Frage von beyourselfgirll, 83

Was tun gegen splissige Haarspitzen bei Locken?

Ich hab sehr lockige Haare , und meine spitzen sind immer sehr trocken und kaputt. eigentlich sieht man es nicht , außer wenn ich sie glätte , dannn sieht man den Spliss sofort! Ich glätte meine Haare eigentlich sehr selten , also kommt es nicht vom Haare glätten... wenn ich alle paar Monate die Spitzen schneiden lasse, dann sehen sie super aus aber es dauert nur ein paar Wochen bis der Spliss wieder zurückkommt.

Ich benutze auch Öle aber die helfen nicht wirklich. Kennt jemand gute Pflegemittel oder Öle die geholfen haben? Vielleicht auch allgemeine Tipps um Spliss vorzubeugen ?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Andreas Schubert, Haarpflege-Experte, 21

Es gibt de facto Möglichkeiten, ein paar der häufigsten Spliss-Ursachen deutlich zu reduzieren und auch dafür zu sorgen, dass sich die Haarspitzen nicht gleich bei der geringsten Einwirkung spalten  ....  die Möglichkeiten bzw. Maßnahmen nennen sich schlicht und einfach "korrekter Umgang mit den Haaren"

Irgendwelche "Mittelchen", die Spliss verhindern oder gar "reparieren" gibt es definitiv nicht, denn Spliss entsteht nun mal primär durch mechanische Einwirkung auf die Haarspitzen (Reibung, Anstoßen, u.s.w.) und wenn sich Haarspitzen an irgendwas massiv reiben oder irgendwo anstoßen und sie sich das spalten, ist es völlig egal, was Du vorher an die Haare gegeben hast.

Bei den Ölen ist es wichtig, dass Du reine Naturöle verwendest und die vier am besten für Haarspitzen geeigneten, reinen Natüröle sind Macadamiaöl, Mandelöl, Jojobaöl und Arganöl.

Ein paar Tropfen davon zwischen den Fingerkuppen verteilt und sachte/sanft an die trockenen Haarspitzen massiert und schon sind sie so geschmeidig, dass sie besser nachgeben, wenn sie z.B. irgendwo anstossen.

Bitte auch nicht auf die Idee kommen, selbst einen Spliss-Schnitt durchzuführen .. auch wenn es dafür zig Anleitungen im Web gibt. Die falsche Schere, Scherenhaltung oder -führung und schon richtest Du mehr Schaden an und sorgst für "Dauer-Spliss".

Spliss lässt sich nicht wirklich 100% vermeiden und die ganzen sogenannten
Anti-Spliss Produkte sind lediglich Augenwischerei, weil die Hersteller
wissen, dass es genügend Konsumenten gibt, die auf sowas reinfallen.

Aber durch den richtigen, korrekten Umgang mit den Haaren kannst Du
wenigstens die häufigsten Spliss-Ursachen drastisch reduzieren, die
meist von den Menschen selbst generiert werden und wenn Du dann noch
darauf achtest, dass Du den Spliss per Spliss-Schnitt beseitigen lässt,
BEVOR sich der Spalt in den Haaren nach oben in die Haarlängen
erweitert, solltest Du mit 3 - 4 Spliss-Schnitten pro Jahr auskommen,
bei denen Du kaum bis gar nichts an Haarlänge verlierst.

- beim Haarewaschen wirklich nur den Kopf/die Ansätze waschen und
massieren. Für die Haarlängen und -spitzen reicht der Schaum beim
Ausspülen völlig aus und wer mehr Schaum in den Haarlängen vermisst,
streicht den während dem Shampoonieren höchstens mal sachte und absolut
gradlinig mit den Fingern vom Kopf aus durch die Haarlängen.

- Niemals die Haarlängen und -spitzen rubbeln .... schon gar nicht in nassem Zustand

- nur Bürsten mit Naturborsten und echte Horn- oder Holzkämme verwenden

- nasses Haar auch nicht durchbürsten, sondern immer nur mit einem grobzinkigen Natur-Kamm vorsichtig durchkämmen

- nie zu heißes Wasser verwenden ... je kühler, desto besser

- übermäßige Hitze generell vermeiden (nicht heiß fönen, u.s.w.)

