Meine Freundin macht gerade ihren Führerschein. Sie ist am Verzweifeln, weil der Fahrlehrer sie nur anbrüllt und niedermacht, wenn ihr Fehler unterlaufen. Sie denkt bereits, dass sie für das Autofahren nicht geschaffen ist. Was kann ich ihr sagen, wie sie sich verhalten sollte?
Zurückbrüllen würde ich nicht, weil ich mich nicht auf das Niveau des Fahrlehrers begeben würde!
Ich würde die Fahrschule kündigen. Ausserdem würde ich mich erkundigen ob es sowas wie eine Fahrlehrervereinigung gibt und mich bei der über den Fahrlehrer beschweren. Wo gibt es denn sowas, daß man sich von jemand anschreien lassen muß?!
Ach ja, wenn es nicht seine Schule ist sondern er dort nur angestellt würde ich mich natürlich zusätzlich noch bei der Schule beschweren. Ggf. als Kündigungsgrund in die Kündigung schreiben.

Fahrschule wechseln !!
sunpoint am 15. Februar 2008 14:45 ...aber vorher noch einmal zurückbrüllen !
auf so ein Niveau würd ich mich nicht runterlassen, das geht ja wohl gar nicht. Meinen Kindern predige ich ständig: wer plärrt, hat Unrecht.
sunpoint am 15. Februar 2008 14:54 ...in dem Fall ist einmal Brüllen erlaubt: ich wollte nicht den Panzerführerschein für die Bundeswehr machen
In Anbetracht der Tatsache, dass auf der einen Seite der Führerschein ein Heidengeld kostet und man daher einen gewissen Service erwarten darf und auf der anderen Seite Niedermachen und Anbrüllen in keinster Weise eine pädagogische Maßnahme ist, die auch nur ansatzsweise zum Erfolg führen wird, würde ich Deiner Freundin einen sofortigen Wechsel des Fahrlehrers oder der Fahrschule vorschlagen.

Zurückbrüllen und die Fahrschule wechseln -
Richtig. Vorher würde ich aber noch die Karre gegen nen Baum fahren.
knetartpunktde am 15. Februar 2008 15:32 Bist du schon mal gegen einen Baum gefahren ?
Sofort den Fahrlehrer wechseln. Das muß man sich nicht gefallen lassen, man zahlt ja reichlichst für so eine Fahrstunde.
Wenn nicht der Fahrlehrer auch gleichzeitig der Chef ist direkt beim Chef beschweren und einen anderen Fahrlehrer verlangen. Ansonsten sagen vielen Dank und auf Wiedersehen. Schließlich gibt es genügend andere Fahrschulen mit einen besseren Service.

Ich habe sogar meinen Fahrprüfer angeraunzt. Allerdings musste ich dann auch zweimal wiederholen.

Wat ne Frage !
SOFORT wechseln und jegliche finanzielle Dinge einstellen !!
Alle !!! Seine Dienstleistung ist insuffizient !!!! Streich die Gelder !!!

Sofort wechseln - meinem Fahrlehrer würde sowas nie einfallen!!

Der "Fahrlehrer?", ist seinem Job nicht gewachsen.
Einfach die Fahrschule wechseln. Es gibt sehr viele nette und kompetente Fahrlehrer/Innen.
Ja nicht aufgeben. Viel Erfolg!

Auf jeden Fall mit dem Eigentümer der Fahrschule sprechen. Ansonsten würde ich auch den Wechsel vorschlagen.
Fahrschule wechseln!
Der Typ scheint ja ungeeignet als Lehrer zu sein.
Wenn es ein angestellter Fahrlehrer ist, kann sie auch noch bitten, daß ihr ein anderer Lehrer zugeteilt wird. Sonst sollte sie ihre Kündigung mit genau der Begründung aussprechen - damit der Typ mal Druck bekommt.

Bei der nächsten Autobahnfahrt mit starrem Blick 10 Minuten lang seine Weisungen ignorieren (Geschwindigkeit nach eigenem Ermessen wählen).
auchmama am 15. Februar 2008 15:04 ....die Nerven hätte ich nicht....

Das Problem hatte ich auch und ich habe die Fahrschule gewechselt. Der neue Fahrlehrer musste erstmal mal Selbstbewußtsein aufbauen und hat mir jedesmal neue Witze erzählt und mir ein sicheres Gefühl gegeben. Ich habe dann auch die erste Prüfung mit Leichtigkeit bestanden. Viel Glück!

