Was tun wenn der Hund sich nur schlecht anleinen lässt?

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9 Antworten

Also ich finde es unverantwortlich von deiner Mutter, den Hund in einen Zwinger zu stecken, nur weil -sie- ihn nicht erzogen bekommt!

Die Kleine verhält sich so, weil sie Angst hat und unsicher ist!
Allerdings finde ich es schön, dass du dich für die Hündin einsetzt :)

Aber nun zu deiner Frage: 
Sei ruhig, sanft und geduldig mit ihr. Übe das anleinen mit Leckerlies, benutze erstmal einen Schal, den du ihr -auf- den Nacken legt, und an mehreren Tagen nacheinander das wiederholst, bis sie sich an das Gefühl gewöhnt hat.

Dann übst du das in der 2. Woche mit einer Leine (ohne Halsband, nur die Leine um den Hals legen) bis sie zutraulicher wird.

Alles Gute~

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Kommentar von Mimifoxy
10.06.2016, 21:27

Dankeschön, sehr nett das nicht gleich gesagt wird das sie ein hoffnungsloser Fall ist :) Ich weiß aber nicht ob sie wirklich Angst hat, also es kommt mir nicht so vor da sie irgendwie generell so hibbelig ist und sie halt einfach nicht still sitzt, aber es könnte natürlich auch sein das ich mich täusche...

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Kommentar von Mimifoxy
10.06.2016, 21:36

Dankeschön :) Meine Mutter meinte auch das sie rein dürfte wenn sie stubenrein ist und alles, aber es ist relativ schwierig in der 7. Klasse einen Hund alleine zu erziehen...

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Versuchs mal mit Ruhe. Hocke Dich vor den Zwinger, den Hund nicht ansprechen, ansehen oder berühren. Warte bis er ruhig ist, bzw. sich in seinem Zwinger zurück weicht und dich eintreten lässt. Es dauert sicherlich etwas.

Wenn Du im Zwinger bist, setzt Du dich auf den Boden und wartest bis er auf Dich zukommt. Halte ein Leckerlie bereit und leine ihn ohne Hektik an.

Sollte es nicht funktionieren nehme eine Retriever Leine. Leckerlie in die Hand, Leine weit öffnen, die Hand mit dem Leckerlie durchführen, der Hund kommt mit dem Kopf nah an deine Hand, und schon ist die Leine am Hund.

Dein Hund muß die Leine als Positivereignis ansehen.

MfG Uwe4830 

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Mal die Umstände nicht kritisierend trotzdem ein paar Tipps:
Viel, viel viel und noch viel mehr Beziehungsarbeit und Vertrauensarbeit...
Setz dich mit Leckerli zu ihr, lass den Wuffi mit der Leine spielen, viel Loben wenn sie nicht schnappt... Das Tierchen ist total verängstigt und kennt scheinbar nix anderes als alles mit Gewalt und Zwang "aufgedrückt" zu bekommen und hat keine Ahnung, dass sowas auch "Spaß" machen kann und/oder lecker schmecken kann (Leckerli) - sei total aus dem Häuschen, freu dich mit dem Hund wenn er etwas richtig macht - also sobald die Leine dran ist viel loben und belohnen, dann wird das Wuffi es vielleicht immer schneller zulassen um eine Belohnung zu bekommen...
11 Jahre Qual/Gewohnheit wird nicht so schnell "aufgearbeitet" werden können... Viel Geduld, viel Ruhe... Ein "nervt schon wieder" spürt der Hund (auch wenn du nix sagst!) und dann bist du für ihn genauso wie die, die ihm gewürgt haben...

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Kommentar von Mimifoxy
10.06.2016, 21:31

Danke, aber ich glaube es gab da ein kleines Missverständnis im Bezug auf das erwürgen. Mein Opa hat sie nicht irgendwie absichtlich gewürgt, er packt sie halt nur immer so grob an und zieht das Halsband halt immer so hoch, weil sie halt nicht still sitzen kann deswegen wollte ich nicht das er das weiter macht, aber ich hatte nie das Gefühl das sie Angst vor ihm oder der Leine hat.

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Kommentar von Shilja
10.06.2016, 21:34

Das ist bereits ein würgen - das Halsband drückt in den Hals - würde es dich nicht würgen, wenn man dir eine getragene Kette hoch zieht?
Noch ein Tipp: Eventuell umsteigen auf ein Brustgeschirr - dann lernt sie was Neues kennen was das "anleinen" angeht.

