einer bekannten ist das neulich mit ihrer tochter passiert. sie war völlig ratlos und daher total außer sich. wie reagiert man in so einem moment am besten, bzw. wie bewegt man ein bewußtlose kind dazu, wieder zu atmen?

Ein Kind mit einem Fieberkrampf verdreht plötzlich die Augen oder entwickelt einen starren Blick. Möglicherweise hält es den Atem an, die Lippen werden blau, ist nicht ansprechbar, zeigt keine Reaktion oder fällt sogar in eine kurze Bewusstlosigkeit. Arme, Beine oder Gesichtsmuskeln können plötzlich rhythmisch zucken. Meist geht ein rascher Fieberanstieg voraus.
Nach einigen Minuten ist sind der Fieberkrampf und die Zuckungen meist vorbei. Das Kind erschlafft, die normale Hautfarbe kehrt zurück und es erlangt das Bewusstsein langsam wieder.
Einige Kinder erwachen schnell, während andere noch lange Zeit später träge und dösig sind. Der Anfall selbst dauert meist nur wenige Minuten, trotzdem haben Anwesende das Gefühl, als würde er eine Ewigkeit dauern. Krampfanfälle bei Kindern sind immer ein unheimliches Erlebnis.
Dauert der Anfall länger oder tritt er wiederholt auf, muß man einen Notarzt rufen. Auf jeden Fall ist ein Arztbesuch nach einem Fieberkrampf dringend notwendig. Es ist sehr wichtig, dass die Ursache abgeklärt wird.
Die Kleidung des Kindes lockern. Legen Sie es am besten auf den Boden oder ins Bett, damit es sich nicht verletzt.
Nicht versuchen, die Zuckungen zu unterdrücken. Nichts unternehmen, solange das Kind krampft. Auf keinen Fall sollte das Kind heftig geschüttelt werden, da es zu so genannten Schütteltraumata im noch sehr empfindlichen Kindergehirn kommen kann.
Wenn das Kind erbricht, es vorsichtig auf die Seite drehen. Dadurch verhindern ma, dass das Erbrochene in die Lungen des Kindes gelangt.
Gleichzeitig ist es wichtig, das Kind abzukühlen. Entkleiden Sie Ihr Kind und bedecken Sie es nur mit einem dünnen Bettuch. Die Fenster öffnen, aber achten darauf achten, dass es nicht zu kalt und zugig wird.
Steigt das Fieber über 38,5°C dem Kind fiebersenkende Medikamente geben, die der Arzt verordnet hat, beispielsweise Beispiel Paracetamol. Diese Arzneimittel senken das Fieber vorübergehend und das Kind fühlt sich besser. die vom Arzt empfohlene Menge aber einhalten.
Arzneimittel mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure (ASS, z.B. Aspirin) sollten im Kindesalter in Zusammenhang mit Virusinfekten auf Grund möglicher Nebenwirkungen nicht eingenommen werden.
weitere Hinweise bei: http://www.netdoktor.de/krankheiten/babyundkind/fieberkraempfe_kinder.htm

Wenn mein Kind , egal bei welcher Krankheit aufhören würde zu atmen, würde ich ganz schnell den Notarzt rufen!
Wenn man weiß, daß das Kind zum Fieberkrampf neigt, dann sollte man das Fieber rechtzeitig in Zukunft dämpfen, also schneller zum Zäpfchen greigfen, denn alles ist besser als ein Notfall. Aber wenn der eintritt, dann beatmen, Notarzt und das schnell. Es ist vielleicht auch keine schlechte Idee, mal einen erste Hilfekurs für Säuglinge und Kleinkinder zu machen. Den gibt es und ich würde gnaz innig dazu raten, schon allein uum im Notfall einen kühleren Kopf wahren zu können.
Offensichtlich hat sich's da nur um einen kurzen Moment gehandelt - hoffe ich wenigstens.
Leider bin ich kein Arzt, aber wir hatten mit unserer Tochter auch Probleme mit langen und starken Fieberanfällen. Und als wir dann den Kinderarzt mit unserer Sorge zu sehr genervt hatten, empfahl er uns, Eiswürfel in einen Beutel mit Stoffumhüllung zu geben und ihr ein paar Minuten auf die Leisten zu legen. Das ist ein recht radikales Mittel zur Fiebersenkung, aber es hat einmal wirklich den Durchbruch gebracht.
Ich weiß, das ist keine Empfehlung zum Atemstillstand, aber eine, wie man es künftig vermeiden könnte, dass es soweit kommt.