Frage von Pearlabelle, 46

Was tun wenn die Haare andauernd wieder splissig werden?

Ich bin echt verzweilfelt und weiß nicht mehr was ich tun soll.. Ich hatte früher Haare bis zum Po und nie Spliss und seit ich sie damals bis zu den Schultern abgeschnitten habe, wachsen sie kaum noch ohne Schäden. Ich verzichte schon auf vieles.. Ich Glätte sie nie, ich versuche sie zu pflegen, ich wasche aller zwei bis drei Tage die Haare, ich verwende schonende Shampoos und trotzdem bekomme ich immer wieder Spliss. Ich gehe deshalb auch hin und wieder zum Friseur aber es frustriert echt, wenn die gesunden Haarspitzen nur von kurzer Dauer sind. 😪 Ich hab auch versucht auf das Föhnen zu verzichten aber meine Haare trocken nur sehr langsam von alleine und von daher brauche ich den Föhn sonst werden die nach Stunden nicht trocken.. An sich hab ich dennoch feines Haar aber halt sehr viele. Hat jemand vielleicht ähnliche Erfahrungen und hoffentlich ein Mittel dagegen? Ich würde mich über hilfreiche Tipps und Tricks freuen! Danke schonmal im Voraus 😌

Antwort
von lauchlady, 20

Ich könnte dir noch das Pflegeöl von Garnier oder einfaches Cocus-Fett empfehlen. Hilft bei mir sehr gut. Angeblich soll auch rohes Ei helfen, aber ob man das auf dem Kopf haben will.... Ich weiß ja nicht. :D 

Kommentar von Pearlabelle ,

Heißt das direkt so von Garnier? Weil da gibt es ja ein Haufen Öle :D und ich wusste nicht ob die so gut sind weil da ja schon viele Silikone drin sein sollen :/

Ja an solche Naturfette hab ich auch schon gedacht aber ich hab die Befürchtung, dass die Haare dann nach dem Waschen leicht fettig aussehen :/

Ja das mit dem Ei ist so eine Sache haha :D

Kommentar von lauchlady ,

Moment ich gucke nach wie es heißt :D 

Und ja, die Haare sehen durch die Fette wirklich etwas fettig aus, deshalb nur in die Spitzen und nicht so viel :)

Kommentar von lauchlady ,

Wunderöl steht drauf. Ist die hellorange Flasche :)

Kommentar von Pearlabelle ,

Ok danke dir :)

Antwort
von SweeetTweety, 19

vllt kannst du dir öfters einen dutt machen oderso. weil dadurch dass die haare an kleidung oderso reiben kann spliss entstehen. wenn sie bis zu den schultern gehen ist sowas echt ratsam wenn sie etwas länger sind macht es nicht mehr sooo viel aus wenn du sie offen trägst.

Kommentar von Pearlabelle ,

Naja sie gehen mittlerweile schon bis knapp unter die Brust... :/ aber sie splissen halt trotzdem noch sehr schnell obwohl ich sie kaum beanspruche. Danke trotzdem für den Tipp mit dem Dutt :)

Expertenantwort
von Andreas Schubert, Haarpflege-Experte, 9

Nun ... Mittelchen, etc. gegen Spliss gibt es definitv keine ... außer einer scharfen Profischere in der Hand einer geübten Fachkraft.  Wie sieht es mit Deiner Ernährung aus und trinkst Due Deine mind. 2 Liter Wasser pro Tag? Hast Du evtl. hormonelle Schwankungen/Störungen?

Wenn Du "hin und wieder" (ist eine sehr ungenaue Angabe) zum Friseur gehst  .... was sagt denn der/Die Friseur/in dazu. Wenn man Haarprobleme hat, ist doch eine Friseurfachkraft vor Ort die erste Anlaufstelle dafür, denn die sieht doch dann auch meine Haare vor sich.

Ansonsten gibt es halt definitiv nur ein wirklich wirksames "Mittelchen gegen Spliss und das ist eben die richtige Schere in der Hand einer Fachkraft. Gegen mechanische Einwirkung auf Haarspitzen kann kein Produkt etwas ausrichten.

Wenn man die Haarspitzen geschmeidig hält und noch ein paar Maßnahmen berücksichtigt, lassen sich aber wenigstens viele Spliss-Ursachen verringern.

