Was tun wenn der Gerichtsvollzieher fälschlicherweise kommt?

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2 Antworten

hast du dir den entwerteten Titel aushändigen lassen?

Wenn nicht, umgehend nachholen.

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Kommentar von franneck1989
13.01.2016, 09:21

Im gleichen Atemzug natürlich den Gläubiger auffordern, die Pfändung umgehend zurück zu nehmen.

Schadenersatzansprüche behältst du dir natürlich vor

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Wenn du deine Schuld pünktlich bezahlt hättest, wäre dir das alles erspart geblieben. Die Mühlen beim Gericht mahlen langsam und gründlich, da hast du jetzt eben Pech gehabt, dass deine Gläubiger das Mahnverfahren nicht rechtzeitg aufheben konnten. Dein Chef kann am wenigsten dafür, er kann doch nichts machen, wenn für dich eine Lohnpfändung beantragt wird, er hat es ohne solchen Verwaltungskram viel einfacher. Die Anzeige kannst du dir ersparen, denn es ist sicher, dass du hier den Kürzeren ziehst.  

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Kommentar von franneck1989
13.01.2016, 09:20

Wenn du deine Schuld pünktlich bezahlt hättest, wäre dir das alles erspart geblieben

Er hat doch seit mehreren Wochen gezahlt.

dass deine Gläubiger das Mahnverfahren nicht rechtzeitg aufheben konnten.

Mahnverfahren?

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Kommentar von mepeisen
13.01.2016, 17:37


Die Mühlen beim Gericht mahlen langsam

Normalerweise dauert es maximal 2 Wochen, bis ein Antrag auf PfÜB beim Arbeitgeber eintrifft. Ausnahmen mag es geben. Aber die Wahrscheinlichkeit ist extrem hoch, dass der Gläubiger bereits befriedigt war, als er den Antrag bei Gericht gestellt hatte. Im Endeffekt kommt es hier aber ausschließlich auf den Zeitablauf an für die Frage, ob überhaupt etwas zu zahlen ist.

Ganz grundsätzlich darf sich der Gläubiger nicht doppelt befriedigen lassen. Deine Angabe, dass man nun Pech gehabt hat, ist vollkommener Blödsinn.

Auch hat das gerichtliche Mahnverfahren erst mal absolut nichts mit einem Gerichtsvollzieher zu tun. Der ist da weder am Anfang, noch in der Mitte, noch am Ende irgendwie involviert. Das Mahnverfahren ist längst abgeschlossen und der Titel erstellt, bevor man als Gläubiger überhaupt einen PfÜB beantragen darf. Diesen beantragt man nach abgeschlossenem Mahnverfahren mittels Titel beim Gericht und selbiges lässt dann via Gerichtsvollzieher den Pfändungsbeschluss beim Drittschuldner (Arbeitgeber) und kurze Zeit später beim Schuldner zustellen.

Deine Querverweise und deine Vermengung von diesen Vorgängen haben mit der Realität nichts zu tun.

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