Frage von Ridgeback12, 127

Was tun? Hilfe? Wie Hund retteen?

Hey, ich hab ein Problem. Meine Großeltern haben zwei Hunde im Ausland. Die leben in einem Dorf und sind wirklich sehr freie Tiere, die auf dem Grundstück bzw auch Feld frei rumlaufen und nicht wie andere angekettet sind. Wegen einem Famillienverlust wird wahrscheinlich meine Oma wegziehen müssen, weil sie nicht dort alleine bleiben kann. Das Problem ist: wo kommen die Hunde hin? Meine Oma ist nicht in der Lage sich, um die zu kümmern und wenn sie weg ziehen sollte würde sie bei meinem Onkel unterkommen. Ich habe daran gedacht die Hunde zu mir nach Berlin zu holen und sie somit sozusagen zu retten. Jedoch sind diese Hunde wirklich so garkeine Stadthunde also wirklich. Das ist wie als würde man einen Wolf in die Stadt bringen und ihn in der Wohnung halten. Klar nicht so übertrieben, denn diese Hunde sind iwo auch erzogen und würde die Wohnung jetzt nicht verwüsten oder sowas aber im Umgang mit fremden Hunden sind die glaub ich nicht so gut.. wenn ich z.B gassi gehen würde. Vorallem müsste ich Ihnen das ja auch beibringen überhaupt Gassi zu gehen. Generell aber denke ich das die Hunde sehr viel Stress hier haben würden, weil ich mitten in der Stadt in einer Wohnung wohne und sie dies einfach nicht gewöhnt sind. Vil. gäbe es eine Möglichkeit das unsere Nachbarn die aufnehmen, da sie die schon lange kennen, mögen und deren einer Hund sich auch gut mit denen versteht. Aber ich muss einfach eine andere Option sehen. Natürlich die könnten auch da bleiben und jemand kommt einfach immer und füttert sie.. Vil. wären sie dann am glücklichsten? Aber ich finde das ist keine Lösung.. denn die Hündin wird fast 8 und ihr Sohn der Rüde wird vil. so 5 Jahre alt. Ich würde sie gerne hier herholen aber es ist iwie sehr kompliziert vorallem der Rüde hat sowas wie Räude und wirklich ich habe so oft, als ich unten im Ausland war , versucht ihn zu behandeln, aber dieser Hund lässt sich das mit keinen Möglichkeiten auf tragen und ich will ihn nicht verschrecken. Keine Ahnung wie das mit der Räude sein würde wenn er in einer Wohnung ist.. :/

Ich glaube meine Frage ist einfach ob ihr glaubt das es möglich ist das ich solche "wilden Hunde" (sag ich mal jetzt so klar die sind super verschmußt und hören auch auf nein und solche Sachen die man ihnen sagt aber wie gesagt die sind einfach freilebend gewesen also keine Stadt, keine lauten ständigen Autos, keine Menschenmenge nicht soo viele fremde Hunde.. Generell keine Stadthunde) an das Stadtleben und die Wohnung gewöhnen könnte. Oder vil ob ihr iwelche Tipps für iwas davon habt.
:/

Antwort
von miriamkelzer, 17

Lass sie dort. Sie kennen es nicht anders und es wäre wirklich Zuviel Stress. Du meintest, dass eine Nachbarin deiner Oma sie füttern würde und das würde auch vollkommen ausreichen. Wenn du sie zu dir holen würdest, dann ist es nicht nur für die Hunde Stress pur, sondern auch für dich. Wir haben selbst seit 20 Jahren im Ausland einige Hunde, die genauso leben wie die deiner Oma und die freuen sich zwar wie bolle wenn wir kommen, aber wenn wir fahren ist denen das auch ziemlich egal. Sie sind zufrieden, kriegen ihr Futter von einem Pfleger und ansonsten sind sie sehr selbstständig. Es klingt vielleicht hart für dich aber Hunde, die so aufgewachsen sind und diese Lebensweise gewohnt sind brauchen uns nicht. Der Hund ist perfekt darin Hund zu sein.
Außerdem sind die beiden auch nicht alleine

Kommentar von Ridgeback12 ,

Ja da hast du recht und ich glaube auch iwie jetzt das es das beste ist nur meine Mutter ist jetzt nach unten spontan gereist wegen dem Famillienverlust. Und davor meinte ich ja bitte Versuch iwie das die Nachbarin die aufnimmt oder das die zu uns kommen. Was ist wenn die Nachbarin nur einen aufnimmt dann ist ja es doof für den anderwn.. Jetzt würde ich meiner Mutter schreiben wollen ja am besten wäre es dass die da bleiben und das sie jemand immer füttern kommt aber ihr das jetzt zu schreiben ist auch doof eben wegen dem Famillienverlust.. Ich hoffe einfach sie wird auch darauf kommen.
Ich guck einfach..

