Was tun wen die Angst vor dem Tod / späteres sterben ein am Leben hindert?

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9 Antworten

Hi krombi,

war schon öfter dabei und ich kann es nur als sehr friedliche Erfahrung schildern.

Jeder geht auf seine Art und mir scheint, es macht sehr viel aus was derjenige glaubt, wovon er/sie überzeugt ist. Bei Menschen die glauben sie wären nur ein Ding das jetzt kaputt ist, ist eher schwierig.

Menschen mit Nahtoderfahrungen haben die Angst vor dem Tod und auch vor dem Sterben meist völlig verloren. Vielleicht hilft es dir, solche Berichte zu lesen.

Und hier noch ein Video:

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Kommentar von Buddhishi
08.04.2016, 05:21

Danke Lebendigsein für das Video :-)

An alle: Schaut Euch dieses Video bitte an. Es ist absolut sehenswert.

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Hallo Krombi1994,

ich verstehe, was Du meinst. Es geht Dir auch nicht alleine so, denn Sterben und Tod sind oft immer noch ein Tabu-Thema. Viele Menschen haben allerdings mehr Angst vor dem Sterben, als vor dem Tod. Vor allem vor Schmerzen oder langem Sterben.

Ich habe vor Jahren eine liebe Freundin beim Sterben begleitet. Sie hatte Krebs. Die letzten Monate ihres Lebens habe ich viel Zeit mit ihr verbracht.

Sie wollte nur noch ihren Ehemann, eine Pflegerin und mich um sich haben, weil wir die einzigen waren, die ehrlich mit ihr umgegangen sind, statt doofe Sprüche, wie "das wird schon wieder" oder "mach dir nicht so viele Gedanken" etc. zu sagen.

Es war eine intensive Zeit, die voller Nähe zwischen uns war. Es war natürlich für uns beide eine neue Situation, aber wir haben sie gut bewältigt. Wir haben sehr viele gute, interessante Gespräche geführt - auch über unsere Ängste, aber gerade das hat geholfen, dieses aufrichtige Teilen und Mitteilen, die Ängste zu verlieren.

Es wurde immer mehr zu einer natürlichen Situation, in der wir beide wußten, wie sie ausgehen wird. Uns so konnten wir jeden gemeinsamen Moment bewußt und achtsam miteinander genießen.

Im Nachhinein war es für mich eine der, so seltsam das klingen mag, schönsten Zeiten meines Lebens. Selbstverständlich war es auch mit Anstrengung und Organisieren meines Alltags verbunden. Aber ich habe so viel dadurch gelernt, es hat mir so viel gegeben (und ich glaube, ihr auch), dass ich nicht einen Moment davon missen möchte.

Für mich ist Sterben zu einem Teil des Lebens geworden. Wir sterben jeden Tag, an dem wir älter werden, ein kleines bißchen. Aber sie wußte, was auf sie zukommt. Andere werden durch Unfälle oder Herzinfarkte aus dem Leben 'gerissen' und können sich nicht darauf vorbereiten, wie sie es konnte.

Ich habe daraus auch gelernt, dass jeder Moment kostbar ist. Seitdem lebe ich bewußter und genieße mein Leben noch mehr. Ich weiß ja nicht, wieviel Zeit mir bleiben wird, also versuche ich aus jedem Tag das Beste zu machen.

Angst vor dem Sterben oder dem Tod habe ich übrigens gar nicht mehr. Es ist ein ganz natürlicher Prozess des Lebens für mich geworden.

Ich hoffe, dass Dir das hilft und auch Du Deine Ängste loslassen kannst.

Alles Gute

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Kommentar von krombi1994
08.04.2016, 03:52

danke dir nur eine frage, hatte sie keine Angst davor ? und ist sie am ende friedlich eingeschlafen ?

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Kommentar von krombi1994
08.04.2016, 04:02

danke dir und möge deine Freundin immer bei dir seil liebe grüße :)

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Sterben ist das natürlichste auf der Welt, es gibt keinen Grund den Tod zu fürchten. Man sollte das leben Respektieren und sich nicht auf das ende konzentrieren, wir alle hier werden früher oder später verenden. Ich für meinen Teil hoffe nur das ich ein paar Spuren hier hinterlasse und das ich dann sagen kann das ich mein Leben gelebt habe. Egal wie man Stirbt, es endet immer in frieden und man wird teil des natürlichen Kreislaufes des Lebens was eigentlich doch etwas wunderschönes ist... 

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Kommentar von krombi1994
08.04.2016, 03:32

den Tod fürchte ich nicvt, nur das sterben

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Grundsätzlich ist es nicht normal das ein Mensch jeden Tag über den Tod nachdenkt.