- Bürsten, Kämme, etc. auch regelmäßig reinigen

- keine Haargummis mit Metallstücken verwenden

- auf Seiden- und/oder Satinkissen schlafen. Darauf reibt sich das Haar im Schlaf nicht auch noch unnötig

- Vitamin- und Mineralienmängel vermeiden

- mind. 2 - 2,5 Liter Wasser pro Tag trinken

- Stress vermeiden

- regelmäßig nachschneiden lassen, dann müssen wirklich immer nur die
Spitzen oder eben eventueller Spliss geringfügig beschnitten werden und
nicht mehr.

Für die Haarspitzen-Pflege sind diese 4 leichten, reinen Naturöle geeignet
... und auch wirklich ausschließlich die reinen Naturöle: Macadamia-,
Jojoba-, Mandel- und Arganöl (ein paar Tropfen zwischen den Fingerkuppen
verteilen und sachte/sanft bei trockenem Haar an die Spitzen geben.

Die Öle können Spliss natürlich auch weder vollständig verhindern,
noch "reparieren", aber sie machen die Haarspitzen absolut geschmeidig
und je geschmeidiger die sind, desto mehr geben sie von sich auch nach,
wenn sie irgendwo anstoßen und spalten sich nicht gleich bei den
geringsten Berührungen.

Je trockener das Haar, desto anfälliger für Bruch und Spliss - deshalb
empfiehlt sich spätestens ab Schulterlänge die Haaransatzwäsche, die dem
Haar auf lange Sicht hektoliterweise austrocknendes Wasser erspart:

Ein hochwertiges Naturshampoo (z.B. "Shampoo & Duschbad Basis von
SANOLL) aus einer Auftrageflasche (1:10 mit Wasser verdünnt) bei
trockenem Haar scheitelweise den Ansätzen entlang auftragen und dann
ganz normal shampoonieren (und immer NUR auf dem Kopf!)

Durch das Verdünnen machst Du aus einem hochwertigen Naturshampoo für
8,50 EUR (200 ml) eines für 0,85 ... günstiger geht's schon nicht mehr
und mit einem Naturshampoo quälst Du Dein Haar (und auch Deine Kopfhaut)
weder mit chemischen Rückständen, die es auf Dauer nur stumpf, kraftlos,
fettend, spröde, bruchanfällig machen, noch mit chemischen Tensiden.

Wenn es Dir bei der Ansatzhaarwäsche zu wenig schäumt (ist nur Gewohnheitssache), emulgierst Du mit ganz wenig Wasser nach.

Es gibt natürlich auch noch andere, richtig gute, nachhaltige und
unbedenkliche
Shampoos/Pflegeprodukte wie z.B. MARIAS Organic Care, O'right, Sanoll,
Oliebe, Herbanima, CulumNatura, u.s.w. . . . an einem konkreten Beispiel
musste ich aber mal eben die Kalkulation vorrechnen.

Bei den
Shampoos von MARIAS ist zudem nicht einmal Zuckertensid im Einsatz (ist
zwar auch 100% natürlich, kann aber in wenigen Fällen zu
Kopfhautjucken führen - deshalb haben wir auch auf MARIAS umgestellt).
Es gibt mittlerweile viele Allergieren (unter Anderem auch gefördert durch
sehr viele herkömmliche Chemie-Shampoos ... und nicht nur von denen
aus Drogerien und Supermärkten, denn auch Friseurmarken wie Paul
Mitchell, Redken, Kerastase, Schwarzkopf, Wella & Co. tragen keinen
"Heiligenschein" mehr).

Mischst Du auf Vorrat, dann koche das Wasser vorher ab und lass es
auskühlen. Dann sind die Keime darin abgetötet und können sich über Tage
in der Flasche nicht vermehren .... und sie kommen nicht auf die
Kopfhaut.

Und wenn Du natürlich geschmeidges und glänzendes Haar züchten
willst, beherzigst Du nicht nur eine gesunde Ernährung und den stabilen
Flüssigkeitshaushalt Deines Körpers, sondern auch die täglichen Bürstenstriche.