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Kommentar von Mimifoxy
10.06.2016, 21:38

Natürlich ist es würgen, aber sie hat keine Angst vor Händen oder so, das gibt es ja auch... Und ich hatte auch schon daran gedacht, aber ich weiß nicht ob sie das so sehr mag, aber ich werde es auf jeden Fall mal ausprobieren.

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Kommentar von Shilja
10.06.2016, 21:45

Das nicht - aber sie verbindet (wahrscheinlich) die Leine mit dem unangenehmen Würge-Gefühl - vielleicht hilft es ja auch die Leine zu wechseln. Dann kannst du übrigens noch versuchen die Aufmerksamkeit völlig auf etwas anderes zu konzentrieren - ein neues Spielzeug oder etwas worauf sie ganz wild ist - und da ganz unbemerkt anleinen - kannst du dann steigern, dass sie zB Sitz machen soll um das Objekt der Begierde haben zu dürfen - mit dem Sitz versuche sie zuerst anzuleinen und dann als Belohnung was auch immer du dafür verwendest... Frag am Besten in einer Hundeschule in deiner Umgebung nach Unterstützung - das kostet auch nicht die Welt und die haben oft sehr viel Erfahrung mit sowas - vielleicht auch zusätzlich das eine oder andere Buch kaufen wenn sich dazu was finden lässt - du kannst da ganz viel falsch machen bei so einer gebrochenen Hundeseele und das wäre echt zu schade drum...

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Ich mache Dir keinen Vorwurf aber Du darfst es dem Hund nicht verübeln das er sich so benimmt.

So wie Du schreibst hatte der Hund nicht gerade ein schönes artgerechtes Leben.  Der Hund scheint extrem unsicher zu sein und er ist das beste Beispiel dafür was passieren kann wenn ein Hund gegen seine Natur leben muß.

Den einzigen Rat den ich Dir geben kann ist das Du es mit einer Schlingleine versuchst. Es ist bestimmt leichter ihr eine Schlinge über den Kopf zu streifen.

Schön das sich wenigstens einer Gedanken um das arme Tier macht.

Das der Hund im Zwinger untergebracht ist weil er nicht erzogen ist verstehe ich gar nicht denn das er nicht erzogen ist liegt doch an Deinen Eltern.

Mir scheint Deine Mutter verwechselt Ursache mit Wirkung.

LG

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Kommentar von Mimifoxy
10.06.2016, 21:41

Dankeschön! Ich verübel es ihr auch nicht, ich weiß das sie nichts dafür kann :( Meine Oma meinte auch das es ihr draußen ja sowieso besser geht als drinnen, weil sie da Auslauf hat, allerdings darf sie immer nur nachts raus wann sie will und auch nicht in den ganzen Garten (wir haben einen sehr großen) sondern auch nur in einen bestimmten Teil.

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Kommentar von Einafets2808
10.06.2016, 21:56

Auslauf in einem Zwinger , das Kerlchen tut mir nur leid 😨😰😞

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Kommentar von maulwurfsohr
11.06.2016, 10:10

"Den einzigen Rat den ich Dir geben kann ist das Du es mit einer Schlingleine versuchst. Es ist bestimmt leichter ihr eine Schlinge über den Kopf zu streifen."

Das ist finde ich keine Lösung, das ist mal wieder nur so, dass der Mensch es sich damit einfacher machen würde, aber der Hund hätte nach wie vor kein gutes Gefühl beim Anleinen. Ich würde versuchen dem Hund die Sache mit dem Anleinen schmackhaft zu machen, nimm Leckerlis (wirklich gute Leckerlis, denen der Hund nicht widerstehen kann ;) und gehe behutsam vor. Das heißt, zeige ihm erstmal nur die Leine (nur in der Hand halten und ihm vor das Gesicht halten sodass er sie wahrnimmt) und gib ihm ein Leckerli, das machst du einige Male hintereinander. Dann gehst du ein kleines bisschen mit der Hand und der Leine darin auf den Hund Richtung Halsband zu und belohnst ihn wieder mit Leckerlis. Aber noch nicht die Leine festmachen. Nimm die Leine dann wieder etwas zurück, so merkt der Hund das die Leine nichts schlimmes ist und verknüpft sie neu mit was positivem, nämlich Leckerlis. Wenn der Hund sich positiv verhält dann kannst du schon mal probieren die Leine zur Öse am Halsband zu führen. Wenn du an irgendeinem Punkt merkst, dass der Hund nach wie vor Angst oder aggressives Verhalten zeigt dann gehe wieder einen Schritt im Training zurück. Es ist denke ich besser wenn du dann einfach später nochmal mit dem Training weitermachst um den Hund nicht gleich zu überfördern. Wenn du dazu noch Fragen hast stehen ich gern zur Verfügung :) LG