Dankeschön

Kommentar von miriamkelzer ,

Vielleicht wäre es ja eine Option der Nachbarin etwas Geld monatlich zu überweisen, damit beide Hunde nicht zu sehr auf die Finanzen drücken. Aber warte erstmal ab :)

Antwort
von SusanneV, 20

Das ist eine wirklich sehr schwere Frage. Beim durchlesen Deiner Frage hätte ich ganz spontan gesagt, nimm sie zu Dir. Du hast vollkommen recht, wenn Du den Tierschutz informierst, dann werden die die Hunde mitnehmen. Dann kommen sie ins Tierheim, sind schwer vermittelbar und sitzen den Rest ihres Lebens hinter Gittern. Ich würde sie an Deiner Stelle aufnehmen. Deine Nachbarn können Dir ja bei der Betreuung behilflich sein. Es wird bestimmt keine einfache Zeit bis sie sich eingelebt haben. Die positive Seite ist die, dass sie keine wirkliche Bezugsperson bisher hatten, deshalb halte ich es für sehr wahrscheinlich, dass sie Dich schnell als solche akzeptieren und Dir vertrauen. Ich wünsche Dir und den Hunden von Herzen alles Gute.

Kommentar von Ridgeback12 ,

Dankeschön für deine Antwort. Nur bin ich jetzt total zwiegespaltet. Viele meinten das ich sie da lassen soll aber auch deine Möglichkeit wäre gut. Ich glaube ich muss einfach gucken wie es alles aussehen wird und spontan gucken wohin das alles führen wird sozusagen. Vorerst könnte ich sie vil. erst dort lassen und wenn es auf Dauer nicht klappt kann ich sie ja immer noch her holen.  

Antwort
von conelke, 33

Wenn die Hunde über so viele Jahre hinweg in der Art leben, wie Du es beschreibst, ist die Lösung sie zu Dir zu holen, vermutlich tatsächlich sehr unglücklich. Ich denke nicht, obwohl Hunde ja anpassungsfähig sind, dass sie sich bei Dir so wohlfühlen würden. Du müsstest seeeeeeeeeeeeeeeeeehr viel Zeit aufbringen und sie total umkrempeln. Vermutlich mehrere Stunden in einer Hundeschule verbringen, um sie entsprechend stadttauglich zu machen und dann weiß man leider immer noch nicht, ob es wirklich den erhofften Erfolg bringt.

Eine gute Lösung wäre vermutlich, man könnte sie vor Ort bei Deiner Oma in eine nette Familie vermitteln, die die Hunde ähnlich halten können, wie sie es gewohnt sind. Vielleicht wäre das ein Weg, den Ihr auch zum Wohle der Hunde in Betracht ziehen solltet.

Kommentar von Ridgeback12 ,

Danke für deine Antwort.
Ja nur das Problem ist dort unten hat jeder einen Hund, niemand will eine Hündin, jeder will wenn dann junge Hunde und keine älteren, und unten wo meine Oma hin will, will eig. jeder wenn dann nur "coole" Rassehunde. Es wird sehr sehr sehr sehr schwer die zu vermitteln. Ich denke es ist eher die Frage: 1. entweder die Nachbarin nimmt sie auf, wobei diese selbst 2 Hunde hat und der eine versteht sich zwar gut mit ihnen aber der andere eher nicht so. 2. entweder sie bleiben dort wo sie sind (aber leider alleine) und die Nachbarin kommt jeden Tag und füttert sie 3. oder ich nehme sie..
Natürlich müsste die Nachbarin zu einem von beidem bereit sein und zur 2. Option wäre sie bestimmt bereit aber zur 1. da bin ich eher unsicher. Die 2. Option ist aber iwie traurig weil sie dann alleine sind nur ja das gute ist halt sie bleiben wo sie sind. Und zur 1. ich weiß nicht mal ob die Hunde dort bleiben würden.. Sie würden vermutlich immer wieder nach Hause rennen :( ..

Hm.. Danke trz.

Kommentar von conelke ,

Alleine dort lassen, würde ich sie nicht. Was wenn sie einmal krank werden? Ich denke nicht, dass es reicht, wenn man sie nur füttert und ihnen Wasser hinstellt. Es muss ja auch gesichert sein, dass jemand da ist, der sich kümmert, wenn was sein sollte mit den Tieren. Tja, was soll man Dir raten. Sonst guck, ob Du in Deutschland einen "Bauern-Hof" findest, der noch zwei Hunde brauchen könnte.