Für die Bürstenstriche verwendest Du (und reinigst sie auch immer
gründlich) idealerweise idealerweise die "KOST Kamm Wildschweinbürste
mit 7 Reihen" (gibt es z.B.über amazon für 35,00 - 37,00 EUR. Nicht nur
die Borsten zählen zu den besten für Kopfhaut und Haare . .. die Bauweise
der Bürste lässt zu, dass Du sie direkt am Bürstenkopf führen kannst und
so den Druck auf den Kopf besser regulieren kannst. Außerdem entfällt
so die "Hebelwirkung" mit dem Anfassen am Griff und somit geht das bei
50 - 60 oder mehr Bürstenstrichen nicht auf die Handgelenke.

So verteilst Du das Talg von Deiner Kopfhaut in die Haarlängen und Haare
brauchen Talg für deren Geschmeidigkeit und Glanz ... unter Anderem
dafür produziert Dein Organismus diesen Stoff.

Wichtig! Immer mit Druck über die Kopfhaut bürsten ... vom Ansatz
über den Kopf bis zum gegenüberliegenden Ansatz und in die Haarlängen
hinaus ... und das in 2 - 3 Runden um den gesamten Kopf.

So solltest Du dann immer geschmeidiges Haar haben, das weniger bis
gar nicht "bruchanfällig" ist und mit max. 3 - 4 Spliss-Schnitten pro
Jahr locker auskommen können.

In meinem Online-Ratgeber rund um Haare und Kopfhaut (Link auf meiner
Profilseite) findest Du auch spätestens alle zwei Wochen ein weiteres,
interessantes und fachlich fundiert aufbereitetes Thema. Ich setze mich
schon seit 32 Jahren für Haare ein, denn niemand muss wirklich kaputtes
Haar bzw. Haare haben, mit denen er/sie nicht glücklich ist.

Wirklich sinnvolle, wirksame, nachhaltige und effiziente Haarpflege fängt nicht
mit irgendeinem Shampoo an und schon gar nicht mit irgendwelchen
Chemie-Shampoos . . . und Spülungen sind auch nur Kämmhilfen.

Antwort
von bauernmaedl, 34

Das problem hatte ich auch und meine frisörin meinte, dass sie nie den ganzen spliss auf einmal abschneiden kann, wenn nur die spitzen geschnitten werden. Vor allem bei stufenschnitt.
Da ich irgendwann aber eh keine Lust mehr auf meine langen haare hatte unf meine locken nicht mehr schön gefallen sind, habe ich mir ca. 20 cm abschneiden lassen und seitdem hab ich garkeinen spliss mehr.
Was ich aber auch noch mache: lufttrocknen lassen! Ganz wichtig finde ich, damit die haare nicht so austrocknen. Und nach dem waschen massiere ich in die spitzen (wenn meine haare trocken sind) das haaröl von pantene pro-v. Ich bin sehr zufrieden damit.
Ich hoffe ich konnte dir helfen! :)

Antwort
von eyrehead2016, 36

Eben, alle 3 Monate Spitzen schneiden. In der Zwischenzeit sollte man einmal in der Woche eine Haarmaske benutzen. Viel Feuchtigkeit. Meine Produkte: Elvital Öl Magique Schampoo+Haarmaske+Haaröl, Haarmilch von Balea. Zum stylen benutze ich die Forming Cream von Balea und Hitzeschutz. Ich habe auch sehr lockige Haare

Antwort
von Honeeey04, 44

Benutze Shampoo in denen keine schädlichen Stoffe wie z.B. Silikon drinne sind. Wasche deine Haare nicht so oft und vieles mehr. Es gibt wirklich hilfreiche youtube Videos in denen tipps vorhanden sind. Hat mir auch sehr geholfen.

Antwort
von mertkamil, 13

es gibt ein produkt namens gilss kur benutze selbst seid einem jahr und es hilft sehr ich hatte meine haare gefärbt und dadurch wurden meine haare splissiger ich habe dann aus dem internet ein spray artiges produkt gesucht und habe dieses gefunden heute habe ich sehr spliss lose haare

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten