DragonFist am 24.06.2009 um 23:37 Uhr
Mein freund ist vor fast 2 jahren gestorben und muss jeden tag an ihn denken und frag mich wieso er so früh sterben musste (16 jahre).Oft wen ich traurige lieder höre muss ich an ihn denken.Ist es verrückt wen ich selber jetzt an selbstmord denke?

Du solltest mit jemanden ernsthaft darüber reden. Vielleicht hilft Dir eine Therapie.
An Selbstmord zu denken ist nicht der Ausweg.
Kannst Du mit jemandem darüber reden? Sonst solltest Du unbedingt eine Therapie machen. Selbstmord ist auf keinen Fall ein Ausweg

hab das selbst erlebt,is echt hart und jeder hat seine Art mit dem Schmerz klarzukommen..aber zu deiner Frage..ich glaub nich das dein Freund das gewollt hätte das du dich so fertig machst.

das ist sehr schlimm, wenn du ihn so vermisst das du hinterher gehen möchtets! Ich kann es auch auf eine gwisse Art und weise verstehen, aber ich bin damals zum Psychologen gegangen, der hat mir weiter geholfen... Bitte geh auch du zu einem Psycholgen und lass dir helfen, es ist okay zu trauern und auch immer wieder an ihn zu denken, aber es gibt genauso vile schöne dinge die du erlebe kannst wenn du noch unter uns weilst!

Das was passiert ist, ist tragisch. Ich habe selbst mit 15 Jahren meine beste Freundin durch Krankheit verloren und war damals tief depressiv und habe lange, lange gebraucht, um über diesen Verlust hinwegzukommen. Auch ich habe damals an Selbstmord gedacht. Aber das ist mit Sicherheit keine Lösung. Es hilft weder deinem Freund noch dir. Irgendwann wirst du nur noch mir leichter Wehmut an ihn und an die schönen Zeiten, die ihr erlebt habt zurückdenken, aber es wird nicht mehr so schmerzen wie jetzt. Also leb dein Leben weiter und wirf es nicht fort. Denk an die Menschen, die dich lieben und an die schönen Dinge, die dich noch im Leben erwarten. Deinem Freund würde ein Selbstmord gar nichts nützen und er würde dies auch nicht wollen. Alles Liebe für dich.
Natürlich ist das verrückt.
Das würde dein Freund auf keinen Fall wollen.
Es ist schön, dass du dich noch so gut und gerne an ihn erinnerst. Und es ist auch nicht schlimm, wenn du manchmal immer noch traurig bist.
DIese Erinnerung darfst du auch dein Leben lang beibehalten. Aber er ist tot und du darfst dein Leben noch leben.
Wenn du Hilfe brauchst, mache eine Psychotherapie. Ein guter Therapeut kann dir sicher helfen (keine Angst, nicht mit Medikamenten)
hier geht es nicht darum, dass du verrückt bist, sondern darum dass du einen schweren schicksalsschlag erlitten hast und damit nicht zurecht kommst. du brauchst professionelle hilfe ( tipp: pfarrer oder lebensberatung beim diakonischen werk oder eine der vielen selbsthilfegruppen für trauernde) du läufst gefahr eines pathologischen trauerverlaufs und der kann die das leben versauen und tatsächlich todunglücklich machen. suche dir hilfe....
du solltest unbedingt professionelle Hilfe suchen und annehmen, wenn man viel über das was einen beschäftigt redet kann man das Geschehende besser verarbeiten. Vielleicht hast du auch einen Freund der den anderen auch kannte und ihr könnt gemeinsam über ihn und was geschah reden.

Geh bitte zum Psychologen und Nerven Arzt, denn Du machst mir den Eindruck, das Du unter eine schwäre Depression durch machst.

Es ist eine Phase in der du den Tot verarbeitest. Mir ging es vor einige Jahren auch so.