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Wie wäre es denn mit einem Geschirr? Das bekommt man besser zu fassen und ein Geschirr ist für den Hund immer angenehmer als ein Halsband.

Ansonsten mit viel Geduld und Leckerchen versuchen. 

Viel Glück! 

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Kommentar von Mimifoxy
10.06.2016, 21:52

Dankeschön, werde ich aufjeden Fall mal ausprobieren.

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Verbinde das Anleinen mit etwas Positivem. Gib ihr dierekt danach ein Leckerchen. Natürlich NICHT,wenn sie gerade schnappt. das musst Du energisch unterbinden. Und bitte nicht von oben herabbeugen,sonder in die Knie gehen um möglichst auf Augenhöhe zu sein. Dann wirkst Du nicht so bedrohlich. Bitte seitwärts nähern oder heranrufen,nicht frontal.

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Kommentar von Mimifoxy
11.06.2016, 13:25

Ok, danke!

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mach  dir aus  einem kurzen stück leine  eine  kurzleine( ca gute  20 cm lang )mit karabiener  dran , die immer an dem halsband  dran bleibt   .daran kannst du sie  dann schneller und  unkomplizierter anleinen-mit  der lauf( langlauf) leine -

aber   viel  wichtiger ist  doch , dass  das tier endlich keine angst mehr  vor  übergriffen und schlägen hat.

setz  dich zu ihr in den käfig-- beachte sie dabei garnicht  . nimm ein buch mit oder ne gute zeitung und lies laut  vor  -- so  vor dich hin ..  die hündin soll merken-- da ist jemand , der  tut mir aber nichts -- versuch sie erst mal tagelang NICHT  anzufassen --auch wenn sie  sich zu dir legt ,  laß sie links liegen,  guck sie nicht an ,  sie ist eigentlich luft  für  dich -- so  hat sie das gefühl NICHT  bedrängt zu werden ,  SIE kann entscheiden ,wie dicht sie  zu dir kommen  möchte und wie lange sie in deiner nähe sein will .  das kann anstrengend werden  aber so ein jacky  lebt auch mal 18 jahre , das wären dann immer noch 7 jahre   die es sich doch lohnt  dem tier noch  angstfrei zu machen, du solltest möglichst  täglich1-  2  stunden mit im käfig  sitzen

wenn sie sich nach einigen tagen  ganz angstfrei neben  dich legt,  OHne  sich zu unterwerfen ( das bedeutet  das auf  den rücken legen )   dann schieb ihr mal ein leckerchen zu , aber auch wieder ohne angucken  , ohne ansprechen -- einfach so  .

mit  der zeit  kannst du  dann leckerchen  vor sie hinlegen  , sie auch dabei ansehen -ganz  flüchtig -  aber sie selber entscheiden  lassen ,ob sie es aus  welcher entfernung nehmen  will -- all das gibt ihr sicherheit --"" die tut mir nichts , der kann ich vertrauen ""

viel . wird sie dann sogar so lieb  , dass  sogar deine mutter bereit ist, sie mit ins haus  zu nehmen , denn für  11 jahren ist es  nachts  doch ganz schön kalt  draussen,  zu kalt  für einenhund , der KEINE unterwolle hat  und darum schnell  friert und dann auch krank werden kann --aber  das liegt ja noch in weiter  ferne.

mach nichts mit gewalt  -nimm dich zurück -und  laß  dem tier die zeit , die es braucht um sicherheit zu bekommen .

draussen immer  wieder mit leckerchen belohnen , wenn du sie  an der langlaufleine  heranrufst  und  sie dann auch  kommt -  draussen sollte sie an einer langlaufleine  ihrem laufdrang nachgeben  können.

es  gibt  nichts  was  man mal eben so schnell erledigen -verändern lann  bei einem total verängstigtem tier   darum LAAAAANGSAAAAM   alles angehen  

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Kommentar von Mimifoxy
11.06.2016, 13:29

Ok erstmal danke für die Antwort, aber eigentlich glaub ich nicht das sie Angst oder ähnliches vor mir hat (kann natürlich auch sein das ich mich irre) denn sie kommt so gut wie immer zu mir wenn ich in ihrer Nähe bin, springt auf meinen Schoß und wenn ich sie manchmal ignoriere (also ohne sie zu streicheln an ihr vorbeigehe) jault sie immer sofort...

