Frage von JoacGo, 43

Was tun um den richtigen Anwalt zu finden,es geht um einen Mahnbescheid den ich abgelehnt habe, der Gegner ist ein Anwalt, wer kennt einen guten?

Ich habe per E-Mail und Telefongespräch einen Anwalt befragt. Zur einschätzung der Situation und einen Festpreis vereinbar, wenn ich Ihn beauftrage. Darauf kam dann vom Anwalt: ich hätte Ihm telefonisch das Mandat erteilt und hat mir gleich eine Rechnung geschickt. Ich habe dann per "Fernabsatztgesetzt" meinen Wiederruf erklärt und ausserdem das er mich über mein Wiederrufs-Recht nicht aufgeklärt hat. Dann habe ich 3 Monate nix gehört und jetzt den Mahnbescheid. über 414€ Leute: was soll ich machen? Kennt einer einen guten Anwalt??? Den Anwalt den ich hatte, der ist so überlastet der antworte nicht mal mehr auf E-mail Anfragen. Super Weihnachtsgeschenk so ein Mahnbescheid!! Beste Grüße

Antwort
von RobertLiebling, 23

Zur einschätzung der Situation

Dafür kann - je nach dem genauen Ablauf bzw. der Fragestellung - bereits der § 612 BGB zuständig sein:

(1) Eine Vergütung gilt als stillschweigend vereinbart, wenn die
Dienstleistung den Umständen nach nur gegen eine Vergütung zu erwarten
ist.

Antwort
von nordseekrabbe46, 31

erkundige Dich bei der Anwaltskammer Deiner Stadt

Kommentar von JoacGo ,

Sorry, was ein Blödsinn! Was soll ich da fragen? Bitte? Ob ab Morgen Weihnachten ist? Die Anwaltskammern geben doch keine Auskünfte über die Qualität der Anwälte, das dürfen die schon garnicht! Wenn kein "Bekannter" da eine Meinung hat...oder Erfahrung, vergiss es. Diese "Institute" sind wie "check24" alles Super gegen Kohle, nur nicht ehrlich oder autentisch!

Nee Krabbbe das war unqualifizierter Antwortmüll. Schön für Deine Punket gelle ??

Kommentar von SimonG30 ,

Sorry, aber mein erster Impuls war auch "Anwaltskammer". Und zwar nicht um sich einen Anwalt empfehlen zu lassen, sondern um

  1. mich über die Rechtmäßigkeit der Rechnung zu erkundigen &
  2. ggf. rauszufinden, ob ich mich an Deiner Stelle überhaupt auf das Fernabsatzgesetz berufen konnte.

Denn:

per E-Mail und Telefongespräch einen Anwalt befragt

könnte man ggf. schon als Mandatserteilung auslegen.

Und auch wenn von Seiten der Anwaltskammer nichts brauchbares käme, würde ich diese Schritt probieren, bevor ich, am Ende vielleicht auf eigene Kosten, einen neuen Anwalt beauftrage.

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