Ich würde dir raten dich mal mit einer/m Psychologin/e darüber zu unterhalten. Es gibt viele Einrichtungen die das Kostenlos machen z.B. Caritas.
Du kannst dort einen Termin ausmachen und darüber reden.
Wenn es dir gut tut und dir besser damit geht würde ich weiter hingehen. Wenn es dir nichts bringt bist du nicht dazu verpflichtet weiter dort hinzugehen.
Die Caritas ist KOSTENLOS und finanziert durch Spenden und der Gemeinde. Du musst also wirklich 0,0 bezahlen.

Liebe Grüße

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Kommentar von krombi1994
08.04.2016, 03:37

danke, aber ich glaube die können mir auch nicht helfen, da sie also denke ich ja nicht wissen wie sterben ist oder der tod das kann keiner , deswegen können sie mir auch nicht die Angst nehem, einfach ein Teufelskreis

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Kommentar von NesteaJulia
08.04.2016, 03:48

Da hast du recht. Keiner kann wissen wie es ist zu sterben weil keiner nach dem tot wieder auferstanden ist.

Es gibt unterschiedliche Arten von sterben.
Die schmerzhaften und die "langsamen schmerzlosen". Aber wie es wirklich in dem Moment ist kann keiner sagen.

Ich würde dir trotzdem mal raten einmal dort hin zu gehen um mal zu sehen was es dir bringt.
Normal ist das wie gesagt nicht. Kein so junger gesunder Mensch oder allg. ein gesunder Mensch macht sich nicht so viele Gedanken über Tod. Geh wirklich mal dort hin und schau was bei raus kommt. Du hast nicht wirklich was zu befürchtet. Sind ja auch schließlich Schweigepflichtig dort, die Psychologen.

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Jeder hat da seine eigene Technik. Du hast angst vom Streben, aber wer hat das schon nicht. Du weißt ja nicht was dich erwartet. Ich habe auch angst vor dem Tod, deshalb denke ich nicht all zu viel dran. Religiöser Glauben, nimmt einigen Menschen die Angst. Da gibt es welche, die zu Gott reden und ihre Angst Gott mitteilen, um Hilfe bitten und sich schon auf Erden auf das Leben nach dem Tod vorbereiten. Andere haben eine ganz andere Vorstellung, sie meditieren, machen Yoga und wer weiß was. Es ist völlig normal, Angst zu haben..vergiss nicht, dass es auch andere Menschen gibt die Angst haben.

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Ich denke mal wenn man stirbt geht einem das ganze Leben noch mal durch den Kopf. Es ist nicht so ein Flashback, sondern man denkt ganz einfach an besondere Erlebnisse und besonders an Sachen die man bereut.

Darauf kommt es nämlich an. Du solltest dein Leben so leben wie du willst, deinen eigenen Weg gehen und dir treu bleiben, denn dann kannst du auch am Ende stolz auf dich sein und in Ruhe davon scheiden. Einen glücklicheren Tod kann ich mir nicht vorstellen. 

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Ich hatte schon mit 15 jahren Todesangst. Ich musste ständig an den Tod denken und hatte immer so eine innere Unruhe und sehr viele Fragen. Ich habe die Antworten im Koran bekommen. Jetzt weiß ich auch was mich erwartet und das ich für das Jenseits auch was tun kann. Meine Uhroma ist im Krankenhaus gestorben. Sie war bettlägerig. Meine Großtante hatte neben ihrem Bett geschlafen, als sie schlaf. Aber in ihrem Zimmer lag noch eine Kranke Dame, die erzählte, dass meine Uhroma sich aufrichtete und ihren Vater begrüßte und daraufhin verstarb. Ich denke, dass es der Todesengel war, der die Gestalt von ihrem Vater einnahm. Meine Mutter hatte mir auch immer erzählt, dass meine Uhroma ihren Vater sehr liebte. Ich habe keine Angst  mehr vor dem Tod :)

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Ich frage mich auch oft, was dann wohl passiert, ob es weiter geht oder nicht. So viele offene Fragen. Früher habe ich auch Angst bei dem Gedanke daran bekommen, aber ich denke mittlerweile dass es der natürliche Lauf der Dinge ist. Kennst du den Spruch "Wenn man tot ist, weiß man nicht, dass man tot ist, es ist nur schlimm für die anderen.. genau so ist es, wenn man doof ist"? 😁 Mach dir keine Sorgen. An was du glaubst ist deine Sache, jedoch denke ich, dass du keine so große Angst davor haben brauchst. 😊

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