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Bei einer 11 jährigen Hündin mit so viel schlechter Erfahrung wirst du nicht mehr viel ändern können. Höchstens mit professioneller Hilfe

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Kommentar von Mimifoxy
10.06.2016, 21:22

Naja, sie hatte aber halt eben nicht wirklich schlechte Erfahrung mit mir, könnte ich nicht irgendwas versuchen?

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Kommentar von Mimifoxy
10.06.2016, 21:28

Hm ok danke, aber ich denke nicht das ich an genug Geld für sowas bekommen würde...

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ganz ehrlich....warum gebt ihr den hund nicht ab, damit sie in ihren letzten jahren noch ein schönes leben hat..keine soziale bindung zur familie, zwingerhaltung, angst...das bekommst du mit deinen eltern nie alleine hin wenn sie nicht mal ins haus darf...und wenn es dich nach 10 min. schon nervt geb ihr doch in einer anderen familie ne chance

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Kommentar von Mimifoxy
10.06.2016, 21:25

Ich denke ich habe mich etwas schlecht ausgedrückt, sie hat keine Angst vor irgendwem aus unserer Familie, nur vor meinem Opa hat sie etwas mehr als Respekt und ich verübel ihr keineswegs das sie sich nicht anleinen lässt, ich weiß nur das sie es besser könnte, wenn sie richtig erzogen worden wäre.

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Kommentar von Mimifoxy
10.06.2016, 21:35

Ich bin vielleicht nicht irgendein Profi, aber ich glaube ich kann noch behaupten das sie Vertrauen zu mir besitzt und auch sonst kein verängstigter Hund ist, auch wenn das aufgrund der Bedingungen vielleicht erstmal so klingt, aber sie ist sehr kontaktfreudig und hat weder Angst vor irgendwelchen Familienmitgliedern noch vor anderen Hunden, das einzige vor dem sie wirklich Angst hat sind Stöcke, das liegt an meinem Opa, aber dagegen konnte ich mit 6 leider nicht viel machen.

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Kommentar von Mimifoxy
10.06.2016, 21:51

Ja sie lebt in einem Zwinger, aber immerhin ist meine Familie so gnädig, dass sie nachts die ganze Zeit draußen sein darf wenn sie möchte. Sie lebt nicht drinnen, aber sie weiß trotzdem wer ihre Familie ist denn sie kennt uns alle seit ihrer Geburt und auch wenn ihr Leben nicht ideal ist hatte sie es nie schlecht. Ja sie hat Angst vor Stöckern, aber ich weiß nicht warum das jetzt irgendwas mit anleinen zutun hat. Es ist auch nicht so das sie keine anderen Hunde kennt, ich wohne in einer Gegend wo oft Leute mit ihren Hunden spazieren gehen und sie hatte auch mal einen Hund mit dem sie sich sehr gut verstanden hat, der ist allerdings verstorben. Sie hat seit 11 Jahren jeden Tag ihre Familie um sich, wenn auch nicht die ganze Zeit, aber man kann nicht sagen das sie nur schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht hat, die waren ausschließlich mit meinem Opa. Erzogen ist sie nicht sehr gut, ich habe jedoch 2 Jahre lang mit ihr Agility gemacht und das hat sie auch sehr gut gemacht, allerdings würde es meiner Mutter irgendwann zu teuer, dafür kann ich leider auch nichts.
So nur mal um das so zu sagen: Sie hat kein ideales Leben und das weiß ich auch, allerdings ist sie keinesfalls ein Hoffnungsloser Fall.

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Kommentar von Mimifoxy
10.06.2016, 21:59

Ok, aber ich habe mit meiner Mutter schon öfter darüber geredet und sie meinte das sie rein dürfe wenn sie stubenrein wäre und wenn ich das nur hinkriege würde meine Mutter mir vielleicht auch helfen...

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