War gerade mit meinem Kind beim Arzt. Es hat sich herausgestellt, dass sie mal wieder einen geröteten Hals hat, Hirnhautentzündung (meine letzte Frage) ist es nicht, sonst hätte sie den Kopf gar nicht nach unten neigen können. Nun frage ich mich wieso sie in letzter Zeit wirklich ständig krank ist, meist Bronchitis oder Angina. Wir sind oft an der frischen Luft, essen Obst und Gemüse usw. Diese Häufung in letzter Zeit (ca. Anfang dieses Jahres) verstehe ich wirklich nicht, sollte ich eine Blutuntersuchung machen lassen? Manchmal sind nicht einmal 2 Wochen Abstand zur letzten Erkrankung. Die Ärztin meint es wäre vielleicht ein Entwicklungssprung, das würde das auch verursachen.

Ich hab die Erfahrunge gemacht, das besonders bei Kindern ein Grund für häufiges Kranksein psychische Ursachen haben kann, wäre das vielleicht möglich?
12 Erkältungen/grippale Infekte im Jahr sind normal für Kinder !! Hat sich vielleicht was im Leben verändert ?? Wenn Kinder z.B. in den Kindergarten kommen, sind sie erstmal öfter krank, weil sie dort mit mehr Erregern in Kontakt kommen. Das stärkt das Immunsystem !! Im zweiten Kiga Jahr sieht das dann schon wieder ganz anders aus !! Diese Phasen hat wohl jedes Kind ....
Nein, sie ist 6. Subjektiv gesehen hat sich nichts geändert.

Ich empfehle Dir aus eigener Erfahrung mit Dauer-Angina beim Kind den Gang zu einem Heilpraktiker. Die haben manchmal diesbezüglich einfach die besser Ideen, was die Unterbrechung der ewigen "Antibiotikum-Spirale" angeht. Habe damit sehr gut Erfahrungen gemacht. Die Anginen sind seitdem ausgeblieben.
DH!
Die Aussage der Ärztin halte ich für völligen Schwachsinn. Blut-Check: Auf jeden Fall! Prüfen: Hat das Kind seelischen Stress? Ich war als Kind dauererkältet. Nix hat geholfen. Es ist erst mit ca. 13-14 Jahren besser geworden- ohne Grund.

Ich würde eine zweite Meinung bei einem anderen Arzt einholen.

Überleg mal, ob dein Kind in der letzten Zeit evtl. Medikamente wie Antibiotika, Antivirenmittel, Erkältungsmittel,Rheumamittel, Beruhigungsmittel oder Nasenspray/tropfen genommen hat. Die von dir beschriebenen Symptome können von diesen Arzneien kommen. Laß dein Kind von der Chemie entgiften und sein Immunsystem wieder regulieren indem du, wie du schon beschrieben hast, viel frisches Obst und auch rohes Gemüse anbietest. Wenn es dein Kind akzeptiert, dann so wenig wie möglich Zuckerhaltiges (Süßigkeiten, Limonaden usw.) Probier es ruhig mal aus, es schadet in keinem Fall. Und Bewegung in frischer Luft und etwas Sonne hilft immer. Alles Gute!
Danke dir sehr. Sie trinkt grundsätzlich am liebsten Wasser, allerdings auch häufig Kakao. An wen muss ich mich wegen Entgiftung wenden?
mcgegner am 24. Mai 2008 20:18 Es gibt wirklich sehr gute Kinderheilpraktiker, aber das muß man glaube ich, alles selber bezahlen. Das mit dem Kakao kannst du evtl. einschränken, denn Milch u. Milchprodukte sind mit Hormonen und natürlich wieder Arzneimittel kontaminiert (die Tiere werden leider gut mit Medikamenten versorgt) versuche es, wenn es nicht anders geht mal mit Schoko-Sojadrunk, der schmeckt echt lecker. Wenn du deinem Kind keine Chemie (Arznei) mehr gibst und es viel vom frischen Obst ißt, entgiftet der kleine Körper meist von selbst sehr rasch.
Danke dir, werde ich ausprobieren.
als erstes würde ich auf Veränderungen im eigenen Umfeld/Familie schauen.Meistens liegen die Ursachen in diesem Bereich.Es muß nicht gleich der Psychologe sein,eine Familienberatungsstelle reicht für den Anfang.
DH!
Hm, das kann sein. Sie ist 3 Jahre jünger als ihr Bruder und hat mich schon einmal angeschrien, dass ich sie doch gar nicht will. Vorausgegangen war, dass ich mit ihr - in meinen Augen gerechtfertigt - geschimpft habe. Dabei liebe ich sie sehr aber sie fühlt das anders. Soll ich denn mit einem 6-jährigen Kind schon zum Psychologen? Oder vielleicht erst mal ich, denn ich scheine ja das Problem zu sein.
Hallo Angora,
ein ganz dickes Lob. Toll das Du das Problem bei dir suchst.
Du kannst jeder Zeit eine Verhaltenstherapie machen. Das bezahlt dir die Kasse in der Regel ohne Probleme.
Aber bespreche ruhig einmal mit der Kinderärztin ob es Sinn macht mit deiner kleinen zum Psychologen zu gehen.
Das läuft bei Kindern anders ab als bei Erwachsenen. Es ist keine Gesprächtherapie an sich.
Was ich gut finde ist eine Spieltherapie. Ich weiß allerdings nicht pb das die Kasse zahlt.
Werde mich auf jeden Fall erkundigen, denn ich möchte auf keinen Fall, dass mein Kind ein Problem hat was ich nicht sehen kann. Nur ist die Scheu doch sehr groß. Meine Befürchtung ist, dass ich dann irgendwie ewig mit meinem Kind zum Psychologen gehe, sprich, dass ich ihr schon sozusagen mitteile, dass ich gar nicht in der Lage bin ihr zu helfen sondern nur Dritte.
Da solltest du dir meiner Ansicht nach keine Sorgen drum machen müssen, wenn deine Tochter eine Bronchitis hat, gehst du ja auch zum Arzt, also warum solltest du nicht zu einem Psychologen gehen, wenn deiner Tochter vielleicht etwas auf der Seele liegt, was sie belastet, aber so nicht lösen kann?
Ich würde dir auch raten, erst einmal mit deinem Kinderarzt darüber zu sprechen, ich meine du müsstest eh zuerst dort hin um dich gegebenenfalls überweisen zu lassen.
Für eine 6jährige ist "Psychologe" kein so "bedrohlicher" Begriff, wie für uns. Du kannst ihr ja auch sagen, Ihr geht zu einem anderen Arzt und hast sie dabei noch nicht mal belogen. Ich habe großen Respekt vor Menschen, die rechtzeitig erkennen, daß sie psychologische Hilfe brauchen! Alles Gute Euch!
Danke dir!