Meine Tochter hatte dasselbe Problem. Ich habe ihr geraten, den Fahrlehrer mal daran zu erinnern, daß sie Kundin und er Dienstleister ist. Ausserdem hat sie ihm noch gesagt, daß er pädagogisch unfähig ist, wenn er sich nicht auf Fahranfänger und deren Fehler einstellen kann. Danach war Ruhe.
Ditirgerät einstecken und das Alles aufnehmen. Dann zum Anwalt. Was hier der Fahrlehrer abzieht ist unterste Schublade. Wenn hier dann auch noch beleidigende Worte fallen..... Dann würde ich das Gespräch zu Anderen Fahrschülern suchen um zu erfahren, ob der Fahrlehrer hier auch so austickt. Ich kenn so einen Fall, da hat der Fahrlehrer nur rumgebrüllt, sexuelle Beleidigungen von sich gegeben usw. Tja der Typ ist nicht mehr Fahrlehrer.....
Tur mir leid, dass ich hier so ein "altes" Thema aufwärme (es ist ja immerhin schon August), aber ich habe das selbe Prolbem.
Ich hatte gestern eine Fahrt mit meinem Fahrlehrer, der mich ohne Pause angebrüllt hat. Mein Fahrverhalten wäre "scheiße" und ich schalte "beschissen". Außerde hat er mir circa 30 mal unterstellt, ich würde ihn verarschen wollen (mit meiner Fahrweise). Also neben der mehr als lauten und unfreundlichen Tonart ist er auch noch ausfallend geworden.
Hintergrund: Das war die zweite Fahrstunde in meinem gesamten Leben und die erste im öffentlichen Verkehr, von 17 bis 18:30, also zur absoluten Stoßzeit bei schönem Wetter (Radfahrer, Fußgänger, Kinder...).
Ich habe mich heute bei der Fahrschule über den Lehrer beschwert, wo man mir sofort einen anderen Fahrlehrer zugeteilt hat. Darüber bin ich zwar sehr froh, trotzdem fühle ich mich jetzt sehr verunsichert. Ich muss ja zugeben, dass ich nicht fehlerfrei gefahren bin, mir ist auch einmal das Auto abgestorben. Aber ich denke, dieses Verhalten ist nicht angebracht.
Die Fahrschule ist ein Dienstleister, für den man viel Geld bezahlt. Ich bin Kunde und habe das Recht, wie ein Kunde behandelt zu werden (der Kunde ist König...). Also meiner Meinung dürfte mich der Fahrlehrer selbst dann nicht anschreien, wenn wir uns überschlagen und er in Flammen steht, sorry... immerhin bezahle ICH sein Gehalt. Zwar nicht direkt, aber doch.
Update: Der Fahrlehrer hat gestern um circa 20:00 Uhr abends bei mir zuhause angerufen und verlangt, mit meinem Vater zu sprechen. Also ich ihn gefragt habe, aus welchem Grund, hat er gesagt, dass es eine Frechheit sei, ihn einfach so "hinter seinem Rücken" in den Wind zu schießen (obwohl der Besitzer der Fahrschule das ganz klar gesagt hat: wer sein Fahrlehrer wechseln, braucht es nur im Büro zu sagen...)
Daraufhin hat er mit meinem Vater geredet, dem er auch wieder erzählt hat, dass ich ihn verarschen wolle und das alles, was ich über ihn gesagt habe, "blöde Rederei" sein, wortwörtlich.
Ich finde es mehr als unangebracht, dass ein Dienstleister (ein Unternehmen) einen zahlenden Kunden anruft, um sich zu beschweren. So etwas habe ich in meinem Leben noch nicht gehört. Ich habe im vergangenen Juni in einer fünfjährigen Handelsakademie meine Matura (Abitur) gemacht und weiß daher, wie man mit Kunden umzugehen hat. Es sollte eigentlich das Ziel sein, den Kunden zu besänftigen und nach Möglichkeit zu behalten. Das wird hier aber anscheinend anders gehandhabt.
Ich finde es dürfte sich keiner wundern, wenn ich jetzt die Fahrschule wechseln würde. Ich habe es nicht vor, ich will einfach in Ruhe meinen verdammten Führerschein machen. Aber diesen Anruf finde ich einfach unangebracht, es ist eine Frechheit. Und ich bin sicher, dass der Besitzer der Fahrschule (mein (mittlerweile) ehemaliger Fahrlehrer ist da nämlich nur angestellt) NICHTS davon weiß. Den Auftrag, sich beim Kunden zu beschweren (das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen), hat der Besitzer sicher nicht erteilt.
Was meint ihr dazu?