Was tun gegen starke Schmerzen bei Diabetes?

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3 Antworten

Hallo!

Es gibt einige alternative Behandlungsmethoden. Sie sollten, vor einer Amputation, auf jeden Fall probiert werden.

Honig hat sehr gute Heilwirkung und wirkt antibakteriell. Mein Schwiegervater hatte am Schienbein eine ca 10cm lange Wunde die immer größer wurde. Sie hat genässt und rundum ist das Gewebe abgestorben.

Der Artz hat das abgestorbene Gewebe entfernt und dann eine dicke Schicht normalen Honig auf einem Stück Mull verteilt. Das Stück legte er auf die Wunde und hat sie locker verbunden. Diesen Verband musste mein Schwiegervater einmal täglich erneuern.

Nach einigen Wochen hat sich die Wunde endlich gebessert. Sie ist ganz langsam zugewachsen.

Dein Mann sollte wärend der Behandlung den Füß möglichst oft hochlegen und weiche Schuhe für Diabetiker tragen. Jeder Druck auf die Wunde muss vermieden werden!

Eine weitere, etwas ekelige Behandlungsmethode ist mit Maden, die aber sehr erfolgreich sein soll!

Da die Goldfliegenmaden sich von nekrotischem Material ernähren, stellen
die Wundbeläge eine ideale Nahrungsquelle für sie dar. Die
Goldfliegenlarven werden auf die zu behandelnde Wunde aufgebracht und
scheiden dort Verdauungssäfte aus. Die darin enthaltenen Enzyme
dauen das Gewebe an und verflüssigen es. Das sich bildende Gemisch wird
von den Goldfliegenmaden aufgesaugt und verdaut. Dabei nehmen die
Goldfliegenmaden in wenigen Tagen um das Einhundertfache an Gewicht zu.

Dann stellen sie die Nahrungsaufnahme ein und müssen durch neue, frisch
geschlüpfte Goldfliegenmaden mit entsprechendem Appetit ersetzt werden.
Nach mehreren Anwendungen bleibt eine vom nekrotischen Wundbelag
befreite Wunde zurück, die dann weiterbehandelt werden kann. Eine
beschleunigte Wundheilung ist durch die Wundreinigung nicht zu erwarten.

Die Behandlung muss selbstverständlich von einem kundigen Arzt durchgeführt werden!

Um solche Komplikationen in Zukunft zu vermeiden sollte dein Mann unbedingt darauf achten, dass sein Diabetes - ich hoffe er ist bei einem Diabetologen in Behandlung - optimal eingestellt ist!

Außerdem ist es notwendig jede kleinste Wunde sofort antiseptisch zu behandeln! Ein mildes Desinfektionsmittel wäre geeignet dafür. Achtet auch auf seine Schuhe, sie dürfen nicht scheuern oder drücken!

Mindestens einmal pro Woche sollten die Füße auf Druckstellen und Wunden untersucht werden! Für die Fußsohle eignet sich ein Spiegel, wenn die Beweglichkeit eingeschränkt ist.

Es gibt auch Fußpfleger, die Diabetespatienten behandeln! Sie haben eine extra Ausbildung absolviert.

Ich wünsche deinem Mann baldige Besserung, alles Gute und allzeit gute Blutzuckerwerte!

Gruß Lirin

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Ich empfehle deinem Mann sich zu einem extra dafür ausgebildeten Arzt für Schmerztherapie überweisen zu lassen. 

Die Fuß Ambulanz der Heidelberger Uni Klinik hat einen hervorragenden Ruf bezüglich Extremitäten erhaltender OP´s bei diabetischen Folgeerkrankungen. 

Der ehemalige Chefarzt arbeitet und schreibt darüber sehr erfolgreich. 

https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Fussambulanz.112267.0.html

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Ein Arzt sollte ihm zentral wirksame Schmerzmittel verschreiben, zB Tramal / Tramadol oder Valoron / Tilidin. Diese Mittel machen aber bei längerfristiger Einnahme süchtig, aber für ein zwei Wochen wäre das OK.

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