Frage von polina93, 111

Was tun wenn der Chef fragt, weshalb man oft den Job gewechselt hat?

Hallo :) Also ich habe ein folgendes Problem. Auf meinem Lebenslauf bei den Beruflichen Erfahrungen stehen naja.. 9 Stellen drine die ich gewechselt habe. Es ist schon peinlich genug diesen Lebenslauf zu verschicken. Wenn mich der Chef fragen würde, weshalb ich so oft den Job gewechselt habe, weiss ich echt nicht was ich ehrlich gesagt darauf antworten soll.

Könnte ich den Lebenslauf kürzen und irgendwie etwas sagen was glaubwürdiger klingt? weil So ist es mega schwer eine Stelle zu finden wenn man 9 Jobs gewechselt hat. :(

Antwort
von Centario, 61

Ja du kannst es verändern, nur mußt du unter Umständen mit den Folgen leben. Könnte ein Kündigungsgrund sein und wie die Agentur dazu steht weiß ich nicht.

Antwort
von dirksowieso, 6

Es ist einem Arbeitgeber relativ egal was du vorher gemacht hast, ihm geht es mehr darum wie die Zeit davor ausgefüllt war also ob du irgendwas gemacht hast oder auf der Couch gelegen hast.

Klar sieht ein Lebenslauf der Aussage darüber gibt das du mehrmals den Arbeitsplatz gewechselt hast auch nicht unbedingt vorteilhaft aus, denn es erweckt auch den Anschein als wärst du besonders sprunghaft aber das wird von Arbeitgeber zu Arbeitgeber ganz unterschiedlich gewertet.

Heute ist es generell schwierig Arbeit zu finden weil es Unmengen an Bewerbern gibt die sich auf eine Stelle bewerben, so dass viele Arbeitgeber gar nicht mehr alle Bewerbungen lesen.

Also waren es vor ein paar Jahren vielleicht noch 20 Bewerbungen sind es heutzutage ca. 200 pro Jobangebot.

Und ist der Tag des Bewerbungstopps erreicht greift man quasi via Lostrommel in den Stapel wo maximal 10 Bewerbungen rausgepickt werden. Sind die alle grottig werden weitere 10 rausgepickt aber meistens entscheidet sich das schon in der ersten Runde d. h. von diesen 10 kommen maximal 5 in die engere Wahl und die lädt man ein.

Um deine Bewerbung etwas zu verschönern kannst du aber auch tricksen und das ist durchaus nicht so schlimm wie es klingt, wenn du denn wirklich nur aus den Beschäftigungsverhältnissen ausgeschieden bist, weil es dir da zu blöd war also nix geklaut oder dir sonst irgendwas hast zu schulden kommen lassen.

Und zwar kannst du diese 9 Tätigkeiten im Rahmen einer Zeitarbeitsfirma verkaufen indem du sagst ich war bei der ZAF sowieso (sollte eine größere sein die nicht in deiner Stadt angesiedelt ist weil eventuell kennt man sich - AG und ZAF -  sogar) angestellt und wurde in diese Betriebe vermittelt was aber leider immer nur befristet war auf Monate xy usw. was du natürlich irgendwann satt hattest und deshalb da weg bist, denn du suchst ja Arbeit für immer.

Wichtig ist das die ZAF wirklich existiert, denn möglicherweise will er mal was nachfragen und dann rafft er das es ein Fake ist.

Aber keine Sorge bei ZAF’ s müssen Daten nach einer gewissen Zeit gelöscht werden, d. h. wenn das ganze sowieso schon einige Jahre her ist wird man ihm ohnehin auch keine Auskunft mehr über dich geben können außer du würdest aktuell dort arbeiten.

Andere Lösung wäre einfach zu sagen du warst da und da aber wurdest entweder 1. aufgrund sinkender Auftragslage entlassen weil du als letzte eingestellt wurdest oder aber 2. Firma xy ging Insolvenz also Pleite oder 3. es war generell nur eine Stelle für die Dauer einer Krankenvertretung (Mutterschaftsurlaub z. B.).

