Also das ist kein lebenswichtiges Problem, aber ich mach mir schon lang Gedanken darüber: ein junger Kater, der mir vor etwa drei Jahren zugelaufen ist, wird immer anhänglicher, um nicht zu sagen, er klebt wie eine Klette an mir, so dass es manchmal echt schon lästig ist. Die ganze Nacht schläft er neben mir, wenn ihm während der Nacht langweilig wird, hopst er über mich drüber, von rechts nach links und wieder zurück :-) ehrlich! manchmal schafft er die Sprünge auch nicht ganz und landet auf meinem Bauch, da werde ich dann echt sauer. Habe ihn auch schon versucht auszusperren, dann schreit er so laut und erbärmlich, dass es über kurz oder lang Theater mit den Nachbarn geben würde. Kaum stehe ich auf, schleicht er wieder um mich rum, als hätten wir uns jahrelang nicht gesehen. Er hat Freigang, lebt mit einer Katze zusammen und hat keine Defizite (außer einem Auge). Gibt es eine Chance, dass er irgendwann entdeckt, dass sein Leben nicht nur aus mir besteht?

Es gibt einen gravierenden Unterschied zwischen Katzen und Hunden. Füttert der Mensch den Hund, so schaut dieser sein Herrchen groß an und denkt "Der bringt das Futter, das muss ein Gott sein." Bringt man der Katze das Futter, so denkt diese: "Der bringt mir das Futter. Ich muss ein Gott sein." Und genau so benehmen sich dann die Viecher .... Oder um es anders zu sagen: Hunde haben ein Frauchen/Herrchen. Katzen haben Personal.

Auch wenn es Dir nicht helfen wird - aber nur um die Frage anschaulicher zu gestalten: Verhält es sich so in der Art?
.
Simon the Cat:
http://www.youtube.com/watch?v=w0ffwDYo00Q
xD
Baiana am 2. Oktober 2008 21:09
Piotrowski am 2. Oktober 2008 21:09 An das Video musste ich auch gerade denken, sehr süß :)
Spoon am 2. Oktober 2008 21:12 Genial
Spoon am 2. Oktober 2008 21:12 Genial
majosandra am 2. Oktober 2008 21:18 Ja! Genauso sind Katzen! Das trifft es auf den Punkt!!! DH!
Super köstliche Videos, vielen Dank für das Dauergrinsen :-) Ja, genau so ist es ;-(
Baiana am 2. Oktober 2008 21:32 Dann zeig ihm die Videos und seh ihn die ganze Zeit strafend an. ;-))
Wie im richtigen Leben ;o)

Unwahrscheinlich, vielleicht probierst Du es mit einer 2. Katze? Das könnte Ihn vielleicht ablenken.
Hat er doch schon.
Mein Kater ist inzwischen 5, habe Ihn mit der Flasche aufgezogen. Er klebt nicht mehr ganz so an mir, den Freigang nutzt Er nur, wenn ich in der Garten gehe. Er ist selten weiter als 2m von mir weg. L.G.
Ja...er geht auch fast nur raus, wenn ich raus gehe...und das mit den maximal zwei Metern haut auch hin- ist nie in einem andern Zimmer als ich und wenn ich mich bewege, folgt er mir wie ein Schatten, immer einen Moment abpassend, an dem er sich mir an die Beine werfen kann...
Als meiner klein war, hatte Er auch noch diesen ständigen Hautkontakt. Aber jetzt kommt er nur noch selten.... aber er wird mein Schatten bleiben. L.G.
Man muss einen Katze erziehen. Und wenn Du ihm erlaubst bei Dir im Bett zu schlafen, dann wird er das immer einfordern. Du kannst es ihm aber wieder verlernen. Braucht Geduld. Bau ihm ein Nest vor Deinem Zimmer und leg ihn hinein wenn Du schlafen gehst. Er wird Dir nachlaufen, dann nimmst Du ihn und legst ihn wieder in sein Nest und streichelst ihn und er wird Dir wieder nachlaufen und Du wirst ihn wieder zurücktragen, streicheln und gut zureden. Wenn er Dir vertraut bleibt er irgendwann liegen - der erste Schritt ist getan :-)
DH

ist doch süss! frag doch mal einen tierarzt, im tierheim einen tierpfleger (natürlich meine ich auch die weiblichen unter uns...) oder eventuell eine/n tierpsychologin/en (googlen?). der kater hat mit einem auge ein ganz arges defizit! du bist seine heldin, und mit dem alter werden kater ohnehin veschmuster. wenn er dich so sehr belästigt, dann versuche ihn ab und zu zu ignorieren. aber bitte motz ihn nicht an oder unterbinde ihm das futter...wenn ich mal zeit habe, hole ich mir auch einen kater. ich hoffe, er ist verschmust!
Liebe Magda, der Kater hat mit dem einen Auge überhaupt kein Defizit, das ist vermenschlicht (und von daher verständlich, dass du das denkst). Tiere stecken Behinderungen erstaunlich leicht weg und leben damit sehr gut. Sie sind viel besser als wir darin, das Gegebene anzunehmen. Von dem Unfall damals habe ich noch mehr Alpträume als er ;-)

Es gibt Bachblüten für solche anhänglichen Tiere, die helfen etwas loszulassen.Ansonsten würde ich mal einen Katzenexperten (evtl. Tierheilpraktiker) in den Fall mit einbeziehen. Es gibt sicherlich Möglichkeiten, die Aufmerksamkeit der Katze auf die Zweitkatze abzuwälzen- zumindest in geringem Maße... aber es gibt halt Katzen mit diesem Wesenszug der extremen Anhänglichkeit...Ich würde es mit Bachblüten probieren. Man muß jedoch um die richtige Auswahl an Bachblüten zu treffen, die ganze Geschichte der Katze kennen und das Verhalten auch noch fachgerecht interpretieren. Es gibt inzwischen sogar Tierärzte die mit Bachblüten arbeiten aber ein seriöser Tierheilpraktiker macht das mindestens genauso gut.

Schaff Dir eine zweite Katze an. Er fühlt sich alleine, einsam. Eine Katze ist auch nur ein Mensch...
LG
Wieselchen
Flonk am 2. Oktober 2008 21:11 der abschlusssatz xD
Wieselchen1 am 2. Oktober 2008 21:21 Ist doch so, warum wird immer nur eins der Art angeschafft, aber die Herrschaften Mensch wollen nie alleine sein.... pffffft.
Steht oben, er hat eine Katze, er fühlt sich nicht alleine und einsam!!
Wieselchen1 am 2. Oktober 2008 21:28 Die Katze auch....
Vielleicht die Tür nachts zumachen?Unsere Katzen wissen das sie nicht ins Schlafzimmer dürfen...und das ist ok so,
vg
g...enial!
Im Prinzip richtig. Dieser Kater benimmt sich aber nicht wie ein Chef, sondern wie der untertänigste Untertan, immer bemüht, mir seine Liebe zu zeigen...