Nein, das ist nicht verrückt - nur den letzten Gedanken solltest Du schnell wegbekommen, weil Dein Freund das bestimmt nicht gut geheissen hätte. Denke immer daran: Dadurch bekommst Du ihn nicht mehr lebendig. Das andere ist vollkommen normal. Meine Mutter ist vor ca. 17 Monaten gestorben und für mich ist es auch heute noch unfassbar. Sowas braucht unheimlich Zeit, wenn man an einem Menschen so stark gehangen hat. Da weigert man sich förmlich zu Bett zu gehen, weil man vor dem Einschlafen immer wieder ganz intensiv daran erinnert wird und die Tränen kommen dann ganz automatisch.
Ich Habe auch sowas durch gemacht nur mein freund ist vor 5 jahren gestorben und ich habe 4 jahre gebraucht bis ich zum Arzt ging und um hilfe gebeten habe und ich habe schon ein selbstmord versuch hinter mir und jetzt bin ich in einer therapie und es geht mir wieder gut. Geh zum arzt und bitte um hilfe
Hallo, über so etwas kommt man wahrscheinlich nie drüber weg aber man kann wahrscheinlich durch professionelle Hilfe lernen damit umzugehen!

Weißt Du, wenn man jemanden verloren hat der einem sehr wichtig war und der einem so nahe stand, wie Dir Dein Freund, gibt es keine "normale" Zeitspanne, dass einem dieser Tod nicht mehr so tief berührt. Oft ist es dann der Fall, wenn man das Gefühl hat, das es sehr ungerecht ist, dass derjenige so jung sterben musste. "Viel zu früh" sind dann die beherrschenden Gedanken. Aber glaube mir, es ist immer zu früh zum Sterben! Denn wer von uns will dies im Normalfall schon, wenn alles stimmt, man gesund & guter Dinge ist?! Oder wenn man jemanden liebt? Für dieses Gefühl der Ohnmacht, das man einfach so Verlassen worden ist, finden sich oft keine Worte. Besonders schwer wird ein Abschied, wenn im schlimmsten Fall der Tod überraschend kam und keine Zeit für einen Abschied blieb, weil es z.B. ein plötzlicher Unfall war. Dann brauchen manche von uns sehr lange Zeit, manchmal auch ein ganzes Leben lang, bis sie sich mit dem Tod des geliebten Menschen versöhnen können. Sie sind oft auch schrecklich böse auf den Verstorbenen, weil er sie einfach allein gelassen hat, so ganz ohne ein Tschüss. Oder sie haben sich vorher gestritten und konnten sich nicht mehr versöhnen. Oder, sie haben noch so viel auf dem Herzen, was sie ihm gern noch gesagt oder gefragt hätten oder auch noch gern würden (als Berater quasi). Oder aber sie vermissen seine Zärtlichkeit, seine Blicke (dann hilf es sehr, wenn man sich von anderen Mal in den Armnehmen lässt) Oder auch alles zusammen kann passieren. Nun stehen sie vorm Grab und haben das Gefühl, das sie selbst von einer Lawine der Trauer überrollt werden, weil dies nicht mehr von Angesicht zu Angesicht möglich ist. Gerade dann kommt dieses kleine leise Gefühl von Fernweh und Sehnsucht nach dem Verstorbenen auf, das man am liebsten selbst in den Tod gehen möchte. Dieses Gefühl, kann manchmal so mächtig werden, das Menschen sich dann auch tatsächlich umbringen, weil sie hoffen, dadurch diesen traurigen, hoffnungslosen Gedanken in ihren Herzen entfliehen zu können. Oft ist es auch so, dass man sich selbst das Leben nicht mehr zugestehen will, frei nach dem Motto "Er kann dies nicht erleben, warum sollte ich es erleben dürfen." Indirekt möchte man sich selbst dafür bestrafen noch am Leben zu sein. Du siehst also, all Deine Trauer, all Deine Sehnsucht nach ihm, all Deine Gefühle selbst besser sterben zu wollen sind in einem Trauerprozess normal und nicht immer gleich krank!!! Trauer durchläuft viele Phasen, der eine braucht für einige Phasen länger, der andere eben nicht, bei manchen bleiben sie ganz aus. Also, nimm Dir die Zeit um Traurig zu sein, gestatte Dir dies. Aber gleichsam, gestatte Dir aber DEIN LEBEN! - änder Deinen Satz von "Er war noch zu jung zum Sterben" um in " Es war eine tolle Zeit mit Dir mein Freund, ich liebe Dich, ich vermisse Dich unendlich und ich werde Dich nie