Was tun gegen Selbsthass. Es ist furchtbar!?

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8 Antworten

Hallo jorell1,

Der Feind eines gesunden Selbstvertrauens ist eigentlich in uns selbst: Unsere innere Stimme, die uns ständig verurteilt und kritisiert. Wir müssen begreifen, dass dieser innere Kritiker uns eigentlich keinen Gefallen tut, im Gegenteil: Er ist die Ursache dafür, dass wir uns selbst ablehnen und er beraubt uns unserer Selbstachtung. Ein wichtiger Schritt ist es, nicht diesen Kritiker über unseren Selbstwert bestimmen zu lassen, sondern wieder selbst die Regie zu übernehmen. Das ist sicher leichter gesagt als getan. Wie kann das gelingen?

Wenn uns wieder einmal unsere innere Stimme verurteilt, warum dies widerstandslos annehmen, ohne es erst einmal zu hinterfragen und infrage zu stellen? Statt sich also selber zu sagen: "Ich mache immer alles falsch", oder "das schaffe ich nie", könnten wir uns klar machen, dass Fehler und Schwächen kein Grund sind, uns zu schämen oder uns zu verurteilen. Besser ist es, für die eigenen Fehler und Schwächen Verständnis aufzubringen und sich selbst anzunehmen.

Willst Du Deine Selbstachtung aufbauen, dann lerne es, gut zu Dir selbst zu sein und zeige Verständnis für Deine Fehler und Schwächen. Versuche Dich selbst immer so zu behandeln, wie Du einen Dir sympathischen Menschen behandeln würdest: Liebevoll, geduldig und verständnisvoll. Wenn Du Dir jedoch immer wieder Selbstvorwürfe machst und Selbstkritik übst, streust Du in gewisser Weise Salz in Deine Wunden. Sei Dir darüber im Klaren, dass Du Dich und Dein Leben nicht verbesserst, wenn Du Sich selbst ablehnst oder Dein eigenes Ich hasst. Halte Deinen inneren Kritiker möglichst klein, in dem Du Dich nicht immer wieder von Deiner unerbittlichen Selbstkritik herunterziehen lässt.

Was einer gesunden Selbstachtung entgegen läuft, ist, wenn Du Dich immer wieder mit anderen vergleichst, oder an dem Idealbild misst, das Du von Dir selbst hast. Dieses Idealbild stammt meistens nicht von einem selbst, sondern von Menschen, die einen im Laufe des Lebens geformt haben: Z. B. die Eltern, Lehrer oder Gleichaltrige. Somit stammt das Idealbild, dem Du möglicherweise hinterher läufst, nicht von Dir selbst, sondern andere haben es für Dich ausgedacht. Wäre es nicht viel besser, zu dem zu werden, der Du sein möchtest?

Manchmal sind es auch recht kleine und einfache Dinge, die Dir zu mehr Selbstbewusstsein verhelfen können. Du kannst z. B. mit einem Lächeln innerhalb kürzester Zeit Deine Gefühle positiv beeinflussen. Das funktioniert selbst dann, wenn Dir nach Lachen gar nicht zumute ist. Das kommt daher, weil unser Geist mit unserem Körper verbunden ist. Auch die Körperhaltung ist mitbestimmend dafür, ob Du Dich klein und mickrig oder gar selbstbewusst fühlst. Eine aufrechte, gerade Haltung vermittelt ein anders Gefühl, als wenn Du mit gesenktem Kopf und hängenden Schultern umher läufst. Ein weiterer Tipp ist die richtige Atemtechnik. Sobald Du hektisch und aufgeregt bist, wird Deine Atmung automatisch flach. Wenn Du ganz bewusst darauf achtest, immer dann, wenn Du erregt bist, langsam tief ein und auszuatmen, wirst Du sehen, dass Du ruhiger wirst.

Falls Du mal wieder in einem seelischen Tief steckst, kann körperliche Bewegung wahre Wunder wirken. Fahre Fahrrad, geh joggen oder mache einfach nur einen Spaziergang. Ganz bestimmt wirst Du Dich hinterher besser und ausgeglichener fühlen. Auch die Bibel gibt noch einen Tipp, wie man sich selbst zu einem positiveren Lebensgefühl verhelfen kann. Sie sagt in Apostelgeschichte, Kapitel 20, Vers 35: "... ‚Beglückender ist Geben als Empfangen.‘  “Für andere da zu sein und sich selbstlos für jemanden einzusetzen, macht einfach ein gutes Gefühl. Das Bewusstsein, etwas sinnvolles geleistet zu haben, hebt letztendlich auch Dein Selbstbewusstsein.

