Frage von KaspianOno, 10

Was tun gegen Panikattacken während eines Vorstellungsgespräches und wie besiege ich ein für alle Mal meine Job-interview-phobie?

Ich habe Journalistik studiert (in englischer Sprache), habe super Zeugnisse und einen interessanten Lebenslauf, d.h. eine solide journ. Ausbildung und ich habe neben meinem Studium in verschiedenen Bereichen gearbeitet, auch erfolgreich auf selbstständiger Basis. Ich kann anspruchsvolle Bewerbungen schreiben und werde auch zu Bewerbungsgesprächen eingeladen. Aber hier beginnt das Problem: Ich habe eine soziale Phobie und daher große Angst vor Vorstellungsgesprächen. Ich kann da nicht wirklich überzeugen, auch nicht mit viel Übung und Vorbereitung. Ich hatte zwar ein Praktikum während des Studiums gefunden, aber nur weil ich sofort angenommen wurde, ohne ein VG davor gehabt zu haben. Wenn es darum geht meine journ. Fähigkeiten in der Praxis auszubauen – geht das, aber bei VGesprächen sieht die normalerweise leichte Kommunikation anders aus. Ich bekomme Panikattacken in der Art, dass ich anfange kalt zu schwitzen, keine Luft mehr bekomme, nach Wörtern unbändig greife (die dann durcheinander für einen Satzbau einfach dahingeschmissen werden), ich empfinde als sei kein Ausgang aus der Situation und würde mir am liebsten meine Anziehsachen runterreißen. Ich habe schon extra Kurse absolviert zum Thema wie man bei einem VG punktet und mit Lehrern und Verwandten geübt. Ich kann mich einfach nicht beruhigen und bekomme einen Blackout wenn's dann darauf ankommt. Mit der Zeit wird es schlimmer und schlimmer. Angefangen, hat es damals mit einer leichten Nervosität bei Examen, bis zum heutigen VG, dass wie eine Flamme durch meinen Körper schlug und mir einen physischen Schmerz zubereitete. Und das passiert mir auch bei den VGesprächen zu Jobs die mir eigentlich egal sind (z.B. Kellnern während der Studienzeit). Was kann ich tun? Wie kann ich mir noch helfen? Ich danke im Vorraus für alle konstruktive Vorschläge.

Antwort
von skyberlin, 4

Eine grundlegende Psychotherapie bei Prüfungs- Berwerbungs- und Selbstdarstellungsangst wäre da hilfreich.

Das heißt nicht, dass Du krank wärest, sondern ein bißchen "Nachhilfe für Bewerbungs- Prüfungs- und Selbstdarstelungssituationen" brauchen könntest.

Such Dir dafür eine Beratung oder Therapie - ohne Scham.

Heutzutage weiß kein Mensch mehr, was das Gegenüber erwartet.

Selbstbewußtsein, bei gleichzeitig realistischer Einschätzung Deiner Persönlichkeit und Deiner Fähigkeiten sind die key-words.

Viel Erfolg!

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