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Was tun im Fall einer postnatalen Depression?

gefragt von flicflac am 26.10.2008 um 21:00 Uhr

Eine meiner Freundinnen hat kürzlich in einer sehr stressigen Geburt ihre Tochter zur Welt gebracht. Obwohl alle gesund sind, ist sie allerschlechtester Stimmung. Ich hab mal von einer postnatalen Depression gehört, könnte das auf sie zutreffen? Sie kümmert sich zwar um die Kleine, ist aber nervlich ziemlich am Ende und man merkt, dass ihr alles extrem schwer fällt. Was könnte man tun, falls dieser Verdacht begründet wäre?

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Gesundheit x 60.256 Psychologie x 6.258 Schwangerschaft x 4.091 Depression x 409 Mütter x 94 Überforderung x 21 Mutter depressiv x 1 postnatale Depression x 1

mia68
beantwortet von mia68 am 26. Oktober 2008 21:15
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Gerade gestern gab es auch so eine Frage. Meine Meinung, da wie hier: Das, was du vermutest, ist tatsächlich die sog. "postnatale" oder auch "-partale Depression". Und die tritt häufiger auf, als man denkt; wenn es auch bei einigen immer noch eine Art "Tabuthema" ist, weil Mütter per se "glücklich zu sein" haben. Und es allseits immer noch Unverständnis (kombiniert mit Unwissenheit...) gibt - wie du ja auch hier siehst, leider.

Vielleicht findest du hier ein paar hilfreiche Anregungen: http://www.buendnis-depression.de/depression/nach-der-geburt.php


SueMae
beantwortet von SueMae am 26. Oktober 2008 21:06
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Die Geburt hat bei Deiner Freundin offenbar ein Trauma ausgelöst. (Vielleicht wurde sie auch unbewußt an frühere Momente der Hilflosigkeit erinnert )Eine entsprechend ausgebildete Psychotherapeutin ( die auch Traumatherapie anbietet ) kann da helfen. Der Hausarzt oder das Krankenhaus ist bei der Suche sicherlich hilfreich.


pippi60
beantwortet von pippi60 am 26. Oktober 2008 21:05
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Du kannst gar nichts tun. so etwas gehört in die Hände von Fachleuten. Psychologen oder ähnliche Berufsgruppen.


neurodoc
beantwortet von neurodoc am 26. Oktober 2008 21:02
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Schnell zum Doktor, nämlich zum Psychiater.


albundysohn
beantwortet von albundysohn am 26. Oktober 2008 21:02
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Dringend zu einen Psychologen, im Krankenhaus sollten sie das Problem aber kennen

Kommentar von 395919fd7f63cc69613f7a27b442c63asmallSiam1 am 26. Oktober 2008 21:15

meiner Freundin erging es ähnlich.Entsprechend reagierte das Krankenhaus und leitete das Notwendeige ein..Alleine(trotz Verständnis des Ehemannes) hätte sie es nicht geschafft und wäre nicht fähig gewesen das Baby zu versorgen.


BJey666
beantwortet von BJey666 am 28. Oktober 2008 14:18
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unbedingt einen psychologen/psychiater aufsuchen! die erfolgschancen für eine vollständige genesung von der depression sind sehr gut. wenn aber keine hilfe geholt wird kann das sehr gefhrlich für mutter und kind werden. es gibt verschiedene therapien zur behandlung, wobei ich eine musiktherapie oder auch eine systemische familientherapie empfehlen würde. viel glück bei der genesung deiner freundin


klausjosef1955
beantwortet von klausjosef1955 am 28. Oktober 2008 10:29
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Ein Facharzt (Arzt fuer Psychiatrie) muss die Diagnose abklaeren. Dann kann man sehen, was zu tun ist und wo und wie die Angehoerigen mithelfen sollten und womit sie ueberfordert waeren.


anonym
beantwortet von Lissa am 27. Oktober 2008 00:42
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Sehr viele Mütter erleben in den ersten Tagen nach der Entbindung eine kurze Phase, in der sie besonders reizbar, ängstlich, nervös und traurig sind. Dieser „baby blues“ klingt nach kurzer Zeit ohne Behandlung wieder ab. Wenn die depressiven Symptome über einen längeren Zeitraum anhalten kann sich eine ernstzunehmende Erkrankung mit potenziell schweren Folgen für Mutter, Kind und oft auch die ganze Familie entwickeln: eine Postpartale Depression. Die Postpartale Depression ist eine häufig auftretende psychische Erkrankung nach der Geburt, die professionell behandelt werden muss und auch gut behandelbar ist.

http://www.buendnis-depression.de/depression/nach-der-geburt.php


angie760
beantwortet von angie760 am 26. Oktober 2008 21:46
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Normalerweise wird dies schon im Krankenhaus festgestellt und Wege eingeleitet.Wenn dies nicht der Fall ist,gehört sie schnellstens in die Psychologie für eine Therapie. Finde es nicht sehr gut,wie manche über Depressionen herziehen.Die wissen gar nicht,oder wollen es erst gar nicht wissen,daß es sich hierbei wirklich um eine ernsthafte Krankheit handelt.Weil sehr viele leider immer so über diese Krankheit herziehen,meiden viele Betroffene immer häufiger den Weg zum Psychologen,obwohl es dringend notwendig wäre.Es liegt leider viel an der Außenwelt.Schau also bitte,daß sie baldmöglichst einen Termin beim Psychologen bekommt.


Kirsche69
beantwortet von Kirsche69 am 26. Oktober 2008 21:15
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Das kann durchaus eine postnatale Depression sein. Vielleicht ist es aber auch "nur" das Gefühl der absoluten Überforderung. Du kannst deiner Freundin versuchen zu helfen, in dem du ihr stark beistehst. Nimm ihr so viel ab, wie es dir möglich ist (Haushalt/Kochen/Einkaufen) und höre ihr einfach gut zu. Nimm Kontakt zu ihrer Nachsorge-Hebamme auf. Die weiß dann auch, wann ein Arzt/Psychologe aufzusuchen ist.


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