Es ist auch ein schöner Gedanke, dass Gott Dich persönlich für wichtig hält. Ein Bibelschreiber, der berühmte König David von Israel, brachte das einmal wie folgt zum Ausdruck:" Du selbst hast mein Sitzen und mein Aufstehen erkannt. Du hast meine Gedanken von fern bemerkt.   Mein Wandern und mein Liegen hast du ermessen, und du bist ja mit all meinen Wegen vertraut geworden." (Psalm Kapitel 139:2,3).Gott hatte sich also mit den Einzelheiten im Leben Davids befasst. Sein Interesse ging sogar so weit, dass er sich mit den innersten Gedanken Davids beschäftigte. Ein solches persönliches Interesse hat Gott auch heute an jedem einzelnen von uns. Das versteht man viel besser, wenn man sich mit seinem Wort beschäftigt und ihn kennenlernt.

Ich wünsche Dir, dass es Dir gelingt, mit Hilfe dieser Tipps Dein Selbstwertgefühl nach und nach aufzubauen. Das wird, wie Du Dir sicher denken kannst, nicht von Heute auf Morgen geschehen. Bleib einfach am Ball und gib nicht auf! Viel Erfolg!

LG Philipp

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Zwei Fragen hintereinander. Deine Probleme sind Einsamkeit und Selbsthass. Erzählst kaum was los ist.
Da frage ich mich, was genau du jetzt von uns hören willst. Ein Psychologe wäre da wohl nicht verkehrt. Wir können dein Selbstwertgefühl nicht steigern und auch nicht deine Einsamkeit beenden.
Das kannst nur du.

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Hallo! :-)

Wie ich höre hast du schon einige Versuche unternommen, die jedoch nincht geglückt sind. Davon solltest du dich aber nicht runterziehen lassen denn immerhin hast du es versucht und das ist der allerwichtigste Schritt.

Es scheint als wenn du aus diesem Zustand rauskommen möchtest und solange der Wille da ist kannst du es auch schaffen.

Ich würde dir dennoch raten dich dringend jemandem anzuvertrauen und dabei ist es auch vollkommen in Ordnung wenn du einen Gefühlsausbruch oder sonstiges hast, denn man kommt sich immer blöd vor wenn man über sowas reden muss und gleichzeitig hat sich die ganze Zeit über viel zu viel angestaut, was du vielleicht unterdrückt hast und irgendwann muss das einfach mal raus.

Du kannst wenn du magst auch einen Therapeuten aufsuchen, auch ohne dass es deine Eltern genehmigen müssen. Klar, erstmal klingt das total dumm so von wegen "Ich bin doch kein Psycho also was soll ich bei einem Therapeuten" aber glaub mir... es gehen mehr Leute dahin als du denkst :-D (Ich übrigens auch;)) Anfangs kommst du dir zwar etwas komisch vor, aber einfach weil es ungewohnt ist so offen sprechen zu können. Aber genau da ist der Punkt! Du musst OFFEN reden, keine Lügen, auch keine Notlügen.

Du könntest auch versuchen dir selbst ein bisschen zu helfen in dem du dich einfach mal etwas mehr um dich selbst kümmerst. Egal ob du ein Bad nimmst, dich in eine warme Decke kuschelst und einen Tee trinkst und Kekse isst, dir die Nägel lackierst, Tagebuch schreibst, etwas malst, spazieren gehst... Mach etwas wobei du dich wohl fühlst! :-)

Denn das aller aller wichtigste ist, dass du selbst merkst wie unglaublich wertvoll du bist und deine tollen Seiten immer und immer weiter entdeckst und kennenlernst. Das klingt wohl echt dumm, aber es ist so. Das ist das wichtigste was zählt. Und mach dich nicht fertig, nur weil du es nicht geschafft hast glücklich zu sein. Dann schaffst du es halt am nächsten Tag, auch wenn nunr für ein paar Minuten, aber dann hast du es geschafft und irgendwann wirst du auf jetzt zurückblicken und sehen was du alles geschafft hast.

Die hauptsache ist, dass du du selbst bleibst, denn so bist du perfekt! Wenn du reden möchtest kannst du mich auch gerne anschreiben:-)

Ich hoffe, ich konnte dir wenigstens entwas helfen und dass dir bald ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert wird :-*

LG Ronja


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Hey,

Hast du dich schon mal gefragt, warum du dich nicht leiden kannst? Also bist du dem mal auf den Grund gegangen, wie es zu diesem Hass kommt?

Wenn du die Antwort findest, wird es für dich vielleicht einfacher daran zu abreiten und du kannst dich so versuchen zu verändern, das du dir wieder selber gefällst;)

LG Simon

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Sag doch mal warum du dich hasst?

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Kommentar von jorelll
11.11.2016, 14:02

ich mach immer sche**** ich kann mit menschen nicht umgehen und weiss nicht wie man sich in bestimmten Situationen verhält. ich mach immer irgendwss falsch und hab hinterher Probleme/schuldgefühle und bin wütend.

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Kommentar von jorelll
11.11.2016, 14:04

ja

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Die Frage ist, warum Du mit Dir selbst unzufrieden bist und Dich selbst hasst. Dafür muss es ja Gründe geben. Wenn Dir die klar sind, kannst Du etwas an Dir oder an den jeweiligen Situationen ändern, so dass Du mit Dir wieder im Reinen bist und auch zufriedener wirst.

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Zuhören!

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Mit deinem Therapeuten reden.

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