Überstunden, unbezahlte Pausen und ein unattraktives Nettogehalt hinzu.

Das kleinste Übel ist es wohl, sein Hobby mit ganz viel Glück zum Beruf machen zu können. Du wirkst ja beispielsweise super-sportlich, und kennst dich bestimmt mit Fitness, Ernährung etc. so richtig gut aus... Eventuell wäre es bei solchen Voraussetzungen ja eine sinnvolle Idee, wenn du dich nächstes Jahr in einem sportlichen Beruf ausbilden lassen würdest? LG*

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd...

Kommentar von Gym80951996 ,

Habe ich natürlich auch schon drüber nachgedacht aber ich kann ja nicht bis ich 65 bin (oder bis an mein Lebensende; die Rente wird kleiner) Leuten zeigen, wie sie trainieren. Dazu kommt, dass ich auch nicht so das Mega selbstbewusstsein habe. Und als Fitnesstrainer kommt man kaum über die Runden denke ich. Aber danke für deine Antwort

Kommentar von Ninni381 ,

Du setzt dich selbst viel zu sehr unter Druck, indem du unbedingt jetzt schon entscheiden willst/sollst, was du dein ganzes weiteres Leben lang tun möchtest. Bitte löse dich davon, denn diese starren Zeiten sind vorbei- Fluch oder Segen, je nach Blickwinkel;-)

Deine Ausbildung ist eigentlich nur eine kleine Etappe auf deinem Weg durchs Leben, und sie sichert dich immerhin dagegen ab, dich für immer als ungelernte Kraft durchschlagen zu müssen. Bei uns zählt ein Stück Papier mehr als echtes Können; das ist sehr traurig, aber leider wahr.

Ich empfinde es so, dass sich die Mehrheit der Leute vor allem über Job und gesellschaftlichen Status definiert, und dass man sich dazu auch immer öfter hoch verschuldet, um weit über seinen Verhältnissen leben zu können.

Als Konsequenz macht man sich dadurch natürlich extrem abhängig von Job und Arbeitgeber, und die teils menschenfeindlichen Arbeitsbedingungen werden dankend akzeptiert...

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