Kommentar von SusanneV ,

Das mit dem Bauernhof ist eine tolle Idee!!

Kommentar von Ridgeback12 ,

Die Nachbarin würde ja merken wenn es den schlecht geht und dann würden wir die Kosten übernehmen können.. Aber alles muss noch gesehen werden aber ja das mit dem Bauernhof ist wirklich keine schlechte Idee, da die Hinde selbst ja auch auf einem Leben.
Dankeschön

Antwort
von Virgilia, 10

Du solltest dich an Tierschützer vor Ort wenden. Allein schon, damit die Räude vernünftig behandelt werden kann. Die Hunde werden auch nicht zwangsläufig in ein großes Tierheim gebracht. Ich habe z.B. eine Freundin in Rumänien, die ein kleines privates Shelter hat. Die Hunde haben Platz (geräumige Zwinger und sogar ein großer Freilauf), Rückzugsmöglichkeiten, genug Futter, bekommen Aufmerksamkeit und werden medizinisch versorgt. Auch in anderen Ländern gibt es viele (private) Tierschützer. Vielleicht würden die Hunde auch in einer Pflegestelle untergebracht werden oder es würde nur eine Futterstelle für sie eingerichtet werden und/oder die Nachbarin (wenn sie denn einverstanden ist) bei der Versorgung unterstützt.

Ob die Hunde für ein Leben in Deutschland geeignet sind, kann man so nicht sagen. In meiner Familie haben wir inzwischen vier ehemalige Straßenhunde, von denen eine am Anfang auch extrem ängstlich war. Inzwischen will besagte Hündin bei schlechtem Wetter nicht freiwillig aus der Wohnung, sondern lieber auf der Couch liegen ;) Auch die anderen drei würden ihr Leben (und den Garten meiner Eltern) vermutlich für nichts auf der Welt wieder hergeben wollen. 

Kommentar von Ridgeback12 ,

Hm.. Ich weiß nicht ich muss alles nochmal gucken, da es momentan noch viele andere Sachen zu organiesieren gibt und ich von Deutschland aus nicht so viel machen kann momentan... Am glücklichsten wären sie wenn sie dort bleiben könnten weil sie sind wirklich so glückliche Tiere und die haben es echt gut dort wo sie jetzt sind eig. ..
Aber ja wie gesagt muss das alles nochmal gucken.
Danke trz.

Antwort
von Airbus380, 9

Wegen der Raeude muss etwas passieren! Sonst verreckt das Tier jaemmerlich. Das sind kleine Spinnen, die in der Haut wohnen und entsetzlichen Juckreiz verursachen. Der Hund kratzt sich das Fell weg, dann die Haut blutig. Schließlich entzuendet sich die Geschichte ohne dass das Jucken aufhoert. Und das irgendwann am ganzen Koerper!

Vielleicht ist er deshalb auch etwas scheu?

Ich wuerde auch den Tierschutz vor Ort um Rat bitten. Die kennen Leute vor Ort und koennen dir die Tiere auch ggfs. mittels Flugpaten nach Berlin schicken, wenn sie gesund sind und sich keine andere Loesung vor Ort anbietet.  

Kommentar von Ridgeback12 ,

Dankeschön für die Antwort.
Das komische ist alles trifft auch ihn zu also das er sich das Fell weg kratzt, das seine Haut an manchen stellen blutig ist von Kratzen und generell sieht es für mich nach Räude aus. Vor etwa 4 Wochen sah seine Haut so aus bzw jedes Jahr im Sommer wenn wir kommen. Jedoch war meine Mutter vor paar Tagen, eben wegen diesem Famillienfall wieder unten und seine Gell ist nachgewachsen, er kratzt sich nicht mehr wirklich und generell sieht er wieder gesund aus obwohl immernoch Sommer ist. Aber sonst ist es immer so das sein Fell imme im Sommer so wird und im Winter wieder "gesund"... Hm..

Danke trz :)

Expertenantwort
von jww28, Community-Experte für Hund, 18

Hi,

Wendet euch bitte an Tierschützer vor Ort, vielleicht wissen die eine Lösung. Die brauchen denk ich erstmal gesundheitlich dringend Hilfe, danach kann man überhaupt erst sagen ob sie ein Leben hier verpacken würden. Manche Hunde sind sehr selbstständig und würden das nicht so leicht verpacken so eingeengt zu werden,  manche sind aber doch sehr gesellig und schließen sich gerne Menschen an, da kann das Sinn machen. Wichtig ist das der Hund in der Lage sein muss sich an dir zu orientieren. 