vergessen! Aber das Leben geht weiter sorry, mein Freund, ich bitte Dich um Dein Verständnis, das ich noch eine ganze Weile länger hier sein werde ohne Dich, und ich denke das ist schon ok! Denn schließlich bleib uns beiden später noch die ganze Ewigkeit !!! Bitte versteh das !" Gestatte Deinem Freund aber auch Tod zu sein! Er hatte seine Aufgabe, die er hier auf Erden hatte, mit Bravur erfüllt. (unabhängig davon, wie die Todesumstände waren) Gebe seinen Tod ein Recht da sein zu dürfen !!! Denke daran - es ist sein Tod, er gehört ihm, nicht Dir! Du bist im Jetzt und Hier, traurig ja, aber DU darfst Leben!!! Du darfst fröhlich sein!! Ohne IHN!!! Änder Deinen zweiten Satz "Ich bin so traurig, ich bringe mich doch besser um, es hat ja sowieso keinen Wert mehr" um in " Hey, mein Freund - siehst Du ich lebe! Ich lebe weil ich Dich liebe und weil ich dich vermisse! Ich werde jetzt all das tun, was wir nicht mehr zusammen tun können! Ich lege mein Lieblingsbild von Dir in meine Geldbörse und dann nehme ich Dich mit, dann bist Du immer ganz nah bei mir und dabei, wenn ich was Schönes erlebe!" Ich kann Dir dann ganz heimlich, ohne das es jemand merkt auch mal etwas was von Angesicht zu Angesicht erzählen oder zeigen. Und wenn Du so offen mit Deiner Trauer umgehst, wird Deine Traurigkeit nach einiger Zeit immer ein Stückchen weniger und die Gelassenheit über seinen Tod nimmt zu, aber nicht die Gleichgültigkeit, weil Du Deinen Freund über den Tod hinaus weiterhin wertschätzt. Du, merkst eigentlich, ist es evtl. doch auch mal ganz nett wieder was allein - so ganz ohne Freund in der Briefböse zumachen und dann darf auch er mal daheim am Lieblingsplätzchen auf Dich warten usw. bis Du ihn, dann Stück für Stück gehen lassen kannst, aber dennoch mit ihm erzählt hast und erlebt hast. Irgendwann kannst Du ihn dann für immer ziehen lasse ohne das es mehr weh tut und Du hinter her gehen magst. Glaube an Deine Liebe an das Leben, Dein Tod kommt von ganz alleine auf Dich zu, an sich begleitet er Dich schon seit dem Tag Deiner Geburt, wie uns alle. Er kann warten, schließlich hat er sowie so irgendwann das letzte Wort ;o) Liebe Grüße Filix
Ich finde es nicht verrückt, wenn Du jeden Tag an ihn denkst, dies zeigt ja wie viel Dir an ihm gelegen hat! Ich selbst habe in einem Jahr 3 Menschen verloren. Wichtig ist daß Du Deine Wohnumgebung nicht wie ein Altar als Gedenken an Ihn einrichtest. Am Besten ist es sich ein Gedanklichen Freiraum zu schaffen in dem Du alles was Dich an Ihn erinnert in eine Truhe oder Karton zu sortieren und erst dann hervor holst, wenn Dir gerade danach ist. Ein Hobby wäre auch nicht schlecht oder aber Gedankenaustausch mit anderen die in der selben Lage sind wie Du, Gesprächsgruppen! Bloß nicht verstecken. Manchmal bringt es auch was seine Gedanken in Worte zu verfassen und diese nach einer Woche zu lesen und zu analysieren. verrückt bist Du sicherlich nicht, sondern menschlich ...

Du solltest immer daran denken das er bei dir ist auch nach seinem Tod und er würde bestimmt nicht wollen das du dich umbringst. Er wünscht sich bestimmt das du glücklich in deinem Leben wirst und viel erreichst! Traurigkeit ist gut damit zeigt dein Körper das er den Schmerz verarbeitet und irgendwann wird es dir auch wieder besser gehen. Ich weiß wie du dich fühlst mir ist so etwas ähnliches auch passiert und mir gehts gut. Manchmal bin ich noch traurig aber es hilft damit fertig zu werden. Also Kopf hoch es geht ihm bestimmt gut da wo er jetzt ist!!!

der gedanke an selbstmord is dabei nich unnormal... du solltest aber nicht daran denken das hätte er nicht gewollt, oder?
ich würde dir echt empfehlen, zu einem psychologen zu gehen um mit ihm zu reden 2 jahre ist eine lange zéit und es scheint kein bisschen besser geworden zu sein...
wenn du einfach mal redenwillst... cih weiß sehr gut, wie das ist du darfst mich jederzit anschreiben :-)
DH