Check doch mal ob alle Firmen noch am Markt sind wo du mal gearbeitet hast – es würde mich nicht überraschen wenn die ein oder andere nicht mehr existiert.

Ich habe tatsächlich ein paar Firmen hinter mir die es inzwischen gar nicht mehr gibt (bin aber auch schon älter) also so ungewöhnlich ist es nicht.

Solange alles plausibel klingt hat man nichts zu befürchten wichtig ist nur das man das später nichts verdreht also schon das ganze etwas auswendig lernt damit man bei möglichem nachhaken nicht ins schleudern kommt, weil man die Daten verdreht. Abraten würde ich aber davon eine Arbeitsstelle zu erfinden, denn möglicherweise fragt der AG genau da nach weil er es selbst mal gemacht hatte und wenn du nichts darüber sagen kannst, weil dir die Materie fremd ist hast du verloren.

Und es gab tatsächlich schon Leute die das so gemacht hatten und dadurch aufgeflogen sind – eine meiner Ex, Ex, Ex war beim Arbeitsamt tätig daher weiß ich das (wurde dort angezeigt) und es gab auch schon den Fall wo einer seine gesamte Vita erfunden und trotzdem Arbeit gefunden hatte – auch das weiß ich von ihr da sie ihn sogar persönlich kannte – und zwar hatte er einige Jahre rein gar nichts getan, weil er, solange er jung war, lieber surfen ging und gab später einfach vor im Ausland (genauer die USA) gearbeitet zu haben und das klappte weil er einerseits fließend Englisch sprach und man in den USA keine Zeugnisse erhält wie bei uns. Und so erfand er einfach Firmen was niemand anzweifeln konnte – ich hab aber vergessen um was er sich
damals beworben hatte).

Es geht also durchaus auch so.

Und am Ende wird dir das auch keiner übel nehmen, denn du hast ja keinen Mord begangen sondern lediglich deinen Lebenslauf geschönt um Arbeit zu finden und wenn du erstmal drin bist und deine Sache gut machst wird der AG das später auch nicht mehr hinterfragen.

Und zur Frage ob das Arbeitsamt oder wer auch immer das gutheißen würden ist zu sagen das es denen herzlich egal ist was du tust solange du dadurch Arbeit findest und sie zudem auch nichts davon erfahren können da es unter dem Mantel des Datenschutz fällt.

Letzte Alternativen wären wenn du doch Angst hast das umzusetzen eine MichSeite zum Lebenslauf zu erstellen wo du dich und den Grund für deine Jobwechsel beschreibst (das machen einige wenn ihr Lebenslauf Lücken aufweist) und generell würde ich dir einfach raten vorher mal ein Praktikum bei der Firma zu starten damit du vorher einen Eiblick in die Firma bekommst und nicht schon wieder nach einiger Zeit da weg willst dann hat man übrigens auch besser Chancen bei einer Bewerbung da sie jetzt größeres Augenmerk darauf legen.

Antwort
von Apfel45, 60

Hey,


also ich würde das eher für gut heißen als Chef, wenn Du oftmals den Job gewechselt hast. Andererseits aber auch etwas schlecht - man muss halt die Gründe für die Wechsel wissen. Wieso hast Du denn eigentlich oft gewechselt, wenn ich fragen darf?

Wenn Du das gut begründen kannst, dann würde das, denke ich, kein Problem darstellen.

Dadurch dass Du oft gewechselt hast, bringst Du natürlich viel Erfahrung aus verschiedenen Bereichen mit und profitierst damit natürlich auch. Du bist vielfältig, offen für neues und kannst Dich somit vermutlich auch schnell anpassen.

Liebe Grüße



Kommentar von polina93 ,

weil ich nichts passendes gefunden habe und die leute waren mir zu doof... ich weiss auch das kann ich nicht bringen.. ich bin echt speziell.. habe eifach nicht gewusst was zu mir passen würde.. und jedes mal war ich nach 3-7 monate weg.. jetzt weiss ich nicht recht welche antwort den am besten wäre.... :s

Kommentar von Apfel45 ,

Hey,

ja, das kann mal passieren, oder auch mehrere Male :-) Kein Grund aber zur Sorge.

