Frage von DeutscherUser, 44

Was tun gegen mittelstarke Migräne?

Der Schmerz ist präsent aber nicht unerträglich, was hilft?

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Expertenantwort
von Emelina, Community-Experte für Kopfschmerzen, Migräne, Schmerzen, 12

Hallo DeutscherUser,

zuerst einmal solltest du vom Facharzt für Migräne – einem Neurologen – herausfinden lassen, ob es sich bei dir wirklich um Migräne handelt. Bei Migräne helfen nämlich ganz andere Medikamente und Therapien, als bei Spannungskopfschmerzen.

Die typischen Anzeichen von Migräne sind:

  • Anfallsartiger - meistens einseitiger – Kopfschmerz (stechend oder pochend).
  • Übelkeit (manchmal mit Erbrechen), Appetitlosigkeit.
  • Licht-, Geräusch-, oder Geruchsempfindlichkeit.
  • Der Schmerz verschlimmert sich bei Bewegung / körperlicher Anstrengung.
  • Dauer einer Migräneattacke: Wenige Stunden bis zu 3 Tagen.
  • Die ersten Migräneanfälle treten bei den Meisten erst ab der Pubertät auf.
  • „Normale“ Schmerzmittel wirken oft nicht ausreichend.

Es gibt viele verschiedene Arten von Migräne, deshalb müssen nicht alle genannten Symptome auch immer und bei Jedem genauso zutreffen.

Falls ein Neurologe bei dir eine Migräne diagnostiziert hat, kann er dir spezielle Migräneschmerzmittel verschreiben: Triptane, z. B. Sumatriptan.

Mir hilft bei meiner Migräne auch die Vorbeugung gut, indem ich die möglichen Migräneauslöser vermeide:

Bestimmte Nahrungsmittel sind häufig Auslöser von Migräne. Das können bei jedem Migräniker andere sein - man muss einfach beobachten, was man in den Stunden vor einer Attacke gegessen oder getrunken hat.

Häufig sind Geschmacksverstärker wie Glutamat Migräne auslösend. Sie sind in den meisten Fertigprodukten enthalten: Tütensuppen, Chips, xxx-fix - Kochhilfen, Fertiggerichten, Gewürzmischungen, usw.

Menschen mit einer Veranlagung zu Migräne reagieren sehr sensibel auf Veränderungen, deshalb können bei ihnen ein regelmäßiger Schlaf-/Wachrhythmus und ausreichend Schlaf der Migräne vorbeugen. Man sollte auch einen geregelten Tagesrhythmus haben und vor allem die Mahlzeiten regelmäßig einnehmen (keine Mahlzeit auslassen). Ausreichend zu trinken ist sehr wichtig!

Histaminreiche Lebensmittel (Alkohol, reife Käsesorten, Nüsse,…) können bei Menschen, die zugleich auch eine Histaminintoleranz haben, auch zu einem Migräneanfall führen.

Aktiv-/Passivrauchen begünstigt ebenfalls Migräneattacken.

Auch Stress kann ein Auslöser sein. Wobei die Migräne häufig erst nach der Stressphase in der Entspannungsphase auftritt. Die Vermeidung von Stress ist wichtig. Regelmäßige Entspannungsübungen und leichter Ausdauersport können vorbeugend helfen.

Weitere (nicht immer vermeidbare) Auslöser der Migräne sind: Wetterumschwung, Hormonschwankungen (Menstruation oder eine Pille, die Östrogen enthält), grelles oder flackerndes Licht.

Der erste Weg sollte aber immer erst mal zum Neurologen sein - für die Diagnose und zur Verschreibung der speziellen Migräneschmerzmittel (Triptane).

LG Emelina

Antwort
von danielurbanczyk, 14

Versuche Dinge, sogennante Trigger, (z.B. Schlafmangel, übermäßiger Alkoholkonsum,Stress,...) die deine Migräneanfälle fördern, zu vermeiden. Weiterhin hilft im Falle eines "Anfalls" viel Ruhe, Entspannung in einem stillen und abgedunkelten Raum.

Antwort
von tombickel07, 26

Mit hilft es wenn ich ein Waschbecken mit kalten Wasser voll laufen lasse und dann die Hände im Wasser zu eine Faust bilde

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