LupusTerre am 18.05.2009 um 20:46 Uhr
folgende situation (in der kurzfassung): wir sind umgezogen, haben telekom umzugssevrice benutzt und ein besseres angebot von unitymedia bekommen, welches wir annahmen. befanden uns noch in der 14-tägigen widerrufsfrist vom telekom auftrag und haben widerrufen und somit auch gekündigt. trotzdem kamen weiterhin für jeden monat rechnungen. außer april, da war ein guthaben von ca. 4€. als wir uns im märz an telekom wandten, kam ein schreiben, dass die kündigung zum 6.1.09 (!) widerrufen werde und ein gespräch mit kundenservice sagte, dass die bisherige rechnungen dann storniert werden. trotzdem, weiterhin rechnungen. neulich e-mail geschrieben, heute antwort per telefon, wo gesagt wurde, dass die rechnungen schadensersatzforderungen sind und noch hunderte begründungen mehr. die rechnungen waren aber als rechnung geschrieben und nirgendwo stand was von schadensersatz. nun wissen wir nicht weiter. sollen wir uns an nen anwalt wenden, oder was ist zu tun?
tststs... waren 10 jahre treue kunden und jetzt sowas.....
sry. für den schechten schreibstil. ich wollte möglichst viel zeichen sparen ;)
hoffe jmd kann helfen.
Wenn Du umziehst mit dem Telekom Umzugsservice (http://telekom.dsl-flatrate-angebote.de/umzug-telefonanschluss/umzugsservice-t-h...) nimmt man den Vertrag einfach mit. Wenn man aber umzieht und noch eine Mindestvertragslaufzeit hat und im Rahmen des Umzugs aber kündigt, obwohl am neuen Standort Telekom möglich gewesen wäre, dann hat die Telekom einen Anspruch auf Schadenersatz, im Zweifel die Grundgebühr für den Rest der Mindestvertragslaufzeit. Ggf. noch mal auf Kulanzbasis mit der Telekom sprechen, was sich machen lässt.

Bei der Telekom, heißt es wirklich immer Nerven behalten und Ruhe walten lassen. Die Telekom sucht offensichtlich "Dumme" die einfach bezahlen.
Habe selber ein ähnlichen Fall mit der Telekom. Habe über Monate Rechnung für ein angebliches Sicherheitspaket erhalten, obwohl ich gar keinen Vertrag mit der Telekom mehr habe. Vor etwa über einen Jahr haben die dann diesen angeblich bestehenden Vertrag gekündigt und ein Mahnbescheid mir geschickt. Habe daraufhin natürlich Widerspruch eingelegt, mit der Begründung, dass überhaupt kein Vertrag vorliegt, welcher gekündigt werden sollte. Das vorliegen eines solchen Vertrages hat die Telekom zu beweisen. Bis heute habe ich nun nichts mehr von der Telekom und zu diesem Mahnverfahren gehört.
Wenn du noch einen Laufenden Vertag hast wird es schwer werden den Vertrag vorzeitig zu kündigen. Umzug heißt nicht automatisch das man kündigen kann. Mit den Kundenservice reden.
Bei Telecom kann Dir nicht mal ein RA oder Verbraucherschutz helfen. Wäge ab, was Dir wichtiger ist: Geld oder Nerven. Bei WISO stapeln sich Säcke mit Beschwerdebriefe. Sei froh, wenn das Tel überhaupt geht
Wer meinst du behebt die ganzen Telefonstörungen vom Festnetz? Der ganze Entstördienst läuft über die Telekom. Im internationalen Vergleich ist in Deutschland die Störquote im unteren Drittel. Fast 40 % der Störungen werden durch Kunden selber verursacht. Kabel nicht eingesteckt. Selbst installierte Telefondosen etc. In ca 5 - 8 Jahren werden die ganzen Telefongespräche direkt über das Internet geführt. Ich erstelle dazu auch die Störtickets. Sup.. T-Home Technik Entertain.
Sicher kennst Du meinen Fall nicht, war bei WISO und der Störungsgrund bei mir ist beim Vorstand gelandet: Die Lüsterklemmen für die feinen Telefondrähte waren nicht durchlässig: Materialfehler. Den habe ich zufällig entdeckt, nachdem mehrere Techniker hier waren! Jeder wollte mich für "blöd erklären"!! Und nun kommst DU!?
Hast Du noch eine Kopie von Eurem schriftlichen Widerruf während der 14 Tage? Dann müsste das ganze recht schnell und ohne Anwalt zu klären sein.
LupusTerre am 18. Mai 2009 20:53 wir haben von allem ne kopie. auch vom widerruf. telekom hat das ja auch, aber meinte: "wegen der kurzfrisigen kündigung entstehen schadensersatzforderungen" oder sowas. ich hab nicht mit dem geredet, sondern mein vater.
Dann musst Du der Telekom erklären, dass es keine "kurzfristige Kündigung" sondern ein Widerruf war - und solche sind ja immer kurzfristig. Und bei nem Widerruf dürfne keine Schadensersatzforderung entstehen - oder hatten die Euch schon irgendwelche Geräte zugeschickt? Wie habt ihr den Vertrag abgeschlosesn? Per Telefon? Falls ihr den Vertrag im T-Punkt-Laden gemacht habt, fällt vielleicht das 14tägige Widerrufsrecht weg, da es ja kein "Fernabsatz" war.
LupusTerre am 18. Mai 2009 21:03 geräte hatten wir keine bekommen. haben das telfeonisch abgehandelt und der widerruf war in einem brief, in dem nach dem widerruf auch eine kündigung formuliert war. allerdings deutlich zu unterscheiden.
Habt ihr also zwei unterschiedliche Dinge widerrufen und gekündigt? Möglicherweise dreht sich dann alles nur um die zweite Sache, die ihr dann tatsächlich gekündigt habt? Dann müsst ihr wirklich zur Verbraucherzentrale oder eben zum Anwalt, falls ihr eine Rechtsschutzversicherung habt, die sowas deckt.

na Euer Verhalten war auch nicht in Ordnung.
LupusTerre am 18. Mai 2009 20:54 lol? wieso das denn? ok vllt, weil wir erst umzugsservice genutzt haben und dann gekündigt haben, aber es hätte nicht solche probleme verursachen sollen.

mit telekom hat man echt nur probleme. das ist natürlich ein schwerer fall. hab schon einige in dieser richtung mitbekommen. ich selber würde einen anwalt zu rate ziehen!

Erstmal Verbraucherberatung aufsuchen.
Die kostet aber 20 Euro pro Beratung. Falls der Fragesteller eine Rechtschutzversicherung hat, fährt er mit dem Anwalt vielleicht besser.
mentecaptum am 19. Mai 2009 22:35 Ja , das wäre auch ne Möglichkeit, aber 20 Euro für die Verbraucherberatung finde ich nicht zuviel!
danke, das war schon mal hilfreich. allerdings sind wir schon sehr lange bei telekom und haben die mindestlaufzeit schon hinter uns.
Vertrag verlängerst sich im Regelfall automatisch um je 12 Monate ;-)