Und die Hunde müssen größtenteils im Ausland erstmal genesen, um sie überhaupt impfen zu können, sonst dürfen sie auch gar nicht einreisen. Bis die Einreisefertig sind dauert das bei gesunden schon recht lang, die müssten über Monate irgendwo verpflegt werden im Heimatland. 

Kommentar von Ridgeback12 ,

Danke für deine Antwort. Ja die Hündin ist sehr offen liebt Menschen und vertraut mir vollkommen. Der Rüde ist eher ängstlich und misstrauisch gegenüber allem was neu ist weswegen ich denke das es für ihn sehr stressvoll werden könnte.. Jedoch würde ich sie gerne zsm halten weil sie einfach ein Team bzw eine Famillie sind.. Vorallem der Rüde ist ihr Sohn weswegen er sehr an sie orientiert und gebunden ist. Das mit der Einreise würde ich schon machen die sind auch geimpft nur hat er halt diese Räude.
Ich weiß echt nicht.. Tierschützer würden sie nur in ein Tierheim stecken und das wäre für die als auch für mich schlimm. Dort wären sie sozusagen eingesperrt und die Tierheime unten sind nicht so gut wie hier in Berlin bzw in Deutschland. Da hat jeder Hund so nen kleine Zwinger oder keine Ahnung und ganz anders wäre das ja hier in Berlin bei mir nicht. Da wären die bei mir besser aufgehoben weil ich mich gut bzw besser als die im Tierheim um die kümmern würde und ich zumindest in der Anfangszeit einfach nur iwo wo Felder und Wälder sind gehen würde.
..
Danke trz.

Kommentar von jww28 ,

Naja gibt ja auch Auslandstierschutz, da musst du nur schauen welche Organisationen in den Land Hunde nach Deutschland vermitteln. Die stecken den in eigene Auffangstationen oder wissen gute Futterplätze wo sie mitversorgt werden können oder geben die in Pflegestellen. 

Und mit Räude sollte es die sein, würde ich die Reise nicht riskieren, Stress schwächt das Immunsystem noch mehr, der Befall wird dann noch schlimmer. Zumal man schauen sollte warum sein Immunsystem so angegriffen ist, meist stecken da noch andere Ursachen hinter, wie du sagst ist die Mutter ja gesund und es ist nix sichtbar. Ist es denn europäisches Ausland oder kommen die Hunde aus anderen Staaten? 

Kommentar von Ridgeback12 ,

Ja also aus Kroatien. Kroatien ist auch in der EU weswegen es weniger Probleme geben sollte. Ich weiß nicht.. Ja für den Rüden mit der Räude ist es schon nicht so gut. Wenn ich reisen sollte würde ich eh eher mit dem Auto glaue ich reisen, weil ich glaube dass das stressfreier ist aber mal sehen ob sie überhaupt kommen sollten. Vil. kümmert sich die Nachbaron um die und vil. ist das auch nicht so schlecht weil sie dann bei ihrem gewöhnten Ort bleiben können.. Mal sehen alles..
Danke trz. Und was meinst du darüber, wenn die bei der Nachbarin bleiben oder auch alleine und die Nachbarin füttert die nur..

Kommentar von jww28 ,

Vielleicht kann man der Nachbarin im Gegenzug was dafür anbieten das die Motivation steigt? Evtl Futterkosten jeden Monat bezahlen. Und in Kroatien ist jemand der ab und zu mal schaut und die füttert, wirklich schon viel wert, so traurig das auch ist :( kann dich da schon verstehen. 

Antwort
von MuttiSagt, 20

Lass sie da!

Kommentar von Ridgeback12 ,

Und wer kümmert sich um die? Ist es nicht doof wenn die alleine dort leben und die nur gefüttert werden? Brauchen sie nicht auch jmd der sie liebt? Vil. könnte die Nachbarin die auch aufnehmen aber was wenn nicht? Was soll ich dann tun? Ich kann die ihr ja nicht aufzwingen und selbst wenn sie die nimmt.. Die würden bestimmt jedesmal nach Hause rennen. :/

Kommentar von MuttiSagt ,

Nein, wenn sie das gewohnt sind, ist es das beste!

Kommentar von Ridgeback12 ,

Oki aber was wenn die Nachbarin sich nicht um die kümmert? Oder wenn sie sie nicht aufnimmt.. Ist es dann trz gut für die "alleine" dort zu bleiben?

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