Bei einem reinen, fachgerechten Spliss-Schnitt (solange der Spalt in den Haaren nicht zu weit fortgeschritten ist), verlierst Du ja kaum bis gar nichts an Haarlänge und wenn Du wirklich nachhaltig sinnvoll und der Natur der Haare entsprechendmit Deinem Haar umgehst, sollten 2 bis 4 Spliss-Schnitte pro Jahr völlig ausreichend sein.

Es gibt zwar reichlich Videos und sonstige Anleitungen zum  Spliss-Schnitt im Internet, allerdings kannst Du mit der falschen Schere, der falschen Scherenhaltung/-führung mehr Schaden anrichten als gutmachen und letztendlich "Dauerspliss" generieren.

Die meisten Ursachen für Spliss, die man selbst generiert (bewußt oder unbewußt) lassen sich recht einfach reduzieren/vermeiden:

- beim Haarewaschen wirklich nur den Kopf/die Ansätze waschan und
massieren. Für die Haarlängen und -spitzen reicht der Schaum beim
Ausspülen völlig aus und wer mehr Schaum in den Haarlängen vermisst,
streicht den während dem Shampoonieren höchstens mal sachte und absolut
gradlinig mit den Fingern vom Kopf aus durch die Haarlängen.

- Niemals die Haarlängen und -spitzen rubbeln .... schon gar nicht in nassem Zustand

- nur Bürsten mit Naturborsten und echte Horn- oder Holzkämme verwenden

- nasses Haar auch nicht durchbürsten, sondern immer nur mit einem grobzinkigen Kamm vorsichtig durchkämmen

- nie zu heißes Wasser verwenden ... je kühler, desto besser

- übermäßige Hitze generell vermeiden (nicht heiß fönen, u.s.w.)

- Bürsten, Kämme, etc. auch regelmäßig reinigen

- keine Haargummis mit Metallstücken verwenden

- auf Seiden- und/oder Satinkissen schlafen. Darauf reibt sich das Haar im Schlaf nicht auch noch unnötig

- Vitamin- und Mineralienmängel vermeiden

- mind. 2 - 2,5 Liter Wasser pro Tag trinken

- Stress vermeiden

- regelmäßig nachschneiden lassen, dann müssen wirklich immer nur die
Spitzen oder eben eventueller Spliss geringfügig beschnitten werden und
nicht mehr.

Für die Haarspitzen-Pflege sind diese 4 leichten, reinen Naturöle geeignet
... und auch wirklich ausschließlich die reinen Naturöle: Macadamia-,
Jojoba-, Mandel- und Arganöl (ein paar Tropfen zwischen den Fingerkuppen
verteilen und sachte/sanft bei trockenem Haar an die Spitzen geben.

Je trockener das Haar, desto anfälliger für Bruch und Spliss - deshalb
empfiehlt sich spätestens ab Schulterlänge die Haaransatzwäsche, die dem
Haar auf lange Sicht hektoliterweise austrocknendes Wasser erspart:

Ein hochwertiges Naturshampoo (z.B. "Shampoo & Duschbad Basis von
SANOLL) aus einer Auftrageflasche (1:10 mit Wasser verdünnt) bei 
trockenem Haar scheitelweise den Ansätzen entlang auftragen und dann 
ganz normal shampoonieren (und immer NUR auf dem Kopf!)

Durch das Verdünnen machst Du aus einem hochwertigen Naturshampoo für
8,50 EUR (200 ml) eines für 0,85 ... günstiger geht's schon nicht mehr
und mit einem Naturshampoo quälst Du Dein Haar (und auch Deine Kopfhaut)
weder mit chemischen Rückständen, die es auf Dauer nur stumpf, kraftlos,
fettend, spröde, bruchanfällig machen, noch mit chemischen Tensiden.

Wenn es Dir bei der Ansatzhaarwäsche zu wenig schäumt (ist nur Gewohnheitssache), emulgierst Du mit ganz wenig Wasser nach.

Es gibt natürlich auch noch andere, richtig gute, nachhaltige und
unbedenkliche Shampoos/Pflegeprodukte wie z.B. MARIAS Organic Care,
Schönes Sein, Oliebe, Herbanima, CulumNatura, u.s.w.   . . . an einem konkreten Beispiel musste ich aber mal eben die Kalkulation vorrechnen.

