kiramarie am 26.06.2007 um 9:36 Uhr
In der Klasse meiner Tochter (1.Schulj.)sorgt die Mutter eines Mädchens ständig für Unfrieden.Sie bezichtigt z.B.andere Kinder des Diebstahls, ohne das es dafür einen berechtigten Anhaltspunkt gibt, oder hält ihre Tochter dazu an, andere Kinder zu beschimpfen u.zu beleidigen.Schon mehrfach mußte diese Frau sich entschuldigen.Aber sie lässt sich immer neue Dinge/Geschichten einfallen.Mittlerweile möchte fast gar kein Kind mehr mit der Tochter dieser Frau spielen,bzw. viele Eltern wollen auch nicht mehr das dieses Kind zu ihnen nach Hause kommt,weil man nicht weiß, was diese Frau sich anschliessend wieder einfallen lässt. Habt ihr sowas schon mal erlebt und könnt uns Eltern raten?

Zuerst würde ich versuchen mit der Frau zu sprechen. Hier scheint jemand zu versuchen sein Ego auf Kosten des Kindes auszuleben. Macht ihr klar, dass ihr dieses Verhalten nicht billigt und dass es zu Lasten ihrer Tochter geht.
Wenn das nichts bringt würde ich den Kontakt - auch meines Kindes - zu diesem Kind und der Mutter abbrechen. Schade für ihr Kind, aber mir wäre es wichtiger, dass mein Kind nicht belästigt wird.

Au man, das ist ja fies. So wie es sich anhoert, ist die einzig leid tragende ja ihre Tochter. Habt ihr das schonmal bei einem Elternabend zum Gespraech gebracht? Sie mal fragen, ob sie wirklich will das ihre Tochter dank ihr zum Aussenseiter gemacht wird? Aber es ist wirklich schwierig bei so verbohrten Erwachsenen durchzukommen.
kiramarie am 26. Juni 2007 10:23 Nein, leider noch nicht, der nächste Elternabend ist erst nach den Ferien, daher wollte ich mir hier vorab schon mal Rat holen.Allerdings weiß ich, daß sie das gleiche schon 3 Jahre lang im Kiga gemacht hat, da hat alles reden nichts gebracht.

Wenn Sie unbelehrbar ist und sich das auf friedlichem weg nicht klären läßt, kannst Du sie wegen Verleumdung anzeigen. Du sollte für diesen Fall einen Beweis oder Zeugen parat haben.

Ich habe das auch mit meiner Tochter erlebt. Es waren aber nicht nur die Eltern, sondern auch die Lehrerin.Darauf hin habe ich einen zweiten Wohnsitz angemeldet(mein Elternhaus)und so konnte ich meine Tochter in einer anderen Schule anmelden u. auch unterbringen.Wir hatten Glück, meine Tochter bekamm eine super Lehrerin, die mit uns alle Fragen,Sorgen,..was man als Eltern so hat besprechen.Und es ging gut.Meine Tochter war zu diesem Zeitpunkt 8 Jahre alt, heute ist sie 25 Jahre,und ERFOLGREICHE leitente Führungskraft in einer großen Firma. Der kontaktzur dieser Lehrerin besteht heut noch immer.Sie ist uns eine gute Freundin geworden.
Möglicherweise hilft es ja, wenn man mit den Lehrern oder der Schulleitung redet. Es sollte der letzte Ausweg sein, dieses Kind von der Schule zu weisen. (Die Kleine kann ja anscheinend nichts dafür). Aber vielleicht hilft der Hinweis auf diese Möglichkeit. Eventuell hilft aber auch ein Gespräch von Frau zu Frau. Manchmal ist ein persönliches Gespräch hilfreicher als ein massiver Angriff.