Denn auch das bringt einen Vorteil. Du warst in einer Orientierungsphase, um den passenden Bereich zu finden, was zu Dir passt. Bei Deinen vorigen Stellen bist Du leider nicht glücklich geworden. Sei es in der Kollegialen-Struktur oder auch allgemein in dem Bereich - alles hat zur Orientierung gedient und somit hast Du dann immer ein Wechsel unternommen, um herausfinden zu können, was zu Dir passt.

Mein Tipp für Dich, damit Du den Chef nicht auf den ersten Blick verunsicherst durch das häufige Wechseln: Schlage ihm vor, dass Du erstmal ein kleines Praktikum in seinem Betrieb machst. Du begründest die Aussage damit, dass Dir Deine Fehler in der Vergangenheit nicht mehr passieren sollen und Du somit vorab durch ein Praktikum erstmal den Bereich/ die Bereiche und allgemein den Betrieb kennenlernen kannst. Nachdem Praktikum hast Du dann eine aussagekräftige Entscheidung und kannst Dich dann für oder gegen den Betrieb / Bereich entscheiden. Somit kann der Chef sich auch ein Bild von Dich machen, wie Du Dich in seinem Betrieb machst und Du selbst natürlich auch.

Das wäre meiner Meinung nach der optimalste Weg :-)

Liebe Grüße


Kommentar von konstanze85 ,

Nichts gegen die Fragestellerin, aber wenn sie, wie sie schreibt, so oft gewechselt hat, weil sie nichts Passendes gefunden hat und ihr die lLeute zu doof waren, würde ich eher vom genauen Gegenteil ausgehen, als davon, dass sie sich schnell anpassen kann. Sobald ihr etwas oder jemand nicht passt, ist sie weg:)

Kommentar von Apfel45 ,

Na gut, da habe ich mich wohl eher falsch ausgedrückt. Mit dem Anpassen meine ich viel mehr, dass die Fragestellerin sich viel mehr an neue Arbeitssituationen anpassen kann. Somit ist sie schnell einzulernen und bringt natürlich auch Erfahrungen aus zahlreichen vorigen Betrieben / Arbeitsabläufen mit und kann sich somit schon sehr gut in dem arbeitstechnischen Bereich recht schnell anpassen.

Liebe Grüße

Antwort
von konstanze85, 31

Das könnte nur zu unangenehmen Fragen führen,wenn Du noch jung bist. Wenn die Zahl hinter Deinem Nick Dein Geburtsjahr ist, dann bist Du ca. 22, das wäre schon eftig mit 9 Jobs.

Hast Du denn auch 9 Arbeitszeugnise? und wie sehen die inhaltlich aus? Sind es gute Zeugnisse?

Du könntest bei dem einen oder anderen Job sagen, dass es sich von vornherein um befristete Jobs gehandelt hat und/oder, dass Du aufgrund eines Minderbedarfes des Unternehmens gekündigt wurdest.

Wärst Du älter, könntest Du die ältesten Zeugnisse weglassen.

Außerdem stellt sich die Frage, ob alle Jobs in demselben bereich waren?

Im Grunde brauhst Du nur die Zeugnisse reinlegen, die für die aktuelle Stelle relevant sind

Expertenantwort
von judgehotfudge, Community-Experte für Beruf & Bewerbung, 19

Hallo polina93,

wenn man keine gute Papierform vorzuweisen hat, muss man eben auf anderem Wege überzeugen, z. B. durch persönliches Auftreten.

Ich empfehle Dir deshalb, mit den in Frage kommenden Unternehmen am besten persönlich (oder bei großen Unternehmen telefonisch) Kontakt aufzunehmen und so in Erfahrung zu bringen, ob es dort für Dich passen
könnte. Falls Du dann noch eine schriftliche Bewerbung brauchst, solltest Du darauf große Sorgfalt verwenden (erste Arbeitsprobe!) und jemanden um Rat fragen, der sich damit auskennt.

