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Was tun wenn die Kinder ihr gesundes Pausenbrot nicht essen?

gefragt von meisteryoda am 05.09.2007 um 9:42 Uhr

Unser großer (11 Jahre), geht seit diesem Jahr auf die weiterführende Schule. Dort gibt es ein Kiosk mit, wie ich finde, einem völlig unpassendem Angebot für Schüler. Man kann dort natürlich auch belegte Brötchen kaufen, daneben befindet sich im Sortiment aber eine Menge Schokolade und anderes Süßes. Das Pausenbrot mit Gurken, Tomaten und Apfel, welches er von zu Hause mitnimmt, lässt er seitdem völlig links liegen. Wie kann ich vorgehen, damit er wieder davon isst?


Reply


Kabark
beantwortet von Kabark am 5. September 2007 10:07
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Ich würde mir eher Gedanken machen, wenn einem Kind das "gesunde Pausenbrot" der Eltern besser schmecken würde als die feinen Sachen am Kiosk.

Kommentar von C8d3f6d10fc8cdba93db90ece3f90e6dsmallShira am 5. September 2007 10:52

Das wäre in der Tat untypisch für ein Kind. :-)

Kommentar von babs67 am 6. September 2007 09:59

Ja, wäre vielleicht eher untypisch. Aber das hilft um die Ernährung ihrer Kids besorgten Eltern ja nun auch wirklich nicht weiter!!!

Kommentar von 1079a100179c7e88556a9448df89ed3dsmallKabark am 6. September 2007 10:37

Das weiss ich, Babs, aber wenn ich hier schreibe was ich denke, krieg`ich nur wieder Mecker. :-)


marxx
beantwortet von marxx am 5. September 2007 10:14
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Streichung des entsprechenden Taschengeldes (Höhe des zusätzlichen Vespers in Schule).


UlfDunkel
beantwortet von UlfDunkel am 5. September 2007 09:58
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Ich würde direkt oder über die Elternvertretung versuchen, auf die Schulleitung Einfluss zu nehmen, das Angebot im Kiosk zu ändern.

Meinem Schulkind würde ich kein Geld mit zur Schule geben.

Natürlich hilft das alles nichts, wenn man sich selbst auch nur "theoretisch" immer gesund ernährt.


Heeeschen
beantwortet von Heeeschen am 5. September 2007 10:01
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Ich schließe mich Ulf an.

Bei uns gab es auch früher diesen Kiosk mit dem Mega-Junkfood-Angebot: Nix Gesundes und nur solch tolle Sachen wie Mohrenkopfbrötchen und Chips in allen Variationen.

Da sind damals schon die Eltern dagegen vorgegangen - geholfen hat es nix - wir haben dort munter weitergekauft. Vielleicht hat heute Gesundheit eine bessere Lobby als das Portemonnaie des Hausmeisters/Kioskbetreibers?

Wünsche Dir Erfolg!


Thomas Matterne
beantwortet von Thomas Matterne am 5. September 2007 10:02
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Vielleicht selbst ein Stück Schokolade mitgeben, wenn es nicht gerade die Billigmarke aus dem Supermarkt ist und einen entsprechend hohen Kakaogehalt hat, ist sie ja nicht einmal ungesund. Dann spart er sich vielleicht zumindest den Schokoriegel vom Kiosk.





anonym
beantwortet von hanspeter am 5. September 2007 09:56
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ich denke am ehesten zu Hause ein gesundes Essverhallen vorleben und auf die Gefahren einer flaschen ernährung ohne Druck hinweisen. AB 11 Jahren wird man ja auch gerne bockig, da hilft dann nicht viel.

Kommentar von Simple_avatar10smallradar74 am 5. September 2007 10:06

Bockig ab 11? Eher schon ab 6, jedenfalls ist es bei unseren Patenkind so. Oder vielleicht fangen Mädchen auch einfach früher an bockig und zickig zu sein.


Katinka T.
beantwortet von Katinka T. am 5. September 2007 10:22
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ich finde das völlig normal, so ein schultag kann manchmal ganz schön deprimierende sein und wenn man dann noch zu gucken muss, wie sich andere einen schokoriegel reinpfeffern und man daneben steht und ißt sein vollkornbrot...für mich wäre es die hölle gewesen. dass sind kinder, die sind sich dessen noch nicht so bewusst, da ist süßes halt süßes und tut nichts weiter. man sollte ihm vielleicht die freiheiten in der schule lassen, nicht soviel geld mitgeben und zu hause muss er dann aber kürzer treten, dann gibt es halt nichts mehr zwischendurch.


anonym
beantwortet von hotelmama am 5. September 2007 11:16
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Auch wenn man den Kindern noch so sehr die gesunde Ernährung vorlebt kommt man nicht umhin zuzusehen, wie ab einem bestimmten Alter sämtliche vorgelebten Dinge im Alltag der Kinder schlichtweg ignoriert werden, das gehört dazu wie die Trotzphase beim Kleinkind. Die jugendlichen Kinder -das fängt meist so ab 11-12 an- wollen sich abgrenzen und alles anders machen, als die Eltern, auch anders essen!! Ich habe mal die Oma mit dem gesunden Pausenbrot in die Schule kurz vor Pausenbeginn geschickt, die stand dann da und hat unserem Sohn die Butterbrotdose mit dem gesunden Kram in die Hand gedrückt, das war ihm totpeinlich, danach hat er zumindest zeitweilig auch die Weintrauben und das Vollkornbrot gegessen. Gebe den Kindern außerdem kein Geld mit, allerdings haben sie ja erspartes Taschengeld und du kannst einfach nicht jeden Morgen kontrollieren, ob sie ihr Taschengeld irgendwo im Tornister versteckt haben, das ginge auch zu weit. Es ist also ein schwieriges Thema, letztlich kann man nur hoffen, dass ihnen später -naaach der Pubertät- wieder einfällt, dass man sich ja gesund ernähren kann und wie das noch so ging und vorgelebt wurde bei den Eltern.


demosthenes
beantwortet von demosthenes am 5. September 2007 13:26
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Irgendwie scheint der Knabe ja über reichlich Geld zu verfügen, wenn er es sich leisten kann, davon seine tägliche Ernährung zu finanzieren.

Vielleicht solltest Du mal die Höhe des Taschengeldes überprüfen?


Isabellla
beantwortet von Isabellla am 6. September 2007 13:54
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Findet mit ihm gemeinsam heraus, was er in der Schule gerne essen möchte; was ihm gut tut und ihn nicht beschwert/müde macht.

Etwas worauf er sich freuen kann.

(Und er sich nicht dafür extra beim Schulbuffet anstellen muss.)




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