Bei den Shampoos von MARIAS ist zudem nicht einmal Zuckertensid im Einsatz  ...  das ist zwar auch 100% natürlich, aber wir haben jetzt im Betrieb
von Sanoll auf MARIAS umgestellt, weil ca. 5% unserer Kundinnen davon
ein leichtes Jucken auf der Kopfhaut bekommen. Es gibt mittlerweile recht
viele Allergieren (unter Anderem auch gefördert durch sehr viele
herkömmliche Chemie-Shampoos ... und nicht  nur von denen aus Drogerien
und Supermärkten, denn auch Friseurmarken wie Paul Mitchell, Redken,
Kerastase, Schwarzkopf, Wella & Co. tragen keinen "Heiligenschein").

Mischst Du auf Vorrat, dann koche das Wasser vorher ab und lass es
auskühlen. Dann sind die Keime darin abgetötet und können sich über Tage
in der Flasche nicht vermehren .... und sie kommen nicht auf die
Kopfhaut.

Und wenn Du natürlich geschmeidges und glänzendes Haar züchten
willst, beherzigstDu nicht nur eine gesunde Ernährung und den stabilen
Flüssiegkeitshaushalt Deines Körpers, sondern auch die täglichen Bürstenstriche.

Für die Bürstenstriche verwendest Du (und reinigst sie auch immer
gründlich) idealerweise idealerweise die "KOST Kamm Wildschweinbürste
mit 7 Reihen" (gibt es z.B.über amazon für 35,00 - 37,00 EUR.  Nicht nur
die Borsten zählen zu den besten für Kopfhaut und Haare . .. die
Bauweise der Bürste lässt zu, dass Du sie direkt am Bürstenkopf führen
kannst und so den Druck auf den Kopf besser regulieren kannst. Außerdem
entfällt so die "Hebelwirkung" mit dem  Anfassen am Griff und somit geht
das bei  50 - 60 oder mehr Bürstenstrichen nicht auf die Handgelenke.

So verteilst Du das Talg von Deiner Kopfhaut in die Haarlängen und Haare
brauchen Talg für deren Geschmeidigkeit und Glanz  ... unter Anderem
dafür produziert Dein Organismus diesen Stoff.

Wichtig!  Immer mit Druck über die Kopfhaut bürsten ... vom Ansatz
über den Kopf bis zum gegenüberliegenden Ansatz und in die Haarlängen
hinaus ... und das in 2 - 3 Runden um den gesamten Kopf.

So solltest Du dann immer geschmeidiges Haar haben, das weniger bis
gar nicht "bruchanfällig" ist und mit max. 3 - 4 Spliss-Schnitten pro
Jahr locker auskommen können.

In meinem Online-Ratgeber rund um Haare und Kopfhaut (Link in meinem
Profil) findest Du auch spätestens alle zwei Wochen ein weiteres,
interessantes und fachlich fundiert aufbereitetes Thema. Ich setze mich
schon seit 32 Jahren für Haare ein, denn niemand muss wirklich kaputtes
Haar bzw. Haare haben, mit denen er/sie nicht glücklich ist.

Antwort
von Roquetas, 18

Die Haare dürfen nicht auf den Schultern aufliegen. Also entweder etwas länger oder kürzer. Wenn die Spitzen nicht ständig aufliegen, bildet sich kein Spliss.

Kommentar von Pearlabelle ,

Meine Haare sind mittlerweile schon wieder länger. Die gehen jetzt bis knapp unter die Brust von daher liegen sie eigentlich nicht auf... Deshalb bin ich ja so ratlos :/

Antwort
von thebomberhud, 26

Stress kann auch ein Grund daür sein. Ansonsten scheinst du ja alles richtig zu machen.

Kommentar von Pearlabelle ,

Oh man... Das ist dann echt schwer zu beeinflussen weil die Ausbildung wirklich nicht leicht ist und ich wirklich viel Stress habe :/ ich hoffe ich kann noch irgendetwas ändern... Danke dir für die schnelle Antwort :) 

Kommentar von thebomberhud ,

Ausdauersport wirkt als natürliches Antidepressivum und baut Stresshormone ab. Laufen oder radfahren (egal ob Hometrainer oder draussen) sind sehr gut geeignet. Jeden zweiten Tag 30 min (5min puls 110-120, 5min puls auf 80% des Maximalpulses aufbauen (0.8*((210-0.5*Alter) - (0,11*Körpergewicht)), 15min auf Maximalpuls trainieren und danach 5min langsam Puls wider abbauen ist eine gute Trainingseinheit.

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