Durch den persönlichen Zugang machst Du im Bewerbungsverfahren schon mal die ersten Punkte in Sachen Initiative und Kontaktfreudigkeit, und darüber hinaus hast Du dann einen ersten Kontakt, weißt, an wen Du schreiben musst, kannst Dich im Anschreiben darauf beziehen und bist dann für denjenigen schon nicht mehr total fremd. Und falls Du irgendwelche Fragen hast, die Du schon vor der schriftlichen Bewerbung klären möchtest, hast Du damit auch die Gelegenheit dazu.

Aber auch im negativen Fall, falls es also dort keine Ausbildungsmöglichkeit für Dich gibt oder Du kein Interesse mehr daran hast, nachdem Du dort warst, hättest Du einen Vorteil, und zwar könntest Du Dir Zeit und Kosten für die schriftliche Bewerbung sparen.

Falls Du eine schriftliche Bewerbung brauchst, stellst Du am besten erstmal Deinen Entwurf hier ein und fragst nach Verbesserungsmöglichkeiten. Erfahrungsgemäß gibt es immer noch was zu verbessern. Anregungen findest Du z. B. hier: karrierebibel.de/bewerbung-fuer-ausbildung/

Von einer Manipulation Deines Lebenslaufs rate ich Dir dringend ab. Das ist ein Grund für eine fristlose Kündigung, wenn es rauskommt. Und wenn Dir einmal so was passiert ist, wird es danach auch nicht unbedingt leichter, einen Job zu finden.... ^^

Antwort
von Stahlregal, 36

Naja wenn du den lebenslaif kuerzt fragt sich halt der chef was in der zeit passiert ist, die du nicht angegeben hast. Komm aufs selbe raus.
Interessant ist warum du gewechselt hast und warum du es nicht deinem zukuenftigen chef sagen moechtest. Ganz generell ist das denke ich nichts negatives.

Antwort
von Kuestenflieger, 37

wer nur jobs macht , nichts gelernt hat , der muß halt des öfteren wechseln wenn er sich nicht bemüht .

Kommentar von polina93 ,

das ist keine antwort auf meine frage

Kommentar von Kuestenflieger ,

das erkärt sich doch allein und ihre antwort per@apfel45 sagt genug über sie aus.

Antwort
von Christian1309, 30

Weil sie der besetzt Chef der Welt und sind;)

Kommentar von polina93 ,

vielleicht bin ich zu blond um diesen satz zu verstehen.. aber danke -.^

Antwort
von Haarerauf, 39

Frage : WARUM hast Du denn so oft die Stelle gewechselt ?

Oder - welche Stellen waren das ?

( Das ist k e i n Vorwurf, nur eine Information, die ich brauche, um Dir eventuell einen Rat geben zu können )


Kommentar von polina93 ,

weil ich nichts passendes gefunden habe und die leute waren mir zu doof... ich weiss auch das kann ich nicht bringen.. ich bin echt speziell.. habe eifach nicht gewusst was zu mir passen würde.. und jedes mal war ich nach 3-7 monate weg

Kommentar von Haarerauf ,

und was hast Du - ungefähr - gemacht ?  Immer in etwa das Selbe , oder extrem verschiedenes ?

Antwort
von Nargisfan, 40

Warum hast du die denn gewechselt?

Kommentar von polina93 ,

weil ich nichts passendes gefunden habe und die leute waren mir zu doof... ich weiss auch das kann ich nicht bringen.. ich bin echt speziell.. habe eifach nicht gewusst was zu mir passen würde.. und jedes mal war ich nach 3-7 monate weg

Kommentar von Nargisfan ,

Das ist ja generell nichts verwerfliches. Allerdings müsstest du den Arbeitgeber dann sehr dabon überzeugen dass du das bei ihm nicht auch machen wirst

Kommentar von Stahlregal ,

naja..es gibt ja ne probezeit, in der man gehen kann, ohne probleme. da koennen ja beide parteien schauen. aber ich finde es ehrlich zu sagen, wie es bei dir in der vergangen heit war. du hast nichts zu verlieren.

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